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Wussten Sie, ...

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>Michael<
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Re: Wussten Sie, ...

Beitragvon >Michael< » So 17. Mai 2015, 13:09

.....dass das Licht der Sonne eigentlich bis zu 170.000 Jahre benötigt um zur Erde zu reisen, und keine 8 Minuten?

Vereinfacht: Das Licht (Photon) wird im im Zentrum des Sternes ''geboren'', aber auf dem Weg vom Zentrum durch die äusseren Schichten prallt es mit 300.000 Kilometern in der Sekunde an einer wahnwitzigen Anzahl von geladenen Teilchen ab, denn die Sonne ist sehr sehr gross. Es dauert so extrem lange bis das Photon endlich den Weg durch den Irrgarten nach draussen gefunden hat um letztendlich die 8 Minuten 20 Sekunden Reise zur Erde anzutreten.

Also das nächste mal wenn Ihr in der Sonne badet denkt daran das das Licht was euch trifft entstanden ist als es noch Mammuts und Säbelzahntiger gab und die Menschheit im absoluten Larvenstadium war.
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Re: Wussten Sie, ...

Beitragvon McMonkey » Di 2. Jun 2015, 12:14

... dass der Leibarzt Kaiser Franz Josephs kein ziviler Arzt war?

Wer Kaiser Franz Josephs Vorliebe für das Soldatenwesen kennt, wundert es nicht, dass sein Leibarzt Dr. Kerzl kein „ziviler“ Arzt war, sondern aus dem militärwesen kam - er war Generaloberstabarzt. Studiert hatte er an der k.k. medizinisch-chirurgischen Josefsakademie, wo er als Feldarzt hervorgegangen war.
Seine militärärzliche Laufbahn hatte er 1870 als Oberarzt begonnen, 1875 wurde er Hofphysikus im kaiserlichen Schloß Laxenburg, ab 1884 war er Hofarzt in Wien. Ab 1897 war er Leibarzt des Kaisers, den er mit hingebungsvollem Einsatz bis zu dessen Tod betreute. Der Leibarzt des Kaisers war medizinisch gesehen dem bürgerlichen Hausarzt vergleichbar. Leben und Gesundheit der Herrscherfamilie hatten Bedeutung für das ganze Land. Die Stellung, die der Leibarzt bekleidete, war eine überaus schwierige und heikle. Sie erforderte Takt und diplomatische Begabung. Er hatte stets gegenwärtig zu sein, sich aber trotzdem möglichst unsichtbar und unspürbar im Hintergrund des Lebens bei Hof zu halten. Er durfte von seinem Patienten nicht als Last empfunden werden. Im Gegenteil, je überflüssiger der Monarch die Existenz seines Leibarztes empfand, desto besser war es. Der Leibarzt hatte über das Wohlbefinden des Monarchen mit Gewissenhaftigkeit zu wachen. Das war bei Franz Joseph eine nicht leichte Aufgabe. Der Kaiser, der wohl in seinen späteren Lebensjahren zu katarrhalischen Erkrankungen neigte, aber doch Zeit seines Lebens nie ernstlich krank war, konnte nur schwer dazu bewegt werden, sich zu schonen.

Eine wunderbare Ankedote, wie es nur das "Kabarett Simple" schreiben könnte:

"Der Kaiser fühlt sich nicht wohl - er möge morgen wiederkommen"
Franz Joseph erfreute sich bis ins hohe Alter einer vortrefflichen Gesundheit. Sein Leibarzt Kerzl hatte daher einen leichten Dienst. Seine Aufgabe bestand lediglich darin, sich jeden Morgen frühzeitig bei Majestät zu melden und nach der allerhöchsten Gesundheit zu fragen. Als Antwort wurde ihm feierlich eine Havanna oder Virginia überreicht, und dann pflegte der Kaiser mit ihm, während man rauchte, ein Weilchen über das Wetter zu plaudern oder über das, was sich tags zuvor im schönen Wien begeben hatte. Eines Morgens wurde Kerzl vom Leibdiener mit ernstem Gesicht abgewiesen.

Als er sich besorgt nach dem Grund erkundigte, bekam er zur Antwort: "Majestät bedauern aufrichtig, aber er fühle sich nicht wohl, müsse im Bett bleiben und sei daher zur morgendlichen Unterredung nicht aufgelegt. Der Doktor solle doch morgen wiederkommen…."
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Re: Wussten Sie, ...

