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Waffenpass für Berufs- UND Milizsoldaten

Was ist erlaubt, was ist verboten und wie kommt man eigentlich zu einer WBK?
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Jo_Kux
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Re: Waffenpass für Berufs- UND Milizsoldaten

Beitragvon Jo_Kux » Do 8. Nov 2018, 19:05

Ferrum hat geschrieben:
Jo_Kux hat geschrieben:
Ferrum hat geschrieben:Ich habs befürchtet, dass es noch immer beim Lesen hapert.

Ui, unser "Sportschütze" hats immer noch nicht verdaut :D

Und wieder mit keinem Wort auf irgendein Argument eingegangen. Du bist und bleibst ein Würschtel, das entweder nicht fähig oder nicht willens ist, eine Diskussion zu führen. Beides armselig. Schade dass du offensichtlich auch LWB bist, ohne "Charaktere" wie dich hätten wir's wahrscheinlich einfacher. Erster auf der Ignore-Liste, hätte nicht gedacht, dass ich die mal brauche.


Also "Sportschütze" und wehleidig auch. Gute Kombi.
Ich darf darauf hinweisen, dass DU auf meine gestellten, völlig normalen Fragen mit einer dümmlichen Antwort gekommen bist, also nimm dich selber an deiner Nase....wobei...Schade, du liest meine Berichtigung ja jetzt nicht mehr, kannst also nix lernen. Naja, du wirst es überleben.
Selber mit Dreck werfen und sich dann wundern, wenn was zurück kommt. :clap:

Und damits zum Thema passt. Es gibt sicher gute Gründe, warum jemand einen WP bekommen sollte, aber nahezu alle hier genannten Gründe warum man bei uns einen WP brauchen sollte, sind zum Glück der Grund warum es nicht für jeden einen WP gibt.
Schön langsam wirds hier echt nur mehr zum schämen.
...man möchte es nicht glauben, aber in manchen Foren gibt es tatsächlich Spezialisten im Bereich "Kackhaufen" :D

DerDaniel
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Re: Waffenpass für Berufs- UND Milizsoldaten

Beitragvon DerDaniel » Do 8. Nov 2018, 19:26

A. d. M.: Ich möchte mal kurz an § 3 f. Nutzungsbedingungen erinnern.
Oder um etwas klarer auszudrücken: Reißt euch mit eurer Wortwahl zusammen, sonst hagelt es hier gleich einen Haufen Verwarnungen.

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Musashi
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Re: Waffenpass für Berufs- UND Milizsoldaten

Beitragvon Musashi » Do 8. Nov 2018, 19:27

Eigentlich muss in einem liberalen Rechtsstaat der Staat die Einschränkungen rechtfertigen, nicht der Bürger seine Rechte.

Kriminalität durch Waffenpaß-Besitzer existiert de facto nicht- also weshalb einschränken?
Infos u.a. zum neuen WaffG http://waffg.info" onclick="window.open(this.href);return false;

gewo
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Re: Waffenpass für Berufs- UND Milizsoldaten

Beitragvon gewo » Do 8. Nov 2018, 20:06

Yukon hat geschrieben:
mspaetauf hat geschrieben:Flugzeug - frag mal was die Gebrüder Wright im Sinn hatten. Sicher Bomben abwerfen :headslap:

Die Entwicklung der heutigen Strahltriebwerke verdanken wir größtenteils den Herren Whittle und von Ohain und ist auf den Rüstungswettlauf der 30-er Jahre zurückzuführen. Wenn Du das nächstemal in den Urlaub fliegst, dann nutzt du Rüstungstechnik, die damals entwickelt wurde, um im Luftkampf Vorteile zu erzielen.


der vergleich zwischen schusswaffen und duesenflugzeugen ist durchaus zutreffend

die duesentechnologie wurde ausschliesslich fuer kriegszwecke entwickelt
sie wird bis heute militaerisch intensiv genuetzt
aber ist auch im zivilen bereich fuer die bevoelkerung wichtig (freizeit, unterstuetzung usw)

das selbe gilt fuer schusswaffen
WAFFENFÜHRERSCHEINKURS gegen Voranmeldung Mittwoch + Samstag in Wien 22 um ab € 27,- zuzügl. Nebenkosten. Informationen und Anmeldung: http://www.doubleaction.at/wafs/.
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Re: Waffenpass für Berufs- UND Milizsoldaten

