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Trinkgeld

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Reverend45
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Re: Trinkgeld

Beitrag von Reverend45 » Fr 11. Jan 2019, 19:30

aragorn hat geschrieben:Vielleicht leistet er drei bis vier mal so viel. Wenn mir jemand eine einfache Dienstleistung darbietet bin ich persoenlich auch viel weniger versucht dem kellner, postboten geld nachzuschmeissen als dem zahnarzt der medizinische schwerarbeit leistet oder dem juristen, der stundenlang kommentare waelzen muss.


Ja, nein, eher nicht. Aber die Grundeinstellung "höher Beruf = mehr wert als der Pöbel der niedere Dienste verrichtet" geht mir sowieso generell gegen den Strich.

Und die meisten Herrschaften von besserer Statur würden nen normalen Arbeitstag eines Kellners vermutlich eher nicht durchhalten.

Wie Gewo sagt, "höherwertige" Dienstleistungen sind gut genug bezahlt, im Gegensatz zum Kleinvolk. Ich sehe absolut keinen Grund warum man reicheren Geld nachschmeißen soll. Jemand der weniger verdient, schwer arbeitet und einen guten Job macht und grade so über die Runden kommt, gerne.

Aber vermutlich waren die alle nur zu dumm oder zu faul um was zu lernen und sollen froh sein dass sie die Herrschaft bedienen dürfen.
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Steelman
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Re: Trinkgeld

Beitrag von Steelman » Fr 11. Jan 2019, 19:54

Paddy91 hat geschrieben:und wenn eine Schwangere neben mir in der Ubahn steht lächle ich sie an und denke mir: "Egal, sie hat keinen Rechtsanspruch auf meinen Sitzplatz"


Darauf bist Stolz?

*Kopfschüttel*

Jetzt hab ich auf die Schnelle den ganzen thread überflogen.....

Ich bin scheinbar ein Volltrottel...

Bei Zufriedenheit gebe ich immer so um 10%, manchmal noch nach oben aufgerundet.
Bei Unzufriedenheit nur einmal u. komme nie wieder

Und in Öffis setz´ ich mich selten nieder, bin sportlich u. fit genug um paar minuten zu stehen, bzw statt zu fahren zu laufen.
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Re: Trinkgeld

Beitrag von HowlingWolf » Fr 11. Jan 2019, 19:59

Steelman hat geschrieben:
Paddy91 hat geschrieben:und wenn eine Schwangere neben mir in der Ubahn steht lächle ich sie an und denke mir: "Egal, sie hat keinen Rechtsanspruch auf meinen Sitzplatz"


Darauf bist Stolz?

Also wenn DAS (das Zitat von Paddy91) nicht sarkastisch gemeint war, dann muss mein Sarkasmusdetektor ziemlich kaputt sein...
Ansonsten ist deiner kaputt. ;)

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Re: Trinkgeld

Beitrag von Steelman » Fr 11. Jan 2019, 20:32

HowlingWolf hat geschrieben:
Steelman hat geschrieben:
Paddy91 hat geschrieben:und wenn eine Schwangere neben mir in der Ubahn steht lächle ich sie an und denke mir: "Egal, sie hat keinen Rechtsanspruch auf meinen Sitzplatz"


Darauf bist Stolz?

Also wenn DAS (das Zitat von Paddy91) nicht sarkastisch gemeint war, dann muss mein Sarkasmusdetektor ziemlich kaputt sein...
Ansonsten ist deiner kaputt. ;)


Nö, meiner funktioniert.

Allerdings scheine ich mit der grassierenden "Geiz ist geil"-Mentalität, bzw der "ich-icher-icherer"-Mentalität wenig anfangen zu können.
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Re: Trinkgeld

Beitrag von spareribs » Fr 11. Jan 2019, 20:36

Fakt ist : die , die das meiste Geld besitzen, sind meist die grössten Schnorrer....und geben kein oder das kleinste Trinkgeld ...
Bruder Fre vom Orden der barmherzigen GLOCKen Brüder :-)
Ich liebe unsere Politiker..............wenn sie in Pension sind ! :mrgreen:

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Re: Trinkgeld

Beitrag von Ares » Fr 11. Jan 2019, 20:46

Jedenfalls passen neben Restaurant und Kaffeehauspersonal noch ein paar höher dotierte "Trinkgeldempfänger" zwischen Chirurgen und Nutten. ;)
Dulce bellum inexpertis

