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Waffenpreise in Ö bisschen frech?

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redstorm
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Re: Waffenpreise in Ö bisschen frech?

Beitrag von redstorm » So 26. Mai 2019, 21:33

Mauser98Lover hat geschrieben:
So 26. Mai 2019, 21:29
wo steckt dann die Arbeit bei dem Teil? Muss ja nen grund geben warum ein repetierer als 6,5er oder 308er mit dem man schon fast chirurgische Präzision hat weniger kostet als ein AR15
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Mauser98Lover
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Re: Waffenpreise in Ö bisschen frech?

Beitrag von Mauser98Lover » So 26. Mai 2019, 21:34

redstorm hat geschrieben:
So 26. Mai 2019, 21:33
Mauser98Lover hat geschrieben:
So 26. Mai 2019, 21:29
wo steckt dann die Arbeit bei dem Teil? Muss ja nen grund geben warum ein repetierer als 6,5er oder 308er mit dem man schon fast chirurgische Präzision hat weniger kostet als ein AR15
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na eben ich meinte ja die einstufung samt der Anforderungen. Aber je mehr gewehre eingestuft werden desto besser. Phantom Arms hat immerhin jetzt ARs um unter 2000€ neu
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Reverend45
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Re: Waffenpreise in Ö bisschen frech?

Beitrag von Reverend45 » So 26. Mai 2019, 21:43

die gabs mit Hera und Black Label aber schon länger...wobei die auch immer teurer werden.
Eine Signatur ist ein Text, der an deine Nachrichten angefügt werden kann. Sie ist auf 255 Zeichen begrenzt.

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Chris Mannix
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Re: Waffenpreise in Ö bisschen frech?

Beitrag von Chris Mannix » So 26. Mai 2019, 21:47

Reverend45 hat geschrieben:
So 26. Mai 2019, 21:43
die gabs mit Hera und Black Label aber schon länger...wobei die auch immer teurer werden.
total überbezahlt mMn , wenn man schaut was die windham oder diamondback bei den deutschen kosten

https://www.acp-waffen24.de/produkt.php?p_id=24620
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Re: Waffenpreise in Ö bisschen frech?

Beitrag von Tine » Mo 27. Mai 2019, 00:46

redstorm hat geschrieben:
So 26. Mai 2019, 21:33
Mauser98Lover hat geschrieben:
So 26. Mai 2019, 21:29
wo steckt dann die Arbeit bei dem Teil? Muss ja nen grund geben warum ein repetierer als 6,5er oder 308er mit dem man schon fast chirurgische Präzision hat weniger kostet als ein AR15
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Aluminium.
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Re: Waffenpreise in Ö bisschen frech?

Beitrag von yoda » Mo 27. Mai 2019, 07:45

Tine hat geschrieben:
Mo 27. Mai 2019, 00:46
redstorm hat geschrieben:
So 26. Mai 2019, 21:33
Mauser98Lover hat geschrieben:
So 26. Mai 2019, 21:29
wo steckt dann die Arbeit bei dem Teil? Muss ja nen grund geben warum ein repetierer als 6,5er oder 308er mit dem man schon fast chirurgische Präzision hat weniger kostet als ein AR15
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Aluminium.
Ein gefrästes Gehäuse aus Alu ist viel viel billiger als eines aus Stahl. Abgesehen sind die AR15 Gehäuse teilweise nur Aluguss wo das Innenleben rausgefräst wird, billiger geht nimmer. Durch die CNC Maschinen sind diese Teile billiger als das AKM Blechprägegehäuse geworden. So ein Gehäuse kostet im Osten in der Produktion, aus einem sehr guten Aluminium 20-30 Euro, maximal!

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Re: Waffenpreise in Ö bisschen frech?