Beitragvon McMonkey » Mi 24. Jun 2015, 15:48

... dass Hans Moser mit einer Reblaus gar nichts anfangen konnte?

Daß er im früheren Leben eine Reblaus gewesen sein muß, diese Zeile des Dulliöh-Lieds eines Weinbeißers aus Grinzing hat ihn zu Lebzeiten zum populärsten Fremdenverkehrsartikel Wiens gemacht. Hans Moser selbst hat das Lied nie leiden können, weil er (a) die Vorstellung für ekelhaft hielt, früher als Blattparasit auf dem Weinlaub herumgekrochen zu sein, und, daher, (b) für blödsinnig, sich ein Reblausleben nach dem Tode zu erwünschen.

Als ihm beim Heurigen ein Bezechter durch das Vorsingen der Reblaus behelligte, moserte er ihn an: "Was Sie in Ihrem früheren Leben waren, kann ich nicht beurteilen. In Ihrem jetzigen san S' a Aff"
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Re: Wussten Sie, ...

Beitragvon McMonkey » So 26. Jul 2015, 16:18

... dass das „Prepaid-System“ bereits 175Jahre alt ist?

Die Grundidee der Erfindung war, das Briefporto nicht mehr vom Empfänger einziehen zu lassen, sondern vom Absender. Damit war das erste „Prepaid-System“ (Vorauszahlung und anschließende Nutzung) geschaffen. Außerdem wurde damit eine Vereinfachung und Senkung des Briefportos verbunden, so dass ein Briefwechsel nicht mehr nur reichen Personen vorbehalten war.

Bereits 1836 machte der Slowene Laurenz Koschier aus Laibach der österreichischen Regierung den Vorschlag der Einführung von Briefmarken zur Vereinfachung des Postwesens. Der schottische Buchhändler James Chalmers reichte 1838 einen ähnlichen Vorschlag ein. Diesen Vorschlag hat Sir Rowland Hill, der von der britischen Regierung 1835 mit der Reformierung des Postwesens betraut wurde, wahrscheinlich aufgegriffen und in seine Postreform miteinbezogen. Er gilt damit als Urheber der Briefmarke.

Die erste aufklebbare Briefmarke wurde ab dem 1. Mai 1840 nach den Vorschlägen von Rowland Hill im Vereinigten Königreich herausgegeben und ab dem 6. Mai 1840 frankaturgültig (die erste Verwendung fand ein Exemplar allerdings schon am 2. Mai). Der Wert zu einem Penny wird in Sammlerkreisen als One Penny Black bezeichnet. Sie gilt als erste Briefmarke der Welt.
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Re: Wussten Sie, ...

Beitragvon >Michael< » Mo 27. Jul 2015, 19:02

......dass der Meteorit der die Dinos auslöschte beim Einschlag einen Krater von 200km Durchmesser in den Ozean schlug?
Als sich das geschmolzene Gestein wieder genug abkühlte und der Ozean zurückkehrte dauerte es noch 10 Stunden bis sich der Krater wieder vollständig mit Meereswasser füllte. Das schnell zurücklaufende Wasser verusachte dann mehrere Tsunamis mit Wellenhöhen von bis zu 300m.

......dass nicht der Meteoriteneinschlag an sich die grösste Katastrophe auslöste sondern der Auswurf beim Aufprall?
Als der Meteorit mit 12 Kiometer in der Sekunde einschlug setzte er die Energie von 100 000 000 000 000 000 000 Tonnen TNT frei, die Druckwelle bewegte sich mit 20 kilometer in der Sekunde über die Erdoberfläche.
Der dabei enstandene Auswurf wurde ins Weltall geschleudert und durch die Erdanziehungskraft langsam wieder angezogen. Der Auswurf verteilte sich dabei über die gesamte Erde und duch die Reibung die beim Wiedereintritt entstand erhitzte sich die Atmosphäre so stark dass Tiere und Pflanzen regelrecht dampfgegart wurden. Beim Auftreffen des Auswurfes auf der Erdoberfläche wurden dabei Wälder auf der ganzen Erde in Brand gesteckt. Der Auswurf gepaart mit dem Rauch der Brände erzeugte dann den sogenannten Impaktwinter.