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Re: Trinkgeld

Beitrag von Reverend45 » Fr 11. Jan 2019, 20:57

ihr gebt trinkgeld bei nutten? sind doch so schon teuer genug....hab ich mir sagen lassen. nix wissen selber. ;)

Aber mal im Ernst, jeder wie er will. Bei uns ist es nicht so wie bei den Amis das Trinkgeld mehr oder weniger Pflicht ist, also alles was man hergibt ist ne nette draufgabe. Wenn der Service passt, gerne. Wenn ned dann halt weniger. Gar kein Trinkgeld, da muss schon ordentlich scheiße gelaufen sein, und selbst da kann meistens der kleine Kellner an der Front nix dafür.

Und mal ehrlich, so oft geht heute eh keiner mehr ins Wirtshaus. Beim Schachtelwirt gibts keine Maut, die dürfen die sowieso nicht annehmen, da kommt der Kleinmünzkram halt in die Spendenbox. Ob der Kaffee jetzt 3.70 oder 4 kost ist dann auch schon egal....

Handwerker, Lieferanten (Spedition) usw..., je nachdem. Aber wenn ich zb nen 150kg Safe bestell und die Jungs tragen mir das Teil noch vor die Haustür obwohl eigentlich "Bordsteinkante", na dann soll halt jeder von denen seinen 5er haben. Das sind so sachen die sowieso nicht allzu oft vorkommen. Wer nix geben will, auch sein gutes Recht. Werde für diese entscheidung niemanden offen angehen und denken kann ich mir noch was ich mag.

Den einzigen Strich ziehe ich wirklich bei Dingen wo mir die Stunde mehr kostet als ich in der Woche verdien....Anwälte, Notare...ich streite nicht ab dass die einen schweren Job machen, aber da stimmt halt auch der Verdienstanteil. Sind schon für normalverdiener schwer genug zu bezahlen, ohne auch noch reicheren Leuten Geld zu schenken. Da gibts maximal wenn man öfter mit zu tun hat zu Weihnachten ne gute Flasche Wein.
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Re: Trinkgeld

Beitrag von HowlingWolf » Fr 11. Jan 2019, 21:05

Steelman hat geschrieben:
HowlingWolf hat geschrieben:Also wenn DAS (das Zitat von Paddy91) nicht sarkastisch gemeint war, dann muss mein Sarkasmusdetektor ziemlich kaputt sein...
Ansonsten ist deiner kaputt. ;)

Nö, meiner funktioniert.
Du bist also überzeugt, dass er das ernst gemeint hat? :?

Steelman hat geschrieben:Allerdings scheine ich mit der grassierenden "Geiz ist geil"-Mentalität, bzw der "ich-icher-icherer"-Mentalität wenig anfangen zu können.
Da bin ich ganz bei dir. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass du da den falschen Baum anbellst.

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Re: Trinkgeld

Beitrag von Dextera » Fr 11. Jan 2019, 21:22

aragorn hat geschrieben:Woran liegts, dass weniger qualifizierte Berufe wie Dhl Mitarbeiter, Friseure und Kellner oftmals Trinkgeld bekommen aber andere Dienstleister wie Rechtsanwaelte, Aerzte nicht?

Ohne Reinigungskräfte, Müllentsorger & Co würd die Welt wohl im Müll und Chaos ersticken - ohne Anwälte könnts hingegen vielleicht sogar noch ein richtig schöner Tag werden :D Wie Gewo schon schreibt ... Mein "Zugehörigkeitsgefühl" liegt da eher bei jenen, die mit dem 40h Job hier nichtmal ne Wohnung allein finanziert bekommen - und nicht bei jenen, die sich für minimalsten Aufwand den maximalsten Profit holen.
aragorn hat geschrieben:Dextera, Du scheinst recht grosszuegig.

Och ... die Welt hab ich nicht, aber ich teils gern mit Leuten die es mir wert sind. Wenn jemand nen guten Job macht und mir vielleicht sogar noch ein Lächeln entgegen bringt - obwohl man genau weiß mit welchen Sackgesichtern der sich tagtäglich rumschlagen muss - dann honoriere ich das. Ich zeige so meine Wertschätzung. Ich bin in einer 400 Mann Firma auch einer der wenigen (traurigerweise), der das fremdsprachige Reinigungspersonal grüßt und auch hilft, wenn mal was zum anpacken ist. Viele verwechseln ne Servicekraft leider oft mit nem Sklaven oder Sandsack, wo man seinen Frust ablassen kann. Weil "sie werden ja eh dafür bezahlt". :think:
aragorn hat geschrieben:Was erscheint bei einer Honorarnote von 2500 Euro beim Rechtsanwalt als angemessener Beitrag?

