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Steyr STM556

Neuigkeiten aus der Welt der Lang-, Kurz- und Blankwaffen
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Norander
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Re: Steyr STM556

Beitragvon Norander » Sa 11. Nov 2017, 00:45

-wolf- hat geschrieben:Und was hindert den Schützen daran, beim AUG das Gehäuse zu wechseln? Inklusive Lauf und Optik? Das ist doch auch nicht aufwändiger als beim AR-15?


Steyrs Mannlichers Preispolitik, Lieferzeit und generelle nicht Verfügbarkeit von Zubehör.

Bekommt man überhaupt ein separates Gehäuse bzw. Wechselsysteme?

Aus meinem AR kann ich 3 verschiedene Kaliber schießen, die Umbauzeit beträgt unter einer Minute. Zubehör gibt's wie Sand am Meer, Upper Lower, Bolt Carrier, Wechselsysteme alles was das Herz begehrt, nur begrenzt durch meinen Kontostand.
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Re: Steyr STM556

Beitragvon mspaetauf » Mi 15. Nov 2017, 17:47

Hallo zusammen!

bin neu hier, 38 Jahre und aus Graz, und interessiere mich seit ca. 1/2 Jahr für den Schießsport.

habe hier ein Video gefunden, dass vlt. für einige interessant ist: https://www.youtube.com/watch?v=uzahVVV01Z4

selbst überlege ich gerade, meinen 2ten WBK Platz mit einem .223 Halbautomaten zu belegen, da ich ursprünglich irrsinnig gerne IPSC Rifle geschossen hätte. Leider finde ich hierzu keine Trainingsmöglichkeiten in meiner (näheren) Umgebung :(

was das Gewehr betrifft, tendiere persönlich eher zum AUG. Kenne es von der BH Zeit, und ich finde einfach die Gewichtsverteilung am AR nicht so angenehm. Hatte das unlängst in der Hand und fand es nicht besonders ergonomisch. Manche der Features sind aber doch sehr fein...

Vermutlich werde ich eh keinen HA kaufen, aufgrund mangelnder Trainingsmöglichkeiten, aber mal sehen.

Viel Spaß beim Video :)

lg,

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Re: Steyr STM556

Beitragvon Heinzelmaennchen » Mi 15. Nov 2017, 22:03

Na das wär aber ein deal für steyr!
Wenns noch einen finden, der die englische sprache drauf hat, würde das die chancen etwas heben :D
Der hört sich so an wie ich, wenn ich einen vortrag vor 300 leuten auf englisch halten muss.. :at2:

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Re: Steyr STM556

Beitragvon approach_lowg » Do 16. Nov 2017, 00:57

mspaetauf hat geschrieben:habe hier ein Video gefunden, dass vlt. für einige interessant ist: https://www.youtube.com/watch?v=uzahVVV01Z4
lg,


Servus hier und danke für das Video, aber das Vid ist schon mal aufgetaucht.

Gruß
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Re: Steyr STM556

Beitragvon Maddin » Do 16. Nov 2017, 19:59

Norander hat geschrieben:
-wolf- hat geschrieben:Und was hindert den Schützen daran, beim AUG das Gehäuse zu wechseln? Inklusive Lauf und Optik? Das ist doch auch nicht aufwändiger als beim AR-15?


Steyrs Mannlichers Preispolitik, Lieferzeit und generelle nicht Verfügbarkeit von Zubehör.

Bekommt man überhaupt ein separates Gehäuse bzw. Wechselsysteme?

Aus meinem AR kann ich 3 verschiedene Kaliber schießen, die Umbauzeit beträgt unter einer Minute. Zubehör gibt's wie Sand am Meer, Upper Lower, Bolt Carrier, Wechselsysteme alles was das Herz begehrt, nur begrenzt durch meinen Kontostand.


Behörden bekommen es. Und schlussendlich ist nur das entscheidend (leider).

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Re: Steyr STM556

Beitragvon SIPR » Fr 17. Nov 2017, 10:22

Mir ist auch schleierhaft warum die Leute hier von sich als Zivi aus auf das Militär oder Behörde schliessen, das geht jetzt seit mehreren Seiten so dahin.