......dass vor 3.26 Milliarden Jahren ein noch viel grösserer Meteorit auf der Erde einschlug?
Er traf die Erde mit 20 Kilometer in der Sekunde und war mit 37km Durchmesser mehr als 3.5 mal so gross als der der die Dinosauerier auslöschte, er schlug dabei einen Krater von 476km Durchmesser. Der Impakt erzeugte laut Wissenschaft ein Erdebeben 10.8 auf der Richterscala das eine halbe Stunde lang anhielt. Dabei wurden die Ozeane zum Kochen gebracht.
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Re: Wussten Sie, ...

Beitragvon McMonkey » Mi 26. Aug 2015, 16:06

... dass Albert Einstein gar nicht so ein "nobler" Preisträger war?

Die Welt staunte, als Albert Einstein das gesamte Preisgeld in der Höhe von ca. 120.000 Schwedenkronen (damals umgerechnet etwa 180.000 Schweizer Franken) seiner ersten Frau Mileva zur Verfügung stellte. Die konnte sich davon 3 Häuser kaufen. Nun ganz so nobel war der Nobelpreisträger nicht. Schon 1919 hatte er Mileva dieses Geld im Scheidungsvertrag schriftlich zugesichert.

Mileva half ihm maßgeblich an einer Vielzahl mathematischer Berechnungen. Es muss beiden bereits damals bewusst gewesen sein, dass der Nobelpreis zum Greifen nahe ist. Den Ruhm für Albert und das Geld für Mileva ???

Brief von Albert an Mileva (Auszug): „Wie glücklich und stolz werde ich sein, wenn wir beide zusammen unsere Arbeit über die Relativbewegung siegreich zu Ende geführt haben!"

Die Originale der Arbeiten des Ehepaars Einstein aus dem „großen Jahr“ 1905 sind verloren. Tragen sie doch auch - lt. Augenzeugen - die Handschrift von Mileva. Nicht einmal eine von der Washingtoner Kongress-Bibliothek ausgesetzte Belohnung von 11,5 Millionen Dollar brachte sie ans Licht. Wäre ihr Name damals mit publiziert worden, gäbe es heute gar keine Zweifel daran, dass die Relativitätstheorie nicht nur einen Vater, sondern auch ein Mutter hat.
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Re: Wussten Sie, ...

Beitragvon McMonkey » Do 27. Aug 2015, 12:10

... dass sie sich gerade für eines der zugriffstärksten Themen interessieren!

Jeder neue Post wird durchschnittlich mit 125 Zugriffen belohnt. Damit spielt das Thema "Wussten sie, dass.." im aktiven Bereich ganz oben mit. Tendenz steigend.

Danke für das Interesse!
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Re: Wussten Sie, ...

Beitragvon McMonkey » Mi 2. Sep 2015, 12:01

... dass das Siegeszeichen einen doppelten Boden hat und zwei Bier bestellen eine zwischenmenschliche Niederlage sein kann?

Das umgedrehte (!) Victory-Zeichen. Besonders in Großbritannien und Australien hat das umgedrehte Victory-Zeichen die gleiche Bedeutung wie der Stinkefinger. Beim korrekten Victory-Zeichen (steht für Sieg, Jubel, Freude, aber auch Frieden) muss der Handballen vom eigenen Körper abgewandt sein. Dreht man die Hand um und hält sie wie beim Stinkefinger, so gilt das als schwere Beleidigung, was gelegentlich zu Missverständnissen mit Urlaubern führt (z. B. beim Bestellen von zwei Gläsern Bier per Handzeichen).

Das Victory-Zeichen gehört zu den weltweit bekanntesten Zeichen und es wird immer wieder als Siegeszeichen verwendet. Dabei spielt es jedoch eine große Rolle, wie das Zeichen gezeigt wird. Nur den wenigsten Menschen ist bekannt, dass dieses Handzeichen auch als Schmähung und Beleidigung verwendet werden kann.

Das Victory-Zeichen als Siegesgeste:
Als Symbol des Aufstandes gegen die Naziherrschaft eroberte das Victory-Zeichen des Belgiers Victor de Lavelaye seit 1941 die Welt. Immer dort, wo Kriege die Menschen in aussichts- und hoffnungslose Situationen bringen, wird das V-Handzeichen als Symbol der Hoffnung auf Sieg verwendet und verstanden. Dabei zeigt die Handfläche immer nach außen, zum Betrachter.