Zumindest wünsch ich ihm nicht dass er dran erstickt, das muss reichen :mrgreen:
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Re: Trinkgeld

Beitrag von aragorn » Fr 11. Jan 2019, 21:31

Mit 40 Stunden Job die Wohnung nicht fianzieren koennen? Dann hat wohl jemand eine Wohnung ueber seinen Verhaeltnissen oder einen Lohn wie in Indien, was aufgrund der gesetzlichen Lage nicht moeglich ist. Selbst in Wien habe ich vor einigen Jahren fuer runter 400 Euro eine Wohnung gemietet als Student. Wenn man da mit 1200 netto nicht auskommt, laeuft einiges schief.

Minimalster Aufwand? als Arzt oder Rechtsanwalt? Na sooo wenig Aufwand war das Studieren, das Nebenjobs schmeissen, damit man sich die 400 Euro Wohnung auch leisten kann etc. auch nicht. Aber jeder Mensch versucht wohl mit so geringem Aufwand wie moeglich, so viel wie moeglich zu verdienen. Auch der Postler wird sichs gut richten, genauso wie der Kellner etc. Wenn jemand unzufrieden ist, steht immer die moeglichkeit offen - in Oestrerreich - sich fortzubilden, weiterzubilden und etwas Anderes zu machen.

Danke, dass Du niemandem das Ersticken wuenscht :D

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Re: Trinkgeld

Beitrag von cas81 » Fr 11. Jan 2019, 21:35

Wiedermal super wie sich die Leute hier anmaßen die Jobs Anderer, von denen sie zT keine Ahnung haben, zu beurteilen und über einen Kamm zu scheren. So wie alle Anwälte eh nur ein bisserl lesen müssen und das wohlbetuchte Grundübel der Gesellschaft sind, sind alle Kellner lernfaule Dienstleister, die eh genug verdienen, während alle Ärzte selbstlos die Welt retten. Ich bleib dabei: Je größer die Klappe, desto geringer die Ahnung.

Ich geb idR schon Trinkgeld, denn was ein paar Euro für mich sind, summiert sich für den Empfänger zu einer Erhöhung der Lebensqualität. Die Höhe richtet sich nach den hier schon erschöpfend geschilderten Umständen. Geiz ist geil gibt's bei mir nicht. Genausowenig lass ich mir vom potentiellen Empfänger erklären, wann ich im Rahmen meiner Verhältnisse zu geizig bin. Kam bisher aber auch nie vor. Ich bin aber auch niemand, der den Keller anschnauzt, weil der Koch die Suppe versalzt.
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Re: Trinkgeld

Beitrag von Dextera » Fr 11. Jan 2019, 21:43

@aragorn
Honorare von Anwälten, Ärzten, Notaren etc. stehen in keinem vernünftigem Verhältnis zu dem, was da an "Leistung" erbracht wird. Ich darf ja grade ein paar dieser Berufsgruppen "bedienen" beim Wohnungskauf. Wobei Ärzte da eh noch die "billigsten" sind aus den genannten.

Und ich sprach von einer Wohnung. Nicht von einem Zimmer. In Innsbruck bekommst für 400,- ein Zimmer in einer Studenten-WG.
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_Jack_
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Re: Trinkgeld

Beitrag von _Jack_ » Fr 11. Jan 2019, 21:44

trenck hat geschrieben:Ist relativ einfach: wenn weniger Leute Jobs wie Kellner, Putzfrau, etc. machen wollen, wird ein entsprechender Bedarf entstehen, und die Löhne für diese Jobs werden steigen. 1x1 der Marktwirtschaft.

trenck


_Jack_ hat geschrieben:Seit Jahrzehnten wird in der Gastronomie - speziell im Saisonbereich - "händeringend" nach Personal gesucht. Dass das spürbare Auswirkungen auf die Löhne gehabt hätte, wäre mir noch nicht aufgefallen. Wenn eher der Service zurückgefahren wird (wer speist auf der Hütte nicht gern Mikrowellenfraß zum Preis eines Haubenlokales?) oder Leute aus den letzten winkeln der Erde herangekarrt werden, dann funktioniert das Prinzip leider nur recht einseitig.


