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Verantwortungsvoller Waffenbesitz gestern und heute

Alles was sonst nirgends wirklich reinpasst! Tabu sind: Politik und Religion (sofern kein Waffenbezug)
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pembino
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Re: Verantwortungsvoller Waffenbesitz gestern und heute

Beitrag von pembino » Mi 16. Jun 2010, 18:34

Die moderne Gesellschaft geht mit derartigen Dingen dadurch um, dass sie den Besitz und den Umgang damit nur ganz bestimmten Personen erlaubt. Das ist völlig normal.


Welche "moderne Gesellschaft"? Was ist die "moderne Gesellschaft"? Wen meinst du damit?
Warum war der lockere Waffenbesitz früher kein Problem, aber in der heutigen "modernen Gesellschaft" schon? Warum ist er in anderen Teilen dieser Welt (zb. USA) ein geringeres Problem als bei uns.
Wie du siehst ist deine Begründung nicht sehr zufriedenstellend! Versuche außerdem bitte mir bzw. anderen nicht zu erklären was normal oder nicht normal sei.

Warum ist es so schwer zu akzeptieren, dass es Auflagen für den Besitz und den Umgang damit geben muss?


Weil es nicht notwendig ist. Mit Waffen in Privatbesitz passiert weit weniger als mit Autos, Skiern, Snowboards, Messern, Holzknüppel usw.. Sieh dir mal die jährlichen Opferzahlen durch diese Gegenstände an! Und ist deren Besitz geregelt?

Ganz abgesehen davon ist das WaffG, das mit abstand nutzloseste Gesetz das es gibt (das will bei unseren Gesetzen was heißen). Ein StGB allein reicht mehr als genug. Mord und Körperverletzung sind ja bereits verboten ;)


Waffenbesitz ist kein Grundrecht, es dazu zu erklären zeugt von völligen Unverständnis der gesellschaft in der wir leben. Es ist eine Facette des Zusammenlebens in unserer Welt. Das ist Realität, obs einem passt oder nicht.


Für mich schon. Warum? Weil ich als freies Lebewesen geboren wurde und dadurch das Recht habe mein Leben zu beschützen. Jeder andere übrigens auch. Somit ist es für mich ein Grundrecht egal was der Staat oder die "moderne Gesellschaft" dazu sagt. Dieses Recht und die Mittel dazu kann mir keiner verbieten. Das ist für mich Realität.

Schusswaffen sind als private Kontrollinstrumente des Staates aber ungeeignet.


Bist du dir da so sicher? Stell dir vor jeder Bürger in einem Land wäre ausreichend bewaffnet und die Regierung würde sich dann plötzlich gegen denn Willen des Volkes in eine grausame Diktatur wandeln. Die hohen Herren in diesem Land würden bald aus den Fenstern fliegen.
Und jetzt stell dir das ganze mal ohne bewaffnetes Volk vor. Warum glaubst verbietet jede Diktatur im Anfangsstadium den private Waffenbesitz?

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Leonardo
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Re: Verantwortungsvoller Waffenbesitz gestern und heute

Beitrag von Leonardo » Mi 16. Jun 2010, 18:39

kemira hat geschrieben:
Leonardo hat geschrieben:
Schuhsepper hat geschrieben:
Es ist euer unbewaffneter Nachbar der euer Recht mitträgt und sagt ja der Kemira ist ein vernünftiger Mensch und er darf Waffen haben.


Der kennt Kemira nicht :dance:


@Leonardo: :obscene-birdiedoublered:



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Re: Verantwortungsvoller Waffenbesitz gestern und heute

Beitrag von Leonardo » Mi 16. Jun 2010, 18:42

pembino

Ein StGB allein reicht mehr als genug. Mord und Körperverletzung sind ja bereits verboten ;)


:text-+1:
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Re: Verantwortungsvoller Waffenbesitz gestern und heute

Beitrag von wolf » Mi 16. Jun 2010, 18:49

#
Zuletzt geändert von wolf am Do 6. Okt 2011, 01:08, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Verantwortungsvoller Waffenbesitz gestern und heute

Beitrag von Shotgun » Mi 16. Jun 2010, 18:53

Ich kann über das Eingangsposting nur den Kopf schütteln.