Beitrag von LTE » Mo 27. Mai 2019, 09:20

Mauser98Lover hat geschrieben:
So 26. Mai 2019, 21:24
Tine hat geschrieben:
So 26. Mai 2019, 21:08
Mauser98Lover hat geschrieben:
So 26. Mai 2019, 20:47
Die Anforderung für die Einstufung als Kat §B sind so mühsam in Ö, dass man de facto alle Teile neu herstellen muss mit eigenen Spezifikation. Wenn die Behörde sagen würde, dass jeder Halbautomat Kat §B ist, dann gäbs innerhalb von paar Wochen bei uns qualitativ akzeptable AR15 um 700€
Wo genau findet man denn die de facto Spezifikationen für §B? :headslap: :lol:
gibts ned, hoffentlich wirds transparenter, aber soweit ich weiß darf der Verschluss ned in normaler AR15 oder M16 reinpassen und es muss glaub ich hauch etwas gesichert gegen Manipulation sein also ich glaub ned, dass die eins zulassen wo man nur ein kleines Eck abfräßen muss mim Dremel ums in eine nichtzugelassene Waffe zu geben, mit den Lowers genauso, der Austria Edition Lower und Upper dürfen nicht ins gewöhnliche Gegenstück passen bzw. dort funktionieren
Sorry aber das ist falsch, du kannst natürlich einen X-belibigen Lower nehmen und ihn unter einen "Austria" upper flanschen. Du kannst auch den Lauf ausbauen und alles zusammen in einen anderen Upper stecken (so der Lauf nicht gerade mit dem Upper verstiftet ist) und den original Lower darunter flanschen.

Hier wird wieder Stammtisch wissen serviert, das einer Sau graust.

An den Sig 716 und 516 ist gleich gar nichts mehr verändert.

Es gibt nur eine Waffe die wirklich umfangreich umkonstruiert wurde, das ist das AUG.

Zum Thema Waffenpreise und USA, erstens ist es ein Massenmarkt, zweitens sind die Preise die ihr seht immer Netto, je nach Bundesstaat kommen da aber noch unterschiedliche MwSt. dazu. Die Einfuhr von Waffen die nicht unter irgendwelche Ban fallen, sit recht einfach, ein Frachtcontainer 20 Fuß von Rotterdam nach z.b. Miami Kostet gerade mal 1500 - 2000€, da sind die zubringer und Verteilerkosten oft höher. Fertigung gerade in DE ist sündhaft teuer, DAR z.b. baut spitzen Produkte, aber die kosten.

Die ganze Jammerei ist sowieso müßig, 1000 Schuss .223 kosten 390€ bei 3000 Schuss im Jahr sind das gleich knapp 1200€.
Munition ist der Kostenfaktor, nicht die Waffe.

Klar gibt es auch Leute, die nur 2-300 Schuss im Jahr machen, aber eigentlich will ich meine Geräte schießen und nicht anschauen.

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Re: Waffenpreise in Ö bisschen frech?

Beitrag von AUG-andy » Mo 27. Mai 2019, 11:10

Klar gibt es auch Leute, die nur 2-300 Schuss im Jahr machen, aber eigentlich will ich meine Geräte schießen und nicht anschauen

Es gibt auch Leute die ihre (seltenen,neuen,ungeschossenen) Waffen nur einfach besitzen wollen . Und nur 1-2 mal im Jahr aus Freude ein paar Schuß abgeben .
Aber nun zum eigentlichen Thema :
Ich habe mir kurz nach Euroeinführung eingebildet einige UHRs besitzen zu müssen.
Eine 9422 , diverse Marlins von 357 - 45/70 . Eine Cowboy in 357 mit 8 kant Lauf , eine 336 in SS , u.s.w.
Alle beim Springer Kagran und in Baden gekauft.
Preis so zwischen 700-800€
Als ich die Dinger vor 4 Jahren wegen Übersiedeln und Bestandsverkleinerung verkauft habe , bin ich mit einem satten Plus ausgestiegen. :dance:
Denn mittlerweile kosteten die Marlins alle weit über 1200 Euro.
Natürlich waren meine ungeschossene originalverpackte Exemplare.
Ich konnte mich der Interessenten nur mit Mühe erwehren , so viele Käufer meldeten sich . Hätte ich damals geahnt wie sich die Preise in 15 Jahren entwickeln hätte ich 200 Stück gekauft. :lol:
MfG
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Re: Waffenpreise in Ö bisschen frech?