Nur wenige Menschen wissen um ein weiteres Victory-Zeichen, bei dem jedoch die Handfläche zum Gestikulierenden selbst zeigt bzw. der Betrachter den Handrücken sieht, auch bekannt als „The Longbowman Salute“.

Das Handzeichen als Schmähung und Beleidigung:
Einige hundert Jahre vor Victor de Lavelaye benutzten bereits die Engländer das Victory-Zeichen, wobei der Betrachter jedoch den Handrücken sehen konnte. Dieses Zeichen geht auf eine Anekdote des Hundertjährigen Krieges zurück. Während dieses Krieges trafen etwa 6.000 Engländer, die nur mit Pfeil und Bogen ausgestattet waren, auf etwa 25.000 französische Ritter und Fußsoldaten. Die Franzosen drohten ihren Gegnern siegessicher mit dem Abhacken der beiden Finger, die für das Bogenschießen notwendig waren; Zeige- und Mittelfinger. Nachdem jedoch die Bogenschützen, die um das Vielfache größere Armee
schlagen konnten, trieben die Engländer, die Franzosen durch das Lager und zeigten als Schmähung ihre unversehrten Finger – mit dem Handrücken nach außen.

Noch heute gilt in England das Victory-Zeichen, bei welchem der Handrücken nach außen zeigt, als Beleidigung. Da sich jedoch kaum jemand an die Anekdote aus dem Hundertjährigen Krieg erinnert, wird heute das V-Handzeichen aus Zeige- und Mittelfinger als vulgäre Beleidigung verstanden. Das V symbolisiert dabei den Schambereich einer Frau bzw. die gespreizten Beine einer Frau, die demjenigen nahe steht, dem diese Geste gilt.

Fauxpas 1:
Mit seinen Händen sollte der Nicht-Australier in der Öffentlichkeit besser vorsichtig umgehen. Der ehemalige US-Präsident George Bush machte sich darüber keine Gedanken und leistete sich 1993 bei einem Australienbesuch einen bösen Fauxpas: Er streckte grinsend das Victory-Zeichen in die Höhe. Unwissend, dass dieses V aus Zeige- und Mittelfinger dem Stinkefinger entspricht.

Fauxpas 2:
Die Mission war heikel. 1995 reiste der US-Kongressabgeordnete Bill Richardson in den Irak, um mit dem damaligen Präsidenten Saddam Hussein über die Freilassung von zwei Amerikanern zu verhandeln. Als sich Richardson hinsetzte, kreuzte er dummerweise seine Beine so, dass Hussein seine Schuhsohlen sehen konnte. Ein schwerer Affront! Wütend verließ der irakische Präsident sofort den Raum und brach die Verhandlung ab. Richardson hätte es besser wissen sollen: Die Schuhsohle gilt in vielen arabischen und asiatischen Kulturen als schmutziger Teil am Menschen. Sie jemandem zu zeigen, ist eine schwere Beleidigung.

Man kann nicht nicht kommunizieren, mahnte schon der Philosoph Paul Watzlawick. Selbst wenn wir schweigen, spricht unser Körper. Das Problem dabei ist: Unsere Körpersprache ist keine globale Universalsprache. Einige Gesten können je nach Land und Kulturkreis völlig unterschiedliche Bedeutungen haben.
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Re: Wussten Sie, ...

Beitragvon McMonkey » Do 8. Okt 2015, 11:50

... dass der "Süße Tod" vielleicht mehr Opfer forderte als kriegerische Auseinandersetzungen?

Sogenannter Bleizucker wurde nicht nur im Mittelalter, sondern schon bei den Römern verwendet und zwar hauptsächlich, um den Geschmack von minderwertigen Weinen angenehmer zu machen. Bleizucker ist eine chemische Verbindung, die aus Essigsäure und Blei entsteht. Es ist das Blei(II)-Salz der Essigsäure. Die wasserfreie Substanz hat eine kristalline Form, die sich gut in Wasser und anderen Flüssigkeiten löst und einen süßen Geschmack hat. Bleizucker entsteht, wenn man Bleioxyd in (Essig)Säure löst. Die Lösung wird dann eingedampft und es entsteht ein zuckriges Pulver. Wenn man das gleiche mit Kupfer macht, entsteht Grünspan. Das kann auch spontan geschehen, wenn Säure in einem bleigelöteten Behälter gelagert wird.

