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Protest gegen das NÖ Hundegesetz

Alles was sonst nirgends wirklich reinpasst! Tabu sind: Politik und Religion (sofern kein Waffenbezug)
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Yukon
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Re: Protest gegen das NÖ Hundegesetz

Beitrag von Yukon » Fr 8. Nov 2019, 20:49

Aardvark hat geschrieben:
Fr 8. Nov 2019, 16:47
Uiuiui, da steht argumentativ ein paar Postern aber anständig das Wasser bis zum Hals.
Eigentlich erschreckend, wie uneinsichtig manche sind, aber zum Glück (in dem Fall) gibts da einen Gesetzgeber, der da regulierend eingreift, auch wenn man das Ziel nicht immer trifft.
Kollateralschäden halt, ihr werdet es überleben, als Minderheit (als LWB) haben wir ja Praxis.
Da liegst du glaub ich falsch.
Aber der Versuch mit jemanden zu diskutieren, der meint, dass Behauptungen und Polemik mit Argumenten gleichzusetzen sind, der Versuch mit jemanden zu diskutieren, der offensichtlich keine Ahnung hat was in dem Gesetz, bzw in der Novelle drin steht, der Versuch mit jemanden zu diskutieren, der Antworten fordert, sogar bekommt, aber nicht erkennt (oder erkennen möchte), das nenne ich Perlen vor die Säue werfen.
Dafür ist mir meine Zeit zu kostbar.
Die gefährlichste Waffe sind die Menschen kleinen Kalibers.

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Lindenwirt
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Re: Protest gegen das NÖ Hundegesetz

Beitrag von Lindenwirt » Fr 8. Nov 2019, 22:09

Aardvark hat geschrieben:
Fr 8. Nov 2019, 16:47
Eigentlich erschreckend, wie uneinsichtig manche sind, aber zum Glück (in dem Fall) gibts da einen Gesetzgeber, der da regulierend eingreift
Eigentlich erschreckend wie manche Leute Anlassgesetzgebungen befürworten, solange sie selber nicht betroffen sind.

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Re: Protest gegen das NÖ Hundegesetz

Beitrag von Hasenfuss » Sa 9. Nov 2019, 10:31

Lindenwirt hat geschrieben:
Fr 8. Nov 2019, 22:09
Eigentlich erschreckend wie manche Leute Anlassgesetzgebungen befürworten, solange sie selber nicht betroffen sind.
Genau das ist der Punkt. Gerade Waffenbesitzer, die schon seit Jahrzehneten immer wieder gegängelt und verarscht werden, noch dazu mit völlig schwachsinnigen und leicht widerlegbaren Argumenten, sollten sich mit anderen "Minderheiten" solidarisch zeigen, die genau so mies behandelt werden.
Aber im Gegenteil, manche hier argumentieren gleich, wie es die Waffengegner im Bezug auf das Waffengesetz machen. Polemisch, emotional, unlogisch und Argumenten nicht zugänglich. Traurig.
Wenn sie ein Bild von der Zukunft haben wollen, so stellen sie sich einen Stiefel vor, der auf ein Gesicht tritt. Unaufhörlich.

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Re: Protest gegen das NÖ Hundegesetz

Beitrag von gynta » Sa 9. Nov 2019, 11:00

Lindenwirt hat geschrieben:
Fr 8. Nov 2019, 22:09
Eigentlich erschreckend wie manche Leute Anlassgesetzgebungen befürworten, solange sie selber nicht betroffen sind.
Naja, eigentlich sind wir ALLE davon betroffen. Kinder am Spielplatz, der Postbote am Weg zur seiner Wirkungsstätte, der Restaurantbesucher im Gastgarten, der Spezialsuchhundestaffelführerstellvertreter, die Frau Navratil und der Hundebesitzer.
und jeder hat so seine Meinung - die man nicht Gut finden muß - diese aber zu respektieren hat.
's warad wegan Demokratiegedanken und so...

Falls ich Deinen Satz missverstanden habe - verzeih.
...und unabhängige Experten meinten, mit hoher Wahrscheinlichkeit ist es denkbar, daß...