Wenn du das wirklich glaubst was du da geschrieben hast, steht es dir ja frei nach Deutschland zu ziehen. Oder England. Oder Südafrika.
Viel Spass dort, dort ist ja alles Reglementiert zu deiner vollsten zufriedenheit (und darüberhinaus) und du musst dich nicht mehr mit dem rückständigen Österreich rumärgern...!


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Waffenbesitz war 1776 ein Menschenrecht, 1972 eins und 2010 ebenfalls.


this^
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ΜΟΛΩΝ ΛΑΒΕ

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Re: Verantwortungsvoller Waffenbesitz gestern und heute

Beitrag von wolf » Mi 16. Jun 2010, 18:54

#
Zuletzt geändert von wolf am Do 6. Okt 2011, 01:08, insgesamt 1-mal geändert.

schuhsepper
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Re: Verantwortungsvoller Waffenbesitz gestern und heute

Beitrag von schuhsepper » Mi 16. Jun 2010, 20:21

Lieber Leonardo,

ich hab dich vorhin gefragt, ob du selber denken kanst oder nur einzeilige Entgegnungen schreiben kannst. Die Antwort hast du eindrücklich selbst gegeben.
Dein Kind war also mit sechs Jahren schon Sportschütze und sich seiner Verantwortung bewusst? Wie? He? Träumst du oder was?

Du soltest dich im übrigen in deinem Forum besser um offensichtliche Psychopathen wie den Herrn Wolf, der sich mit dem Katzen erschiessen so per Gaudi brüstet beschäftigen. Sperr mich oder lass es bleiben, das kümmert mich wenig. Deine Drohungen interessieren mich nicht.

Aber es ist so wie Maggo geschrieben hat, was soll man erwarten?

Der eine erschiesst Katzen zum Spass, der nächste hat in der Schule in Physik ganz gefehlt und ist auch noch stolz drauf, der andere glaubt er muss sich jetzt schon dafür rüsten wenn in Österreich eine grausame Diktatur errichtet wird. Für den kommenden Bürgerkrieg braucht er jetzt schon Waffen. Am besten viele und besonders wirksame.

Meine guten Leute, stellt auch mal vor jemand Aussenstehender liest diesen Threat. Was wird der sich denken? Könnte es nicht sein, dass ein BH Beamter hier mitliest? Warum seid ihr nur so stolz darauf eure verqueren Ansichten jedem auf die Nase zu binden und eurem und meinem Hobby selber das Grab zu schaufeln.
Ich kenn eine der Damen auf unserer BH mittlerweile etwas besser und die sagt, dass es jeder Beschreibung spottet was für komische Vögel um WBKs bzw. deren Erweiterung auf x-Plätze ansuchen. aber die ist jetzt wahrscheinlich wieder ein elender Staatsbüttel...

Ich rechne damit, dass der private Waffenbsitz in ein paar Jahren Geschichte ist. Der Grund dafür werden nicht zuletzt die vielen handverlesenen Dummköpfe sein die sich in der Waffenwelt tummeln.

zela
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Re: Verantwortungsvoller Waffenbesitz gestern und heute

Beitrag von zela » Mi 16. Jun 2010, 20:26

Der Grund dafür


...sind Heulsusen wie du. Mittlerweile denk ich es ist wirklich besser wenn du dann eh keine mehr hast. Wir dagegen kommen auch dann klar, glaub mir.
Be wary of strong drink. It can make you shoot at tax collectors... and miss.
Robert Heinlein

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Re: Verantwortungsvoller Waffenbesitz gestern und heute

Beitrag von kemira » Mi 16. Jun 2010, 20:56

schuhsepper hat geschrieben:Ich rechne damit, dass der private Waffenbsitz in ein paar Jahren Geschichte ist.