Das Süßen von Wein mit Bleizucker war damals eine Täuschung des Verbrauchers, der billigen Wein konsumierte und weder schmeckte noch ahnte, dass dieser mit dem giftigen Zusatzstoff gesüßt war. Je öfter solche gepanschten Weine getrunken wurden, umso gravierender waren die gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Vor allem krankhafte Veränderungen des Gehirns, daraus folgende Wesensveränderungen und Unfruchtbarkeit gehörten dazu.
Dieser Sirup sollte die Haltbarkeit des Weines verlängern (er tötete Fäulnis -Bakterien ab - eben weil er Blei enthielt). Sie ahnten nicht, daß sie damit nicht nur den Wein, sondern auch sich selbst sterilisierten. Der Bleigehalt des Traubensirups muß in der Tat sehr hoch gewesen sein - schon durch die Art seiner Zubereitung. Durch langes Kochen wurde Traubensaft auf ein Drittel seines ursprünglichen Volumens eingedickt. In den Rezepten dazu waren ausdrücklich Bleitöpfe vorgeschrieben. Und durch die Dauerhitze, aber auch durch das fortwährende Umrühren des Gebräus muss sich der Sirup beträchtlich mit Blei angereichert haben. Nichtsahnend verbrauchten die Römer große Mengen des bleigesättigten Süßstoffs, als Konservierungsmittel für Wein und Früchte und als Zucker-Ersatz, denn Rohrzucker war eine Rarität; er musste aus Indien importiert werden.

Im Frühmittelalter wurde es dann richtig ungesund. Der Bleigehalt überstieg den normalen Wert um das 105-Fache. Schon wenn dem Körper nur täglich ein Milligramm Blei - durch Magen oder Lunge - zugeführt wird, können sich Chronische Verstopfung sowie Magen- und Darmkrämpfe sind erste Symptome, Blutarmut, Abmagerung, Gelenkschmerzen und schließlich sogar Lähmungserscheinungen, Blindheit und Wahnsinn können folgen.

Auch Bleiweiß half beim Ableben.
Zur Herstellung von Bleiweiß wird Blei in Essigsäure und Dung eingelegt. Am Blei bildet sich ein weißer Belag, der abgeschabt wird. In der Antike bis ins Mittelalter wurde Bleiweiß der Schminke zugesetzt, um die Haut aufzuhellen. Spätestens im 18. Jahrhundert setzte sich die Erkenntnis durch, dass diese Verwendung Gesundheitsprobleme (Zahnschmerzen, schlechten Atem) verursacht. Für Malfarben wurde es bevorzugt in der Öltechnik verwendet, bis ca. 1835 für Weißtöne fast ausschließlich. Eingesetzt wurde es auch in Aquarellen und Pastellen, vereinzelt sogar in der Wandmalerei.

Alkaios von Lesbos Satz: "In vino veritas" (Im Wein liegt die Wahrheit), bekommt bei anderer Betrachtungsweise eine schiefe Optik.... an der, der Alkohol keine Schuld trägt.
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Re: Wussten Sie, ...

Beitragvon Stickhead » Do 8. Okt 2015, 12:36

... dass unsere Sonne nur ein Stern von etwa 100 bis 300 Milliarden in unserer Galaxie, der Milchstraße, ist?

Man bekommt eine anschauliche Vorstellung von der Größe unserer Galaxis mit ihren 100 bis 300 Milliarden Sternen, wenn man sie sich im Maßstab 1:10 verkleinert als Schneetreiben auf einem Gebiet von 10 km Durchmesser und einer Höhe von etwa 1 km im Mittel vorstellt. Jede Schneeflocke entspricht dabei einem Stern und es gibt etwa drei Stück pro Kubikmeter. Unsere Sonne hätte in diesem Maßstab einen Durchmesser von etwa 10 nm, wäre also kleiner als ein Virus. Selbst die Plutobahn, die sich im Mittel etwa 40-mal so weit von der Sonne befindet wie die Bahn der Erde, läge mit einem Durchmesser von 0,1 mm an der Grenze der visuellen Sichtbarkeit. Pluto selbst hätte ebenso wie die Erde lediglich atomare Dimension. Damit demonstriert dieses Modell auch die geringe durchschnittliche Massendichte unserer Galaxis.

... dass in einem Himmelsausschnitt von etwa 144 Bogensekunden ungefähr 1500 verschiedene Galaxien sichtbar sind?

