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Neues CRR Canadian Ranger Rifle gesucht

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>Michael<
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Re: Neues CRR Canadian Ranger Rifle gesucht

Beitrag von >Michael< » Fr 7. Okt 2011, 19:19

BigBen hat geschrieben:UHR haben einen Riesen-Nachteil: Flachkopfgeschosse! Die haben zwar sicher auch genug Energie, aber sie dringen schwerer ein....gerade so eine Bärenschwarte ist nicht zu unterschätzen!


Die meisten Grosswildgeschosse sind relativ Flach, alleine aus dem Grund das das Geschoss lange gerade und stabil eindringt und sich nicht gleich ablenken lässt oder sich überschlägt. :idea:

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Re: Neues CRR Canadian Ranger Rifle gesucht

Beitrag von Gumbar » Fr 7. Okt 2011, 19:38

BigBen hat geschrieben:UHR haben einen Riesen-Nachteil: Flachkopfgeschosse! Die haben zwar sicher auch genug Energie, aber sie dringen schwerer ein....gerade so eine Bärenschwarte ist nicht zu unterschätzen!


Eine Bärendecke ist relativ zart im Vergleich mit einer Keilerschwarte und bietet nicht einmal einer .22lr viel Widerstand.
Flachkopfgeschosse haben die schlechtere Ballistik weshalb Hornady auch die erheblich besser fliegenden Flextipgeschosse (Leverevolution) entwickelt hat.
Mit Flextips kann eine mehr als nur akzeptable Präzision erreicht werden.

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Re: Neues CRR Canadian Ranger Rifle gesucht

Beitrag von raptor » Sa 8. Okt 2011, 04:39

Da geht's um eine Militäreinheit. Die werden natürlich .308 Win nehmen.
Bitte um Solikauf bei http://www.triebel.de

Ich bin mit den praktisch wöchentlich medial erhobenen Forderungen nach Waffengesetzverschärfung des NFVOe-Partners EUROGUNS nicht einverstanden und kaufe deshalb bei beiden nicht ein.

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Re: Neues CRR Canadian Ranger Rifle gesucht

Beitrag von BigBen » Sa 8. Okt 2011, 07:14

Gumbar hat geschrieben:
BigBen hat geschrieben:UHR haben einen Riesen-Nachteil: Flachkopfgeschosse! Die haben zwar sicher auch genug Energie, aber sie dringen schwerer ein....gerade so eine Bärenschwarte ist nicht zu unterschätzen!


Eine Bärendecke ist relativ zart im Vergleich mit einer Keilerschwarte und bietet nicht einmal einer .22lr viel Widerstand.



Zart vielleicht, aber doch auch recht dick! Ich zumindest würde mich da mit einem etwas spitzeren Geschoss wohler fühlen...wobei Flextip sicher eine gute Option sind!
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Re: Neues CRR Canadian Ranger Rifle gesucht

Beitrag von Stefan » Sa 8. Okt 2011, 07:48

>Michael< hat geschrieben:540 Grain Kaliber .45 Geschosse mit mangelnder Tiefenwirkung? Bei der Flächenlast und ein stabiles Geschoss da ist die V0 auch nicht mehr so unglaublich wichtig. Mit diesen Ladungen wurden aus den Rolling Block Büffel gejagt, das war anno dazumal DAS Büffelgewehr schlechthin. Und das mit Schwarzpulver. :think:


du machst da einen großen gedankenfehler. ein ruhig stehender büffel, der auf 300m seitlich einen schuss angetragen bekommt und dann langsam das zeitliche segnet und selbst 100m flucht vollkommen egal sind, kann man nicht mit einem frontal angreifenden bären vergleichen. alleine die muskelmasse eines bären, insbesondere frontal, ist ein vielfaches.

aus der praxis z.b. auch der vergleich, dass eine sau schusshärter ist, als ein elch, der doch ein vielfaches einer sau wiegt. von adrenalin usw. erst mal noch gar nicht so sprechen.

die 44mag würde ich nicht unterschätzen, die leistet einiges aus einem gewehrlauf und besser als ein stein am schädel ist sie alle mal. es gab da mal so einen fall, da hat eine inuit frau (ev. auch indianderin ??) einen in ihre hütte eindringen bären mit einem magazin ihres KK selbstladers (anm.: remington nylon 66 mit 14 schuss HV) getötet. :think:

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Re: Neues CRR Canadian Ranger Rifle gesucht

Beitrag von Gumbar » Sa 8. Okt 2011, 09:28

Stefan hat geschrieben:
kann man nicht mit einem frontal angreifenden bären vergleichen. alleine die muskelmasse eines bären, insbesondere frontal, ist ein vielfaches.