Beitrag von LTE » Mo 27. Mai 2019, 11:30

AUG-andy hat geschrieben:
Mo 27. Mai 2019, 11:10
Klar gibt es auch Leute, die nur 2-300 Schuss im Jahr machen, aber eigentlich will ich meine Geräte schießen und nicht anschauen

Es gibt auch Leute die ihre (seltenen,neuen,ungeschossenen) Waffen nur einfach besitzen wollen . Und nur 1-2 mal im Jahr aus Freude ein paar Schuß abgeben .
Aber nun zum eigentlichen Thema :
Ich habe mir kurz nach Euroeinführung eingebildet einige UHRs besitzen zu müssen.
Eine 9422 , diverse Marlins von 357 - 45/70 . Eine Cowboy in 357 mit 8 kant Lauf , eine 336 in SS , u.s.w.
Alle beim Springer Kagran und in Baden gekauft.
Preis so zwischen 700-800€
Als ich die Dinger vor 4 Jahren wegen Übersiedeln und Bestandsverkleinerung verkauft habe , bin ich mit einem satten Plus ausgestiegen. :dance:
Denn mittlerweile kosteten die Marlins alle weit über 1200 Euro.
Natürlich waren meine ungeschossene originalverpackte Exemplare.
Ich konnte mich der Interessenten nur mit Mühe erwehren , so viele Käufer meldeten sich . Hätte ich damals geahnt wie sich die Preise in 15 Jahren entwickeln hätte ich 200 Stück gekauft. :lol:
Die Disziplin hab ich nicht, an dem Tag an dem ich meine Fabriksneue BT96 / MP% in der Hand hatte, die von 2003 war und genau 5 Schuss durch hatte, gingen da gleich mal 2 50er Päckle durch.

Es wird halt sehr oft das AR als Maßstab herangezogen. Wenn ich mir aber OA/Hera/Schmeisser ansehe und dann so ein Ami Klapperding, dann weist du eben das Billig einfach Billig ist. Wenn der Ami nämlich was ordentlich baut (selten genug) dann kostet das auch richtig Asche, weil eben nicht die Masse dahinter steht, weil die Teile Handgelutscht sind, dafür aber auch erste Sahne sind.

Meine Sig P320 ist ja das Paradebeispiel, ja sie schießt, das ned mal schlecht, aber is des ein billiges glump, wenn du den Schlitten ruter hattest und wieder ans Griffstück anbauen willst merkst du es, wenn du den Abzug halb betätigst und der Schlitten sich an der Kimme merklich hebt merkst du es genau so. ABER, der fette Kratzer im Griffstück ist mir komplett Banane, da es eine billige Tupperware ist.

Bei seltenen Teilen, die es dann auch nur noch selten oder gar nicht mehr über den Teich schaffen, hast du natürlich ganz andere Preise, ITAR Export Papiere, Versand, Zoll, MwSt., Importgenehmigung, Beschuss usw.

Was viele auch nicht verstehen (wollen) das eben auch dinge wie ein Rotpunkt, Magazintrichter oder Hülsen von ITAR reguliert sind und somit der Import einfach schon ein stück mehr kostet.

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doc steel
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Re: Waffenpreise in Ö bisschen frech?

Beitrag von doc steel » Mi 5. Jun 2019, 18:54

Trijikon hat geschrieben:
Mi 6. Mär 2019, 19:32
Hast du schon mal geschaut was ein Chevy in USA kostet und was bei uns? Da sind Waffen harmlos!