Beitragvon pastrana199 » Do 8. Nov 2018, 20:39

mspaetauf hat geschrieben:Flugzeug - frag mal was die Gebrüder Wright im Sinn hatten. Sicher Bomben abwerfen :headslap:

Ich war erst kürzlich im US Airforce Museum in Dayton. Die Gebrüder Wright haben bereits 1905 ihre Fluggeräte zum Verkauf an die US Army angeboten. Ohne das Geld aus dem Militär hätten die das finanziell sicher nicht gepackt.
Also immer schön bei den Fakten bleiben.
Schaut doch mal auf meiner Homepage vorbei.
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Re: Waffenpass für Berufs- UND Milizsoldaten

Beitragvon Yukon » Do 8. Nov 2018, 20:43

gewo hat geschrieben:
Yukon hat geschrieben:
mspaetauf hat geschrieben:Flugzeug - frag mal was die Gebrüder Wright im Sinn hatten. Sicher Bomben abwerfen :headslap:

Die Entwicklung der heutigen Strahltriebwerke verdanken wir größtenteils den Herren Whittle und von Ohain und ist auf den Rüstungswettlauf der 30-er Jahre zurückzuführen. Wenn Du das nächstemal in den Urlaub fliegst, dann nutzt du Rüstungstechnik, die damals entwickelt wurde, um im Luftkampf Vorteile zu erzielen.


der vergleich zwischen schusswaffen und duesenflugzeugen ist durchaus zutreffend

die duesentechnologie wurde ausschliesslich fuer kriegszwecke entwickelt
sie wird bis heute militaerisch intensiv genuetzt
aber ist auch im zivilen bereich fuer die bevoelkerung wichtig (freizeit, unterstuetzung usw)

das selbe gilt fuer schusswaffen

Nicht nur das, jeder der ein Auto mit drive-by-wire hat nutzt Rüstungstechnologie, denn drive-by-wire ist nichts anderes ist als die fly-by-wire-Technologie der Flugzeuge, die entwickelt wurde, um aerodynamisch instabile Flugzeuge bauen zu können, damit Lageänderungen schneller und Kurven enger geflogen werden können.

Und noch etwas, weil hier einige anderen "Angst" unterstellen: Angst ist eine unserer Grundemotionen, genauso wie Freude, Wut, Liebe, Überraschung, etc. und Ekel, der uns vor Vergiftungen schützen soll. Angst leitet eine körperliche Reaktion ein, die uns auf eine Auseinandersetzung vorbereiten und im Extremfall unser Überleben sichern soll.
Diese Grundgefühle sind etwas vollkommen normales, sie werden als wesentlicher Bestandteil der menschlichen Existenz gesehen, daher muss jeder gesunde Mensch Angst haben. Insofern geht jeder "ihr habt ja nur Angst"-Vorwurf komplett ins Leere...
Sogar Staaten haben Angst, denn immerhin leisten sich so gut wie alle Staaten ein Heer, das mit jeder Menge Waffen ausgestattet wird. Warum also, soll es bei einer Armee, die sich der Staat (der nicht aus Fleisch und Blut besteht) wegen seiner Angst leistet, legitim sein, dass immer und jederzeit ausreichend Waffen zur Verfügung stehen, aber bei einer Einzelperson aus Fleisch und Blut wär es auf einmal nicht mehr legitim? Das ist schon seltsam....
Die gefährlichste Waffe sind die Menschen kleinen Kalibers.

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Re: Waffenpass für Berufs- UND Milizsoldaten

Beitragvon Evilcannibal79 » Do 8. Nov 2018, 21:08

Ich b8n auch der Meinung das der, der einen WP benötigt auch einen bekommen sollte.
Auch sollte jeder WBK Besitzer die Möglichkeit haben sollen einen WP ausgestellt zu bekommen.
Natürlich mit einer dementsprechenden Schulung ala Führerschein.
Warum?
Warum nicht?!
Ich für meinen Teil würde zwar einen holen aber ich wüsste jetzt keine Situation wo ich im Alltag bisher eine Waffe vermisst hätte. Für mich wärs nur nice to have und evtl. die kleinen Vorteile die man hätte wie vorher schon genannt, schiessstand nach Hause fahren und so.
Mir persönlich genügt das führen zu Hause für mein Sicherheitsgefühl.
Da ich meine Wohnung über meinem Betrieb habe und auch ein wenig abseits wohne, sehe ich meine gefährdungslage eher hier. Einbrecher und so.
Und hier kann ich, wenn ich will, sogar mein Ar15 Schultern.

