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Verantwortungsvoller Waffenbesitz gestern und heute

Alles was sonst nirgends wirklich reinpasst! Tabu sind: Politik und Religion (sofern kein Waffenbezug)
Hugh Thompson Jr.

Re: Verantwortungsvoller Waffenbesitz gestern und heute

Beitrag von Hugh Thompson Jr. » Mi 16. Jun 2010, 21:41

wolf hat geschrieben:Ich habe niemanden um Vertrauen in mich gebeten.

Daran kann wahrlich niemand zweifeln. (Achtung: versteckter Ironie)
wolf hat geschrieben:Wie hat das ein hier viel Geschmähter so treffend

ausgedrückt: mind your own business.
So argumentieren auch alle, die sich stockbesoffen ans Auto-Lenkrad setzen.
wolf hat geschrieben:In der Tragik der Gestalt erinnert mich das ein wenig an die:

Wer soll das sein? Sorry, aber bei der Bildgröße kann ich nicht erkennen, was Der- oder Diejenige in der Hand hält.
zela hat geschrieben:Zielsporteln kannst auch mit Luftgewehr.

Was soll das jetzt bedeuten? Ein offenes Bekenntnis, die Waffe zu besitzen, um (womöglich noch: "hoffentlich bald") töten zu können?
wolf hat geschrieben:Ich muß es wohl, weil ich mich in derzeitiger Lage für den legalen Waffenbesitz entschieden habe

Derartige Anspielungen gabs auch zuhauf in früheren Waffenforen. Soll das bedeuten, ihr spekuliert schon damit, illegal Waffen zu besitzen?
schuhsepper hat geschrieben:Es ist eine Facette des Zusammenlebens in unserer Welt.

Ja!

Bei der Verteidigungsvehemenz frage ich mich manchmal, welch großen Anteil der Waffenbesitz von manchen Kollegen in ihrem Leben ausmacht?! Manchmal drängt sich der Eindruck auf, es dreht sich alles nur mehr um den Waffenbesitz. (Bei manchen natürlich nicht - siehe z.Bsp. den "movie" thread, wo sich genügend Cineasten outen...)

Wenn ich daran denke, was ich mir für die (fernere) Zukunft wünsche, dann hat das ganz wenig mit Waffenbesitz zu tun. Selbstverständlich ist das jetzt ein pur subjektives Bekenntnis. Aber dann zählen Fragen viel mehr, wie:
"Wer ich in einigen Jahrzehnten als 80jähriger noch geachtet sein und in meinem Dasein als Mensch respektiert?"
"Werden dann noch die Lebensgrundlagen da sein, um eine menschenwürdiges Leben zu führen?"

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Re: Verantwortungsvoller Waffenbesitz gestern und heute

Beitrag von cobaltbomb » Mi 16. Jun 2010, 21:45

lieber schusepper ich wünschte dir dass du in nordekorea geboren wärest.
du wärest sicher ein braver bürger gewesen , und hättest dort bestimmt voller gottesähnlicher verehrung für den diktator, die zensur verteidigt, und alles geglaubt was dort gesagt wird.
du würdest dort argumentieren, das der diktator es nun einmal nicht will, dass eine privatperson sich bewaffnet.

jetzt tausche in dem oberen absatz das wort nordkorea gegen österreich, das wort diktator gegen Mehrheit, und das wort zensur gegen die Mainstreammedien aus


du hättest auch bestimmt einen guten leibeigenen im mittelalter abgegeben, damals hättest du noch nicht mit dem von medien und "erziehern" gesteuerten gesellschaftsmeinung argumentiert, damals hättest du dich einfach auf gott berufen. das ergebniss war das selbe , die (geld)adeligen hatten das gewaltmonopol, der leibeigene durfte kaum ein langes messer haben.

betrachte du jedes noch so absurde gesetz, dass deiner unterdrückung dient als rechtens, ich bevorzuge für mich selber zu entscheiden was ich darf und was nicht.

