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Unsere Fehler beim Wiederladen - the never ending story...

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Re: Unsere Fehler beim Wiederladen - the never ending story...

Beitragvon doc steel » Di 20. Dez 2016, 15:09

SD Card fürn Labradar Chrono im Laptop zhaus stecken lassen...
Is auch a kapitaler Fehler.
Nacha kannst zeilenweise vom Display abschreiben und hast erst ned alles, weil der interne Speicher nur die V0-V25 speichert.
Bei 3 Laborierungen a 10 Schuß zu je 5 verschiedenen OAL.....sehr zach!
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Re: Unsere Fehler beim Wiederladen - the never ending story...

Beitragvon simultan4 » Di 20. Dez 2016, 18:23

Was hast denn jetzt für einen Chrono, Doc?

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Re: Unsere Fehler beim Wiederladen - the never ending story...

Beitragvon doc steel » Di 20. Dez 2016, 21:17

Den LabRadar.
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Re: Unsere Fehler beim Wiederladen - the never ending story.

Beitragvon gipflzipfla » So 25. Dez 2016, 19:19

servus

kuni hat geschrieben:Sie schauen optisch ja super aus - und passen sogar in das Patronenlager:
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Habe Sie aber nicht getestet....


na sowas aber auch :think:

Bild

woher kenne ich das bloß.... :whistle: :violin:

Hätte ich diesen Thread eher gesehen, ich wäre den bequemen Weg gegangen.
So habe ich mich aber intensiv mit dem Problem auseinandergesetzt :idea:

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Ich habe den Aufweiter, in meiner Angst darum, die Spindelstange zu verbiegen, stets zu hoch eingeschraubt.. Dadurch wurde die nach oben in die Matritze gedrückte Hülse im Halsbereich eingeengt, während gleichzeitig der Aufweiter im oberen Hülsenhalsbereich als Klemmung agierte.

Somit konnte die Hülse nicht weiter in die Matritze einfahren und durch weiteres Eindrücken gegen den Widerstand hat sich der Hülsenhals in Folge bis weit über die Schulter in die Hülse nach unten eingeschoben

Klasse, dieser Thread :dance:



Frohes Fest
Zuletzt geändert von gipflzipfla am So 25. Dez 2016, 19:22, insgesamt 3-mal geändert.
bestn Gruaß, Waidmonns Heil und Onblick vom gipfl..... Bild
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Re: Unsere Fehler beim Wiederladen - the never ending story...

Beitragvon lüftl » Di 3. Jan 2017, 20:27

Hallo,

mein größter Fehler ist immer wieder der selbe. Schiessen im Verein. Ein Kamerad, den man sonst die meiste Zeit nicht hört und sieht möchte gern ein paar Schuss auf dem Stand mit einer meiner Waffen machen. Gut soll er halt.
Dazu gibt es ein paar Schuss selber gestopfte Munition. Meistens ein paar mehr, damit es Spass macht. Und weil es ein Vereinskamerad ist, reden wir nicht vom Geld. Kaum hab ich die Waffe wieder in der Hand kommt die Frage, warum die Knarre angenehmer, präziser oder sonstwas schiesst als seine eigene Samstagnacht Spezial. Und sofort danach die Frage, ob ich nicht auch für Ihn oder Sie Wiederladen könnte. Wenn ich dann das Angebot mache, selber den Wiederladeschein zu machen, bzw. Freizeit zu investieren ist die Begeisterung schon merklich geringer. Und wenn ich dann noch sage, dass meine Munition nicht zu verkaufen und schon gar nicht zu bezahlen ist, dann kommen noch blöde Sprüche.
Pfiat Eich God

Da Lüftl

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Re: Unsere Fehler beim Wiederladen - the never ending story...

Beitragvon Exitus » Di 3. Jan 2017, 21:46

Undank ist der Welten Lohn!

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Re: Unsere Fehler beim Wiederladen - the never ending story...