Bei einem frontal angreifenden Bären kannst Du nur einen Kopftreffer landen weil sich kein anderes Ziel bietet.
Da gilt es Nerven zu bewahren und versuchen trotz der rasend schnell ablaufenden Attacke das relativ kleine Ziel auch sauber zu treffen.

Bei der Geschichte mit der Indianerin war der Bär dabei die Hüttentüre zu demolieren und konnte den Angriff nicht durchziehen so dass Zeit genug war ihn voll zu pumpen.

@BigBen
Der Bär hat dichten Haarwuchs aber keine dicke Decke.
Ob Flachkopf oder Spitz hat keinen Einfluss auf die Eindringkraft. Ist wie der Unterschied zwischen 731 m/sec und 733 m/sec.

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Re: Neues CRR Canadian Ranger Rifle gesucht

Beitrag von BigBen » Sa 8. Okt 2011, 10:11

na gut, da du vermutlich jaglich wesentlich mehr erfahrung hast als ich, glaub ich dir...auch wenn es für mich nicht ganz logisch klingt
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Re: Neues CRR Canadian Ranger Rifle gesucht

Beitrag von Ing. Michael Mayerl » Sa 8. Okt 2011, 11:48

>Michael< hat geschrieben:Kein Problem, ich weiss worauf sie hinauswollen, nur, man braucht kein Jäger zu sein um zu wissen das die .45-70 seit mehr als einem Jahrhundert extrem beliebte und fähige Patrone auf mittleres bis Grosses Wild ist.
Warum sich das jetzt von einem Tag auf den anderen geändert haben soll erschliesst sich mir nicht.


Warum ich frage: weil ich selbst keine persönlichen Jagderfahrungen habe mit der 45/70 habe und gerne etwas dazugelernt hätte.
Ich hab nur einige Kunden für die ich Custom AERO`s dafür entwickelt habe weil andere Mantelgeschosse einfach nicht das gebracht haben was sie versprechen. Die Schweinderl, selbst Frischlinge, haben immer Fluchten, nix bleibt liegen und wer sich sowas kauft verfolgt ja einen anderen Grund.
Nachdem der Gasdruck der 45/70 mit 2200 bar sehr niedrig ist, habe ich sehr leichte Geschosse mit 220grain und wirklich fetter Hohlspitze und Scharfrand entwickelt. Die sollten eigentlich genug Speed erreichen um eine Schockwirkung zu erzeugen (ab 800 m/s) aber erreichbar waren nur ca. 700 m/s. Die Wirkung war besser als mit den Bummeltanten aber noch immer nicht ausreichend für die gewünschte sofortige Augenblickswirkung.

Sehr viel Erfahrung habe ich mit meiner selbstentwickelten 416 Raptor - einer 9,3x62 die zylindrisch aufgeweitet wurde und wie eine Pistolenpatrone ein Hülsenmundanleger ist.
Diese beschleunigt aus einem 55cm Lauf ein 235grain AERO (früher 215grain) auf 850 m/s (790m/s aus 36cm Lauf - hab mir so einen kurzen S202 Wechsellauf gebaut) und damit erreicht man eine Augenblickswirkung die laut meinen Kunden deutlich höher ist als die "üblichen" 375 HH und 458 WinMag Ladungen.
Getroffene Schweine rollieren, Büffel brauchen nur 1-2 Schuss und geladen mit Solids durchschlägt man auch bei einem Elephant das Schulterblatt und erreicht zuverlässig das Herz.
Auch Damwild, welches bei Normalkalibertreffern immer 50m weitergeht, fällt bei Treffern blitzartig um.
Großer Durchmesser + viel Speed (ab 800 m/s) = bringts

Die Flugbahn ist ziemlich ident mit der 308 Win mit typischen 168grain Geschoss - also +/-5cm innerhalb von 200 Metern.
http://up.picr.de/6275130bln.pdf

Bevor jemand fragt: die 416 SAR hat 51mm Hülsenlänge und passt z.B. in die Rem700 Short Actions.
Ideal auch für Unterschallanwendungen.

Bild
http://up.picr.de/3466726.pdf
http://up.picr.de/3466761.pdf

Hier ein paar Umformversuche. Fast alle Standard Hülsen kann man umformen. Nach 1x abschießen und tumbeln sehen die astrein aus.
Am besten zum Umformen eignen sich aber die 35 Whelen - die braucht man nur aufweiten, rekalibrieren, trimmen auf 51,3 - 51,4mm und fertig ist die Hülse.
Durch die fehlende Schulter tritt auch kaum eine Längung auf weshalb man später auf ein Trimmen verzichten kann. Voll easy zum herstellen und die Präzision ist ebenfals astrein.
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Re: Neues CRR Canadian Ranger Rifle gesucht

Beitrag von eXistenZ » Sa 8. Okt 2011, 12:59

Gumbar hat geschrieben:Bei einem frontal angreifenden Bären kannst Du nur einen Kopftreffer landen weil sich kein anderes Ziel bietet.

