Unterstützt den Betrieb des Forums durch Eure Mitgliedschaft im PDSV - PULVERDAMPF Schützenverein! Infos: viewtopic.php?f=53&t=43971

WBK - Psychologisches Gutachten - Mein Empfinden

Was ist erlaubt, was ist verboten und wie kommt man eigentlich zu einer WBK?
Forumsregeln
Jeder User in diesem Unterforum ist verpflichtet, seine waffenrechtlich relevanten Aussagen nach bestem Wissen und Gewissen zu tätigen und diese soweit möglich sorgfältig mit entsprechender Judikatur, Paragrafen und/oder sonstigen brauchbaren Quellen zu untermauern. Dieses Unterforum gibt ausschließlich Rechtsmeinungen einzelner User wieder. Daher wird von Seiten des Forums keine Haftung für getätigte Aussagen übernommen. Es besteht keine Gewähr auf die Richtigkeit der veröffentlichten Aussagen. Dieses Unterforum kann eine persönliche Beratung durch Rechtsexperten niemals ersetzen. Aus den wiedergegebenen Rechtsmeinungen erwachsen Dritten weder Rechte noch Pflichten.
Benutzeravatar
Bourne
.50 BMG
.50 BMG
Beiträge: 823
Registriert: Do 21. Nov 2013, 14:53
Wohnort: Gsiberg

Re: WBK - Psychologisches Gutachten - Mein Empfinden

Beitrag von Bourne » Mo 11. Feb 2019, 11:51

raptor hat geschrieben:
Sa 9. Feb 2019, 14:25
Nochmal Frage:

Wenn ein Polizist einen WBK bwz. WP Antrag stellt, muss er dann den Psychotest machen?

Wenn nein, war das vor der aktuellen Novelle anders?

Danke
Nein, muss er nicht. War so, ist so. Die machen ja beim Aufnahmeverfahren einen "Psychotest", der den Erzählungen (bezüglich der Fragen) nach ziemlich ähnlich wie der für WBK/WP ist ...
9 mm Luger | .357 Magnum | .223 Remington

raptor
.50 BMG
.50 BMG
Beiträge: 1921
Registriert: Do 17. Mär 2011, 18:06

Re: WBK - Psychologisches Gutachten - Mein Empfinden

Beitrag von raptor » Mo 11. Feb 2019, 11:58

Danke!

Ihr Beitrag besteht aus 6 Zeichen.
Es müssen mindestens 10 Zeichen verwendet werden.
Bitte um Solikauf bei http://www.triebel.de

Ich bin mit den praktisch wöchentlich medial erhobenen Forderungen nach Waffengesetzverschärfung des Inhabers der Fa. EUROGUNS nicht einverstanden und kaufe deshalb dort nicht ein.

gewo
.50 BMG
.50 BMG
Beiträge: 22708
Registriert: Mo 10. Mai 2010, 12:09
Wohnort: Wien
Kontaktdaten:

Re: WBK - Psychologisches Gutachten - Mein Empfinden

Beitrag von gewo » Mo 11. Feb 2019, 12:13

Bourne hat geschrieben:
Mo 11. Feb 2019, 11:51
raptor hat geschrieben:
Sa 9. Feb 2019, 14:25
Nochmal Frage:

Wenn ein Polizist einen WBK bwz. WP Antrag stellt, muss er dann den Psychotest machen?

Wenn nein, war das vor der aktuellen Novelle anders?

Danke
Nein, muss er nicht. War so, ist so. Die machen ja beim Aufnahmeverfahren einen "Psychotest", der den Erzählungen (bezüglich der Fragen) nach ziemlich ähnlich wie der für WBK/WP ist ...
mir hat man gesagt den psychotest fuer exekutive gibt es nimmer
weil menschenwuerde und so ...

weiss aber nicht ob das stimmt
WAFFENFÜHRERSCHEINKURS gegen Voranmeldung Mittwoch + Samstag in Wien 22 um ab € 27,- zuzügl. Nebenkosten. Informationen und Anmeldung: http://www.doubleaction.at/wafs/.
Irrtum und Tippfehler vorbehalten.

