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Trinkgeld

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Re: Trinkgeld

Beitrag von FFWGK » Fr 11. Jan 2019, 11:26

Ich verschenke seit Jahren kein Geld mehr. Gehe nur mit Scheinen aus dem Haus und das Münzwechselgeld kommt in die Dose. Am Ende des Jahres kommt ein fetter Grinser, hoffe ich schaffe es mal 4stellig zu werden...
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Hermann
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Re: Trinkgeld

Beitrag von Hermann » Fr 11. Jan 2019, 11:39

454casull hat geschrieben:normal gebe ich 1.euro trinkgeld,oder 2.euro und beim tanken runde ich auf auf 1.euro


Tankst du selber, oder tankt der Tankwart dein Auto auf ?

Ich bin noch nie auf die Idee gekommen an der Selbstbedienungstankstelle Trinkgeld zu geben.

Kriss
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Re: Trinkgeld

Beitrag von Kriss » Fr 11. Jan 2019, 11:40

Trinkgeld ist für mich eine Belohnung, meistens die Cent aufgerundet plus 1-2 Euro. Es hat aber keiner zu mosern wenn es mal nichts gibt.

Komisch das Kellner immer meinen das steht ihnen zu, dabei müsste man dann eigentlich jeden Dienstleister etwas bekommen der seine Arbeit zur Zufriedenheit der Kunden erledigt.

Richtig nötig hätten es zb. die Dhl Fahrer, der bei mir die Packerl um 7Uhr abends bringt und noch gut was im Lkw liegen hat. Die haben oft einen wirklich zachen Job.....
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Re: Trinkgeld

Beitrag von Jo_Kux » Fr 11. Jan 2019, 11:53

FFWGK hat geschrieben:Ich verschenke seit Jahren kein Geld mehr. Gehe nur mit Scheinen aus dem Haus und das Münzwechselgeld kommt in die Dose. Am Ende des Jahres kommt ein fetter Grinser, hoffe ich schaffe es mal 4stellig zu werden...

Das bedeutet du gibst prinzipiell kein Trinkgeld?
PS: Jegliche Diskussion führt ebenfalls zu einer sofortigen permanenten Sperre.

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Re: Trinkgeld

Beitrag von Hane » Fr 11. Jan 2019, 11:54

Ich gebe im Normalfall auch zwischen 5-10 % Trinkgeld.
Die 54,- finde ich in Ordnung.
Aber:
Frage 1: wieviel Trinkgeld bekommt z. B. Eine Heimhilfe, die sicher oft eine schwierigere Arbeit als ein Kellner hat und oft weniger als die Kellnerin bekommt (verdient wäre hier der falsche Ausdruck)?
Frage 2: bei wie viel Prozent der Trinkgeldempfänger im Gastgewerbe bleibt das Trinkgeld bei Ihnen und bei wie vielen gibt es eine Gemeinschaftskassa die dann auf alle aufgeteilt wird und bei wie vielen bleibt es beim Chef?

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Re: Trinkgeld

Beitrag von trenck » Fr 11. Jan 2019, 12:01

Hane hat geschrieben:Frage 1: wieviel Trinkgeld bekommt z. B. Eine Heimhilfe, die sicher oft eine schwierigere Arbeit als ein Kellner hat und oft weniger als die Kellnerin bekommt (verdient wäre hier der falsche Ausdruck)?


Handelt sich um einen komplett unterschiedliche Art der Dienstleistung: mit dem Kellner hat man nur kurzfristig (Größenordnung eine Stunde) Kontakt und kann durch das Trinkgeld quasi Feedback geben, ob man mit der Gesamtleistung (Essen + Bedienung) zufrieden war oder nicht. Eine Heimhilfe beschäftigt man längerfristig, hier wird das Feedback anders verlaufen. Abgesehen davon, ich würde einer Heimhilfe bei Zufriedenheit zu bestimmten Anlässen (Feiertag, Geburtstag, Ende der Geschäftsbeziehung) sehr wohl auch einen entsprechenden Geldbetrag zukommen lassen.

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Re: Trinkgeld

Beitrag von Temudjin » Fr 11. Jan 2019, 12:48

Wenns Service wirklich gut war, dann gibts 1-2 Euro,.. Für Standard o8/15 gibts nix, is schließlich der Job,..
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Re: Trinkgeld

Beitrag von hari » Fr 11. Jan 2019, 12:53

wenn alles passt so um die 10%.

