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Qualität eines 2000€ + Revolvers von S&W

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Trijikon
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Qualität eines 2000€ + Revolvers von S&W

Beitrag von Trijikon » So 11. Okt 2020, 13:04

Das gegenständliche Objekt meines Frusts:
Performance Center S&W 627 V-Comp! NEU!!! gekauft!
Nachdem ich das Problem des Extremen Tiefschusses (doppelt zu hohes Korn) ergründet und provisorisch behoben habe freute ich mich auf das was jetzt kommen hätte sollen. Super Ergebnisse mit 38er WC .
Was kam wirklich?
Nach ca 100 Schuss Scheibenladung einer 38er WC Patrone (insgesamt ca 300 Schuss 38er) zerbröselte der Compensator und ich wusste endlich warum ich eine ballistische Schutzbrille der gehobenen Preisklasse trage!
Eigentlich würde S&W vor den Kadi gehören.
Bin schon neugierig wie lange das Ersatzteil braucht um geliefert zu werden und wie lange es dann halten wird.

LG Wolfgang
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Re: Qualität eines 2000€ + Revolvers von S&W

Beitrag von milu » So 11. Okt 2020, 13:33

Gibt es Bilder von dem Schaden?

Trijikon
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Re: Qualität eines 2000€ + Revolvers von S&W

Beitrag von Trijikon » So 11. Okt 2020, 13:45

Lässt sich machen, hoffentlich auch das reinstellen (war in keinem anderen Forum jemals so schwierig wie hier).

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Re: Qualität eines 2000€ + Revolvers von S&W

Beitrag von milu » So 11. Okt 2020, 14:02

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Re: Qualität eines 2000€ + Revolvers von S&W

Beitrag von Norander » So 11. Okt 2020, 14:05

Der S&W stellt beim aktuellen Dollar Kurs nur einen Realwert von ca. €1300 dar. Der Rest ist Import, Händlerspann und Steuern. Leider müssen wir hier in Europa für Standardqualität Premiumpreise zahlen. Ist nicht nur bei Waffen so. Bei den Autos werden die Konsumenten noch mehr ausgenommen.
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Re: Qualität eines 2000€ + Revolvers von S&W

Beitrag von Ares » So 11. Okt 2020, 14:12

Hab bei meinem letzten Bewerb eine Scheibenladung gesehen, die quer in die Scheibe eingeschlagen ist. Abseits des normalen Streukreises. Vielleicht lag es nicht so sehr am Kompensator? (reine Mutmaßung)
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Re: Qualität eines 2000€ + Revolvers von S&W

Beitrag von maggus » So 11. Okt 2020, 15:45

die Qualität von S&W ist schon seit Jahren unterdurchschnittlich... hast du den Comp schonmal gereinigt?
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Re: Qualität eines 2000€ + Revolvers von S&W

Beitrag von Trijikon » So 11. Okt 2020, 19:30

Der Versuch das Foto zu bringen:
Bild
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Re: Qualität eines 2000€ + Revolvers von S&W

Beitrag von milu » Mo 12. Okt 2020, 07:38

Hat sich die Befestigungsschraube des Kompensators gelockert?

Sonst fallen mir nur ein Problem bei der selbstgeladenen Munition oder ein übermäßig verschmutzter Komp ein.

yoda
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Re: Qualität eines 2000€ + Revolvers von S&W

Beitrag von yoda » Mo 12. Okt 2020, 08:02

Ich hab mal ein Video vom S&W Performance Center gesehen, da hab ich nur Angst bekommen, einfach furchtbar wie die dort herumnudeln. Da sind die mit einer Reibahle mit Führungsbuchse in den Lauf reingefahren um die Mündung zu senken, der Lauf komplett wackelig befestigt, da hat man richtig gesehen wie die Führungsbuchse ansteht und wie er sie dann mit Gewalt von vorne in den Lauf gedrückt hat. Also wenn ich irgendwas weniger haben möchte als einen neuen S&W Revolver dann ist es ein Performance Center S&W.