Bitte keine PN, ggf. Email an info{@}doubleaction.at . Danke

m_a_d
.308 Win
.308 Win
Beiträge: 374
Registriert: Mo 2. Mai 2016, 01:10

Re: WBK - Psychologisches Gutachten - Mein Empfi

Beitrag von m_a_d » Mo 11. Feb 2019, 12:22

Balistix hat geschrieben:
Fr 8. Feb 2019, 23:59
Dieses "Mimimi" bezüglich "ich brauche weder Psychotest noch Waffenführerschein" drückt doch einzig und allein die Ängste aus, es nicht zu schaffen...
Ein Teil ist eventuell ja auch dem Fakt geschuldet, dass damit einiges an Geld den Besitzer wechselt - und das beim einen ohne erkennbaren Mehrwert.
-----------
dvc & lg
:at1:

raptor
.50 BMG
.50 BMG
Beiträge: 1921
Registriert: Do 17. Mär 2011, 18:06

Re: WBK - Psychologisches Gutachten - Mein Empfinden

Beitrag von raptor » Mo 11. Feb 2019, 15:29

gewo hat geschrieben:
Mo 11. Feb 2019, 12:13
mir hat man gesagt den psychotest fuer exekutive gibt es nimmer
weil menschenwuerde und so ...

weiss aber nicht ob das stimmt
Da ging es um den Einsatz des MMPI-Tests, der bei der waffenpsychologischen Verlässlichkeitsprüfung zum Einsatz kommen kann, bei der Aufnahme in die Polizeiausbildung. Das wurde von der Gewerkschaft als diskriminierend verhindert. Mit dem WP bzw. WBK für Polizisten hat das nichts zu tun.

Nach allem was ich weiß, werden Bewerber für den Polizeidienst bzw. (künftige) Soldaten bei der Musterung bzw. Kader- und Auslandstestung nicht auf Verlässlichkeit im Zusammenhang mit Waffen gescreent. Wie auch, MMPI&Co. sind ohnehin keine Tests, sondern Fragebögen zur Feststellung des Persönlichkeitstyps bzw. einer statistischen Abweichung vom Mittelwert. Was im Einzelfall genau gar nichts aussagt (s. Graz).
Bitte um Solikauf bei http://www.triebel.de

Ich bin mit den praktisch wöchentlich medial erhobenen Forderungen nach Waffengesetzverschärfung des Inhabers der Fa. EUROGUNS nicht einverstanden und kaufe deshalb dort nicht ein.

Benutzeravatar
Senemut
.357 Magnum
.357 Magnum
Beiträge: 52
Registriert: Di 24. Jan 2017, 10:50
Wohnort: Vorarlberg

Re: WBK - Psychologisches Gutachten - Mein Empfinden

Beitrag von Senemut » Mi 13. Feb 2019, 13:16

Ich fand meinen Psychologischen Test gar nicht schlimm.
Die Fragen habe ich beantwortet, als ob ich mit einem guten Freund spreche.
Habe nichts verschönert, nicht gelogen und auch Verfehlungen zugegeben.
Die würden dies ohnehin bemerken.

Alaskan454
.357 Magnum
.357 Magnum
Beiträge: 124
Registriert: Mi 13. Feb 2019, 11:57

Re: WBK - Psychologisches Gutachten - Mein Empfinden

Beitrag von Alaskan454 » Mi 13. Feb 2019, 15:07

Ja aber manche Fragen kann man privat oder beruflich betrachten und dann ist es eventuell gar nicht so einfach diese "richtig" zu beantworten. Aber den Test empfand ich nicht schlimm.

Benutzeravatar
Reverend45
Supporter .45 ACP HP
Supporter .45 ACP HP
Beiträge: 3991
Registriert: Mo 24. Mai 2010, 00:42
Wohnort: Bezirk Melk

Re: WBK - Psychologisches Gutachten - Mein Empfinden

Beitrag von Reverend45 » Mo 18. Feb 2019, 11:32

Lustiger Thread. Hat was von WWE Royal Rumble....

Zum Psychotest, durfte den scheiß zweimal machen. Einmal normal...damals wars schon zach. Rohrschach, Gespräch und dann die Kreuzerl...und dann meinte er "jo ich schau mir den Test an und meld mich in paar Tagen".....super. Das war das blödere dran...und dass mir der Herr Psychologe selbst nicht ganz geheuer war. Netter Kerl, pro Waffe, aber halt irgendwie....Psychologe halt. Ich mag die nicht, aufgrund Erfahrungen viele Jahre zurück.

Dann hat mir mal vor paar Jahren jemand versucht ans bein zu pinkeln und Kommentare aus dem Zusammenhang gerissen an die BH geschickt...die wollten dann nen neuen Psychotest. Also wieder zum selben Psychodoc, dem die Situation geschildert, er hat den Bescheid vom ersten mit neuem Datum nochmal ausgedruckt, für 5 Minuten 300er kassiert und mich mit den Worten "möge gott uns gnädig sein und viel Spaß" entlassen....oooookay <-< Der BH hats gereicht und in dem Forum bin ich nicht mehr aktiv....hinterfotzige Blockwart Gfraster.