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Re: Trinkgeld

Beitrag von FFWGK » Fr 11. Jan 2019, 13:08

Jo_Kux hat geschrieben:
FFWGK hat geschrieben:Ich verschenke seit Jahren kein Geld mehr. Gehe nur mit Scheinen aus dem Haus und das Münzwechselgeld kommt in die Dose. Am Ende des Jahres kommt ein fetter Grinser, hoffe ich schaffe es mal 4stellig zu werden...

Das bedeutet du gibst prinzipiell kein Trinkgeld?

Immer schaffe ich es nicht. Es wird einem ja eingeredet ein schlechtes Gewissen haben zu müssen wenn man kein Geld verschenkt. Aber ich werde immer besser ;-)
Oft witzig zu sehen wie laaaaaangsam Kellner die Münzen aus dem Geldtascherl rausstählen um mir genug Bedenkzeit einzuräumen...
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Re: Trinkgeld

Beitrag von _Jack_ » Fr 11. Jan 2019, 13:16

trenck hat geschrieben:Ist relativ einfach: wenn weniger Leute Jobs wie Kellner, Putzfrau, etc. machen wollen, wird ein entsprechender Bedarf entstehen, und die Löhne für diese Jobs werden steigen. 1x1 der Marktwirtschaft.

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Seit Jahrzehnten wird in der Gastronomie - speziell im Saisonbereich - "händeringend" nach Personal gesucht. Dass das spürbare Auswirkungen auf die Löhne gehabt hätte, wäre mir noch nicht aufgefallen. Wenn eher der Service zurückgefahren wird (wer speist auf der Hütte nicht gern Mikrowellenfraß zum Preis eines Haubenlokales?) oder Leute aus den letzten winkeln der Erde herangekarrt werden, dann funktioniert das Prinzip leider nur recht einseitig.

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Re: Trinkgeld

Beitrag von Paddy91 » Fr 11. Jan 2019, 13:19

und wenn eine Schwangere neben mir in der Ubahn steht lächle ich sie an und denke mir: "Egal, sie hat keinen Rechtsanspruch auf meinen Sitzplatz"

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Re: Trinkgeld

Beitrag von trenck » Fr 11. Jan 2019, 13:20

_Jack_ hat geschrieben:
trenck hat geschrieben:Ist relativ einfach: wenn weniger Leute Jobs wie Kellner, Putzfrau, etc. machen wollen, wird ein entsprechender Bedarf entstehen, und die Löhne für diese Jobs werden steigen. 1x1 der Marktwirtschaft.

trenck


Seit Jahrzehnten wird in der Gastronomie - speziell im Saisonbereich - "händeringend" nach Personal gesucht. Dass das spürbare Auswirkungen auf die Löhne gehabt hätte, wäre mir noch nicht aufgefallen. Wenn eher der Service zurückgefahren wird (wer speist auf der Hütte nicht gern Mikrowellenfraß zum Preis eines Haubenlokales?) oder Leute aus den letzten winkeln der Erde herangekarrt werden, dann funktioniert das Prinzip leider nur recht einseitig.


Logisch. Weil man mit Mindestsicherung + ein bisschen Schwarzarbeit genauso viel verdienen kann, und das wesentlich komfortabler.

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Re: Trinkgeld

Beitrag von FFWGK » Fr 11. Jan 2019, 13:21

_Jack_ hat geschrieben:
trenck hat geschrieben:Ist relativ einfach: wenn weniger Leute Jobs wie Kellner, Putzfrau, etc. machen wollen, wird ein entsprechender Bedarf entstehen, und die Löhne für diese Jobs werden steigen. 1x1 der Marktwirtschaft.

trenck


Seit Jahrzehnten wird in der Gastronomie - speziell im Saisonbereich - "händeringend" nach Personal gesucht. Dass das spürbare Auswirkungen auf die Löhne gehabt hätte, wäre mir noch nicht aufgefallen. Wenn eher der Service zurückgefahren wird (wer speist auf der Hütte nicht gern Mikrowellenfraß zum Preis eines Haubenlokales?) oder Leute aus den letzten winkeln der Erde herangekarrt werden, dann funktioniert das Prinzip leider nur recht einseitig.

