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Winchester 1873 & Colt Singe Action Army Repliken

Vom Vorderlader bis zum Cowboy Action Shooting - Hauptsache es kracht und raucht!
mspaetauf
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Re: Winchester 1873 & Colt Singe Action Army Repliken

Beitragvon mspaetauf » Do 11. Okt 2018, 10:13

Ja, habe über Duke gekauft, hat einwandfrei geklappt.

Der Service von Browning ist eher mies, habe da ewig gewartet auf Antwort. Wollte zum Glück nur eine Info.

Duke selbst super Service, reagieren promp und auch sehr hilfsbereit. Ersatzteile keine Ahnung, wenn du selber nix rumfummelst an der Knarre, was bei einer Miroku, solange du nicht CAS Staatsmeister Ambitionen hegst, absolut nicht nötig ist.

The_Governor
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Re: Winchester 1873 & Colt Singe Action Army Repliken

Beitragvon The_Governor » Do 11. Okt 2018, 19:04

Die 1866er gefällt mir schon verdammt gut, allerdings habe ich gelesen, dass bei häufigem Einsatz früher oder später das kleine gebogene Blech am Loading Gate brechen wird, siehe Bild.

Bild

Wie ist das bei der 1873er gelöst? Ist es dort solider? Das Kaliber .357 spricht eher dafür, da ich bereits 2 Waffen in diesem Kaliber habe, allerdings frage ich mich nach wie vor, ob die Gelenke das dauerhaft mitmachen. :think:
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Re: Winchester 1873 & Colt Singe Action Army Repliken

Beitragvon The_Governor » Di 16. Okt 2018, 20:20

Ich habe mich nun für eine Miroku-Winchester 1873 Short Rifle in .357 entschieden. Nach eingehender Recherche bin ich zum Schluss gekommen, dass das Kniegelenk die .357 ohne Probleme verkraften sollte. Die Hebel sind seitlich formschlüssig anliegend, somit geht die Kraft nicht nur über die Pins.

Ich habe gelesen, dass Winchester damals normale und überladene Ladungen mit nur einem eingebauten Kniegelenk getestet hat. Danach wurde das zweite Gelenk wieder eingebaut, Pulver in den Lauf gekippt und drei Geschosse direkt über den Lauf draufgepackt. Die Kniegelenke hielten selbst das aus.
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Re: Winchester 1873 & Colt Singe Action Army Repliken

Beitragvon mspaetauf » Di 16. Okt 2018, 22:08

Sicher ein schönes Gewehr wirst du viel Freude haben damit. Da musst du auch keine Schraube festziehen oder sowas das funktioniert ausgezeichnet out-of-the-box.

Aushalten wird es die 357 sicher, und so eine massive Schuss Belastung wirst du ja auch nicht haben :)

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Re: Winchester 1873 & Colt Singe Action Army Repliken

Beitragvon Werner » So 21. Okt 2018, 11:18

The_Governor hat geschrieben:
Ich habe gelesen, dass Winchester damals normale und überladene Ladungen mit nur einem eingebauten Kniegelenk getestet hat. Danach wurde das zweite Gelenk wieder eingebaut, Pulver in den Lauf gekippt und drei Geschosse direkt über den Lauf draufgepackt. Die Kniegelenke hielten selbst das aus.

:lol:
Überladene Patrone???
Wie hätten die damals denn mehr als 40gr BP in die 44-40 bekommen sollen?
Und weil sie festgestellt haben dass ihr Kniegelenk viel mehr kann, haben sie keine stärkeren Kaliber gewählt um auch ja nicht den ersehnten US-Armeeauftrag zu bekommen? ;)
Henry bzw Winchester wussten genau um die Schwächen und Stärken des Kniegelenkverschluss.
Deshalb gab es die 73er nie in einer stärkeren Patrone als der eigens dafür entwickelten .44-40.
Schwächere Patronen später schon.
Das war auch mit ein Grund warum Winchester´s Gewehre fast "nur" auf dem zivilen Markt erfolgreich waren (Türkey und Frankreich ausgenommen).