Das ist durchaus möglich, aber

schuhsepper hat geschrieben:Der Grund dafür werden nicht zuletzt die vielen handverlesenen Dummköpfe sein die sich in der Waffenwelt tummeln.

sorry, aber wenns um die Anzahl der handverlesenen Dummköpfe und die daraus resultierende Gefahr für die Allgemeinheit ginge, dürfte längst kein einziges Auto mehr auf Österreichs Straßen unterwegs sein, Regierungsfahrzeuge natürlich ausgenommen.
Daß das Waffengesetz ein reines Politikum ist und sachliche Argumente zu dessen Bildung nicht übermäßig maßgeblich sind, hat man beispielsweise bei der Anhörung zum akt. deutschen WaffG schön beobachten können.

(nach Deiner Logik müßte England eine Insel voller Volldeppen sein... :whistle: )
Zuletzt geändert von kemira am Mi 16. Jun 2010, 21:05, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Verantwortungsvoller Waffenbesitz gestern und heute

Beitrag von pembino » Mi 16. Jun 2010, 21:01

der nächste hat in der Schule in Physik ganz gefehlt und ist auch noch stolz drauf, der andere glaubt er muss sich jetzt schon dafür rüsten wenn in Österreich eine grausame Diktatur errichtet wird. Für den kommenden Bürgerkrieg braucht er jetzt schon Waffen. Am besten viele und besonders wirksame.


Und du hast in der Schule offensichtlich im Deutschunterricht gefehlt. Sonst könntest du nämlich sinnerfassend lesen. Ich habe weder von Österreich, von mir, noch von besonders wirksamen Waffen geschrieben.

Ach, Moment! Du hast ja meine Frage nicht beantwortet. Lass mich raten: Du hast keine Antwort und keine Gegenargumente. Also drehst halt einem die Worte im Mund um :crying-yellow: :teasing-neener:

Meine guten Leute, stellt auch mal vor jemand Aussenstehender liest diesen Threat. Was wird der sich denken? Könnte es nicht sein, dass ein BH Beamter hier mitliest?


Na und? Ich hab nichts illegales gemacht. Ich bin kein Verbrecher der sich verstecken muss.

Von mir aus kannst du dich, für so einen wie mich zu Tode schämen. Mir egal :obscene-buttred:

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Re: Verantwortungsvoller Waffenbesitz gestern und heute

Beitrag von quildor82 » Mi 16. Jun 2010, 21:11

Danke Forum für die Möglichkeit manches zu Ignorieren.

Gratulation Schuhsepper, du hast es auf meine Ignore Liste geschafft, weil deine "geistigen" Ergüsse will ich gar nicht mehr sehen.
"mit einem netten wort und einer pistole erreicht man mehr, als mit einem netten wort allein .."
Al Capone *17.01.1899 - †25.01.1947



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Re: Verantwortungsvoller Waffenbesitz gestern und heute

Beitrag von Leonardo » Mi 16. Jun 2010, 21:13

schuhsepper

ich hab dich vorhin gefragt, ob du selber denken kanst oder nur einzeilige Entgegnungen schreiben kannst. Die Antwort hast du eindrücklich selbst gegeben.



:dance:


Dein Kind war also mit sechs Jahren schon Sportschütze und sich seiner Verantwortung bewusst? Wie? He? Träumst du oder was?


Er hat mit dem sechsten Lebensjahr begonnen für seinen Sport zu Trainieren.Und ja,er ist sich seiner Verantwortung bewusst.
Du Urteilst über Menschen die du nicht persönlich kennst.Könnte es nicht sein das es Kinder/Jugendliche/Erwachsene gibt die von der Bildung-Verantwortungsbewusstsein und Können in einer anderen Liga mitspielen?

Du solltest deinen Horizont etwas erweitern und nicht von dir auf andere schließen.

Du soltest dich im übrigen in deinem Forum


Wieder mal wo dein Wissen an Grenzen stoßt. Wie man sieht ist dein Wissen eher .... :naughty:

besser um offensichtliche Psychopathen wie den Herrn Wolf,


Lass es sein.

Deine Drohungen interessieren mich nicht
.

Genausowenig mich deine Weltherrschaftsgedanken/Machtausübungsgedanken/Blockwartgeschichten interresieren.

Aber es ist so wie Maggo geschrieben hat, was soll man erwarten?


:character-spongebobdance:



Meine guten Leute, stellt auch mal vor jemand Aussenstehender liest diesen Threat.


