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Dillon 650 und Powder Cop - never ending story

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Dillon 650 und Powder Cop - never ending story

Beitragvon DesertEagleCal50 » Sa 24. Jun 2017, 20:21

Hallo Leute
Ev. hat ja jemand durch Erfahrung eine Lösung gefunden.
Der Powder Cop schleudert mir das Pulver aus der Hülse und das ist zu viel.
Bei der Hornady hab ichs aufgegeben, bin ein positiver Mensch und hoffe dass es ev. hier eine Lösung gibt. :headslap:

das zeigt das Ergebnis nach 10 Stück...
https://www.dropbox.com/s/99hyscynd9dtq6e/2017-06-24%2009.43.32-divx.avi?dl=0
https://www.dropbox.com/s/qqapcl3pvye8k96/2017-06-24%2009.43.49.jpg?dl=0

Meiner Meinung nach ist es der Luftstrom der in der Hülse entsteht beim Eintauchen des Powder Cop.
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Re: Dillon 650 und Powder Cop - never ending story

Beitragvon DerDaniel » Sa 24. Jun 2017, 21:00

Du fährt viel zu schnell nach oben! Kannst du den Powder Cop umdrehen, so dass das schmale Teil in die Hülsen eintaucht?

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Re: Dillon 650 und Powder Cop - never ending story

Beitragvon DesertEagleCal50 » Sa 24. Jun 2017, 21:09

Langsam verursacht auch Pulver auf der Shellplate, nur weniger. Ziel ist natürlich nicht mit der langsamen V zu produzieren.
Es gibt noch andere Powder Cop Stangen, auch eine mit kleinerem Kopf, werd das mal probieren. Ein umdrehen sehe ich nicht als mögliche Variante. Danke.

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Re: Dillon 650 und Powder Cop - never ending story

Beitragvon doc steel » So 25. Jun 2017, 07:25

DesertEagleCal50 hat geschrieben:Es gibt noch andere Powder Cop Stangen, auch eine mit kleinerem Kopf, werd das mal probieren. Ein umdrehen sehe ich nicht als mögliche Variante.

Umdrehen geht systembedingt nicht.
Aber der Cop wird ja eh mit drei versch. Stangeln ausgliefert. Für .22, 9mm und .45.
Desert, du bist eh auf der richtigen Fährte.
Bei der Geschwindigkeit mit der deine Presse hochfährt drückt das 9mm Stangel wenn es in die Hülse eintaucht,
den Luftpolster über dem Pulver aus der Hülse raus und dabei reisst der Luftstrom natürlich jede Menge Pulver mit. Das gleiche passiert aber gleich noch einmal, wenn die Presse mit einer zu hohen Anfangsbeschleunigung wieder runter fährt.
Bei Verwendung von z.B. Lovex S 015 wirds weniger bis kaum passieren, bei D 032....na servas!
Ich täterte zuerst das .22-er Stangel probieren. Da kann sein, dass der Bereich zwischen Alarm und ka Alarm enger ist. Das is abhängig von der Pulverkörnung, desto gröber desto weiter der Bereich.
Wenns ned hinhaut, bleibt dir eh nur die Geschwindigkeit Richtung oberer Totpunkt zu ändern.

Es is aber für alle anderen Matrizen auch ned bsonders gsund wenn die Baseplate mit so an Karacho Richtung Kopfplatte saust. Also ich zumindest tät das a weng gemütlicher einstellen.
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Re: Dillon 650 und Powder Cop - never ending story

Beitragvon DesertEagleCal50 » So 25. Jun 2017, 17:54

Jungs, ich glaubs ja ned....

Ergebnis mit dem .22er Stangerl:
https://www.dropbox.com/s/a2fpqzmji1ec9cp/900_22er.avi?dl=0

dann gleich mit:
https://www.dropbox.com/s/1u2jtoyl505wh3i/1200_22er.avi?dl=0

ja sag bloß, na dann:
https://www.dropbox.com/s/xvahhmxa7kmnuxf/1500_22er.avi?dl=0

is ja geil, dann voll Gas:
https://www.dropbox.com/s/oj4t7suge3kwl9w/1800_22er.avi?dl=0

Ergebnis mit voll Gas und 10 Stk.:
https://www.dropbox.com/s/9gcxzjvdmk99ed6/Shellplate.jpg?dl=0

d.h. es war die Größe und damit verbundener gr. Luftstrom.
@docsteel: was soll den Matritzen mit höherer V passieren?
Ich werde mal Mark7 anschreiben, ob die ev. eine V-Reduzierung vor oberem Totpunkt einbauen möchten...
Zuletzt geändert von DesertEagleCal50 am Mo 21. Aug 2017, 10:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Dillon 650 und Powder Cop - never ending story

Beitragvon Kapselpracker » So 25. Jun 2017, 18:07

Da kann doch was nicht stimmen, am OT knallen die Hülsen in die Matrizen das'd glaubst die kommen oben durch und in der abwärtsfahrt ist das teil Schnarch langsam.
M.m.nach sollte das doch genau umgekehrt sein, am OT und UT sollte die Maschine die Geschwindigkeit drosseln und dazwischen in der auf und abwärtsfahrt Gas geben.