der staat lässt uns autofahren, wählen, und gibt uns kriegswaffen sobald wir 18 sind, ganz ohne psychotest, aber wenn wir uns selber schützen wollen, dann sind wir ihm eher zu dumm und zu verrückt.

weil ich mich als freier mann,sehe, werde ich mir jedenfalls das recht nicht so leicht nehmen lassen waffen zu besitzen, zu trinken und zu rauchen was und wann ich will, und mit wem ich wo ficke, und wenn ich lust dazu habe auch mein leben zu beenden.

genauso wie ich mir das recht auf meine meinung, sowie freie äusserung dieser nicht nehmen lassen will, lasse ich es mir nicht verbieten, bewaffnet zu sein.
ich will frei sein, und in der lage sein mich selber und meine familie und meinen besitz zu schützen, ob in guten als auch in schlechten zeiten, ob unter stalin, hitler , kim young ill , oder unter der mehrheit .

zugegeben, ein herr faymann gibt mir deutlich weniger anlass als ein herr stalin unglücklich zu sein und auf die barrikaden zu gehen ,zu fliehen, oder in einem letzden ausbruch an verzweiflung mich mit dem was ich habe gegen das unrecht zu stellen.

es geht uns gut in diesem land und ich bin sehr dankbar dafür

aber wer weiss, wie lange es uns in östereich noch gut geht. schau in die geschichte zurück, und sag mir dann wie lange es uns jetzt gut geht, und wie lange es davor ziemlich finster war. schau im andere länder und sag mir dann das du mir und meinen enkeln versprechen kannst dass ich immer durch die staatsmacht die du verherrlichst beschützt bleibe. Schau in die welt und erkenne das die resourcen zu ende gehen und die bevölkerung explodiert.

ich sage dir dazu nur: from my cold dead hand
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Re: Verantwortungsvoller Waffenbesitz gestern und heute

Beitrag von kemira » Mi 16. Jun 2010, 21:47

Hugh, nur 2 Anmerkungen, vielleicht verstehe ich da etwas falsch, aber

a) das Gewaltmonopol des Staates bezieht sich AFAIK doch nicht auf Hilfe bei (oder besser nach) Verbrechen, sondern auf das staatliche Monopol auf Verfolgung, Verurteilung und Bestrafung von Straftätern NACH erfolgtem Verbrechen, oder nicht?

b) ist es tatsächlich so, daß ich mir zwar einen Jet kaufen, ihn aber nicht in meinen privaten Hangar stellen, putzen und bewundern darf, ohne daß ich eine Pilotenlizenz innehabe, wenn ich das Ding nicht fliegen will? Ich frage deshalb, weil ich hier die direkte Parallele zum Waffensammler sehe, der die Dinger auch nur besitzt, aber nicht benutzt.
Man kann sich ja auch ohne Führerschein ein Auto kaufen. Nur halt nicht damit rumfahren...?

Gruß!
K.
Zuletzt geändert von kemira am Mi 16. Jun 2010, 21:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Verantwortungsvoller Waffenbesitz gestern und heute

Beitrag von zela » Mi 16. Jun 2010, 21:47

Allgemeines Einverständnis


ich weiß nicht welche PPL-Inhaber du kennst, aber von "allgemeinem Einverständnis" kann nicht mal ansatzweise gesprochen werden. Wenn das Recht auf Leben ein Grundrecht ist, dann auch der Waffenbesitz. Wer letzteres relativiert, relativiert ersteres.

Ein offenes Bekenntnis, die Waffe zu besitzen, um (womöglich noch: "hoffentlich bald") töten zu können?


Selbstverständlich! Ich besitze eine Waffe um töten zu können, wenn dies erforderlich ist. Ich hoffe es nie zu müssen oder auch nur in eine Situation zu kommen darüber nachzudenken, aber ich habe meine Waffe definitiv zum Töten gekauft. Gack dich an!

Und um fürn Sepp noch einen "paranoid" nachzulegen: Ich denke da in erster Linie an Anmaßungen "von staats wegen". Dont tread on me.