Ich kann die Besorgnis (ich sag jetzt nicht Angst!) einiger schon verstehen, wird man doch im Alltag in den Medien doch nur von mord und totschlag, Einbrecher hier - terroranschlag da,....etc. Zugeschissen
Das alles bleibt 7nbewusst hängen und bestätigt einen dann, weil es passiert ja so viel.
Bei vielen ist diese Angst jedoch völlig irrational.
Die FPÖ macht ja das gerade immerzu und die Leute springen drauf an.

Bis auf einige wenige haben sicher die wenigsten einen rationalen Grund mit einer Waffe im Holster rumzulaufen.
Und trotzdem würde ich es machen wie die Tschechen.
"Ich hab hier 6 kleine Freunde, die alle schneller laufen als du ... "

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Martin P
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Re: Waffenpass für Berufs- UND Milizsoldaten

Beitragvon Martin P » Do 8. Nov 2018, 21:26

eXistenZ hat geschrieben:
mspaetauf hat geschrieben:Was Freiheit betrifft - eine Waffe ist halt nun mal ein pures Mordinstrument. Da gibt es nix zum schön reden usw und bitte keine vergleiche mit dem Hammer. Ich weiß auch guns don't kill people, aber sie wurden dafür gemacht.

So ein Blödsinn. Schrecklich das man so einen Schwachsinn von einem Waffenbesitzer in einem Waffenforum lesen muss.
Die Waffen die österreichische Schützen kaufen wurden offensichtlich nicht dafür gemacht.
Stell die vor: Kraftfahrzeuge wurden ursprünglich entwickelt um effektiver Menschen töten zu können. Fährst du einen Mordwagen?
:headslap:


Entschuldigung! Die Diskussion hier ist lächerlich! In diesem Thread geht es um den Waffenpass, der zum Führen einer Waffe zur Selbstverteidigung im äußersten Notfall legitimiert.

Wie kann man ernsthaft bestreiten, dass jene Waffe, die man im Ernstfall zum Einsatz bringt, eben dazu dient, den Angreifer wenn nötig zu verletzen oder zu töten? Wozu bitte sonst? Eine Pistole wie die Glock 43 oder ein Revolver wie der S&W Bodyguard sind dafür gemacht und zu keinem anderen Zweck - auch wenn man damit Löcher in eine Zielscheibe stanzen kann.

Meine Familienkutsche VW Touran ist ausschließlich dafür gemacht, mich und meine Fratzen von A nach B zu bringen und zu keinem anderen Zweck - auch wenn ich damit Leute totfahren kann.

Achtung: das ist kein Beitrag dazu, wer unter welchen Umständen zur Notwehr berechtigt ist und wer (k)einen Waffenpass erhalten soll. Aber eine für Selbstverteidigungszwecke konstruierte, zur Selbstverteidigung gekaufte und geführte Waffe ist in allerletzter Konsequenz ein Tötungsinstrument. Punkt. Aus. Ohne jede Wertung!

Ich bin übrigens auch davon überzeugt, dass jene Waffen, die von österreichischen Schützen gekauft werden, nicht für diesen Zweck gemacht sind. Die von österreichischen Waffenpassbesitzern geführten aber unbestreitbar schon ...

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Re: Waffenpass für Berufs- UND Milizsoldaten

Beitragvon Norander » Do 8. Nov 2018, 21:39

Alle politischen Parteien und natürlich auch die NGOS schüren Ängste und das nicht nur in Österreich.

Um nur einige dieser diffusen Ängste zu nennen:
Angst vor:
Sozialabbau, Waffen, Autos, Klimawandel, Grenzkontrollen, staatlicher Souveränität, Abschottung, Polizeistaat, Trump, Eigenverantwortung.

Meiner Meinung nach sind obige Ängste unbegründeter als zum Beispiel die Ängste vor Terror, Kriminalität und unkontrollierter Zuwanderung.

Das nur eine Partei in Österreich Ängste schürt ist ein Produkt gewisser Medien. Etwas kritischeres Denken wäre angebracht und nicht einfach alles glauben was einem die Medien so vorkauen.

Und jetzt ist wieder Schluss mit Politik.

