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Protest gegen das NÖ Hundegesetz

Alles was sonst nirgends wirklich reinpasst! Tabu sind: Politik und Religion (sofern kein Waffenbezug)
Alaskan454
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Re: Protest gegen das NÖ Hundegesetz

Beitrag von Alaskan454 » Di 12. Nov 2019, 21:26

Hasenfuss hat geschrieben:
Di 12. Nov 2019, 20:29

Es gibt Grenzen, das müssen Kinder lernen. Aber das ist mühsam und erfordert Zeit und Geduld. Da ist es einfacher, nach neuen Gesetzen zu schreien...
Ja früher sind viel mehr Kinder auch mit Tieren aufgewachsen und da haben die Kinder von klein auf den respektvollen Umgang mit Lebewesen gelernt. Obwohl auch der AWN das nicht glauben kann pflegt der Jäger einen respektvollen Umgang mit der Natur.
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gewo
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Re: Protest gegen das NÖ Hundegesetz

Beitrag von gewo » Di 12. Nov 2019, 21:30

ein hund ist keinesfalls einem menschen gleichgestellt
ein hund ist ein hund

aber er ist ein lebewesen
er ist ein warmblueter der schmerz empfinden kann und auch gefuehle
und als jenes lebewesen dass seit jahrtausenden den engsten kontakt mit dem menschen hat hat er eine gewisse sonderstellung

bis heute bekommt jedes inuit baby einen welpen ins kindbett gelegt
und mit 3 jahren bekommt das kleinkind einen zweiten

bis heute forscht man am heilungsphaenomenen und man ist da auch schon sehr weit
seit 20 jahren weiss man dass hundespeichel in der lage ist menschliche (nur beim menschen und bei hunden, nicht bei anderen lebewesen) infektionen zu heilen
hunde sind medizinisch gesehen ein symbiont des menschen
der einzige den wir kennen

und hier schliesst sich zufaellig der kreis zur OP bakterie
wir koennten in 50 jahren so weit sein dass wir mit herkoemmlichen antibiotika nicht mehr heilen koennen
hunde mit ihrem Bakteriophagen menschen aber heilen koennen

wen es interessiert, es ist interessant zu lesen, egal ob wer hunde mag oder nicht
http://www.wienerzeitung.at/themen_chan ... unden.html
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Nydorian
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Re: Protest gegen das NÖ Hundegesetz

Beitrag von Nydorian » Mi 13. Nov 2019, 10:36

Lindenwirt hat geschrieben:
Di 12. Nov 2019, 15:27
Eieiei, das hört sich eher nach Staatsverweigerer, bisserl Gewaltphantasien und wilder Westen an, nicht nach einem gesunden Zugang zu einem strittigen Thema.
ach gottchen.

wenn man möchte dass eine autorität entscheidet was wir wann und wie machen (und wir es nicht privat fall für fall entscheiden) muss man zur kenntnis nehmen dass diese autorität mitunter entscheidungen trifft die einem nicht gefallen.

was mich stört ist die idee dass der staat quasi die aufgabe hätte einen zustand zu schaffen in dem absolut jeder absulut glücklich und absolut zufrieden ist und man daher jedes gesetz ändern müsse dass irgendwem nicht gefällt, weil derjenige es als unfair empfindet.

das kann der staat nicht. der (idealste) staat kann nur auf zuruf das machen von dem er glaubt dass es den meisten leuten das meiste bringt oder aber umsetzen was sie glauben was sie wollen.
im real existierenden staat bekommen die die am lautesten brüllen eben mehr, weil der staat glaubt dass sie viele sind. was soll er sonst tun?

die mehrheit der menschen bevorzugen nunmal die zentralisierte lösung. ich akzeptiere das vollständig, verweise aber auf die nachteile, vor allem wenn man sich zu sehr drauf verlässt dass die "die da oben" es schon irgendwie machen werden.

ich denke dass wir zu viel staat haben aber ich denke nicht dass wir ohne einen auskommen. "staatsverweigerer" sind anarchisten die behaupten wir brauchen gar keinen staat. meine ansicht nennt man "minarchismus, ich will den kleinst möglichen staat.
gewo hat geschrieben:
Di 12. Nov 2019, 21:30
ein hund ist keinesfalls einem menschen gleichgestellt
ein hund ist ein hund

aber er ist ein lebewesen
sind kanalratten auch, um provokant zu bleiben.

die frage ist ob wir leid von tieren in kauf nehmen um mesnchen das leben zu erleichtern und wie viel davon zulässig ist. habe ich zb ein recht drauf mäusefallen aufzustellen oder habe ich eine moralische verpflichtung mein haus mit der maus zu teilen?

es dreht sich einfach um unterschiedliche moralvorstellungen ... jeder von uns hat eine priorität in seinem kopf und in der steht der mensch über der kanalratte aber wo der hund in dem spektrum steht ist eben nicht in jedem kopf gleich. im öffentlichen raum einigen wir uns daher auf verhaltensregeln die allen, so gut wie möglich, rechnung tragen und in dieser rechnung wiegen eben die die mehr sind (die nicht hundebesitzer) schwerer als die die weniger sind.