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Re: Protest gegen das NÖ Hundegesetz

Beitrag von Lindenwirt » Sa 9. Nov 2019, 13:51

Ich verstehe auch beide Seiten hierbei, wirklich. Ist ein schwieriges Thema. Parallelen zum Waffenbesitz erkenne ich trotzdem. Die wenigsten die diese Verschärfung befürworten sind jemals von einem Hund gebissen worden. Sie haben einfach Angst davor dass es dennoch passieren könnte. Genauso sind die wenigsten Waffengegner jemals von einer Waffe bedroht worden. Es ist in beiden Fällen ein subjektives Angstgefühl welches dazu führt, die jeweilig andere Gruppe einzuschränken zu wollen.
Wie immer ist es der Spagat zwischen Selbstverantwortung und notwendigen Gesetzen, der nicht einfach ist.

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Re: Protest gegen das NÖ Hundegesetz

Beitrag von Nydorian » Mo 11. Nov 2019, 12:43

das problem ist das mindset der hundebesitzer und ihr beharren auf der idee dass ihr hund in irgendeiner art und weise für mich (als nicht hundianer) mehr wert sein müsse als eine kanalratte und ich dem hund respekt schulden würde.

dem ist aber nicht so.

(dem waffenbesitzer ist deutlich mehr bewusst dass er da ein ding in der hand hat dass 90% der bevölkerung fürchterlich finden, deswegen verhält er sich ruhiger. wüüürden wir uns verhalten wie hundebesitzer: wäre ALLES verboten!)

gäbe es aber keinen öffentlichen raum (weil alles privat ist) könnte jeder definieren ob auf seinem grund und boden ein hund erlaubt wäre.
würde ich bevorzugen.
ist aber eben nicht der fall. wir müssen uns im öffentlichen raum eben auf regeln einigen und bei dieser einigung gewinnt eben die mehrheit und die minderheit hat das zu akzeptieren.

ist das die beste lösung? nein. privatisieren wir alle gehwege, strassen und parks .. und schau ma mal auf wie vielen dann noch hunde erlaubt sind. ;) das wäre meine lösung.
Zuletzt geändert von Nydorian am Mo 11. Nov 2019, 12:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Protest gegen das NÖ Hundegesetz

Beitrag von Peanut » Mo 11. Nov 2019, 13:49

Nydorian hat geschrieben:
Mo 11. Nov 2019, 12:43
das problem ist das mindset der hundebesitzer und ihr beharren auf der idee dass ihr hund in irgendeiner art und weise für mich (als nicht hundianer) mehr wert sein müsse als eine kanalratte und ich dem hund respekt schulden würde.

dem ist aber nicht so.

(dem waffenbesitzer ist deutlich mehr bewusst dass er da ein ding in der hand hat dass 90% der bevölkerung fürchterlich finden, deswegen verhält er sich ruhiger. wüüürden wir uns verhalten wie hundebesitzer: wäre ALLES verboten!)

gäbe es aber keinen öffentlichen raum (weil alles privat ist) könnte jeder definieren ob auf seinem grund und boden ein hund erlaubt wäre.
würde ich bevorzugen.
ist aber eben nicht der fall. wir müssen uns im öffentlichen raum eben auf regeln einigen und bei dieser einigung gewinnt eben die mehrheit und die minderheit hat das zu akzeptieren.

ist das die beste lösung? nein. privatisieren wir alle gehwege, strassen und parks .. und schau ma mal auf wie vielen dann noch hunde erlaubt sind. ;) das wäre meine lösung.
Glaube es werden dann auf mehr Hunde erlaubt sein als Menschen :)
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Re: Protest gegen das NÖ Hundegesetz

Beitrag von Nydorian » Mo 11. Nov 2019, 13:55

Peanut hat geschrieben:
Mo 11. Nov 2019, 13:49
Glaube es werden dann auf mehr Hunde erlaubt sein als Menschen :)
bin gespannt wie der hund sein strassen abo bezahlt ... ;)
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Re: Protest gegen das NÖ Hundegesetz

Beitrag von Hane » Mo 11. Nov 2019, 21:36

Nydorian hat geschrieben:
Mo 11. Nov 2019, 12:43
das problem ist das mindset der hundebesitzer und ihr beharren auf der idee dass ihr hund in irgendeiner art und weise für mich (als nicht hundianer) mehr wert sein müsse als eine kanalratte und ich dem hund respekt schulden würde.

dem ist aber nicht so.
Also hast du vor fremdem Eigentum genausowenig Respekt wie vor Ungeziefer.