Bei der Originalen 66er ist das Blech vorn nicht so gebogen, da hielt die Kante der Mulde die .44 Henry auf. Man kann es aber vorsorglich mit einem Blech verstärken oder im Falle dass es bricht
durch ein Dreiecks-Blech ersetzen.

Wie schon erwähnt, die 92er gab es damals auch nur in .44-40 als stärkste Patrone, das lag aber an der bereits abgedeckten Markt durch die 1886. Der Verschluss der 92er hält die .357Mag auch auf Dauer aus. Egal ob Taurus-Rossi oder Miroku.
Gruß
Werner

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Re: Winchester 1873 & Colt Singe Action Army Repliken

Beitragvon The_Governor » So 21. Okt 2018, 11:30

Werner hat geschrieben:
The_Governor hat geschrieben:
Ich habe gelesen, dass Winchester damals normale und überladene Ladungen mit nur einem eingebauten Kniegelenk getestet hat. Danach wurde das zweite Gelenk wieder eingebaut, Pulver in den Lauf gekippt und drei Geschosse direkt über den Lauf draufgepackt. Die Kniegelenke hielten selbst das aus.

:lol:
Überladene Patrone???
Wie hätten die damals denn mehr als 40gr BP in die 44-40 bekommen sollen?
Und weil sie festgestellt haben dass ihr Kniegelenk viel mehr kann, haben sie keine stärkeren Kaliber gewählt um auch ja nicht den ersehnten US-Armeeauftrag zu bekommen? ;)
Henry bzw Winchester wussten genau um die Schwächen und Stärken des Kniegelenkverschluss.
Deshalb gab es die 73er nie in einer stärkeren Patrone als der eigens dafür entwickelten .44-40.
Schwächere Patronen später schon.
Das war auch mit ein Grund warum Winchester´s Gewehre fast "nur" auf dem zivilen Markt erfolgreich waren (Türkey und Frankreich ausgenommen).

Bei der Originalen 66er ist das Blech vorn nicht so gebogen, da hielt die Kante der Mulde die .44 Henry auf. Man kann es aber vorsorglich mit einem Blech verstärken oder im Falle dass es bricht
durch ein Dreiecks-Blech ersetzen.

Wie schon erwähnt, die 92er gab es damals auch nur in .44-40 als stärkste Patrone, das lag aber an der bereits abgedeckten Markt durch die 1886. Der Verschluss der 92er hält die .357Mag auch auf Dauer aus. Egal ob Taurus-Rossi oder Miroku.


Na in dem sie das Pulver in den Lauf geschüttet haben. Es war allerdings eine 1876.

Trotz all den Berichten zum Thema schwache Kniegelenke hab ich keinen einzigen gefunden, dessen 73er Gewehr wirklich ausgeleiert war. Manche CAS-Ubertis hatten 5-stellige Schusszahlen oder sind über 20 Jahre in Verwendung.

Beim Big Boy verriegelt ein kleiner Aluminiumblock den Verschluss. Überdeckung ca. 5mm.

Wenn ich mit der 73er Miroku zufrieden bin, kommt vielleicht noch eine 92er dazu.
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Re: Winchester 1873 & Colt Singe Action Army Repliken

Beitragvon Werner » So 21. Okt 2018, 11:48

Ich selbst schieße CAS mit Uberti und Euroarms (darunter auch eine 66er und eine 73er von 1970). Wir verwenden aber nur (leichte) 38er Ladungen. Das hält der Verschluss selbst bei vielen, vielen tausend Schuss im Jahr.

Beim Beschuß wird mit 30% Überdruck gearbeitet.
Das ist nicht gleichbedeutend mit dauerfest.
Kann "dauerfest" sein (wenns noch mehr aushalten würde), muss aber nicht und ist es erfahrungsgemäß oft auch nicht.

Dabei sind längst nicht nur die Kniegelenke betroffen. Ein Büchsenmacher hat vor vielen Jahren schon eine nette Sammlung
durch .357 gerissener Bolts präsentiert.

Das Gewehr leiert bei .357 meist nicht aus. Im günstigsten Fall bricht nur ein Bolzen. Der ist leicht zu ersetzen. Selbst die Kniegelenke sind kein Weltuntergang. Bei gerissenem Bolt oder Ausbruch einer Kante am Bolt ....