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Re: Steyr STM556

Beitragvon Norander » Fr 17. Nov 2017, 12:10

Bei Behörden und Militär Beschaffungen zählen in erster Linie wirtschaftliche Aspekte. Das angeschaffte Gerät soll natürlich funktionieren. Ob es für den angedachten Einsatzzweck das beste ist, spielt zumeist jedoch keine Rolle.

Bestes Beispiel ist die MP88 bei der Polizei. Ziel war offenbar einfachere Logistik und Munitionskosten zu senken. Das auch böse Menschen Schutzwesten anziehen können, hat man nicht bedacht. Vom Einsatz bei Dunkelheit ganz abgesehen.
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Re: Steyr STM556

Beitragvon gewo » Fr 17. Nov 2017, 13:02

Norander hat geschrieben:Bei Behörden und Militär Beschaffungen zählen in erster Linie wirtschaftliche Aspekte. ...


da gibts schon noch ein zwei aspekte die weiter oben stehen ....
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Re: Steyr STM556

Beitragvon Norander » Fr 17. Nov 2017, 15:41

Najo, dass der Richtige mitschneidet...
Sollte dem gelernten Österreicher aber eh bekannt sein.
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Re: Steyr STM556

Beitragvon Maddin » Sa 18. Nov 2017, 00:28

Norander hat geschrieben:Bei Behörden und Militär Beschaffungen zählen in erster Linie wirtschaftliche Aspekte. Das angeschaffte Gerät soll natürlich funktionieren. Ob es für den angedachten Einsatzzweck das beste ist, spielt zumeist jedoch keine Rolle.

Bestes Beispiel ist die MP88 bei der Polizei. Ziel war offenbar einfachere Logistik und Munitionskosten zu senken. Das auch böse Menschen Schutzwesten anziehen können, hat man nicht bedacht. Vom Einsatz bei Dunkelheit ganz abgesehen.


Die MP88 war die Standard-Langwaffe der Gendarmerie, klarerweise brauchts nicht für alle Aufgaben gleich ein Sturmgewehr. Gleiche Munition wie die Pistole, kürzer als das Stg, geringere Kosten hast Du bereits angesprochen. Man wird weitere Argumente pro MP finden. Der Einsatz bei Dunkelheit ist nicht kaliberrelevant.

Mir wäre jetzt kein Fall bekannt in dem die MP88 nicht "ausreichend" war bzw. ist, denn die Bestände sind ja im Jahre 2005 an die Bundespolizei gewandert und sind heute noch im Einsatz.

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Re: Steyr STM556

Beitragvon Norander » Sa 18. Nov 2017, 15:20

Maddin hat geschrieben:
Mir wäre jetzt kein Fall bekannt in dem die MP88 nicht "ausreichend" war bzw. ist, denn die Bestände sind ja im Jahre 2005 an die Bundespolizei gewandert und sind heute noch im Einsatz.


Nur weil wir lange Zeit im gelobten Land lebten und die Zahl der wirklich harten Einsätze überschaubar war, heißt das nicht automatisch, dass die MP88 eine gute Waffe zur Bewältigung polizeilicher Aufgaben im High Risk Bereich ist. Man hatte lediglich Glück, dass die bis dato aufgetreten Täter keinen Einsatz von Körperpanzerung in Erwägung zogen.

Betreffend dem Einsatz bei Dunkelheit, wollte ich nur erwähnen, dass dieser bei der Anschaffung wohl generell nicht in Erwägung gezogen wurde. Was schon etwas über das Beschaffungsverfahren aussagt. Nach Opec und Abu Nidal musste wohl irgendwas von einer österreichischen Firma angeschafft werden.
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Re: Steyr STM556

Beitragvon Maddin » Sa 18. Nov 2017, 19:03

Norander hat geschrieben:
Maddin hat geschrieben:
Mir wäre jetzt kein Fall bekannt in dem die MP88 nicht "ausreichend" war bzw. ist, denn die Bestände sind ja im Jahre 2005 an die Bundespolizei gewandert und sind heute noch im Einsatz.


Nur weil wir lange Zeit im gelobten Land lebten und die Zahl der wirklich harten Einsätze überschaubar war, heißt das nicht automatisch, dass die MP88 eine gute Waffe zur Bewältigung polizeilicher Aufgaben im High Risk Bereich ist. Man hatte lediglich Glück, dass die bis dato aufgetreten Täter keinen Einsatz von Körperpanzerung in Erwägung zogen.