Beitragvon doc steel » Mi 4. Jan 2017, 08:18

@ lüftl
die blöden sprüche zur unbezahlbaren munition kenn ich zur genüge.
die kommen aber von leuten die vom wiederladen gar keine ahnung haben und selbst wenn sie selber laden, dennoch wenig ahnung davon haben. gibts ja auch wie wir hier immer wieder lesen können.
die entwicklung einer funktionierenden ladung braucht neben dem material eine menge zeit.
zeit die bei eigenen aufwendungen - weil es ja ein hobby ist - nicht gerechnet werden darf, sehr wohl aber wenn sie fur jemand anderen investiert wird.
meine red ist immer:
gib mir deine waffe für 14 tage, danach bekommst du um ca. €1500,- ein rezept fur eine ladung mit der deine waffe perfekt schiesst.
was glaubst wie blöd die dann schauen!
das bessert sich aber nicht wenn ich ihnen dann vorrechne:
material für ca. 300 schuss,
5-10x je 1,5h arbeitszeit am schiesstand
5-10x je 70km fahrten zum schiesstand
5-10x je 1,5 Maschinenstunden Chrono
ca. 10 Maschinenstunden Ladepresse
ca. 10h arbeitszeit an der presse

das sind in summe allein schon ca. 17,5-25h arbeitszeit, das geht sich mit €1500,- ja gar nicht aus....
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Re: Unsere Fehler beim Wiederladen - the never ending story.

Beitragvon Mindfreeq » So 12. Mär 2017, 22:39

cobaltbomb hat geschrieben:4: bei 357er hülsen welche in der 38er kiste waren versehentlich viel zu weit den hülsenmund angetrichtert im zuge der 38 herstellung



Wann ist denn eigentlich stark aufgeweitet, zu stark aufgeweitet?

Dann wenn das geschoss nicht sitzten bleibt sondern ganz rein rutscht?

Wenn ich stark aufweite müsste doch der Factory Crimp selbst wenn ich den nur leicht setze das am ende wieder begradigen oder?

Bin gerade beim einstellen der Aufweit und Füllmatrize von Lee mit Verbindung des lee auto disk Füllers, leider war beim Füller keine Beschreibung dabei. Für mein Verständniss ist oder wird der lee auto disk Füller ganz auf Anschlag aufgeschraubt und anschließend verstelle ich die Matrize auf die richtige Höhe und fixiere die mit der kontermutter... So zumindest sagt das meine Logik.
Ich habe sie jetzt so eingestellt wie es in der Beschreibung von Lee stand, waage rauf, matrize rein bis Anschlag, dann wieder eine Umdrehung Retour.

Die Hülse passt meiner Meinung nach, sie ist merklich aufgeweitet wirkt aber nicht extrem, dennoch bin ich mir ein wenig unsicher was das angeht.
Auf dem Smartphone getippt...

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Re: Unsere Fehler beim Wiederladen - the never ending story.

Beitragvon SuWHunter » So 12. Mär 2017, 22:49

Mindfreeq hat geschrieben:
cobaltbomb hat geschrieben:4: bei 357er hülsen welche in der 38er kiste waren versehentlich viel zu weit den hülsenmund angetrichtert im zuge der 38 herstellung



Wann ist denn eigentlich stark aufgeweitet, zu stark aufgeweitet?

Dann wenn das geschoss nicht sitzten bleibt sondern ganz rein rutscht?

Wenn ich stark aufweite müsste doch der Factory Crimp selbst wenn ich den nur leicht setze das am ende wieder begradigen oder?

Bin gerade beim einstellen der Aufweit und Füllmatrize von Lee mit Verbindung des lee auto disk Füllers, leider war beim Füller keine Beschreibung dabei. Für mein Verständniss ist oder wird der lee auto disk Füller ganz auf Anschlag aufgeschraubt und anschließend verstelle ich die Matrize auf die richtige Höhe und fixiere die mit der kontermutter... So zumindest sagt das meine Logik.
Ich habe sie jetzt so eingestellt wie es in der Beschreibung von Lee stand, waage rauf, matrize rein bis Anschlag, dann wieder eine Umdrehung Retour.