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Re: Verantwortungsvoller Waffenbesitz gestern und heute

Beitrag von Maggo » Mi 16. Jun 2010, 22:03

Hugh Thompson Jr. hat geschrieben:
maggo hat geschrieben:Hast du schon mal einen Wirtshausbetreiber gefragt ober er die hiesige Gesetzliche Regelung zur

Schaffung von Raucher/Nichtraucherzonen als minimum sinvoll erachtet?

Alle drei Gruppen werden für eine Liberalisieung der jeweiligen Gesetzlichen Regelungen eintreten.
Deshalb sind hier solche Threats mehr als nur sinnlos.................

Dein gedanklicher Ansatz ist wohl nicht so unrichtig, Maggo. Aber: Dieses Forum wurde - zumindest war das bisher klare Festlegung - mit dem Hintergrund gegründet und betrieben, alle Meinungen zuzulassen (Solange nicht objektiv gegen die guten Sitten oder gesetzwidrig.).

Dann müßte hier in veröffentlichten Regeln stehen: "Äußerungen, die als positiv Einschränkungen des Waffenbesitzes gegenüber verstanden werden können, sind unerwünscht und werden nicht toleriert."

Dann wär's eine klare Sache, wer sich dafür entscheidet, dennoch am Forum teilzunehmen, hätte sich entsprechend einzuschränken. Oder man nimmt nicht am Forum teil, weil man das nicht teilen will und kann. Aber ich finde es nicht konsequent, Diskussionsfreiheit zu verkünden und dann Meinungen rauszumobben.



Bevor es zu missverständnisse kommt:

Ich bin sicher der letzte der eine andere Meinung nicht gelten lässt.
Ich finde Diskusionen darüber zwar interessant aber sinnlos.Noch sinnloser finde ich dann eine Diskussion wenn sie dann mit Beleidigungen und Seitenhieben geführt wird.Das muss dann nicht sein.
Es geht darum das eine Diskusion Absichtlich vom Threatstarter aufgeheizt wird und es dann zu Zwistigkeiten Untereinander im Forum führt.
Also lasst euch nicht untereinander aufheizen. Es bringt nix. Die Hunde bellen,doch die Karavane zieht weiter. ;-)
Wer mit Halbautomaten Schießt ist zu faul zum Repetieren! :D


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Re: Verantwortungsvoller Waffenbesitz gestern und heute

Beitrag von Leonardo » Mi 16. Jun 2010, 22:06

Hugh Thompson Jr
Dein gedanklicher Ansatz ist wohl nicht so unrichtig, Maggo. Aber: Dieses Forum wurde - zumindest war das bisher klare Festlegung - mit dem Hintergrund gegründet und betrieben, alle Meinungen zuzulassen (Solange nicht objektiv gegen die guten Sitten oder gesetzwidrig.).


"Guten Sitten" Das sagt bereits alles aus. :whistle:



Dann müßte hier in veröffentlichten Regeln stehen: "Äußerungen, die als positiv Einschränkungen des Waffenbesitzes gegenüber verstanden werden können, sind unerwünscht und werden nicht toleriert."


Wo wird seine Meinung nicht toleriert? Das bedeutet aber nicht das man seine Meinung auch gutheißen oder unterstützen muss.
Wer gegen den Wind pinkelt wird Nass. :violin:



Dann wär's eine klare Sache, wer sich dafür entscheidet, dennoch am Forum teilzunehmen, hätte sich entsprechend einzuschränken. Oder man nimmt nicht am Forum teil, weil man das nicht teilen will und kann. Aber ich finde es nicht konsequent, Diskussionsfreiheit zu verkünden und dann Meinungen rauszumobben.


mobben ist ein Modeausdruck. Ich nenne es einen Zusammprall von Lebensauffassungen.
Einer steht für Staat und Überwachung,die anderen wollen in Frieden und Freiheit Leben.Nicht mehr und nicht weniger.


leonardo hat geschrieben:Warum machst du dann nicht die für dich richtigen Auflagen und lässt uns in Ruhe? ... Dann höre auf

solchen Müll zu schreiben.
Sollte es mit deinen Beleidigungen weitergehen so wirst du die Konsequenzen dafür tragen müssen.