die lösung ist ein kompromiss mit der der grossteil leben kann aber die keinen so richtig glücklcih macht.
aber besser als das wirds nicht.
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Re: Protest gegen das NÖ Hundegesetz

Beitrag von AUG-andy » Mi 13. Nov 2019, 10:56

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Re: Protest gegen das NÖ Hundegesetz

Beitrag von Aardvark » Mi 13. Nov 2019, 16:43

Sind die Aufnahmen aus einem öffentlichen Raum, wo die jeweiligen Kinder das Tier nicht kennen?
Dass das alles NoGos sind und hier die eltern in der Verantwortung stehen, bezweifelt niemand, aber mit der aktuellen Diskussion hat das nichts zu tun, denn die geplanten Änderungen im Gesetzt greifen in diesen Umgebungen nicht.

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Re: Protest gegen das NÖ Hundegesetz

Beitrag von FFWGK » Do 14. Nov 2019, 14:28

https://www.google.at/amp/s/kurier.at/a ... /400675019

Das machen professionell abgerichtete Hunde mit im Umgang mit Hunden geschulten Menschen.
Vielleicht sollte man sich eher auf die Laien hier im Forum verlassen, bei denen kann sowas nicht passieren.
Im Forum zu diskutieren ist wie mit Tauben Schach zu spielen.

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Re: Protest gegen das NÖ Hundegesetz

Beitrag von gewo » Do 14. Nov 2019, 15:14

FFWGK hat geschrieben:
Do 14. Nov 2019, 14:28
https://www.google.at/amp/s/kurier.at/a ... /400675019

Das machen professionell abgerichtete Hunde mit im Umgang mit Hunden geschulten Menschen.
Vielleicht sollte man sich eher auf die Laien hier im Forum verlassen, bei denen kann sowas nicht passieren.
unfaelle passieren ueberall
wenn menschen dabei zu schaden oder gar zu tode kommen ist das katastrophal

eine vergleichbarkeit mit der privaten hundehaltung ist nicht gegeben
hunde beim bundesheer werden "scharf" gemacht
so wie von den 1980iger moechtegern zuhaeltern mit dem transam in der nacht am kinderspielplatz mit der korbschaukel ..

fakt ist dass schaeferhunde in vielen bereichen heikel im verhalten sind
zu mindestens weit heikler als ihr ruf
und nein, auch wenn man die verbreitung in betracht zieht liegen sie weit oben in der auffaelligkeit

und im uebrigen ist der artikel falsch
ich selber kenne persoenlich jemand der im bundesheer ausgeschieden ist weil ihm als hundefuehrer dienstlich ein rotti den halben unterarm rausgerissen hat ... die narbe (bze die reste des unterarms) siehst auf 20meter abstand
"erstmaliger vorfall" ist also bullshit ...
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Re: Protest gegen das NÖ Hundegesetz

Beitrag von Paddy91 » Do 14. Nov 2019, 17:11

Aardvark hat geschrieben:
Di 12. Nov 2019, 18:26
Coolhand1980 hat geschrieben:
Di 12. Nov 2019, 12:43
Geht es darum, Kinder von Hundebissen zu schützen? Nein. Nicht mal ansatzweise.
Sagts amal, is euch das nicht langsam selber zu blöd wie hier argumentiert wird?
Aber ich frag ganz direkt, wie gedenlkt ihr sollte man unwillige hundebesitzer sanktionieren und wie stellt man unwillige Hundebesitzer fest?
Indem man bestehende Gesetze exekutiert anstatt neue zu erlassen. Ist das tatsächlich so unverständlich? Was das Exekutieren dann mehr kostet bezahlt Vater Staat.

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Re: Protest gegen das NÖ Hundegesetz

Beitrag von Paddy91 » Do 14. Nov 2019, 17:25

Lindenwirt hat geschrieben:
Di 12. Nov 2019, 15:27
@Gewo: Bin bei dir. Wie gesagt, auch ich bin ein Gegner von Prügel. Nicht dass das falsch rüberkommt.

Jetzt verstehe ich erst was der Nydorian meint. Er hats eh weiter oben auch schon geschrieben.
Nydorian hat geschrieben:
Do 7. Nov 2019, 15:00
ich bin ein begeisterter anhänger von selbstverantwortung und nicht agressionsprinzip. ich denke dass wir unsere probleme selber lösen sollten und dazu nicht den staat brauchen. ich bin mir ansicht aber weitgehend alleine. das ist das witzige .. da jammert man dass der staat überall eingreift aber wenn man sagt "naja dann machen wir es selber" kommt sofort "aber wer baut dann die strassen?!"