Der wird sich Fragen was mit dir los ist? Welcher Gesinnung du angehörst, und jeder wird Hoffen und dafür Beten das du niemals an die Macht kommst.
Nicht mehr und nicht weniger. :whistle:



Was wird der sich denken? Könnte es nicht sein, dass ein BH Beamter hier mitliest?


Würde uns freuen.Sind einige Nette Leute dabei. Und vergiss nicht in den Haupstädten ist die Polizei für Waffenangelegenheiten zuständig.Solltest auf diese nicht vergessen. Sonst könnte sich noch einer benachteiligt fühlen. :dance:


Warum seid ihr nur so stolz darauf eure verqueren Ansichten jedem auf die Nase zu binden und eurem und meinem Hobby selber das Grab zu schaufeln.


Sind wir mal wieder hier angelangt.Alle die nicht deiner Meinung sind ....... :geek:


Ich kenn eine der Damen auf unserer BH mittlerweile etwas besser und die sagt, dass es jeder Beschreibung spottet was für komische Vögel um WBKs bzw. deren Erweiterung auf x-Plätze ansuchen.


Die meinte vielleicht Dich?


Ich rechne damit, dass der private Waffenbsitz in ein paar Jahren Geschichte ist
.

Und rechne damit das ich von Jahr zu Jahr Älter werde. Also eines ist sicher,Jünger werde ich nicht mehr... :D


Der Grund dafür werden nicht zuletzt die vielen handverlesenen Dummköpfe sein die sich in der Waffenwelt tummeln.



Du hast an einen großen Anteil daran.Mach weiter so.
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Lewis B. Puller

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Re: Verantwortungsvoller Waffenbesitz gestern und heute

Beitrag von Maggo » Mi 16. Jun 2010, 21:14

@Schuhsepper

Welche Auswirkungen das nicht Aufmucken,Kuschen vor der Obrigkeit bezüglich Waffen hat kann man sehr gut in Deutschland sehen. Da nützt das ganze Stillhalten nix wenn die Obrigkeit dir auf der Nase rumtanzt,und schwupp,wenn ein Waffenbesitzer einen Furz lässt lässt man sofort den ganzen Waffenbesitz verbieten.

Ausserdem muss man nicht immer nach dem "Mainstream" gehen.


Ich würde dich nochmals bitten deine Wortwahl etwas zu überdenken und mit Vernunft und Sinnhaftigkeit zu argumentieren und nicht mit Seitenhieben und beschimpfungen.
Wer mit Halbautomaten Schießt ist zu faul zum Repetieren! :D


Obacht vor dem bösen Mod! ;-)
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Hugh Thompson Jr.

Re: Verantwortungsvoller Waffenbesitz gestern und heute

Beitrag von Hugh Thompson Jr. » Mi 16. Jun 2010, 21:40

schuhsepper hat geschrieben:Ich bin für weitgehend freien Waffenbesitz. Aber mit Auflagen. Der Psychotest als solcher ist gut

und richtig, ob die angwandten Verfahren tauglich sind kann man diskutieren. Ein Nachweis zum sicheren,

sachgerechten Umgang mit Waffen ist notwendig. Der Waffenführerschein in der jetzigen Form ist aber völliger Nonsens.

Eine strenge Sachkundeprüfung nach deutschem Vorbild eventuell mit Mindestschiessleistung wäre sinnvoller. Ich traue

mich aber wetten, dass dann 80% der Leute durchfallen.
Die sichere Verwahrung muss sichergestellt sein. Alle fünf Jahre eine Kontrolle zu bekommen ist vertretbar. Auch

Lebensmittelbetriebe werden unangekündigt kontrolliert.
Die Stückzahlbegrenzungen und auch die Kategorien sind zum Teil völliger Unsinn. Das entzieht sich jeder

Vernunft.


Sowas meinte ich an anderer Stelle mal mit "nicht schwarz weiß denken" und nötiger Differenzierung. Das sind genügend Punkte, die schuhsepper anführt, die er nicht teilt oder sinnvoll erachtet. Es reicht aber offenbar ein Auslöser, um den Zorn auf sich zu ziehen...