@Martin P der S&W Bodyguard ist da um zu beschützen, deshalb heißt er auch so und nicht S&W Killer. Zweck der Notwehr ist den Angriff zu beenden und nicht um zu töten.

Weiters gilt:

§ 1. Waffen sind Gegenstände, die ihrem Wesen nach dazu bestimmt sind,

1.
die Angriffs- oder Abwehrfähigkeit von Menschen durch unmittelbare Einwirkung zu beseitigen oder herabzusetzen oder

2.
bei der Jagd oder beim Schießsport zur Abgabe von Schüssen verwendet zu werden.

Da steht nichts von Töten oder Morden. Dies wäre nämlich der Mißbrauch einer Waffe. Und wie wir wissen, kann man fast alles mißbräuchlich verwenden um den Tod herbeizuführen.
If the freedom of speech is taken away then dumb and silent we may be led, like sheep to the slaughter.

George Washington :flags-waveusa:

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Re: Waffenpass für Berufs- UND Milizsoldaten

Beitragvon eXistenZ » Do 8. Nov 2018, 21:55

Martin P hat geschrieben:
eXistenZ hat geschrieben:
mspaetauf hat geschrieben:Was Freiheit betrifft - eine Waffe ist halt nun mal ein pures Mordinstrument. Da gibt es nix zum schön reden usw und bitte keine vergleiche mit dem Hammer. Ich weiß auch guns don't kill people, aber sie wurden dafür gemacht.

So ein Blödsinn. Schrecklich das man so einen Schwachsinn von einem Waffenbesitzer in einem Waffenforum lesen muss.
Die Waffen die österreichische Schützen kaufen wurden offensichtlich nicht dafür gemacht.
Stell die vor: Kraftfahrzeuge wurden ursprünglich entwickelt um effektiver Menschen töten zu können. Fährst du einen Mordwagen?
:headslap:


Entschuldigung! Die Diskussion hier ist lächerlich! In diesem Thread geht es um den Waffenpass, der zum Führen einer Waffe zur Selbstverteidigung im äußersten Notfall legitimiert.

Wie kann man ernsthaft bestreiten, dass jene Waffe, die man im Ernstfall zum Einsatz bringt, eben dazu dient, den Angreifer wenn nötig zu verletzen oder zu töten? Wozu bitte sonst? Eine Pistole wie die Glock 43 oder ein Revolver wie der S&W Bodyguard sind dafür gemacht und zu keinem anderen Zweck - auch wenn man damit Löcher in eine Zielscheibe stanzen kann.

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Achtung: das ist kein Beitrag dazu, wer unter welchen Umständen zur Notwehr berechtigt ist und wer (k)einen Waffenpass erhalten soll. Aber eine für Selbstverteidigungszwecke konstruierte, zur Selbstverteidigung gekaufte und geführte Waffe ist in allerletzter Konsequenz ein Tötungsinstrument. Punkt. Aus. Ohne jede Wertung!

Ich bin übrigens auch davon überzeugt, dass jene Waffen, die von österreichischen Schützen gekauft werden, nicht für diesen Zweck gemacht sind. Die von österreichischen Waffenpassbesitzern geführten aber unbestreitbar schon ...

Genauer lesen wäre besser.
In dem Beitrag auf den du antwortest wurde folgendes behauptet
eine Waffe ist halt nun mal ein pures Mordinstrument

Wer nicht weiß was der Begriff "Mord" bedeutet soll die Wissenslücke bitte selbst schließen und grundsätzlich wäre es wünschenswert
wenn Menschen nur Begriffe verwenden die sie auch verstehen.
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Re: Waffenpass für Berufs- UND Milizsoldaten

Beitragvon gewo » Do 8. Nov 2018, 22:03

Martin P hat geschrieben:Meine Familienkutsche VW Touran ist ausschließlich dafür gemacht, mich und meine Fratzen von A nach B zu bringen und zu keinem anderen Zweck - auch wenn ich damit Leute totfahren kann.
...


was im fall des falles wohl das allerletzte ist was die totgefahrenen leute und deren angehoerige interessiert

was kuemmert es mich mit WAS ich zu tode gebracht werden und welchen eigentlichen sonstigen zweck es gehabt haette?

was mich vermutlich posthum interessieren wuerde ist WARUM
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Re: Waffenpass für Berufs- UND Milizsoldaten

Beitragvon Martin P » Do 8. Nov 2018, 22:13

Norander hat geschrieben:Da steht nichts von Töten oder Morden. Dies wäre nämlich der Mißbrauch einer Waffe. Und wie wir wissen, kann man fast alles mißbräuchlich verwenden um den Tod herbeizuführen.