Wenn einem bei 100 Schuss .38 Scheibenladungen die Stahlteile um die Ohren fliegen weiß man eigentlich eh schon alles, man stelle sich vor da wäre eine .357 drin gewesen...

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Re: Qualität eines 2000€ + Revolvers von S&W

Beitrag von milu » Mo 12. Okt 2020, 08:19

yoda hat geschrieben:
Mo 12. Okt 2020, 08:02
Ich hab mal ein Video vom S&W Performance Center gesehen, da hab ich nur Angst bekommen, einfach furchtbar wie die dort herumnudeln. Da sind die mit einer Reibahle mit Führungsbuchse in den Lauf reingefahren um die Mündung zu senken, der Lauf komplett wackelig befestigt, da hat man richtig gesehen wie die Führungsbuchse ansteht und wie er sie dann mit Gewalt von vorne in den Lauf gedrückt hat. Also wenn ich irgendwas weniger haben möchte als einen neuen S&W Revolver dann ist es ein Performance Center S&W.

Wenn einem bei 100 Schuss .38 Scheibenladungen die Stahlteile um die Ohren fliegen weiß man eigentlich eh schon alles, man stelle sich vor da wäre eine .357 drin gewesen...
Link zum Video?

Es waren 300 Schuss gesamt lt TE, nach ca 100 selbstgeladener WC ist der Schaden aufgetreten.
Wenn grundsätzlich ein Problem mit der Verarbeitung des Kompensators was faul gewesen ist, müsste es ihn doch viel früher zerbröseln, oder liege ich da falsch? :eusa-think:

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Re: Qualität eines 2000€ + Revolvers von S&W

Beitrag von bino71 » Mo 12. Okt 2020, 08:34

Klingt für mich nach gelockert.

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Re: Qualität eines 2000€ + Revolvers von S&W

Beitrag von tousibaer » Mo 12. Okt 2020, 09:23

Laut dem Bild sieht das für mich aus als wäre der Compensator nicht in Flucht mit dem Lauf gewesen.
Als ob er vorne "runter" hing und ein Geschoss an der "1. Rippe" (die so zusammen gebogen aussieht) aufgeschalgen ist und dies dann ganz runter gerissen hat.
(Man möge mir das konsequente weglassen der Fachausdrücke mangels Kenntnis entschuldigen ;) )

Grüße

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Re: Qualität eines 2000€ + Revolvers von S&W

Beitrag von Salem » Mo 12. Okt 2020, 10:45

Ferndiagnose: Dem Bild nach zu urteilen hat sich die Halteschraube gelockert (falls sie je fest angezogen war) und ein Geschoß hat sich im minimal herabhängenden Comp an der vorderen Prallfläche verfangen. Blei verhält sich dabei wie eine schwere Flüssigkeit. Das so gestaute (und gestauchte) Material hat dann die 2. Rippe zurückgebogen und den Oberteil vorne abgerissen. Daß die Bruchstelle aussieht wie feuchter Zucker sagt mir daß "Schmeiß & Weg" was Stahlfeinguß betrifft bei Ruger in die Lehre gehen sollte. Fazit: Immer periodisch überprüfen ob die Schrauben alle angezogen sind, eventüll Schraubensicherung verwenden. Und: Das wäre mit einem Ruger nicht passiert. Zur Notwendigkeit eines Comps für die bekannt überstarken .38WC-Ladungen verkneife ich mir einen Kommentar...
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Re: Qualität eines 2000€ + Revolvers von S&W

Beitrag von milu » Mo 12. Okt 2020, 10:52

Salem hat geschrieben:
Mo 12. Okt 2020, 10:45
...Und: Das wäre mit einem Ruger nicht passiert. Zur Notwendigkeit eines Comps für die bekannt überstarken .38WC-Ladungen verkneife ich mir einen Kommentar...
Warum sollte das bei Ruger nicht passieren, wenn ein Kompensator locker wird und ein Geschoss dort einschlägt?
Was macht das Geschoß bei einem Ruger Bauteil anders als in diesem Fall?

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