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Erfahrungen mit IMR Trailboss

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Erfahrungen mit IMR Trailboss

Beitragvon Fzr1000 » Fr 12. Okt 2018, 17:17

Servus miteinander,

bezüglich meiner .357er und .44er Ladungen hab ich mal ne Frage bezüglich des IMR Trailboss-Pülverchens:
Wie ist dieses Pulver zu "werten"?

An sich ist es ja wohl ein recht offensives KW-Pulver, jedoch sind die QL-Berechnungen mit Trailboss doch so dass gerade damit zahme und vor allem komplett abbrennende Ladungen mit sehr hoher Ladedichte machbar sind.
Die Dichte des Pulvers ist anscheinend, i Vergleich zu anderen TLM extrem niedrig.

Wer von Euch hat das Trailboss schon in großvolumigen Hülsen verladen und wie sind die Erfahrungen damit?
Auch für abgebrochene LW-Laborierungen scheint es, zumindest nach QL, bezüglich der Ladedichte ein "Allheilmittel" zu sein...

Was ist das besondere am Trailboss und wie kommen diese Eigenschaften zustande?
Möchte mir hier (.357 Mag und .44 Mag) softe Scheibenladungen mit LOS-Geschossen (verkupfert) und Vo so um die 300m/s bauen, wäre Eurer Erfahrungen nach hier das TB das richtige Kraut?

Danke schon im Vorraus,
FZR
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Re: Erfahrungen mit IMR Trailboss

Beitragvon Fritzchen » Sa 13. Okt 2018, 09:08

Ich hab es schon für reduzierte Ladungen mit Bleigeschossen in Ordonnanzgewhren eingesetzt.

Was man so hört soll Trailboss von der Chemikalien-Verordnung REACH betroffen sein und dann war es das mit diesem Pulver.

Vihtavouri Tin Star wäre auch eine Lösung.

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Re: Erfahrungen mit IMR Trailboss

Beitragvon KaBoom » Sa 13. Okt 2018, 21:45

Wenn du ne leichte,relativ günstige und präzise Ladung für den 357 haben willst dann lade einfach
HN 125gr WC in eine 38spl Hülse und beschleunigst es mit 3.6gr N320.
Geschoss komplett versenkt und auf 9.4mm gecrimpt.

Ich habe nur Erfahrung mit dem TinStar. Abbrandverhalten fast ident wie N320 nur ca. das doppelte Volumen.
Ist sehr Grobkörnig und somit im Pulverfüller nicht zu dosieren un blockiert zeitweise sogar.
Habe damit schon Ladungen mit 110m/s gebastelt. Man sollte sich dabei aber im klaren sein dass das Geschoss im Lauf stecken bleiben kann!!!

Alle Ladeangaben sind nur Mutmaßungen und somit nicht nach zu machen!!!!

Fritzchen
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Re: Erfahrungen mit IMR Trailboss

Beitragvon Fritzchen » Sa 13. Okt 2018, 22:06

Was will man denn mit 110m/s ?

Zuschauen wie es fliegt ?

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Re: Erfahrungen mit IMR Trailboss

Beitragvon KaBoom » So 14. Okt 2018, 08:45

Fritzchen hat geschrieben:Was will man denn mit 110m/s ?

Zuschauen wie es fliegt ?


Von Geschwindigkeiten will ich generell garnichts!
Wollen du ich verschiedene Sachen probieren.
Und wenn man sich von ein paar Profis am Stand die Zentralfeuer mit ihren Gsp's trainieren sagen lassen muss dass man schuld is weil ihre Treffer quer über die Scheibe verteilt sind, weil 38spl zu laut is und sie abgelenkt werden dann lasse ich mir mit meinen mäusepfürzen gern das Gegenteil beweisen :lol:

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Re: Erfahrungen mit IMR Trailboss

Beitragvon Fzr1000 » So 14. Okt 2018, 18:23

KaBoom hat geschrieben:...Ich habe nur Erfahrung mit dem TinStar. Abbrandverhalten fast ident wie N320 nur ca. das doppelte Volumen.
Ist sehr Grobkörnig und somit im Pulverfüller nicht zu dosieren un blockiert zeitweise sogar...

Alle Ladeangaben sind nur Mutmaßungen und somit nicht nach zu machen!!!!


Verklemmter Pulverfüller ist nicht gut :handgestures-thumbdown:
Darf ich fragen welchen Du verwendest?
Von den "Papierdaten" her würde das TinStar nämlich schon in die Richtung gehen die mir so vorschwebt...
Bringt aber nichts wenn dann jede Patrone mit der Waage abgemessen werden muss.
Den Aufwand möchte ich mir bei den Standard-KW-Patronen .357 und .44 nicht machen müssen.

Habe mehrere ProDisk-Automatikfüller seit ewigen Jahren im Einsatz (LEE) und bin damit bislang auch recht gut gefahren, sowohl mit Röhren-, Stäbchen- als auch Blättchenpulvern.
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Re: Erfahrungen mit IMR Trailboss

Beitragvon KaBoom » So 14. Okt 2018, 18:58

Habe mit dem Hornady Pulverfüller von meiner LnL gearbeitet. Wo kommst du denn her?
Hätte eine fast volle Dose TinStar abzugeben.
Würde dir zum probieren auch etwas sponsern ;)


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