Und durch Trinkgeld geben verschiebt sich das wohl in welche Richtung?
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Re: Trinkgeld

Beitrag von eXistenZ » Fr 11. Jan 2019, 13:23

Die Empörung hat mich jetzt schon überrascht.
1.500 Euro sind für den Job Ok das haben die Sozialpartner ausverhandelt und in dem Restaurant das ich angesprochen habe werden die ja, bei den Preisen ja hoffentlich mehr verdienen als den Mindestlohn.
Mal Ehrlich: Der Job ist nicht besonders anspruchsvoll und man hat kaum Verantwortung zu tragen.
Daher ein Beispiel für eine Job der sehr anspruchsvoll ist und wo man sehr viel Verantwortung trägt und man
daher auch ein höheres Gehalt erwarten darf, wie beim Beispiel Neurochirurg.
Bei diesen Grundgehalt erscheinen mir dann als Bonus noch 10% Trinkgeld oben drauf doch sehr viel.
Das sind schon fast amerikanischen Trinkgeldverhältnisse nur wird gerne vergessen das der amerikanische Kellner einen Grundgehalt von
2,5USD/Stunde hat und keine Sozialversicherung hat. In den Preise ist dort, anders als in Österreich, allerdings auch kein 1500 Euro Gehalt der Kellner einkalkuliert.
Die Leben wirklich vom Trinkgeld. Warum gerne behauptet wird das österreichische Kellner ein hohes Trinkgeld zum überleben brauchen ist mir irgendwie schleierhaft. Gibt genügend Menschen die nicht mehr Gehalt bekommen und keinen Cent Trinkgeld bekommen.
Ich gebe Trinkgeld, weil ich gelernt habe das es sich so gehört.
Ganz nachvollziehbar kann ich die Argumentation "wenn der Kellner freundlich war und seinen Job gut gemacht hat er sich viel Trinkgeld verdient" nicht
Eigentlich ist das sein Job für den er bereits ein Gehalt bekommt und ich bin auch freundlich zum Kellner … ein höfliches Miteinander Bitte/Danke ist doch eine Selbstverständlichkeit.
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Re: Trinkgeld

Beitrag von Hellprayer » Fr 11. Jan 2019, 13:40

Nur um euch eine "offizielle" Hilfestellung zu geben:

http://www.knigge.de/archiv/artikel/der-trinkgeld-knigge-6317.htm


Bezüglich Ansichten der Bediensteten hier mein Gedanke dazu:

Als ich im Kundenservice gearbeitet habe (Tankwart und Kassier jeweils) dann war ich stets zu jedem Kunden gleich freundlich, sei es der Doktor mit seinem Benz oder der Ferl mit seinem Fiat Panda. Habe jeden mit den gleichen Worten begrüßt und verabschiedet. Manche haben Trinkgeld gegeben, manche nicht.
Ich hab mir bei jemandem der kein Trinkgeld gegeben hat niemals gedacht dass er ein Knauserer ist. Ich hab mir nur gedacht, "Schade dass er nicht zufrieden mit meiner Leistung war. Vielleicht hat ihm ja was nicht gepasst?". Falls ich irgendwo etwas verbessern konnte im Umgang hab ich das auch versucht. Bin halt irgendwann draufgekommen dass es nicht direkt zusammen hängt. Sei es dass der Kunde einen Scheißtag gehabt hat oder sonst irgendwas.

Da wo man als Bedienung sich wirklich aufregt sind Leute die einen durch Reifen springen lassen weil sie sich zum Dompteur (Kunde ist König) erkoren sehen um ihre Mindwertigkeitskomplexe auszuleben. Und jemanden von oben herab behandeln nur weil der Lohnzettel (vermeintlich) besser ausschaut ist halt leider noch sehr verbreitet.

Nur weil jemand einen "einfachen" Job gerne tut heißt dass noch lange nicht dass der Job "wertlos" ist. Ich möcht euren Hirnchirurg sehen wenn der Mistkübler a Monat an seinem Haus vorbeifährt oder die Putzfrau sich nimmer blicken lässt...

Jeder Job ist wertvoll, und wenn man jemandem der eine Leistung zur Zufriedenheit erledigt hat eine Zuwendung zukommen lässt um zu zeigen "Gut gemacht" dann ist das vollkommen in Ordnung auch nur ein paar cent zu geben. Warum auch immer. Alles über Null ist eine Anerkennung.

Just my 2 cents...
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