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Re: Protest gegen das NÖ Hundegesetz

Beitrag von Schuttwegraeumer » Di 12. Nov 2019, 00:02

Musashi hat geschrieben:
Mo 4. Nov 2019, 10:51

• Dafür sorgen, dass jeder Bürger – nicht nur Hundebesitzer– lernt, wie man mit Hunden umgeht und wie man vermeiden kann, von Hunden verletzt zu werden. Diese Schulung sollte verbindlich bereits in frühester Jugend beginnen. So wie Kinder bereits im Kindergarten lernen, wie man sich im Straßenverkehr richtig verhält, sollten sie auch den richtigen Umgang mit anderen potentiellen Gefahren lernen. „Der Feind, den man kennt, ist kein Feind mehr“, heißt es. Und auch wenn man den Hund sicher nicht als Feind des Menschen sehen sollte, so stellt er doch, wie viele andere Dinge des täglichen Lebens auch, unter Umständen eine Gefahrenquelle dar.
Bei Hundebesitzern auf jeden Fall ja und auch bei Leuten die freiwillig mit Hunden umgehen.
Aber der Rest braucht da garnix lernen, ist nicht sein Käse.
Mit welchem Recht fordern Hundebesitzer dass sich andere im Umgang mit Hunden kundig machen?

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Re: Protest gegen das NÖ Hundegesetz

Beitrag von Paddy91 » Di 12. Nov 2019, 00:42

gynta hat geschrieben:
Sa 9. Nov 2019, 11:00
Lindenwirt hat geschrieben:
Fr 8. Nov 2019, 22:09
Eigentlich erschreckend wie manche Leute Anlassgesetzgebungen befürworten, solange sie selber nicht betroffen sind.
Naja, eigentlich sind wir ALLE davon betroffen. Kinder am Spielplatz, der Postbote am Weg zur seiner Wirkungsstätte, der Restaurantbesucher im Gastgarten, der Spezialsuchhundestaffelführerstellvertreter, die Frau Navratil und der Hundebesitzer.
und jeder hat so seine Meinung - die man nicht Gut finden muß - diese aber zu respektieren hat.
's warad wegan Demokratiegedanken und so...
Bitte um Erläuterung was das ganze mit dem "Demokratiegedanken" zu tun hat und im Thread noch nicht widerlegt wurde.
Ein Gesetz orientiert sich gottseidank nicht am potentiell über 48 Ecken Betroffenen, sondern am unmittelbar konkret Betroffenen. Auch nicht an 1.000.000.000 Chinesen die dann im Urlaub potentiell nicht gebissen werden.

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Re: Protest gegen das NÖ Hundegesetz

Beitrag von Paddy91 » Di 12. Nov 2019, 00:53

Nydorian hat geschrieben:
Di 5. Nov 2019, 13:06
Paddy91 hat geschrieben:
Di 5. Nov 2019, 10:28
weil die Leute die sich an die Leinenpflicht schon jetzt nicht halten
und genau führt dazu dass die gesetzte strenger werden und wenn sie dann kontrolliert werden ist die kacke am dampfen.

genau das ist ja eines der probleme: erst wenn gestraft wird, halten sich die leute dran. ist das clever? zu was führt das?
Waaaas Bergsteigen ohne Helm? Oder privat ein Leatherman tragen? oder Holzkochlöffeln in Privathaushalten? oder >10% Zucker im Getränk? oder Autos >75 PS? oder auch Modellautos mit Bezinmotor? oder ungesicherte männliche Hände? oder Bahnsteige ohne verpflichtende Sicherheitsgurte von der Decke? oder Alkohol überhaupt... DENKT DENN KEINER AN DIE KINDER?????
die meisten deiner beispiele bringen nur mich in gefahr. ich bin absolut dafür dass jeder sich selbst in gefahr bringen kann. anschnallpflicht bräuchte ich nicht. ich würde ich anschnallen aber wenns einer nicht tut sehe ich keinen grund das zu strafen. fällt unter SELBSTverantwortung

ein hund ist aber, und keiner hat dem bis jetzt widersprochen, potentiell gefährlich für andere und im gegensatz zu einer waffe kann er OHNE DEIN ZUTUN schaden anrichten.