trenck hat geschrieben:Logisch. Weil man mit Mindestsicherung + ein bisschen Schwarzarbeit genauso viel verdienen kann, und das wesentlich komfortabler.

trenck


Also das verstehe ich jetzt nicht. Weil man mit Mindestsicherung keinen Anlass hat für niedrige Löhne hackeln zu gehen, erhöhen die Unternehmer - welche nach eigenen Aussagen keine Leute finden - die Löhne nicht? Also steigen bei "entsprechendem Bedarf" die Löhne doch nicht? Den Widerspruch der beiden Posts erkennst vermutlich selbst.

gewo hat geschrieben:der anwalt liest um einen stundensatz von 190 euro 6 stunden am tag gesetzestexte


Ich bitte zwecks zukünftiger Bewerbungen um Nennung des betreffenden Anwaltes.

6 Stunden arbeit bei dem Stundensatz und 100 % Quote an verrechenbaren Stunden ist absurd. Klar, gewollte Übertreibung habe ich durchaus erkannt, aber ich behaupte jetzt einfach mal, dass 90 % der Anwälte höchstens die Hälfte dieses Umsatzes bei 50 - 100 % mehr Tagesarbeitszeit erwirtschaften. Abzüglich Miete, Sekretärin, Steuern, Kammerbeiträgen ect. immer noch ganz ordentlich, aber übertreiben braucht mans auch nicht.

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Re: Trinkgeld

Beitrag von Steelman » Fr 11. Jan 2019, 21:48

HowlingWolf hat geschrieben:
Steelman hat geschrieben:
HowlingWolf hat geschrieben:Also wenn DAS (das Zitat von Paddy91) nicht sarkastisch gemeint war, dann muss mein Sarkasmusdetektor ziemlich kaputt sein...
Ansonsten ist deiner kaputt. ;)

Nö, meiner funktioniert.
Du bist also überzeugt, dass er das ernst gemeint hat? :?

Steelman hat geschrieben:Allerdings scheine ich mit der grassierenden "Geiz ist geil"-Mentalität, bzw der "ich-icher-icherer"-Mentalität wenig anfangen zu können.
Da bin ich ganz bei dir. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass du da den falschen Baum anbellst.


Zu 1. Ja, aber ich lasse mich gerne vom thread-Verfasser eines Besseren belehren
Zu 2. Diesfalls siehe 1. Sei dir nicht so sicher, du kennst mich gar nicht. Aber bellen wir nicht alle irgendwann einen falschen Baum an?
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Re: Trinkgeld

Beitrag von HowlingWolf » Fr 11. Jan 2019, 22:03

Steelman hat geschrieben:
HowlingWolf hat geschrieben:
Steelman hat geschrieben:Nö, meiner funktioniert.
Du bist also überzeugt, dass er das ernst gemeint hat? :?

Ja, aber ich lasse mich gerne vom thread-Verfasser eines Besseren belehren.
Wir reden aber immer noch von diesem Beitrag von Paddy91 (übrigens nicht der Thread-Ersteller), oder?
Paddy91 hat geschrieben:und wenn eine Schwangere neben mir in der Ubahn steht lächle ich sie an und denke mir: "Egal, sie hat keinen Rechtsanspruch auf meinen Sitzplatz"
Nachdem der 4. Beitrag in diesem Thread dieser ist ...
Paddy91 hat geschrieben:Mir bekannte Faustregel in AT zwischen 5 und 10% (ich bilde mir ein das steht sogar im Elmayer, hab meinen aber vor Jahren aussortiert)
Du bist bei 5,9% also dem niedrigsten ganzen Eurobetrag in dieser Range, das würde ich geben wenn ich nicht zufrieden, aber auch nicht so unzufrieden war dass ich mich beschweren würde. Also bspw wenn eigentlich alles passt aber es eeeewig dauert oder ein anderer Tisch bevorzugt wird oder ähnliches.

Andererseits kenn ich einen Kollegen der ein Jahr nach dem Studium zurückgegangen ist in einen Szeneschuppen wo er während selbigem Studium gekellnert hat weil er dort das Netto bekommt was er als Konzipient Brutto verdient. Das gibt einem dann schon zu denken.
... glaube ich weiterhin an das Gute im Paddy91.

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