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Re: Dillon 650 und Powder Cop - never ending story

Beitragvon DesertEagleCal50 » So 25. Jun 2017, 18:18

Das schnelle Runterfahren kann man ein/ausschalten, den Indexspeed unten einstellen, es gibt auch noch eine einstellbare Wartezeit im OT. Aber nicht die V im Upstroke vor den Matritzen zu reduzieren, das geht nur über die over all speed und das reduziert den Output wenn man wegen dem langsam muss bzw. will.
Der Karacho-Upstroke ist z.T. zum kalibrieren und entzündern schon notwendig.

Mal sehen was Mark 7 zum Video sagt, letztens habe sie schon gemeint einen Vorschlag von mir in der nächsten Software einzuarbeiten, ev. ja auch diesmal.
Wird abzuwarten sein....

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Re: Dillon 650 und Powder Cop - never ending story

Beitragvon Jo_Kux » So 25. Jun 2017, 22:04

ich hab eine Lösung für das Problem, ich verwende keinen Cop, wozu auch?
Ich lade 9mm und meine Waffe repetiert nicht mit nur einem ZH
...man möchte es nicht glauben, aber in manchen Foren gibt es tatsächlich Spezialisten im Bereich "Kackhaufen" :D

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Re: Dillon 650 und Powder Cop - never ending story

Beitragvon DerDaniel » So 25. Jun 2017, 22:28

Die Aussage ist ungefähr so Sinnvoll, wie "Ich brauch keinen Gurt, fahre eh nicht schneller als 10 km/h".
Aber gut, jedem das seine, so lange du Andere die mit deiner Muni oder Waffe schießen drauf hinweist.

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Re: Dillon 650 und Powder Cop - never ending story

Beitragvon DesertEagleCal50 » Mo 26. Jun 2017, 06:24

Wiederladen und Sicherheit bzw. Kontrolle muss jeder für sich entscheiden.

Einen Automaten, der das Sicherheitsfeature bietet, ohne laufen zu lassen, finde ich persönlich nur als Option wenn es nicht anders geht.
Damit es geht betreibe ich sogar geringen Aufwand, das ist es mir schon Wert.
Man sollte auch in Betracht ziehen, dass der Automat keine ständige Kontrolle hat, sonst bräuchte man ihn ja nicht.

Anderen zu sagen, ein Sicherheitsfeature weg zu lassen sogar als bedenklich wenn nicht fahrlässig.

Weitreichender wäre auch noch die völlig überteuerten Sensoren zu verbauen, aber nachdem das Pulver überwacht wird, ist es mir egal wenn wieder viel im Auffangbehälter drin ist, weils im Dillon Bullet Dropper wieder gespießt hat. Aber alle guten sind eben gut.

Denke da wurde jetzt genug dazu gesagt, zurück zum Thema.

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Re: Dillon 650 und Powder Cop - never ending story

Beitragvon DesertEagleCal50 » Sa 1. Jul 2017, 15:26

Tja...
We are reviewing your video - and will be sending it to our engineering department.
Please note that We do not want anyone running the Mark7 650 Autodrive machine using pre-primed brass - if you are using pre-primed brass please stop.

... warum?

und ...
We do have plans in future updates to add a slow down in the upstroke on the 650.
Thank you,
Mark 7 Reloading Support Team
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Re: Dillon 650 und Powder Cop - never ending story

Beitragvon doc steel » Sa 1. Jul 2017, 15:47

DesertEagleCal50 hat geschrieben:Der Karacho-Upstroke ist z.T. zum kalibrieren und entzündern schon notwendig.

geh, bledsinn! erklär warum....
DesertEagleCal50 hat geschrieben:Tja...
We are reviewing your video - and will be sending it to our engineering department.
Please note that We do not want anyone running the Mark7 650 Autodrive machine using pre-primed brass - if you are using pre-primed brass please stop.

... warum?

uns fragst? frag die autodrive-buam!
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Re: Dillon 650 und Powder Cop - never ending story

Beitragvon DesertEagleCal50 » So 2. Jul 2017, 09:41

Nach nunmehr 130kg durch die Anlage ist das meine Einschätzung bzw. Erfahrung.
Das Durchstantzen eines 3.Loches bei Berdan mit der Dillon schafft der Mark7 nie, bei eingeklebten bleibts schon stehen.
Ohne DIY Case Lube, wenn auch nur sehr gering, stehts auch bei normalen ZH.

Ich stelle die Frage in die 650er Gemeinde, warum das ein Problem sein sollte, die Mark7 Leute müssen mir das schon selbst erklären.

@das war jetzt eigentlich im falschen Thread.... :roll:
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Re: Dillon 650 und Powder Cop - never ending story

Beitragvon DesertEagleCal50 » Di 11. Jul 2017, 00:19

Bis heute keine Rückmeldung der Autdrive Buam darauf...

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