entsprechend muss ein (potentiell) betroffener möglichkeiten haben was dagegen zu tun.

und die möglichkeit hast nicht. wennst einem hundebesitzer sagst dass er grad 4 gesetze bricht, lacht er dich aus und lässt seinen hund weiter vor deine tür kacken.

nichts für ungut ... aber ein wesentlicher teil der hundebesitzer (#notall) verhalten sich einfach derartig bescheuert dass sie sich nicht sonderlich drüber wundern dürfen dass es nicht viel solidarität für sie hagelt.

trifft das die falschen? natürlich.
ist es law overreach? ja!
ist das blöd! natürlich .... aber wer ist schuld dran? die neurotischen nicht hundebesitzer die sich das alles nur einbilden oder die hundebesitzer die glauben sie müssen sonderprivilegien haben?
Also dass die Gesetze durch das strenger werden auch mehr kontrolliert werden schließt du woraus? Dass sich der Waldhäusl wiedermal aufpudlt?
Nur mich in Gefahr? Schnelle Autos bringen nur den Fahrer in Gefahr? Wie kommst denn da genau drauf?
Auch sonst falsch: Leatherman sind Mordwerkzeuge wie wir aus Deutschland wissen, Holzkochlöffel sind unhygienische Bakterienschleudern wie bereits gerichtlich erkannt wurde und es könnte ja wer überraschend zu besuch kommen, Zucker okay kann man vielleicht ab 18 Jahren dann doch zu sich nehmen wenn man dafür 5fache Sozialversicherung zahlt, Benzinmotoren sind das tödlichste vom tödlichen frag nur die heilige Gretel, usw. Finden sich schon Argumente wenn man lange genug sucht.

So wie die ins Wasser kackenden Köter die hinter jeder Ecke den armen KINDER (!!!1111!1!) auflauern.

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Re: Protest gegen das NÖ Hundegesetz

Beitrag von PrometheusV » Di 12. Nov 2019, 07:57

Nydorian hat geschrieben:
Mo 11. Nov 2019, 12:43
das problem ist das mindset der hundebesitzer und ihr beharren auf der idee dass ihr hund in irgendeiner art und weise für mich (als nicht hundianer) mehr wert sein müsse als eine kanalratte und ich dem hund respekt schulden würde.
Also sei mir nicht böse ,aber was soll das ?! Das grenzt ja schon an Hunde Hass! Einen Hund mit einer Kanalratte zu vergleichen ist schon ein hartes Stück!
Auch wenn ich keinen Hund besitze kann ich diesen respektieren es ist ein Lebewesen.
Ich hab im Freundeskreis auch zwei Hunde und beide sind gut sozialisiert ,das aber dem guten Hause geschuldet ist!
Nochmal das Gesetz ist masslos übertrieben ja ,ich würde mich über eine praktizierende Leinenpflicht freuen.
Ich begegne jedem Hund mit respekt da ich nicht einschätzen kann wie der Hund tickt und mein Kind ist auch sensiblisiert das mann einen fremden Hund nicht einfach angreifen,streicheln oder darauf zugeht.
Meines erachtens sind freilaufende Hunde ohne Leine ein Problem und da liegt die Pflicht beim Besitzer!Es geht halt einfach nicht da müssen Hundebesitzer auch mal an andere Denken.
Also nach langen überlegen habe ich diese Petition auch unterzeichnet (schon alleine weils ein FPÖ'ler das Gesetz vorgebracht hat)
Ich wurde auch per PN angeschrieben warum ich so einen Hass auf Hunde habe?!Hab ich nicht ,nicht im geringsten ich nenne es Respekt gegenüber einem Tier das ich nicht einschätzen kann.
Das wollte ich noch los werden!Ich bin raus aus der Diskussion :handgestures-salute:

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Re: Protest gegen das NÖ Hundegesetz

Beitrag von GixxsaW » Di 12. Nov 2019, 08:43

Selten so einen beschissen zu lesenden Thread gesehen !
Holen sich einige von euch mit mehrmaligen Monologen über eine halbe Seite oder mit 10 bzw mehr Zitaten pro Beitrag ihre Selbstbestätigung ? :tipphead:
Ständiges Anpecken und schon rutschen alle wieder eine (Niveau-)Stufe tiefer.