Bild

Wer gewarnt werden möchte, der ist es längst. Den Rest würde ich hier nur noch nerven.
Zuletzt geändert von Werner am So 21. Okt 2018, 19:22, insgesamt 4-mal geändert.
Gruß
Werner

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Re: Winchester 1873 & Colt Singe Action Army Repliken

Beitragvon The_Governor » So 21. Okt 2018, 11:51

Ladet ihr .38er Ladungen in .357er Hülsen oder gehen die kürzeren genausogut zu repetieren? Der Lifter muss dann die in der Röhre befindlichen Patronen ja wieder ein kleines Stück zurückdrücken.
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Re: Winchester 1873 & Colt Singe Action Army Repliken

Beitragvon Werner » So 21. Okt 2018, 12:16

Sowohl als auch.

Persönlich lade ich nur 38er Hülsen.
Die Magazinfeder wird durch eine weichere ersetzt.

Andere sind der Ansicht dass ihr UHR mit .357 Hülsen besser läuft.
Nachteil ist dann der noch größere Brennraum für schwache Ladungen. Das Problem wird oft mit großvolumigen Pulversorten gelöst.
Gruß
Werner

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Re: Winchester 1873 & Colt Singe Action Army Repliken

Beitragvon The_Governor » So 21. Okt 2018, 12:26

Alles klar, danke für die Infos. Da ich kein CAS betreibe und damit bestenfalls alle 2 Wochen 50 Schuss durchlasse, frage ich mich, ob die 357er Thematik überhaupt relevant wird. Ich werde auf jedenfall erstmal probieren, ob 38er bezüglich Präzision und Ladevorgang einen Unterschied machen. Wieso machen die überhaupt eine 357er und nicht nur eine 38er Variante wie bei der 1866er, wenn das auf Dauer nicht halten soll? Ich denke die hätten massenhaft Rückläufer nach ein paar Jahren.
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Re: Winchester 1873 & Colt Singe Action Army Repliken

Beitragvon Werner » So 21. Okt 2018, 12:52

Welche Gewährleistung hast du nach "ein paar Jahren"?
Wieviele Schuss machen denn die meisten Schützen mit ihrem UHR? Das kann lange gut gehen (muss nicht). Da du es aber absolut nicht akzeptieren willst, trotz dass seit vielen Jahren so viel drüber geschrieben wurde ...

Von Büchsenmacher Kai Hauck gibt es vom
29.Januar 2010
einen Beitrag auf WO
mit dem Titel Best of....
Wenns dann noch nicht eingesickert ist, dann bringt es nichts weitere Fotos (bzw Fakten) auszugraben.
Gruß
Werner

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Re: Winchester 1873 & Colt Singe Action Army Repliken

Beitragvon Hane » So 21. Okt 2018, 13:46

Entschuldigt bitte meine Frage, aber ich kenne mich mit der UHR-Technik zu wenig aus.
Ich habe einen 92er (glaub ich) im Kaliber .30-30. Da wird ja vermutlich mehr Druck drauf sein als auf einem .44-40 (so was hab ich auch).
Gibt es da keine Probleme? Oder in .45-70?

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Re: Winchester 1873 & Colt Singe Action Army Repliken

Beitragvon Werner » So 21. Okt 2018, 13:57

Dein UHR ist vermutlich eine 94er.
Die verträgt .30-30 problemlos.
Gruß
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Re: Winchester 1873 & Colt Singe Action Army Repliken

Beitragvon Hane » So 21. Okt 2018, 14:01

Okay.
Andere Technik? Kein Kniegelenk?

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Re: Winchester 1873 & Colt Singe Action Army Repliken

Beitragvon m_a_d » So 21. Okt 2018, 14:33

ich hänge mich kurz zu dem Thema .357 dazu ... habe einen neuen Henry Big Boy Classic im Zulauf ... der sollte mit den 357ern aber kein Problem haben, oder? ich bin kein CAS-Schütze, sondern will meinem 586er einen kalibergleichen UHR als "Freund" gönnen
Zuletzt geändert von m_a_d am So 21. Okt 2018, 17:40, insgesamt 1-mal geändert.
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dvc & lg
:at1:


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