Alles in allem, was am meisten weh tut bei dem Test sind die 300er die er kost....das ist viel Munition! Aber die Wirtschaft muss leben....

Kann die Abneigung aber verstehen...wennst da einen sitzen hast der prinzipiell gegen Waffen ist...eh...kann ungut werden. Durfte ich mir vor vielen Jahren mit meinem Burnout in der Klinik jeden Tag anhören....mir gehts ja nur mies weil ich waffen hab und politisch falsch eingestellt bin o.o ja schönen schrank auch....

Zum Glück hab ich seither meine Ruhe...je weniger ich mit dieser Berufsgattung zu tun hab desto besser. Interessanterweise kam fast der gleiche Test wie bei der Verlässlichkeit auch bei der verpflichtenden Untersuchung vor der Magen OP zum zuge O.o....man ziehe daraus welche Erkenntnis man auch immer möchte....
Disclaimer: Wem nicht passt was ich sage soll mich blockieren. Außer den Admins hat mir keiner zu sagen was ich sagen kann und was nicht. Wenn ihr euch künstlich echauffieren wollt bitte, aber geht mir damit nicht auf den Sack, weil mir ist das egal.

Online
Benutzeravatar
Balistix
.50 BMG
.50 BMG
Beiträge: 1799
Registriert: Mo 30. Jan 2017, 10:53
Wohnort: Wien

Re: WBK - Psychologisches Gutachten - Mein Empfi

Beitrag von Balistix » Do 28. Feb 2019, 22:41

hari hat geschrieben:
Sa 9. Feb 2019, 01:08
Balistix hat geschrieben:
Fr 8. Feb 2019, 23:59
Geh bitte, kannst du diese künstliche Neiddebatte sein lassen? Dass die Jagdkarte als Berechtigung für irgend etwas, das ein "durchschnittlicher/normaler" Waffenbesitzer nicht darf, auch nur im Ansatz irgendeine Rechtfertigung haben soll, kann doch nur Hybris oder Standesdenken sein.
Im Zuge der Ausbildung zum Jäger gibt es einige Elemente die weit über die normalen Erfordernisse einer WBK hinausgehen. Du hast da anscheinend keine Ahnung davon, tönst dafür aber umso lauter. So sind gerade der sichere Umgang und die Verlässlichkeit mitunter die wichtigsten Dinge die im Zuge der Ausbildung und der Jägerprüfung vermittelt und eben auch kontrolliert werden.
Extrem und absichtlich überspitzt gesagt: Ein bissl auswendig lernen sagt noch lange nichts mehr über die Verlässlichkeit und/oder den Geisteszustand aus.
Womit Du meinen Verdacht Deiner Ahnungslosigkeit bezüglich der aktuellen Jungjägerausbildung weiter unterstreichst.
Dieses "Mimimi" bezüglich "ich brauche weder Psychotest noch Waffenführerschein" drückt doch einzig und allein die Ängste aus, es nicht zu schaffen...
Zu Deinen Unterstellungen, da hätte ich auch eine: Vielleicht hast Du auch nur Angst vor der amtsärztlichen Untersuchung im Zuge der Zulassung zur Jägerprüfung?
Ja, fein. Einmal wird ausgebildet und ab dann reicht (im Extremfall) jährlich das brave Einzahlen beim LJV? Die rechtlichen Neuerungen erfährt man auch nicht durch den praktischen Umgang mit der Waffe - und diese sind auch Teil des Führerscheins.

Dass die Kurzwaffe Teil der Jagdprüfung ist, wäre mir neu. Kann natürlich sein, dass sich gerade im Hinblick auf die Novelle da jetzt was tut.

Und was die - sicherlich umfangreiche und anspruchsvolle (der Rest war Polemik, was ich im Übrigen bereits erläutert hatte) - Ausbildung mit der psychischen Verfassung eines Jungjägers zu tun hat, will mir nicht einleuchten.

Zusammenfassend gibt es also keine faktenbasierten Argumente, weshalb Jäger (im Gegensatz zum Rest der LWB) von Waffenführerschein und Psychotest ausgenommen sein sollten. Somit stellt sich das als reines politisches Zuckerl dar, weil die Jäger die bessere Lobby haben/hatten als Sportschützen und andere. Vielleicht hast du ja welche, an die ich nicht gedacht habe - ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen.
GTRRU - Gumbear Tactical Rapid Response Unit

Aussagen zu rechtlichen Themen sind meine persönliche Einschätzung und damit weder Rechtsberatung noch kundige Auskunft.