Dieses Forum kommt ohne deinen Stil auch sehr gut aus.

Offen gestanden, das enttäuscht mich, Leonardo.


Ich kann es leider nicht immer allen Recht machen. :text-imsorry:

Ist ja erst einige Tage her, seit du ganz weit gesteckte Grenzen in Diskussionen hier verteidigt hast.


Hat sich auch nichts daran geändert.

Warum dann (als Moderator) schuhsepper auffordern: "laß und in Ruhe", "hör auf, solchen Müll zu schreiben", "wirst du Konsequenzen tragen müssen" und ihm nahezulegen, das Forum zu verlassen? Weil es eine mißliebige Meinung ist?



Wo habe ich als Mod ihn aufgefordert? Zeige mir diese Verwarnung.....
Wo steht das "laß und in Ruhe"? Ließ meinen Beitrag nochmals durch, denn da steht:Warum machst du dann nicht die für dich richtigen Auflagen und lässt uns in Ruhe?
Oder kann ich nicht mehr lesen? Ist schon ein kleiner Unterschied.Oder?

Nicht weil es eine "mißliebige" Meinung ist sondern weil es langsam unter die Gürtellinie geht.
Ich kann mich auch nicht daran erinnern das er Offiziell verwarnt-gesperrt oder gelöscht wurde.
Soviel zur Meinungsfreiheit hier.


Wenn es um persönliche Untergriffe geht, von wem auch immer, claro. Aber Meinungen zu verdammen?


Ich verdamme niemanden,aber er hat Hart an der Grenze des Erträglichen geschrammt.
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Re: Verantwortungsvoller Waffenbesitz gestern und heute

Beitrag von zela » Mi 16. Jun 2010, 22:09

wer das Recht auf "Selbstverteidigung mit allen Mitteln" (nennen wirs doch mal so, das W-Wort scheint Abwehrreflexe auszulösen) von einer statistischen Meßgröße wie der "Bevölkerungsdichte" abhängig machen will, dem spreche ich einfach die intellektuelle Satisfaktionsfähigkeit ab. Tut mir leid. Die Bevölkerungsdichte interessiert eine 50 Kilo Frau nicht wenn ihr jemand nach dem Leben trachtet. Egal ob am Stephansplatz oder auf der allerhintersten Alm im Nirgendwo der Alpen.

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Zuletzt geändert von zela am Mi 16. Jun 2010, 22:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Verantwortungsvoller Waffenbesitz gestern und heute

Beitrag von herr_rhodes » Mi 16. Jun 2010, 22:11

Hugh Thompson Jr. hat geschrieben:

So würde ich es z.Bsp. für entfernte Farmen in Nevada oder Montana sehen. Bis die nächstgeliegenden Polizeikräfte eintreffen können, vergehen da leicht mal 45 Minuten, vielleicht auch eine Stunde. Eine Stunde, während der man völlig auf sich selbst gestellt ist.

Oder auf einem Schiff. Wenn ich mit dem Segelboot mitten im Pazifik oder Atlantik unterwegs wäre, gibt's für mich alles Recht der Welt, sich zu bewaffnen. Kein Schutz und damit kein Gewaltmonopol eines Staates kann wirksam werden, noch dazu in internationalen Gewässern, wo nicht mal das Recht eines Nationalstaates gültig ist...

Aber von all dem kann in der dichtbesiedelten Struktur Europas keine Rede sein.




Hallo,

ich misch mich auch mal kurz ein ... :P

Wo ist der Unterschied ob die Polizei 45 Minuten (= Farm in Nevada) oder 3 Minuten (= dichtbesiedelte Struktur Europas) benötigt um bei mir zu sein, wenn ich sie SOFORT brauche, wenn ich z.B. vor meiner Haustüre oder in einer Menschenleeren Seitengasse überfallen werde?