Ein Gebiet mit einer Kantenlänge von 144 Bogensekunden ist in etwa der Winkel, unter dem ein Tennisball in 100 m Entfernung erscheint.
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Re: Wussten Sie, ...

Beitragvon McMonkey » So 10. Jan 2016, 20:04

... dass der Polygonlauf bereits vor mehr als 150 Jahren seinen erfolgreichen Einsatz hatte?


Das Prinzip des Polygonlaufes wurde bereits 1853 von dem Engländer Joseph Whitworth vorgeschlagen, von der britischen Armee abgelehnt, später im Amerikanischen Bürgerkrieg jedoch mit Erfolg von den Whitworth Sharpshooters eingesetzt. Auch im Geschützbau verwendete Whitworth den von ihm entwickelten Polygonlauf, der sich aber langfristig nicht durchsetzte.

Der Sezessionskrieg oder Amerikanische Bürgerkriegwar der von 1861 bis 1865 währende militärische Konflikt zwischen den aus den Vereinigten Staaten ausgetretenen, in der Konföderation vereinigten Südstaaten und den in der Union verbliebenen Nordstaaten (Unionsstaaten). Gefechte wurden oft auf Distanzen von 1000 bis 2000 yards ausgefochten, wobei die größten Leistungen von konföderierten Scharfschützen erbracht wurden, die mit Whitworth Gewehren ausgerüstet waren, welche ein spezielles hexagonales Geschoß verschossen.
Scharfschützen nutzten ihr spezielles Wissen der Scharfschützenkunst, um feindliche Scharfschützen auszuschalten, ähnlich wie es seit dem ersten und zweiten Weltkrieg bis heute praktiziert wird. Vor Pickett´s Charge vertrieb sich eine Unionsinfanterie die Zeit damit, einem Scharfschützenteam zuzusehen, wie es einen feindlichen Scharfschützen in einem Haus ausschaltete.
Als sie realisierten, daß der Feind auf großer Entfernung saß und den Pulverdampf der Unionsscharfschützen sehen konnte und er sich rechtzeitig duckte, bevor ihn die Kugeln erreichten, teilten sie sich in zwei Teams auf, wobei das zweite Team zwei Sekunden nach dem ersten schoß, sodaß die Kugeln in dem Moment ankamen, in dem der Feind den Kopf hob. Dies hatte den gewünschten Effekt und schaltete den Posten aus.

John Sedgwick war General des US-Heeres und Kommandierender General während des Amerikanischen Bürgerkrieges. Gerade als Sedgwick seiner Artillerie Stellungen zuweisen wollte, schossen Scharfschützen der Konföderierten auf ihn und die ihn begleitenden Soldaten. Letztere duckten sich und Uncle John sagte ihnen, dass die Konföderierten auf diese Entfernung selbst einen Elefanten nicht treffen könnten. Sedgewick hatte noch nicht zu Ende gesprochen, als eine Kugel aus einer .45-Rebellen-Whitworth in seine linke Wange schlug und ihn auf der Stelle tötete.
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Re: Wussten Sie, ...

Beitragvon McMonkey » Mi 23. Mär 2016, 12:02

... dass man zum Lachen oft einen Zweiten benötigt?


Selbst der kitzeligste Mensch kann eines nicht: sich selbst kitzelnd zum Lachen bringen.

Bei Berührungen mit der eigenen Hand berechnet das Gehirn den Zeitpunkt des Kontakts voraus und dämpft alle Nervensignale, die um diesen Zeitpunkt herum vom entsprechenden Körperteil ausgesendet werden.Dadurch gelangen unwichtige Reize nur schwach oder gar nicht ins Bewusstsein. Das Gehirn kann sich so besser auf wichtige Signale aus der Umwelt konzentrieren.

Das Gehirn ist zu schlau: Warum wir uns nicht selbst kitzeln können, ...?
Die Theorie von Sarah-Jayne Blakemore von der University of London lautet: Wann immer wir unsere Gliedmaßen bewegen, sagt das Kleinhirn die Folgen der Bewegungen voraus und sendet die Anweisung an andere Hirnzentren, die sich daraus ergebenden Wahrnehmungen zu ignorieren. Das Gehirn ist sich selbst immer einen Schritt voraus, auch dann, wenn wir uns selbst kitzeln.