Und ich vermute, der Auslöser ist, daß jemand, schuhsepper in dem Fall, nicht teilt, dass Waffenbesitz ein Grundrecht wäre.

schuhsepper hat geschrieben:Waffenbesitz sollte daher auch als besonderes Vorrecht verstanden werden, das es gilt zu

verteidigen.


Auch hier: "das es gilt zu verteidigen", als ein Bekenntnis zum Waffenbesitz, geht völlig unter.
maggo hat geschrieben:Hast du schon mal einen Wirtshausbetreiber gefragt ober er die hiesige Gesetzliche Regelung zur

Schaffung von Raucher/Nichtraucherzonen als minimum sinvoll erachtet?

Alle drei Gruppen werden für eine Liberalisieung der jeweiligen Gesetzlichen Regelungen eintreten.
Deshalb sind hier solche Threats mehr als nur sinnlos.................

Dein gedanklicher Ansatz ist wohl nicht so unrichtig, Maggo. Aber: Dieses Forum wurde - zumindest war das bisher klare Festlegung - mit dem Hintergrund gegründet und betrieben, alle Meinungen zuzulassen (Solange nicht objektiv gegen die guten Sitten oder gesetzwidrig.).

Dann müßte hier in veröffentlichten Regeln stehen: "Äußerungen, die als positiv Einschränkungen des Waffenbesitzes gegenüber verstanden werden können, sind unerwünscht und werden nicht toleriert."

Dann wär's eine klare Sache, wer sich dafür entscheidet, dennoch am Forum teilzunehmen, hätte sich entsprechend einzuschränken. Oder man nimmt nicht am Forum teil, weil man das nicht teilen will und kann. Aber ich finde es nicht konsequent, Diskussionsfreiheit zu verkünden und dann Meinungen rauszumobben.

leonardo hat geschrieben:Warum machst du dann nicht die für dich richtigen Auflagen und lässt uns in Ruhe? ... Dann höre auf

solchen Müll zu schreiben.
Sollte es mit deinen Beleidigungen weitergehen so wirst du die Konsequenzen dafür tragen müssen.

Dieses Forum kommt ohne deinen Stil auch sehr gut aus.

Offen gestanden, das enttäuscht mich, Leonardo. Ist ja erst einige Tage her, seit du ganz weit gesteckte Grenzen in Diskussionen hier verteidigt hast.

Warum dann (als Moderator) schuhsepper auffordern: "laß und in Ruhe", "hör auf, solchen Müll zu schreiben", "wirst du Konsequenzen tragen müssen" und ihm nahezulegen, das Forum zu verlassen? Weil es eine mißliebige Meinung ist?

Wenn es um persönliche Untergriffe geht, von wem auch immer, claro. Aber Meinungen zu verdammen?

Hugh Thompson Jr.

Re: Verantwortungsvoller Waffenbesitz gestern und heute

Beitrag von Hugh Thompson Jr. » Mi 16. Jun 2010, 21:40

zela hat geschrieben:Waffenbesitz... sondern ein selbstverständliches Recht.

wolf hat geschrieben:Zum privaten waffenbesitz brauche ich keinen Sanktus vom Staat


Damit werde ich zwar mit einiger (mit hoher ;-) ) Wahrscheinlichkeit auch zum Geprügelten werden, aber ich stand immer zu meiner Meinung, auch wenn es unbequem wird:

Auch ich sehe (im Normalfall - Erläuterung folgt) privaten Waffenbesitz nicht als ein a priori gegebenes Recht. Nicht, wenn man das Konstrukt "Gewaltmonopol" teilt und das teile ich als eindeutige Entwicklung zum Positiven in der Menschheitsgeschichte. Das Gewaltmonopol des Staates ist natürlich keine Einbahnstraße und bedeutet in der Umkehrung die Verpflichtung des Staates, seine Bürger zu schützen. Dort, wo der Staat diese Verpflichtung objektiv und offensichtlich nicht mehr übernimmt oder übernehmen kann, endet natürlich das Gewaltmonopol und das Recht des Einzelnen auf SV auch mit Waffeneinsatz lebt wieder auf.