(P.S.: da fällt mir der coole Spruch ein: "Ich trage eine Waffe, weil mir ein Polizist zu schwer wäre" :lol: )

Das ist die selbe Geschichte wie bei den Waffenpässen - ist das Leben eines Juweliers mehr Wert als das eines Müllwagenfahrers etc.??

LG HR

Hugh Thompson Jr.

Re: Verantwortungsvoller Waffenbesitz gestern und heute

Beitrag von Hugh Thompson Jr. » Mi 16. Jun 2010, 22:20

Leonardo hat geschrieben:Wo habe ich als Mod ihn aufgefordert? Zeige mir diese Verwarnung.....

OK. Stimmt.

Wenn "Moderator" unter Autor steht, dann schließt man halt rasch (Also: ICH schloß das) darauf, dass das jetzt die Forumsrichtlinie ausdrückt.

Selbstverständlich steht's dir zu, scharf zu argumentieren, wie jeder andere Forumsuser.

Gehe ich eigentlich richtig in der Annahme, dass BigBen unter doppelter Autorenschaft auftritt? "BigBen - Aministrator" und nur schlicht "BigBen"??

Ich frage nur deshalb, weil es mir das immer leicht machte, klar zu unterscheiden, "Das sagte er jetzt in seiner Eigenschaft als Admin" oder eben "als >einfacher< User".

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Re: Verantwortungsvoller Waffenbesitz gestern und heute

Beitrag von Leonardo » Mi 16. Jun 2010, 22:21

Hugh Thompson Jr:

Das Gewaltmonopol des Staates ist natürlich keine Einbahnstraße und bedeutet in der Umkehrung die Verpflichtung des Staates, seine Bürger zu schützen.



Wenn ein Einbrecher in dein Haus eindringt gibt es keinen Polizisten der dein Leben schützt.Nur du und dein Besucher...

Dort, wo der Staat diese Verpflichtung objektiv und offensichtlich nicht mehr übernimmt oder übernehmen kann, endet natürlich das Gewaltmonopol und das Recht des Einzelnen auf SV auch mit Waffeneinsatz lebt wieder auf
.

Ein Wiederspruch: Wenn der Staat in guten Zeiten deine Waffen einzieht und verbietet,woher nimmst du dann dieselben wenn du sie mal brauchst?
Um genau das geht es derzeit in Europa.

So würde ich es z.Bsp. für entfernte Farmen in Nevada oder Montana sehen. Bis die nächstgeliegenden Polizeikräfte eintreffen können, vergehen da leicht mal 45 Minuten, vielleicht auch eine Stunde. Eine Stunde, während der man völlig auf sich selbst gestellt ist.


Es reichen Sekunden um dir oder den deinen Schaden zuzufügen.Die Polizei ist immer zu spät da!



Aber von all dem kann in der dichtbesiedelten Struktur Europas keine Rede sein.


Keine Zeitungen? Keine Nachrichten? Schon mal etwas von den Ostblockbanden gehört? Einbrüche......Gewalt.....Schlägereien.....Vergewaltigungen...

Und natürlich stehen Bestimmungen im Kontext ihrer Zeit und Umgebung. Wir haben auf der einen Seite Waffen, die hochwirksam sind (Da brauch' ich nur an mein AUG-Z zu denken), auf der anderen Seite dichteste Besiedelung.


Was hat das eine mit dem anderen zu schaffen? Egal wo du bist,es reicht ein Mensch um dir Schaden zuzufügen,nicht eine ganze Stadt oder Heer. Ein Mensch reicht um dir ....

Ein Punkt, den "schuhsepper" gar nicht thematisierte: Wie streng sind die Regelungen tatsächlich? Dafür braucht's natürlich einen (Vergleichs-)Maßstab, um das argumentieren zu können.

Dieser könnte z.Bsp. eine Skala zwischen beiden Extremwerten "absolute Freiheit ohne Einschränkungen punkto Waffenbesitz" und "komplettes, lückenloses Verbot" sein. Oder auch ein internationaler Vergleich.