Blakemore stellte sich die Frage, ob man das Gehirn austricksen kann und erfand eine Maschine, die Probanden steuern und sich so selbst kitzeln können. Die Berührung erfolgte damit nicht über die eigenen Gliedmaßen. Je verzögerter die ausgelösten Impulse ausfielen, desto kitzliger waren die Versuchsteilnehmer. Das Experiment war damit zumindest ansatzweise geglückt.

Ein anderes Forscherteam versuchte zum Beispiel, die Fußbewegungen von Probanden über magnetische Gehirnstimulation zu steuern, so dass die Hände der Versuchspersonen gegen deren Willen ihre Füße kitzelten. Das Experiment bestätigte die Theorie, dass wir vor allem dann kitzlig sind, wenn wir überrascht werden.

Worin sich Forscher einig sind: Die Einzigen, die sich selbst kitzeln können, sind Menschen, die an Schizophrenie leiden. Dafür werden neurologische, biochemische oder strukturelle Veränderungen im Gehirn verantwortlich gemacht, wodurch die erfahrene Berührung beim Kitzeln nicht mit der zuvor ausgeführten Bewegung in Verbindung gebracht werden kann. Bleibt noch eine letzte Frage: Warum lachen wir so hysterisch, wenn uns jemand kitzelt? Auch dafür hat die Wissenschaft zwei verschiedene Erklärungen. Grundvoraussetzung beider Theorien ist die Annahme, dass unsere Reaktion aufs Gekitzeltwerden aus der Vorzeit stammt. Werden wir an empfindlichen Körperstellen wie Bauch, Taille oder Fußsohlen berührt, signalisiert das Gehirn Gefahr. An dieser Stelle scheiden sich die Geister der Forscher. Die einen glauben, dass sich mit dem anschließenden Gelächter die Anspannung in Erleichterung auflöst. Die anderen sehen das Lachen als einen Ausdruck des Ergebens gegenüber dem Feind.

Lange andauerndes Kitzeln kann für Menschen so unerträglich sein, dass es als Foltermethode zu bezeichnen ist. Zum Kitzelreiz selbst kommen nach längerer Zeit durch das Lachen und Bewegungsreflexe verursachte Lungen- und Muskelschmerzen. Kitzeln als Folter überlebte bis ins Mittelalter und die Zeit des kolonialen Amerika, allerdings im Wesentlichen zur öffentlichen Demütigung.
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Re: Wussten Sie, ...

Beitragvon McMonkey » Mi 4. Mai 2016, 13:09

... dass der Schmied schon öfter in der Geschichte die Nase vorn hatte?

(Weil es so schön zu meinem Hobby passt!)

Der Schmied ist nicht nur einer der ältesten Berufe der Menschheitsgeschichte, sondern auch einer der ersten Protagonisten der Fimgeschichte.

"Blacksmith Scene" ist ein US-amerikanischer Film aus dem Jahr 1893, der als erster für kommerzielle Vorführungen produzierte Film gilt.
Drei Männer bearbeiten ein Stück Eisen und trinken dabei Bier: Keine besonders aufregende Filmhandlung und mit einer Minute Gesamtdauer wahrlich auch kein abendfüllendes Programm. Filmgeschichte hat Blacksmith Scene aber trotzdem geschrieben. Er ist 1893 produziert worden und gilt als erster Film, der für kommerzielle Vorführungen gedreht worden ist. Zu besichtigen war er mit Hilfe des Kinetoskop, einer Entwicklung von Thomas Alva Edison und William K. L. Dickson.

youtube Film
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Re: Wussten Sie, ...

Beitragvon McMonkey » Do 21. Jul 2016, 13:11

... dass Kundenbindung über tausend Jahre alt sein kann?

Jeden Morgen um viertel vor sieben schlägt Zengoro Hoshi, 76, den Gong. Dann hocken die Frühaufsteher unter seinen Hotelgästen auf Reisstrohmatten um ihn herum und lauschen andächtig den buddhistischen Lebensweisheiten, die er ihnen mit in den Tag gibt. Denn hier spricht immerhin der Nachkomme einer Firma, die Einzigartiges geschafft hat: fast 1300 Jahre lang als Familienbetrieb zu überleben.