So würde ich es z.Bsp. für entfernte Farmen in Nevada oder Montana sehen. Bis die nächstgeliegenden Polizeikräfte eintreffen können, vergehen da leicht mal 45 Minuten, vielleicht auch eine Stunde. Eine Stunde, während der man völlig auf sich selbst gestellt ist.

Oder auf einem Schiff. Wenn ich mit dem Segelboot mitten im Pazifik oder Atlantik unterwegs wäre, gibt's für mich alles Recht der Welt, sich zu bewaffnen. Kein Schutz und damit kein Gewaltmonopol eines Staates kann wirksam werden, noch dazu in internationalen Gewässern, wo nicht mal das Recht eines Nationalstaates gültig ist...

Aber von all dem kann in der dichtbesiedelten Struktur Europas keine Rede sein.

Und natürlich stehen Bestimmungen im Kontext ihrer Zeit und Umgebung. Wir haben auf der einen Seite Waffen, die hochwirksam sind (Da brauch' ich nur an mein AUG-Z zu denken), auf der anderen Seite dichteste Besiedelung.

Ein Punkt, den "schuhsepper" gar nicht thematisierte: Wie streng sind die Regelungen tatsächlich? Dafür braucht's natürlich einen (Vergleichs-)Maßstab, um das argumentieren zu können.

Dieser könnte z.Bsp. eine Skala zwischen beiden Extremwerten "absolute Freiheit ohne Einschränkungen punkto Waffenbesitz" und "komplettes, lückenloses Verbot" sein. Oder auch ein internationaler Vergleich.

Nehmen wir die erste Skala: Österreichs Regelungen sind weit entfernt von absoluter Freiheit punkto Waffenbesitz, aber auch ebensoweit von Komplettverbot. Da wird man in der Mitte landen...

Internationaler Vergleich:
Da stehen am einen Ende ohne jede Frage die USA. Am anderen, nein, nicht England, weit gefehlt, sondern z.Bsp. die meisten asiatischen Länder. Z.Bsp. Japan oder Südkorea. In Südkorea ist jeglicher, wie auch immer gearteter Schußwaffenbesitz ausnahmslos und striktest verboten. Niemand außer Polizei und Militär bekommt da je eine Waffe in die Hand. Und illegaler Waffenbesitz wird als Kapitalverbrechen gehandhabt, das mit langjährigen Haftstrafen geahndet wird.

Im internationalen Vergleich liegen die Waffengesetze Großbritanniens eher auf der restriktiven Seite (aber weit vom restriktiven Maximum entfernt), die Österreichs klar auf der liberalen Seite.
kemira hat geschrieben:Dir ist aber schon klar, daß ich mir ohne weiteres ... einen Jet

kaufen kann,

Kaufen schon (Daher Eigentum daran halten), aber nicht besitzen! Also nie "Verfügung darüber ausüben". (Denn das ist juristisch Besitz)

Ich erwähne es nur, wenn wirklich thematisch nötig (Sonst hat's keinen Platz): Ich bin im Besitz einer Pilotenlizenz. Dort gibt's übrigens: Verläßlichkeitskontrolle (!). Von Strafrecht reden wir gar nicht, wer nur als Autofahrer bei einer groben Verletzung der StVO erwischt wird, ist die Pilotenlizenz los. "Hat sich als unverläßlich erwiesen" steht dann im Entziehungsbescheid der AustroControl.

Dazu laufende Tauglichkeitsprüfungen (Je nach Linzenz und Alter im Halbjahres-, Jahres- oder Zweijahrestakt), vor 3 Jahren erreichte es mit "fliegerärztlicher Sachverständiger" (Internist), HNO und Augenarzt den Höhepunkt. Dazu seit heuer laufende Sprachtests punkto Englisch-Geläufigkeit...

Für jede Kleinigkeit braucht's eine eigene Lizenz. "Du willst auch nachts fliegen, nicht nur tags? Weitere Linzenz!" (N-VFR genannt)

De facto Überwachung vom Einsteigen ins Cockpit bis zum Wiederabstellen des LFZ im Hangar.

Und kein Privatpilot jammert. Allgemeines Einverständnis: "sicherheitsrelevant, nötig, keine Frage!"

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