Warum ein Nationaler Vergleich? Nach dem müsste die Schweiz ein Gesetzloses Land sein mit der Höchsten Gewaltrate Europas!
Warum hat die letzte Demokratie Europas soviel Vertrauen in ihre Bürger?Oder funktioniert es nur deswegen WEIL sie Waffen besitzen dürfen und von diesem Recht regen Gebrauch machen können?

Nehmen wir die erste Skala: Österreichs Regelungen sind weit entfernt von absoluter Freiheit punkto Waffenbesitz, aber auch ebensoweit von Komplettverbot. Da wird man in der Mitte landen...


Es kann sein das Mitte nicht gut genug ist. :whistle:


Für jede Kleinigkeit braucht's eine eigene Lizenz. "Du willst auch nachts fliegen, nicht nur tags? Weitere Linzenz!" (N-VFR genannt)

De facto Überwachung vom Einsteigen ins Cockpit bis zum Wiederabstellen des LFZ im Hangar.
Und kein Privatpilot jammert. Allgemeines Einverständnis: "sicherheitsrelevant, nötig, keine Frage!"


Und das keiner jammert ist etwas Gutes? Oder nur der Beweis das bei den Piloten die Gehirnwäsche schon funktioniert hat?
Oder das sie Angst haben ihre Lizenz/ Job zu verlieren?

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Re: Verantwortungsvoller Waffenbesitz gestern und heute

Beitrag von Leonardo » Mi 16. Jun 2010, 22:23

Hugh Thompson Jr. hat geschrieben:
Leonardo hat geschrieben:Wo habe ich als Mod ihn aufgefordert? Zeige mir diese Verwarnung.....

OK. Stimmt.

Wenn "Moderator" unter Autor steht, dann schließt man halt rasch (Also: ICH schloß das) darauf, dass das jetzt die Forumsrichtlinie ausdrückt.

Selbstverständlich steht's dir zu, scharf zu argumentieren, wie jeder andere Forumsuser.

Gehe ich eigentlich richtig in der Annahme, dass BigBen unter doppelter Autorenschaft auftritt? "BigBen - Aministrator" und nur schlicht "BigBen"??

Ich frage nur deshalb, weil es mir das immer leicht machte, klar zu unterscheiden, "Das sagte er jetzt in seiner Eigenschaft als Admin" oder eben "als >einfacher< User".



Als Mod wäre es eine "Offizielle" Verwarnung - Sperre -Löschung.....

Gruß Leonardo
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Re: Verantwortungsvoller Waffenbesitz gestern und heute

Beitrag von cobaltbomb » Mi 16. Jun 2010, 22:27

Schusswaffen sind als private Kontrollinstrumente des Staates aber ungeeignet.


hätte nur einer die eier gehabt den hitler umzunieten , oder den stalin, oder den pol pot :clap:
was war mit der französischen revolution, oder mit dem unabhängigkeitskrieg
das waren perfekte beispiele für "staatskontrolle" wie sie mir gefallen.


ich finde waffen sind die versicherung des volkes gegen einen allzu untragbaren tyrannen.
ein herrscher der seine untertanen gut behandelt, braucht sich nicht fürchten, seine untertanen werden ihre eigenen waffen verwenden um ihn zu beschützen.

klar weiss das die herrschende kaste auch, und wenn sie im begriff ist sich selber auf kosten der untertanen grade dick zu bedienen dann ist es klüger alles zu verbieten was tacticcooler als ein nagelbrett ist
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Re: Verantwortungsvoller Waffenbesitz gestern und heute

Beitrag von zela » Mi 16. Jun 2010, 22:27

Und das keiner jammert ist etwas Gutes?


Das behauptet er einfach. Die Fliegerszene ist der Waffenbesitzerszene nicht unähnlich. Viele stolze Individuen mit intaktem Verständnis von Recht und Gerechtigkeit - und ein paar kriecherische Soziversteher, die per vorauseilendem Gehorsam retten möchten, was noch zu retten ist.
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Re: Verantwortungsvoller Waffenbesitz gestern und heute

Beitrag von Leonardo » Mi 16. Jun 2010, 22:33

Maggo
Ich bin sicher der letzte der eine andere Meinung nicht gelten lässt.