Die Hülse passt meiner Meinung nach, sie ist merklich aufgeweitet wirkt aber nicht extrem, dennoch bin ich mir ein wenig unsicher was das angeht.



Zuviel aufgeweitet ist wenn die KW-Hülse nicht mehr in die Setz/Crimp Matrize reinpasst

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Re: Unsere Fehler beim Wiederladen - the never ending story...

Beitragvon woolf » Mo 13. Mär 2017, 06:50

Ich halt das so: zuviel ist alles, was über das gerade nötige Maß hinausgeht.
Die FC (und in Maßen auch jede andere Crimp-Matrize) bügelt übermäßiges Aufweiten zwar gerade, aber der Geschosssitz leidet trotzdem. Die Hülsen werden es dir auch nicht mit ewigem Leben danken - keine Ahnung wie übel die das genau nehmen, ich habs noch nie probiert.

Was ist nun ausreichend? Für mich gerade so viel, dass die Geschosse von Hand in den Hülsenmund gesetzt gerade etwas "annbeissen" und nicht mehr umfallen. In mm ausgedrückt sind das bei mir ca. 9,65mm. Kommt aber auch auf das Geschoss drauf an, bei zB H&N muss ich etwas mehr aufweiten als bei LOS.

Das mit der Einstellung der Matrize siehst du richtig, einfach weiter raus oder reindrehen bis das Ergebnis passt.

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Re: Unsere Fehler beim Wiederladen - the never ending story.

Beitragvon arch enemy » Do 16. Mär 2017, 23:48

gipflzipfla hat geschrieben:servus

kuni hat geschrieben:Sie schauen optisch ja super aus - und passen sogar in das Patronenlager:
Bild

Habe Sie aber nicht getestet....


na sowas aber auch :think:

Bild


...nojo...schauen etwas eigenwillig aus :lol:

Was ist da für ein Kaliber? 7,62 x 54 1/3 - 1/2?

....das Wiederladen ist eine eigene Wissenschaft...und ich studiere immer wieder :lol:

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Re: Unsere Fehler beim Wiederladen - the never ending story...

Beitragvon archer » Mo 20. Mär 2017, 16:38

7,62 x 54 1/3 RN (rimmed neck) :lol:
Ladedaten natürlich ohne Gewehr. Nachmachen ist vor allem wenn im gleichen Post 454Casul erwähnt wird NICHT EMPFOHLEN!!!

Mein Hobby nebenbei:
https://archerknives.com

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Re: Unsere Fehler beim Wiederladen - the never ending story.

Beitragvon SuWHunter » Mo 20. Mär 2017, 19:14

Bild


...nojo...schauen etwas eigenwillig aus :lol:

Was ist da für ein Kaliber? 7,62 x 54 1/3 - 1/2?

....das Wiederladen ist eine eigene Wissenschaft...und ich studiere immer wieder :lol:[/quote]

Mein erster Versuch Nagant Revolver muni zu fabrizieren sah ähnlich aus

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Re: Unsere Fehler beim Wiederladen - the never ending story.

Beitragvon checkinthedark » Di 21. Mär 2017, 00:13

gipflzipfla hat geschrieben:servus

Bild
...
Ich habe den Aufweiter, in meiner Angst darum, die Spindelstange zu verbiegen, stets zu hoch eingeschraubt.. Dadurch wurde die nach oben in die Matritze gedrückte Hülse im Halsbereich eingeengt, während gleichzeitig der Aufweiter im oberen Hülsenhalsbereich als Klemmung agierte.

Somit konnte die Hülse nicht weiter in die Matritze einfahren und durch weiteres Eindrücken gegen den Widerstand hat sich der Hülsenhals in Folge bis weit über die Schulter in die Hülse nach unten eingeschoben


Wie heißt es in einem Gassenhauer (Roy Black wars iirc) so treffend "Du bist nicht allein ..."
Das ist vermutlich den meisten Nutzern von Forster/Bonanza-Kalibriermatrizen (mir natürlich auch!) schon mal passiert. Willkommen im Club :lol:

Teddy


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