Ich fasse kurz zusammen welche themenbezogenen Gedanken mir bei 12 Seiten zu diversen Beiträgen durch den Kopf gingen;

-es gibt keine Beißkorbpflicht sondern eine Maulkorbpflicht
- das Ganze heißt Hundeführschein, Führerschein ist nur der Beweis, das man eine Fahrerlaubnis für XY besitzt
- Hundehalteverbot gehört nicht für die Familie per se ausgesprochen, sondern für den gesamten Haushalt, in dem die Person mit HHV lebt. A und B wohnen gemeinsam, B bekam ein Verbot, dann darf B auch nicht auf den Hund/Waffe ;) von A zugreifen können
- das Waffengesetz (legale Waffen und deren Besitzer) mit der allgemeinen Hundehaltung gleichzusetzen ist realitätsfremd
legale+illegale Waffen contra Hundehaltung dann könnte man daran ansetzen und weiter diskutieren
-Hunde haben auf öffentlichen Plätzen mit erhöhtem Menschenaufkommen an der Leine und mit Maulkorb geführt zu werden,
dazu zählen Schul-/ Kindergartengebiete, Öffis, Veranstaltungen, Einkaufszentren, Grün- & Parkanlagen (nur Leinenpflicht) und ähnliches

-Hunde haben ausnahmslos nichts auf/bei Spielplätzen und dergleichen zu suchen
-es gibt mehr als eine Studie, die vorlegt, dass Kinder erst ab ca 8 Jahren fähig sind Hunde(-körper-) sprache sinnerfassend zu erkennen/lesen (Thema Erziehung beider Seiten) --> deshalb gilt für mich, als (Groß-)Hundehalter "Kinder haben immer Vorrang" damit sie keine lebenslange Angst vor Hunden entwickeln oder zu AHN (AntiHundeNarren) werden.
Falls eine Situation mehr Risiko birgt, weise ich Eltern und/oder die Kinder bei potentiellem Fehlverhalten an um gleich unmissverständlich klarzumachen, wie sich beide Seiten zu begegnen haben um das Gefahrenpotenzial zu minimieren.
Bsp. immer auf der Seite des Hundeführers anstatt neben dem Hund vorbeizugehen (Sicherheitspuffer). Beide Parteien haben mMn das Recht dessen Gegenüber auf ein Fehlverhalten hinzuweisen, erweiternd der HF lässten anderen keinen Platz um neben ihm/ihr vorbeizugehen. um es festzuhalten ich bin absoluter Gegner der neumodischen Einstellung, dass alle anderen auf den Einzelnen aufpassen müssten und dessen Hausverstand Urlaub machen könne.
- ergänzend zum Thema "was mache ich bei einem Angriff ohne/mit Kind", mit zwei gesunden Händen/Füßen knallt man einem verhaltenausfälligem Hund Eine. Sofern man sich nicht in der Opferrolle wohler fühlt :headslap: .
Abwehren ≠ absichtlich verletzen !
Vollkommen egal ob es ein Chihuahua oder ein Herdenschutzhund ist, bei letzterem wäre zumindest ein Stock nicht verkehrt und falls der Hundeführer uneinsichtig (körperlich) überreagiert raschelt's gleich nach, damit nicht nur dessen Hund deren Fehler ausbaden muss. Falls ich mich/ein Kind vor einem attackierenden/auf mich zu rennenden Hund schützen muss um gröbere Verletzungen zu vermeiden habe ich auch das Recht mich zu wehren --> Mensch >< Tier