:text-+1:

Ich finde Diskusionen darüber zwar interessant aber sinnlos.



:text-+1:



Es geht darum das eine Diskusion Absichtlich vom Threatstarter aufgeheizt wird und es dann zu Zwistigkeiten Untereinander im Forum führt.


Keine Zwistigkeiten sondern eine Interresante Diskussion.Mich persönlich fasziniert es immer immer wieder das Menschen aus der Geschichte nichts lernen.

Warum wird der Ruf nach mehr Überwachung und Kontrolle immer lauter?
Wie kann es sein das es heute noch Rechte gibt,und warum gibt auch noch immer Linke?

Beide Gesinnungen haben genug Blut an ihren Händen. :oops:
Wie es scheint lernen viele wirklich nichts aus der Geschichte und ihren Opfern.

Traurig aber Wahr.
Also lasst euch nicht untereinander aufheizen. Es bringt nix. Die Hunde bellen,doch die Karavane zieht weiter. ;-)


Das ist ja das Problem das solche Überwachungs-Fans an die Macht kommen ,oder die Linken oder Rechten Extremisten in ihren Wahnsinn unterstützen.
Denn ohne solche "Unterstützer" hätten es die Diktatoren nicht an die Spitze geschafft. :think:

Ich bin der festen Überzeugung das dieses Forum/ User solche Threads bestehen ohne Schaden daran zu nehmen.
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Re: Verantwortungsvoller Waffenbesitz gestern und heute

Beitrag von pembino » Mi 16. Jun 2010, 22:34

Dort, wo der Staat diese Verpflichtung objektiv und offensichtlich nicht mehr übernimmt oder übernehmen kann, endet natürlich das Gewaltmonopol und das Recht des Einzelnen auf SV auch mit Waffeneinsatz lebt wieder auf.

So würde ich es z.Bsp. für entfernte Farmen in Nevada oder Montana sehen. Bis die nächstgeliegenden Polizeikräfte eintreffen können, vergehen da leicht mal 45 Minuten, vielleicht auch eine Stunde. Eine Stunde, während der man völlig auf sich selbst gestellt ist.

Oder auf einem Schiff. Wenn ich mit dem Segelboot mitten im Pazifik oder Atlantik unterwegs wäre, gibt's für mich alles Recht der Welt, sich zu bewaffnen. Kein Schutz und damit kein Gewaltmonopol eines Staates kann wirksam werden, noch dazu in internationalen Gewässern, wo nicht mal das Recht eines Nationalstaates gültig ist...

Aber von all dem kann in der dichtbesiedelten Struktur Europas keine Rede sein.


Ich lebe auch in Europa, aber unsere Polizei braucht auch gut ne 1/2 Stunde bis sie da ist! Das ist verdammt viel Zeit in einer Notwehrsituation. Solange mir der Staat nicht meinen persönlichen rund-um-die-Uhr-und-neben-mir-stehend Polizisten zur Verfügung stellt will ich eine Waffe mit der Begründung auf SV besitzen.

kemira hat geschrieben:
Dir ist aber schon klar, daß ich mir ohne weiteres ... einen Jet

kaufen kann,

Kaufen schon (Daher Eigentum daran halten), aber nicht besitzen! Also nie "Verfügung darüber ausüben". (Denn das ist juristisch Besitz)


Da hast jetz einen kleinen Fehler drin:
Es stimmt das Besitz nicht gleich Eigentum ist. Zb: derjenige der die Eigentumswohnung gekauft hat ist der Eigentümer und Besitzer. Vermietet er diese so ist er nur mehr Eigentümer, aber nicht mehr Besitzer, dies ist jetzt der Mieter.

Um etwas zu besitzen muss ich darüber Verfügung können. Stimmt. Das heißt aber nicht, dass ich das Flugzeug fliegen muss können. Wenn ich es zu Hause auf meiner Wiese stehen habe, habe ich die Verfügungsgewalt darüber. Es befindet sich in meinem Machtbereich, ich kann darüber verfügen.

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