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Notwehrseminar bei Austria Arms

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Re: RE: Re: Notwehrseminar bei Austria Arms

Beitragvon kuni » Di 6. Dez 2016, 20:00

Robiwan hat geschrieben:
kuni hat geschrieben:Die Empfehlungen von Huck Finn decken sich aber 1:1 mit den Aussagen von raoul wagner beim Kurs Notwehrrecht


Mal sehen was Herr Oberstleutnant Michael Hartung sagt . Einen gewissen Grad an Kooperation sollte man meiner Meinung nach schon zeigen. Wenn man zusätzlich bei der Wahrheit bleibt muss man sich keine zusätzlichen Sorgen machen. Problematisch wirds nur wenn man im Stress meint den Polizisten ein extra wasserdichtes Gschichtl drucken zu müssen, sich in Widersprüche verwickelt und der Anwalt das dann wieder ausbügeln muss (Mandant war in einer Stresssituation... blabla).

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Uns wurde gesagt: Identität ist offenzulegen, Ausweis etc - aber keine Angaben zum Tathergang - das erst nach Rücksprache mit seinem Anwalt. Keine Psychologische Betreuung etc.

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Re: Notwehrseminar bei Austria Arms

Beitragvon Robiwan » Di 6. Dez 2016, 20:32

Und gerade für Letzteres würde mich brennend die Begründung interessieren.

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Re: Notwehrseminar bei Austria Arms

Beitragvon BigBen » Di 6. Dez 2016, 20:45

das mag in 95% der fälle stimmen...aber was wenn das messer das angreifers in den kanal gefallen ist...sagst das auch nicht gleich und hoffst das es später noch da ist um dich zu entlasten?
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Re: Notwehrseminar bei Austria Arms

Beitragvon Huck_Finn » Di 6. Dez 2016, 23:37

@ BigBen In dem Fall stimme ich dir durchaus zu. Wenn es dich entastet ist die Aussage natürlich von Vorteil dass das Messer des Angreifers sich dort oder da befindet. Es gibt eben kein falsch oder richtig, denn jede Situation ist einzigartig und auch so zu beurteilen. Dafür gibt es andere als das wir uns in einem Forum darüber beharken.
:wink:

@Robiwan Der Grund ist der das man sich nach einem solchen Vorfall in einer extremen Stresssituation befindet und durch diese Reizüberflutung/Traumatisierung nur sehr begrenzt konstruktive, im Sinne von positiv für den der die Notwehr gesetzt hat, Aussagen tätigen kann.

Wie bereits gepostet wurde bist du in den Köpfen vieler Polizisten, vor allem im gehobenen Dienst, und der Medien unerwünschte Konkurrenz zum immer wieder propagierten Gewaltmonopol das nur wenige Minuten entfernt ist wenn man Sekunden hat das eigene Leben zu verlieren. Der Polizist vor Ort oder bei der Vernehmung ist nicht dein Freund. Er ist der Vertreter der Anklage.

Man erzählt unbedarft von Ereignissen in der Nachbarschaft, bei Freunden etc. und schon schwingt Wut, Ärger, Zorn oder sogar Vorsatz in der Anklage mit. Darum die Aussage nichts zu sagen. Es ist der erste Eindruck der zählt. Den eintreffenden Sicherheitskräften mit SK4 Weste, Kevlarhelm und 10 vollen 30er Magazinen entgegen zu treten traue ich mich als eher unvorteilhaft beurteilen.

Nicht verweigern oder ausfallend pampig werden, sondern höflich aber bestimmt sagen das man nichts unterschreibt und auch keine weiteren Aussagen ohne Rechtsbeistand tätigen wird.

@Kuni Du bist sicher ein grader Michel wie man so schön sagt. Nur Recht haben und Recht bekommen hat miteinander nichts zu tun. Gesetze sind umrissene Regeln und Recht ist Auslegungssache und der Herr/Frau Rat war nicht dabei.
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Re: Notwehrseminar bei Austria Arms

Beitragvon susi » Mi 7. Dez 2016, 10:29

Ich kann nur Jeder empfehlen, am Notwehr Seminar von Oberstleutnant Hartung teilzunehmen. Ich war gestern anwesend (von 18 bis 22 Uhr). Die €65,- sind gut angelegt.
Grüße
susi

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Re: Notwehrseminar bei Austria Arms

Beitragvon Robiwan » Mi 7. Dez 2016, 10:51

susi hat geschrieben:Ich kann nur Jeder empfehlen, am Notwehr Seminar von Oberstleutnant Hartung teilzunehmen. Ich war gestern anwesend (von 18 bis 22 Uhr). Die €65,- sind gut angelegt.


Ist mir aufgrund der geografischen Distanz leider nicht möglich :(. Kannst Du bitte kurz umreißen welcher Standpunkt beim Thema Aussagen gegenüber Polizei und Medien vertreten wurde?

Danke :)
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Re: Notwehrseminar bei Austria Arms

Beitragvon Tacticoll » Di 27. Dez 2016, 22:04

Zur Diskussion um die Punkte:

• Richtiges Verhalten und Kooperation mit der Polizei.
• Richtiges Verhalten gegenüber Presse / Medien

Würde ich allerdings auch sagen das hier nicht nur der seltene Extremfall in welchem der Angreifer am Ende tot oder schwer verletzt ist betrachtet werden sollte.

In der Realität bleibt es häufig bei einer Drohung mit der Waffe oder maximal einem Warnschuss; hier ist natürlich eventuell ein anderes Verhalten angebracht, es stellt sich fallweise schon die Frage ob man das der Polizei gegenüber überhaupt erwähnen sollte wenn man nicht gefragt wird.

Ein anderes eher realistisches Beispiel ist etwa der Einsatz von Pfefferspray oder einfach einem Faustschlag als Notwehrmittel. Wenn der Angreifer anschließend die Flucht ergreift stellt sich oftmals sicherlich die Frage ob man überhaupt die Polizei rufen sollte- denn man kann den Angriff fallweise nicht beweisen...


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