...

für mich ist das eine sache von "wer A sagt muss auch B sagen". wer meint dass es gut ist dass wir eine zillion gesetze haben, der staat 50% des BIPs ausgibt und sich in jeden furz einmischt der muss akzeptieren dass ein teil der gesetze für ihn scheisse sind, er von den ausgaben nix hat und der staat sich in seine angelegenheiten einmischt obwohls nix bringt.

wenns nach mir geht hat jeder die freiheit seinen hund zu führen wie er will, und jeder andre hat das recht den hund zu neutralisieren wenn er eine glaubwürdige gefahr darstellt und das, liebe hundebesitzer, bedeutet schon wenn ein hund schwerer als 10kg, ungebunden, auf weniger als 5 meter die zähne zeigt, egal ob ihr das als übertrieben empfindet oder nicht.
Eieiei, das hört sich eher nach Staatsverweigerer, bisserl Gewaltphantasien und wilder Westen an, nicht nach einem gesunden Zugang zu einem strittigen Thema. Damit ist das Thema dann für mich auch durch, bei derartigen Gedankengängen macht diskutieren nicht viel Sinn.
Völlige Zustimmung. Sowas beim Psychodoc und er wäre nur noch aussenstehender Mitleser hier.... unser Staatsverweigerer der im selben Posting dann doch nach mehr Gesetzen ruft.

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Re: Protest gegen das NÖ Hundegesetz

Beitrag von Nydorian » Fr 15. Nov 2019, 09:24

Paddy91 hat geschrieben:
Do 14. Nov 2019, 17:25
Völlige Zustimmung. Sowas beim Psychodoc und er wäre nur noch aussenstehender Mitleser hier.... unser Staatsverweigerer der im selben Posting dann doch nach mehr Gesetzen ruft.
weisst was einen demokraten ausmacht? er beugt sich dem was die mehrheit möchte und versucht nicht seine minderheitenansichten der mehrheit aufs aug zu drücken.
nur weil ich persönlich nicht der meinung bin dass top down die beste möglichkeit ist probleme zu lösen, bedeutet es nicht dass ich die lösung grundsätzlich ablehne und versuche meine minderheitenmeinung gegen die mehrheit durchzubringen.

das tun die staatsverweigerer: die sagen sie zahlen keine steuern und ignorieren den staat weil sie ihn nicht mögen. tu ich nicht. ich befolge ausnahmslos jedes gesetz und zahle brav meine steuern. damit bin ich kein staatsverweigerer. sondern nur ein querulant ;)

nebenher:
ich befürworte das gesetz auch nicht. hab ich mehrmals gesagt. ich sage dass ich die leute verstehe die es wollen. gigantischer unterschied.

jemanden zu "verstehen" bedeutet nicht dass man ihm notwendigerweise zustimmt.

schau:
wenn du einen vorgesetzten hast den du für völlig inkompetent hältst hast zwei möglichkeiten: du tust was er von dir verlang oder du tust es nicht. der chef deines chefs (zb: das volk) erwartet von dir dass du tust was dein chef (zb: staat) dir sagt und du solltest es daher tun.
du kannst ihn aber dennoch kritisieren, oder?

bei meinem psychologischen profil ist btw genau das rausgekommen: ich mag positionsautoritäten nicht (ich bevorzuge kompetenzautoritäten), akzeptiere sie aber in ihrer autorität und tu brav was sie von mir verlangen. auch wenn ich sie für deppen halte. (damit bin ich nervig aber harmlos ;))

der "meh, staatsverweigerer" schnappreflex ist einfach nur faules namecalling und eine bequeme möglichkeit sich aus der affaire zu ziehen wenn man sein ganzes pulver verschossen hat. vor allem wenn man in der position der minderheit ist die der mehrheit bürden aufs auge drücken möchte.

wenn die mehrheit (chef chef) der regierung (chef) gestattet hundebesitzern dinge aufs auge zu drücken dann haben die das zu akzeptieren. akzeptierst du es nicht wirst du zum *paukenschlag* staatsverweigerer bzw gesetzesbrecher.

ach ... die ironie ...
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Re: Protest gegen das NÖ Hundegesetz

Beitrag von Da_Mani » Do 5. Dez 2019, 18:53

Es gibt hier mehrere Punkte an denen es hapert
1. Die ganze Gesellschaft verweichlicht schön langsam. Artgerechte Hundeerziehung ist ja gar nicht mehr möglich. Und ich meine damit nicht einen Hund dumm und deppad schlagen.
2. Die wenigsten wissen wiebsienihren Hund fördern und fordern damit er ausgeglichen ist.
3. Früher gab's keine, oder viel weniger Modehunde. Es ist einfach viel leichter zu einem Hund zu kommen.
4. Die Ausbildung die teilweise geboten wird ist einfach ein Witz und total lächerlich.

Ein zukünftiger Hundehalter sollte schon VORHER eine Ausbildung machen um überhaupt einen Hund halten zu dürfen, dann wären viele Probleme schnell gelöst.
:at2:
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