Dass der Unternehmer sich auf den Buddhismus beruft, gehört zu den streng gehüteten Traditionen des Gasthauses in Awazu Onsen auf der Hauptinsel Honshu. Denn das Hoshi Ryokan verdankt seine Existenz einem Mönch. Er stieg 718 vom nahen Berg Hakusan ins Tal herab und entdeckte dieses Onsen, eine heiße Quelle, in der die Gäste des "Hoshi" auch heute noch Heilung und Entspannung suchen. Seither wird diese ehrwürdige Herberge ohne Unterbrechung von der Familie Hoshi geführt. Zengoro Hoshi trägt als 46. Nachfahre denselben Vornamen, den jeder neue Chef wie einen Fürstentitel annimmt. Das Gasthaus schon viele Krisen und Katastrophen überstanden: Im Zweiten Weltkrieg wurden hier verletzte Soldaten einquartiert, die ihre Wunden mit der Heilkraft der heißen Quelle pflegten. 1961 brannte die Herberge dann fast ab, weil ein Gast mit brennender Zigarette eingenickt war.

Hoshi richtet seine Hoffnungen auf Hisae, seine unverheiratete Tochter. Sie ist die einzige seiner noch lebenden drei erwachsenen Kinder, die als Erbfolgerin für ihn infrage kommt. Er sagt: "Ich hoffe, sie entscheidet sich endlich, dann kann ich sie gründlich einarbeiten."
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Re: Wussten Sie, ...

Beitragvon McMonkey » Mi 14. Sep 2016, 15:48

...dass die Spartaner garn nicht so nett waren und nicht immer Klartext gesprochen haben?

In ihrem Staat hatten nur die "Vollbürger" Freiheits- und Gleichheitsrechte. Ihre Jungen erzogen sie zu Kampfmaschinen. Die Spartaner machten andere Bürger zu Sklaven. Spartanische Vollbürger – sie nannten sich Spartiaten; Periöken – Nachbarn mit beschränkten Rechten; und Heloten – Staatssklaven. Diese hatten das Land der Spartaner zu bestellen, damit diese sich ihrer wichtigsten Beschäftigung widmen konnten: dem Kriege.
Die Gesellschaftsordnung Spartas diente nur diesem Zweck, die Herrschaft der „Gleichen“, deren Wohlstand und politische Partizipationsmöglichkeiten im übrigen höchst unterschiedlich waren, aufrecht zu erhalten. Dafür prüften sie nach der Geburt ihre Kinder und setzten die, die den hohen Ansprüchen nicht genügten, im Gebirge aus. Mit acht Jahren wurden die Jungen, die Mädchen etwas später, kaserniert und zentral erzogen, zu Kampfmaschinen die einen, zu Haushaltsvorstehern und Müttern die anderen. Wie total der Staat das Leben der Spartaner beherrschte, zeigen die Ehrungen für die Toten. Einen Namen trug das Grab eines Mannes nur, wenn er im Kampf gefallen war. Und einer Frau, wenn sie im Kindbett starb. Die totale Beherrschung des privaten Lebens.

Die wortkarge, lakonische Art der Spartaner machte sich auch im Kriegstreiben bezahlt. Die Skytale ist das älteste bekannte militärische Verschlüsselungsverfahren. Von den Spartanern wurden bereits vor mehr als 2500 Jahren geheime Botschaften nicht im Klartext übermittelt. Zur Verschlüsselung diente ein (Holz-)Stab mit einem bestimmten Durchmesser (Skytale). Um eine Nachricht zu verfassen, wickelte der Absender ein Pergamentband oder einen Streifen Leder wendelförmig um die Skytale, schrieb die Botschaft längs des Stabs auf das Band und wickelte es dann ab.
Das Band ohne den Stab wird dem Empfänger überbracht. Fällt das Band in die falschen Hände, so kann die Nachricht nicht gelesen werden, da die Buchstaben scheinbar willkürlich auf dem Band angeordnet sind. Der richtige Empfänger des Bandes konnte die Botschaft mit einer identischen Skytale (einem Stab mit dem gleichen Durchmesser) lesen. Der Durchmesser des Stabes ist somit der geheime Schlüssel bei diesem Verschlüsselungsverfahren. Das wohl bekannteste Beispiel - und die erste detaillierte Beschreibung - des Geheimcodes wurde vom griechischen Historiker Plutarch (46-120 n. Chr.) überliefert. Er berichtet in seiner Biografie des spartanischen Generals Lysander, wie dieser im Jahr 404 v. Chr. mithilfe einer Skytale-Botschaft einen Angriff der Perser vereiteln konnte.
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