Ein Hund, unabhängig seiner Größe, ist kein Mensch sondern ein (räuberisches) "Vieh".
Verhaltensauffällig, also andere attackieren, anpöbeln, unter Artgenossen ständig das Möchtegernalphatier spielen usw.
kommt aus der Kombination, dass der Hund zu wenig an rassetypischem Ausgleich bekommt, das kann über Kopf-/Nasen-/Laufarbeit, Apportieraktivitäten oder gar "Raufspielchen" alles sein, nur muss man sich als Halter/Führer über Rasse XY ausreichend informieren
und außerdem durch die Vermenschlichung der Tiere (alias Prinzessinnendasein). -> "Anne-Marie's typisches Verhalten" <-
Ich bin mit großen Hunden aufgewachsen und musste nebenbei lernen, dass ein gewisser Grad an Hundecharakter als auch Rasse entsprechender Härte sowie Konsequenz ratsam bis (zwingend) notwendig ist.
Wer das nun komplett anders sieht, der hatte nie einen Hund (großgezogen) oder zum Glück einen sehr einfach formbaren Hundecharakter erlebt.
Über die Jahre bekam ich immer wieder mit wenn Hansferdinand nach Anne-Marie's Hand schnappe und ihm dies gelegentlich auch gelang. Aus meiner Sicht liegt das Problem darin, dass Anne-Maries oft gegenüber mehrerer Seiten beratungsresistent sind,
selbst wenn Hundetrainer sie schon vorzeitig auf flasches Verhalten ihrerseits hinweisen. Dann folgt ein "Ja, ja." "ich weiß' eh" "Sonst folgt er/sie immer" "Am Hundeplatz funktioniert er/sie PERFEKT" ... und wenn Hans-Ferdinand/ Susi-Schieß-mich-tot ~2-3 Jahre alt sind und deren Sozialverträglichkeit gegen Null geht werden sie leider aus unlogischen Gründen (nur in gute Hände) abgegeben. Soll sich jemand anderes damit ärgern.

ps: Falls du als "Nicht Hundianer" keinen Respekt vor einem Hund/(Raub-)Tier hast,
ist es salopp gesagt dein Problem und im ungünstigsten Fall sind es deine Schmerzen.
Es behauptet keiner, dass man Angst haben sollte doch wenn es an Respekt mangelt, tut's weh und meistens demjenigen,
der eine Situation gravierend falsch eingeschätzt hat.

pps:Ja, mein einziger Beitrag ist etwas länger geworden 8-)

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Re: Protest gegen das NÖ Hundegesetz

Beitrag von Nydorian » Di 12. Nov 2019, 08:49

Hane hat geschrieben:
Mo 11. Nov 2019, 21:36
Also hast du vor fremdem Eigentum genausowenig Respekt wie vor Ungeziefer.
wenn das eigentum dreck macht und gefährlich ist, ist es im öffentlichen interesse das zu ändern. du kannst auch nicht dein auto anzünden und drauf bestehen dass alle damit leben müssen dass hier ein auto brennt, schliesslich sei es dein eigentum und du kannst damit tun was du willst. das kannst auf deinem grundstück tun. nicht im öffentlichen raum. das hat nix mit "dein eigentum respektieren" zu tun.

ist die unteschiedung "bei mir zuhause" und "öffentlicher raum" so schwer zu verstehen?
PrometheusV hat geschrieben:
Di 12. Nov 2019, 07:57
Nydorian hat geschrieben:
Mo 11. Nov 2019, 12:43
das problem ist das mindset der hundebesitzer und ihr beharren auf der idee dass ihr hund in irgendeiner art und weise für mich (als nicht hundianer) mehr wert sein müsse als eine kanalratte und ich dem hund respekt schulden würde.
Also sei mir nicht böse ,aber was soll das ?! Das grenzt ja schon an Hunde Hass! Einen Hund mit einer Kanalratte zu vergleichen ist schon ein hartes Stück!
ich hab nix gegen hunde, bin mit ihnen aufgewachsen (airedale terrier, d. schäfer, collie, rothweiler .. also nicht grad kleine hunde!). nur waren die hunde gut sozialisiert und ihre halter haben nicht die strassen verdreckt. die hunde haben nie laute angesprungen, haben nie gebissen, haben nie geknirrt. in andren worten: praktisch keiner hatte ein problem mit ihnen weil von ihnen kein problem ausging.

ein problem stellen hund dar die eben, wie kanalratten, tun und machen was sie wollen weil der besitzer sie nicht "einschränken" will.

das problem sehe ich nicht beim hund sondern beim besitzer und eben dem unwillen einzusehen dass sie dafür zu sorgen haben dass der hund nicht auffällt. "weil wie komm ich dazu?! der hund ist teil der stadt, und die leute sollen sich eben an mich anpassen!"
wenn die gegenseite dann das gleiche fordert ist das geschrei groß.

ums noch brutaler zu sagen: wenn ich mir wieder einen hund nehme will ich nicht mit diesen leuten in einen topf geworfen werden. werde ich aber. und das nervt.
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