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Remi 1858 von St.Barbara HOCHSCHUSS 50 cm

Vom Vorderlader bis zum Cowboy Action Shooting - Hauptsache es kracht und raucht!
WillyDIXON
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Remi 1858 von St.Barbara HOCHSCHUSS 50 cm

Beitragvon WillyDIXON » Sa 2. Sep 2017, 12:36

Werte Freunde des "schwarzen Krautes"

nachdem mir ein Kamerad vorgeführt hat wie simpel die Reinigung beim Schwarzpulver in Wirklichkeit ist
wurde letztendlich auch ich vom BP-Virus infiziert.
Bisherige Erfahrungen verbunden mit Basteleien an Uberti Dragoon und Army1860 verliefen zufriedenstellend.
Die möglichen Streukreise sind überraschend gut.

Jetzt konnte ich einen Remington 1858 von Santa Barbara ergattern - die angeblich so toll gefertigt sind.
Das stimmt schon wenn man ihn mit den Ubertis vergleicht - aber letztlich zählen nur die Löcher in der Scheibe.

Mit praktisch allen Ladungen schießt der 1858er zwischen 30 und 50 cm zu hoch.
SO - WAS TUN OHNE DAS SCHÖNE STÜCK ZU BESCHÄDIGEN ???????????????????????????????????????

Neues Korn machen lassen - ist dann ca. 1 cm hoch und schaut Sch.....e aus - oder ? Weiß jemand wie das
Original-Korn beim Santa Barbara befestigt ist ????????????????????
Möchte ungern daran herumdrehen und vielleicht Etwas kaputt machen.

Vielleicht hat jemand von Euch einen guten Rat für mich - BITTE NICHT hörensagen sondern eigene Erfahrungen.

Danke für Eure Aufmerksamkeit
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Re: Remi 1858 von St.Barbara HOCHSCHUSS 50 cm

Beitragvon the_law » Sa 2. Sep 2017, 16:42

ferndignostisch kaffeesudleserisch würd ich jetzt mal sagen das die ladungen zu schwach sind :think:

welches pulver, wie viel davon, zwischenmittel, geschoß?

wie groß ist die kammerbohrung, der laufdurchmesser?
hatte selbst den fall das bei meinem die kammerbohrung deutlich kleiner war als wie der laufdurchmesser :evil:

wenn man der erklärung glauben schenken darf das scheinbar früher höhe koppelschloß gezielt wurde würds mit der trefferlage wieder stimmen :mrgreen:

mitmart
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Re: Remi 1858 von St.Barbara HOCHSCHUSS 50 cm

Beitragvon mitmart » Sa 2. Sep 2017, 16:47

the_law hat geschrieben:ferndignostisch kaffeesudleserisch würd ich jetzt mal sagen das die ladungen zu schwach sind :think:


Zu schwach, wenn er zu hoch schießt?

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Re: Remi 1858 von St.Barbara HOCHSCHUSS 50 cm

Beitragvon the_law » Sa 2. Sep 2017, 16:57

mitmart hat geschrieben:
the_law hat geschrieben:ferndignostisch kaffeesudleserisch würd ich jetzt mal sagen das die ladungen zu schwach sind :think:


Zu schwach, wenn er zu hoch schießt?


jup, selbst ausprobiert nach ratschlag eines erfahrenen vorderladerschützen. hat angeblich was mit rückstoßimpuls und geschoßdurchgangzeit zu tun :think: , keine ahnung aber bei mir hats funktioniert, sowohl bei schwarzpulver als auch nitro...

je mehr bumms desto tiefer die einschläge, nicht viel aber merklich.

nachdem ich bei meinem 1860iger das zwischenmittel (gries) weggelassen, die fehlmenge mit schwarzpulver auffüllte und lediglich an dickeren karton (bierdeckelpappe) auf die ladung setzte schlugen die kugerln tiefer in die scheibe bei selbem haltepunkt.

bei dieser gelegenheit konnte ich auch feststellen das der revolver eine versehendliche doppelladung der ursprünglichen pulvermenge ohne probleme aushält :twisted: , man sollte eben nicht rumquatschen wenn man vorderladert :whistle:

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Re: Remi 1858 von St.Barbara HOCHSCHUSS 50 cm

Beitragvon mitmart » Sa 2. Sep 2017, 17:03

Ok, wieder was gelernt.

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Re: Remi 1858 von St.Barbara HOCHSCHUSS 50 cm

Beitragvon WillyDIXON » Di 12. Sep 2017, 14:15

hallo the law,
gerade zurück aus Urlaub - daher die späte Antwort -
DANKE für Deinen Beitrag -
verwende für praktisch Alles das Kamnik Jagdschwarzpulver Nr. 0 - = langsamer als CH 2 und funktioniert super
mit Dragoon, 1860er und Hawken .45
Ladungen im 1858er von 18 - 36 gr , Zwischenmittel vorzugsweise BP hihihi sonst Polenta, darauf Nivea und .454 Rund
wurscht welche Ladung - fliegen alle eben 30 - 50 cm zu hoch
mit so "wissenschaftlichen" Methoden wie Kammerbohrung und Laufbohrung ausmessen muss ich mich erst anfreunden...
werde als nächstes meine .457er Rund probieren da mit den .454ern KAUM ein Ring beim Einpressen abgeschert wird
(Halteraum Koppelschloss stimmt übrigens)
Fällt mir halt leichter bei einem Uberti herumzufeilen als mich am St. Barbara zu vergreifen.....
Übrigens bin ich bis jetzt von den möglichen Streukreisen der Ubertis Dragoon und 1860 POSITIV überrascht
Howdy
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Re: Remi 1858 von St.Barbara HOCHSCHUSS 50 cm

Beitragvon docncash » Mi 13. Sep 2017, 20:09

Hallo, ich habe drei St. Barbara Remingtons aus unterschiedlichen Zeiten (niedrige/hohe Seriennummer). Die haben alle mit den ausprobierten Ladungen einen herzhaften Hochschuss. Bei zwei der Revolver ist ein höheres Korn eingebaut, das schon etwas komisch aussieht. Damit sind es nur noch 20 cm Hochschuss - also etwa "Spiegel aufsitzend" bei der ISSF Scheibe. Wenn man will, dann kann man eine "Kornprothese" anfertigen, die man mit 2-Komponenten-Kleber auf das Originalkorn pickt. Das sieht dann zwar nicht schön aus, aber es funktioniert und man kann es ggfs. auch wieder entfernen.

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Re: Remi 1858 von St.Barbara HOCHSCHUSS 50 cm

Beitragvon WillyDIXON » Mi 13. Sep 2017, 21:27

hallo docncash,
DANKE für Deinen Beitrag !
Die Prothese ist eine originelle Idee. Die 20cm Hoch "Spiegel aufsitzend" wären ideal für`s Turnier. Hatte gehofft, daß das Korn
geschraubt ist - wäre am Einfachsten gewesen....Hast Du auch verschiedene Kugeln / Durchmesser .454 bis .457 probiert ?
Meiner macht einen schönen, wertigen, soliden Eindruck ganz anders als die Ubertis würde ihn nur ungern verschandeln.
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