Betreffend dem Einsatz bei Dunkelheit, wollte ich nur erwähnen, dass dieser bei der Anschaffung wohl generell nicht in Erwägung gezogen wurde. Was schon etwas über das Beschaffungsverfahren aussagt. Nach Opec und Abu Nidal musste wohl irgendwas von einer österreichischen Firma angeschafft werden.


Die Argumentation pro 9mm fiel auch im Einklang mit dem Waffengebrauchsgesetz 1969, wonach je nach Einsatz und Zweck nur die am wenigsten gefährlichste Waffe von Organen des öffentlichen Sicherheitsdienstes eingesetzt werden darf. Hört sich zwar bei Schusswaffen komisch an, gilt jedoch auch für diese. Das habe ich auch schon in palamentarischen Anfragen gelesen, ist also nicht ein an den Haaren herbeigezogenes Argument. ;)

Ob unsere Behörden wirklich das Beste vom aktuellen Markt besitzen kann freilich diskutiert werden, ist aber nunmal auch an finanzielle Mittel gebunden. Anfang der 90er Jahre hätte man ca. 15.000 Gendarmen mit neuen Gewehren und einem weiteren Kaliber ausrüsten müssen. Dass da wirtschaftliche Aspekte berücksichtigt werden müssen ist völlig klar, egal ob das den Eurofighter betrifft oder eine einfache Handfeuerwaffe. Und die Kostenunterschiede zwischen 9mm und 5,56 sind ja selbst schon für den einzelnen Privaten nicht zu unterschätzen. Grob geschätzt reden wir da teilweise von 100% Kostenunterschied.
Die "alte" Bundespolizei (Sicherheitswache) hatte eh das Stg77.

Das würde mich aber beim STM556 auch interessieren ob der weite ausländische oder vielleicht sogar der heimische Markt ins Auge gefasst wird, oder ob das wirklich einzig ein Projekt nur für Bundeswehr ist.

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Re: Steyr STM556

Beitragvon Norander » Sa 18. Nov 2017, 19:53

Und das WGG 69 galt für die Bundespolizei nicht?

Soweit ich weiß, ging es allein um Kostengründe. Da passte dann das WGG als Ausrede gut hinein.

Anscheinend wird eh gerade an einer Neuanschaffung gearbeitet. Vielleicht kommt ja das STM556. Im derzeitigen politischen Klima spielt der Kostenfaktor ja nur eine untergeordnete Rolle.
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Re: Steyr STM556

Beitragvon eXistenZ » Mo 20. Nov 2017, 14:32

Wenn mehr .223 Waffen angeschafft werden, werden es vermutlich AUGs sein. Davon hat man bereits welche und deshalb wird man eher die Anzahl aufstocken als ein "neues System" einzuführen. Es ist auch fraglich ob das STM556 billiger werden wird als ein AUG. Ich glaube eher nicht. ("latest and greatest" [oder so ähnlich] wird schon etwas kosten)
Wegen der Waffengebrauchsgeschichte: Das wird tatsächlich als offizielles Argument verwendet und wie dem nachstehend verlinkten Schreiben zu entnehmen ist will man scheinbar an den 9mm Langwaffen auch festhalten. (zumindest Stand Nov. 2015)
https://fragdenstaat.at/files/foi/1060/ ... waerzt.pdf
Nationaler Feuerwaffenverein Österreich
JETZT UNTERSTÜTZEN ... https://www.nfvoe.at/

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Re: Steyr STM556

Beitragvon SIPR » Mo 20. Nov 2017, 16:26

Maddin hat geschrieben:Das würde mich aber beim STM556 auch interessieren ob der weite ausländische oder vielleicht sogar der heimische Markt ins Auge gefasst wird, oder ob das wirklich einzig ein Projekt nur für Bundeswehr ist.


Natürlich Ausland und Behörden, Bundesheer nichts, dort gibt es keine Pläne für den weitläufigen Stg.77 Ersatz, es wird ja gerade in Teilen die A2 Commando/KPE/MP Version eingeführt und vor allem kommt bald das AUG in .300 AAC raus, auf die spitzt das JaKo und die Cobra bereits.
Ich vermisse einen .300 AAC Upper beim STM556, aber ich kenne auch das Paket nicht, das man der Bundeswehr zur Evaluierung vorlegt.


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