Schon - aber wenn der S&W Bodyguard nicht dazu dient, notfalls auch tödliche Gewalt auszuüben: warum steckst du ihn dann zur Selbstverteidigung überhaupt ein? Wenn du nicht in letzter Konsequenz bereit bist, damit zu töten, brauchst du zur self defence auch keinen WP und keinen Revolver, sondern kannst dich ja damit begnügen, einen Pfefferspray zu führen.

Was ich damit sagen will: was du schreibst ist ein Argument gegen die Erteilung des WP. Wenn es nicht nötig ist, gegen andere schlimmstenfalls eine tödlich wirkende Schusswaffe einzusetzen, benötigt man auch keinen WP.

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Re: Waffenpass für Berufs- UND Milizsoldaten

Beitragvon Norander » Do 8. Nov 2018, 23:20

Wie ich bereits geschrieben habe ist das herbeiführen des Tode nicht der Zweck der Notwehr sondern die Abwehr des unrechtmäßigen Angriffs. Es gibt Angriffe die zweckmäßigerweise nur mit lethal wirkenden Waffen abgewehrt werden können. Zum Beispiel Messerangriffe oder sogenannte aktive shooter. Der Eintritt des Tod des Gegenüber wird dabei in Kauf genommen, ist jedoch nicht die Intention. Für jeden Schuss muss man sich im nachhinein verantworten.

Die Schusswaffe ist immer nur der letzte Ausweg und niemand verbietet es einem nicht zusätzlich noch einen Pfefferspray zu führen.
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Re: Waffenpass für Berufs- UND Milizsoldaten

Beitragvon eXistenZ » Fr 9. Nov 2018, 00:44

Yukon hat geschrieben:Insofern geht jeder "ihr habt ja nur Angst"-Vorwurf komplett ins Leere...

Es gibt gesunde Angst und es gibt Angststörungen.
Ich werde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht von einem Waffenpassinhaber erschossen werden.
Nein, ich werde höchst wahrscheinlich an etwas unspektakulären wie Herzversagen sterben.
Würden mir Waffenpassinhaber Angst machen, hätte ich eine diesbezügliche Angststörung, weil ich mich vor etwas fürchten würde
das keine reale Bedrohung ist. Irrationale Ängste die wahrscheinlichen Todesursache wie Herzinfarkte begünstigen bringen einem eher ins Grab als Waffenpassinhaber.
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Re: Waffenpass für Berufs- UND Milizsoldaten

Beitragvon Martin P » Fr 9. Nov 2018, 07:35

Norander hat geschrieben:Es gibt Angriffe die zweckmäßigerweise nur mit lethal wirkenden Waffen abgewehrt werden können. Zum Beispiel Messerangriffe oder sogenannte aktive shooter. Der Eintritt des Tod des Gegenüber wird dabei in Kauf genommen, ist jedoch nicht die Intention.


Genau was ich sage. Dafür führst du eben eine Schusswaffe, die, wenn nötig, auch tötet. Dazu ist sie gemacht. Nicht mehr und nicht weniger. Was deine Intention dabei ist, ist irrelevant. Ich beurteile auch nicht, ob das richtig oder falsch, gerechtfertigt oder ungerechtfertigt ist.

Fakt ist, dass die Waffe nicht auf magische Weise einen Schutzmantel um dich legt, sondern dass du, wenn es hart auf hart kommt, damit deinem Gegenüber ein oder mehrere Projektile in den Leib jagst - wie du selbst sagst, den Tod in Kauf nehmend. Ob die Waffe damit im Ergebnis dazu gemacht ist, dein Leben zu schützen, oder dazu, das Leben des Angreifenden zu nehmen, ist eine Henne-Ei-Diskussion, bei der beide Ansichten gleich korrekt sind.

Um vielleicht noch einmal klarzustellen, worum es mir eigentlich geht: der Vergleich mit Autos ist hatschert. Es ist nicht dasselbe, und wenn man die von dir weiter oben richtig zitierte Waffendefinition durchliest, ist auch klar, warum.


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