Benutzeravatar
hari
Supporter 6,5x55 TTSX
Supporter 6,5x55 TTSX
Beiträge: 1173
Registriert: So 10. Aug 2014, 22:39
Wohnort: Graz

Re: WBK - Psychologisches Gutachten - Mein Empfi

Beitrag von hari » Do 28. Feb 2019, 23:21

Balistix hat geschrieben:
Do 28. Feb 2019, 22:41
Ja, fein. Einmal wird ausgebildet und ab dann reicht (im Extremfall) jährlich das brave Einzahlen beim LJV? Die rechtlichen Neuerungen erfährt man auch nicht durch den praktischen Umgang mit der Waffe - und diese sind auch Teil des Führerscheins.
Die jagdrechtlichen Änderungen überwiegen die Waffenrechtlichen in Umfang und Frequenz. Darüber informieren unter anderem diverse Jagdvereine, die St. Landesjaegerschaft und Jagdzeitschriften. Das passiert öfter als alle 5 Jahre mal zum Waffenführerschein. Wo man teilweise nicht mal richtige Handhabung (wie "Finger lang", offen ablegen mit Verschluss nach oben) beigebracht bekommt, wie ich selbst schon mehrfach im Zangtal erleben durfte. Mit dem Waffenführerschein kannst Du im Vergleich also leider nicht punkten.
Dass die Kurzwaffe Teil der Jagdprüfung ist, wäre mir neu. Kann natürlich sein, dass sich gerade im Hinblick auf die Novelle da jetzt was tut.
Wird nicht geprüft, aber in guten Kursen wird auch mit der KW geschossen. Wobei beim Waffenfuehrerschein gar keine Prüfung stattfindet.
Und was die - sicherlich umfangreiche und anspruchsvolle (der Rest war Polemik, was ich im Übrigen bereits erläutert hatte) - Ausbildung mit der psychischen Verfassung eines Jungjägers zu tun hat, will mir nicht einleuchten.
Dann ignorierst Du gezielt meine mehrfachen Hinweise auf die amtsärztliche Untersuchung. Im resultierenden Attest wird klar die physische und psychische Eignung bestätigt. Als nächstes willst Du vielleicht noch dem Amtsarzt seine Kompetenz absprechen?
Zusammenfassend gibt es also keine faktenbasierten Argumente, weshalb Jäger (im Gegensatz zum Rest der LWB) von Waffenführerschein und Psychotest ausgenommen sein sollten. Somit stellt sich das als reines politisches Zuckerl dar, weil die Jäger die bessere Lobby haben/hatten als Sportschützen und andere. Vielleicht hast du ja welche, an die ich nicht gedacht habe - ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen.
Zusammengefasst betreibst Du hier Jaeger-bashing ohne irgendwelche haltbaren Fakten.

phips243
.357 Magnum
.357 Magnum
Beiträge: 43
Registriert: So 24. Feb 2019, 00:34

Re: WBK - Psychologisches Gutachten - Mein Empfinden

Beitrag von phips243 » Mo 11. Mär 2019, 16:32

Habe das Psychologische Gutachten am 30. November 2018 absolviert. Es war eigentlich völlig unaufgeregt. Wahrscheinlich auch, weil es so "spontan" zustandekam - natürlich hatte ich die fixe Absicht, eine WBK zu beantragen, habe aber am 30. November 2018 gegen 13.00 bei dem Psychologen in Feldkirch angerufen, "der für WBK-Antragssteller in Vorarlberg empfohlen wird". Um 15.00 saß ich dann bereits bei ihm. Der erste Teil des schriftlichen Tests (übrigens alles auf Papier) mit den - ich glaube es waren 340 Fragen oder so, war vollkommen unaufgeregt. Einige Fragen fand ich natürlich amüsant... "Manchmal bin ich von bösen Geistern besessen." :D
Beim zweiten, kürzeren Teil, in dem 4 (oder waren es 5?) Fragen in immer wieder neuen Variationen gestellt werden, war ich etwas verunsichert, weil ich mir sicher war, mir einige Male widersprochen zu haben. Der Psychdoc meinte im nachfolgenden Gespräch jedenfalls, dass es keine Probleme geben werde und dass ich das Gutachten in der übernächsten Woche erwarten könne (weil der längere schriftliche Teil zur Auswertung an die Uni München gehe). Ich war dann einigermaßen überrascht, das positive Gutachten bereits am Dienstag drauf (der 30.11. war ein Freitag) in meinem Briefkasten vorzufinden. :)

Antworten