LG Wolfgang
PS
Und umgekehrt eine Zahnarztbehandlung?
hab jetzt ned die ganze wurscht glesen....

erstens sind in usa die löhne niedriger. dann sind die steuern niedriger. die transportkosten innerhalb halten das zusätzlich niedrig.
mit den autos ist es in den usa so: desto mehr der zweck eines autos in richtung fun geht, desto billiger sind sie im verhältnis zu uns.
z.b. ein offener zweisitzer amerikan. herkunft ist relativ billig. ein in etwa gleich großes amerikan. auto, das aber ein direktes zweckauto ist, irgendein SUV oder ein pickup mit doppelkabine kostet da schon deutlich mehr, aber immer noch a eck billiger als in eu.
ein gwöhnlicher pickup mit einreihiger sitzbank, also ein klassischer transporter kost dort nix.
die qualität dieser amerikanischen häusln ist aber durchwegs auf dacia-niveau, das muss man wissen.
dieselben bauart-typen europäischer herkunft derzahlt der durchschnitts-ami nicht.
europäische premium-liga kostet dort bis zum doppelten wie bei uns.

spiel, sport und spaß muss sich in usa aber jeder halbwegs leisten können ist dort die devise.
die ersten öffentlich zugänglichen golfplätze gab es ja auch dort und nicht in uk, wo der sport ja herkommt.
1990 hat ein tennisschläger, konkret das damalige topmodell, der wilson pro staff hammer in usa USD 119,- gekostet,
bei uns rückgerechnet auf den damaligen kurs (1 usd = 11,34 öS) wären das öS 1350,- gewesen, tatsächlich hat der pracker aber öS 2300,- gekostet. Das entspricht €167,- was heute ein turnierracket immer noch kostet.
deswegen hab ich mir damals 5 stk mitgenommen und bei uns im club 3 stk mit aufschlag vercheckt, war immer noch billiger als überall anders in ö.

eine zahnarztbehandlung kostet teilweise sogar weniger als bei uns, vorausgesetzt du hast eine krankenversicherung die das abdeckt.
eine solche versicherung die die standardbehandlungen abdeckt ist in usa billiger als bei uns.
nur hat sowas dort nicht jeder, weil dort ein anderes bewusstsein, speziell bei der breiten masse herrscht.
willst allerdings a partie schöne kronen oder gar implantate, bist billiger dran wennst das in eu machen lässt, trotz dass du flug und aufenthalt auch noch berappen musst. das ist dort jedem fall giftig teuer.
lg,
doc steel

https://www.bioresonanz-praxis.at/
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Re: Waffenpreise in Ö bisschen frech?

Beitrag von Robiwan » Do 6. Jun 2019, 08:33

doc steel hat geschrieben:
Mi 5. Jun 2019, 18:54
eine solche versicherung die die standardbehandlungen abdeckt ist in usa billiger als bei uns.
Mit oder ohne Arbeitgeberanteil?
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Re: Waffenpreise in Ö bisschen frech?

Beitrag von Alaskan454 » Do 6. Jun 2019, 08:47

Ja das Problem mit den Waffenpreisen bei uns ist das sich der Grosshandel bzw die Hersteller ihre friss oder stirb Mentalität einfach leisten können weil ihnen der Markt in Österreich ziemlich egal ist in Amerika.

Dort wo ich meinen Alaskan gekauft habe wurden im April 2018 3 Stück bestellt.Im Jänner 2019 war ich vor Ort vorm Nachtdienst um in gleich abzuholen.Der Fahrer vom Importeur kommt rein mit 2Stueck in der Hand und gibt dem Händler als Antwort auf die Frage wo der 3te ist.:"Tja mehr gibt's nicht, vielleicht in 2-3 Monaten".
Und bei einigen Modellen können die halt wirklich verlangen was sie wollen weil du die Waffe nur schwer wo anders bekommst und es letztendlich vom Endkunden der genau dieses Modell haben will auch bezahlt wird.
22.lr, 9mm, 44.Magnum & 454.Casull

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