Wenn man bedenkt das der Bär mit 50 km/h auf einem zustürmt wird man mit einem Bolt-Action-Repetierer nicht viele Schüsse abgeben können bevor es zu spät ist.
Mal ernsthaft, warum wollen die Jungs sich selbst modernerer Technik verwähren.
Ein FAL wird auch unter deren Bedingungen zuverlässig funktionieren. (oder etwa nicht?)
Auf einen One-Shot-Stop würde ich in einer derartigen Situation nicht hoffen.
Sicherlich nicht leicht hierbei den Kopf des Bären zu treffen. Da hat man bessere Chancen wenn man möglichst viele gezielte Schüsse Richtung Bär abfeuert.
Ist das wieder einmal so eine "evil-black-rifle"-Geschichte durch die man unvernünftigererweise auf überlegenere Technologie verzichtet?
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Re: Neues CRR Canadian Ranger Rifle gesucht

Beitrag von Ing. Michael Mayerl » Sa 8. Okt 2011, 13:10

eXistenZ hat geschrieben:
Gumbar hat geschrieben:Bei einem frontal angreifenden Bären kannst Du nur einen Kopftreffer landen weil sich kein anderes Ziel bietet.

Wenn man bedenkt das der Bär mit 50 km/h auf einem zustürmt wird man mit einem Bolt-Action-Repetierer nicht viele Schüsse abgeben können bevor es zu spät ist.
Mal ernsthaft, warum wollen die Jungs sich selbst modernerer Technik verwähren.
Ein FAL wird auch unter deren Bedingungen zuverlässig funktionieren. (oder etwa nicht?)
Auf einen One-Shot-Stop würde ich in einer derartigen Situation nicht hoffen.
Sicherlich nicht leicht hierbei den Kopf des Bären zu treffen. Da hat man bessere Chancen wenn man möglichst viele gezielte Schüsse Richtung Bär abfeuert.
Ist das wieder einmal so eine "evil-black-rifle"-Geschichte durch die man unvernünftigererweise auf überlegenere Technologie verzichtet?


Die wollen eine möglichst leichte Waffe und ein Repetierer bei selber Lauflänge fällt ca. 1 kg leichter aus als ein FAL.
Außerdem wollen die wohl auch kein zu militärisches Aussehen - schließlich ists eine Traditionseinheit und keine Spezialeinheit.
Die Einschulungen sind bei einem Repetierer auch einfacher - wenn überhaupt nötig...

Und wie fix man mit einem Repetierer schießen kann, zeigen dir hier die Schweden (Sauer STR in 6,5x55):
http://www.youtube.com/watch?v=SfY899uNOk0&feature=player_embedded#!

Der Repetierer gehört noch lange nicht zum alten Eisen. Sonst hätte sich das Funktionsprinzip nicht schon 100 Jahre lang gehalten.
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Re: Neues CRR Canadian Ranger Rifle gesucht

Beitrag von raptor » Sa 8. Okt 2011, 18:26

Das ist eine selbständige Miliz v.a. aus Ureinwohnern, die v.a. Aufklärungsaufgaben in der ärgsten Einöde hat. Das Commonwealth-Land Kanada will den Leuten kein automatisches Sturmgewehr mit nach Hause geben. So einfach ist das heutzutage.
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Re: Neues CRR Canadian Ranger Rifle gesucht

Beitrag von wolf » Sa 8. Okt 2011, 18:50

Mit Halbautomaten gab es und gibt es unter arktischen Bedingungen Probleme. Die dänische Siriuspatrouille verwendete daher lange (immer noch?) US Model of 1917 und die Ranger in Kanada eben die Enfield.
Das ist der Hauptgrund für die Wahl eines Repetierers.(und die offene Visierung als Standardvisierung btw)
Die meiste Zeit sind die Ranger in Friedenszeiten zwar soetwas wie "Forst, Wild-und Fischereiaufsicht". Sie bilden aber vor allem die "militärische" Präsenz im dünnbesiedelten Norden Kanadas. Im Einsatzfall wären sie als "guides" oder "scouts" Armeeeinheiten zugeteilt. Wenn sie als Ranger auch direkte Kampfhandlungen vermeiden sollen, bleibt die militärische Komponente. Daher auch 7,62X51. Sie sind nunmal eingebettet in die militärische Logistik.
Die .303 dürfte sich über die Jahrzehnte bewährt haben. Der Wechsel auf die vergleichbare 7,62X51 dürfte auch aus den Reihen der Rangers für ok befunden worden sein(das Pflichtenheft durchlesen)
In dem Papier steht ja auch das die Ranger selbst privat Rem 700 und ähnliches haben und gut finden und bei der Erstellung des Pflichtenheftes ist das miteingeflossen. Natürlich ist das vor allem für die Heereslogistiker wichtig.
Herkömmliche Repetierer sind zuverlässiger, weniger störanfällig und einfacher in der Wartung. Riesneproblem bei UHR sind unter anderem die Röhrenmagazine.
Ach ja weil die Farge nach 300 Meter war. Steht auch im Papier. Es gibt eine Ersttrefferwahrscheinlichkeitsanforderung auf 300 Meter auf ungedecktes NATO Standardziel.
Wieder eine militärische Anforderung.

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Re: Neues CRR Canadian Ranger Rifle gesucht

Beitrag von >Michael< » Sa 8. Okt 2011, 19:23

eXistenZ hat geschrieben:
Gumbar hat geschrieben:Bei einem frontal angreifenden Bären kannst Du nur einen Kopftreffer landen weil sich kein anderes Ziel bietet.

Wenn man bedenkt das der Bär mit 50 km/h auf einem zustürmt wird man mit einem Bolt-Action-Repetierer nicht viele Schüsse abgeben können bevor es zu spät ist.


Wie bereits erwähnt, bei den Distanzen die beim Bärenagriff üblich sind und wenn man die Schrecksekunde vom Hinterhalt wegrechnet kannst du aus egal welcher Waffe nur einen accuraten Schuss abgeben, dann ist der Bär bei dir. Da ist es egal ob es eine Einlaufbüchse oder ein vollautomatisches FAL ist.
Daher ist ein guter Holster und ein guter Gewehrriemen wichtiger als das System der Waffe selbst.

du machst da einen großen gedankenfehler. ein ruhig stehender büffel, der auf 300m seitlich einen schuss angetragen bekommt und dann langsam das zeitliche segnet und selbst 100m flucht vollkommen egal sind, kann man nicht mit einem frontal angreifenden bären vergleichen. alleine die muskelmasse eines bären, insbesondere frontal, ist ein vielfaches.


Schon klar, war einfach nur ein schlechtes Beispiel, ich wollte einfach nur sagen das so ein Geschoss trotz des Kalibers von .45 eine ordentliche Flächenlast hat und genug Tiefenwirkung haben sollte das es beim Bärenangriff den Bären stoppt. 540 grain bei .45 ist garnicht so schlecht.

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Re: Neues CRR Canadian Ranger Rifle gesucht

Beitrag von HS911 » Sa 8. Okt 2011, 20:20

>Michael< hat geschrieben:
eXistenZ hat geschrieben:
Gumbar hat geschrieben:Bei einem frontal angreifenden Bären kannst Du nur einen Kopftreffer landen weil sich kein anderes Ziel bietet.

Wenn man bedenkt das der Bär mit 50 km/h auf einem zustürmt wird man mit einem Bolt-Action-Repetierer nicht viele Schüsse abgeben können bevor es zu spät ist.


Wie bereits erwähnt, bei den Distanzen die beim Bärenagriff üblich sind und wenn man die Schrecksekunde vom Hinterhalt wegrechnet kannst du aus egal welcher Waffe nur einen accuraten Schuss abgeben, dann ist der Bär bei dir. Da ist es egal ob es eine Einlaufbüchse oder ein vollautomatisches FAL ist.
Daher ist ein guter Holster und ein guter Gewehrriemen wichtiger als das System der Waffe selbst.


Das ist wohl vom Schützen abhängig. Aber wenn für einen gezielten Schuss Zeit ist, dann gehen sich drei auch aus, weil #2 ist dann auf 2m und #3 ist dann angesetzt. Beim FAL, beim Repetierer hast die Hülse vom ersten gerade herausen, wenn sich der Bär die Serviettn umbind.
If liberty means anything at all, it means the right to tell people what they do not want to hear.
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Re: Neues CRR Canadian Ranger Rifle gesucht

Beitrag von Steirer » So 9. Okt 2011, 09:59

HS911 hat geschrieben:Das ist wohl vom Schützen abhängig. Aber wenn für einen gezielten Schuss Zeit ist, dann gehen sich drei auch aus, weil #2 ist dann auf 2m und #3 ist dann angesetzt. Beim FAL, beim Repetierer hast die Hülse vom ersten gerade herausen, wenn sich der Bär die Serviettn umbind.

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