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Highcap Magazine im Jahre 2020

Was ist erlaubt, was ist verboten und wie kommt man eigentlich zu einer WBK?
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Nydorian
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Re: Highcap Magazine im Jahre 2020

Beitrag von Nydorian » Fr 18. Okt 2019, 08:43

Maddin hat geschrieben:
Do 17. Okt 2019, 19:08
Darum wird auch das Bleiverbot aktuell wieder ganz heiß. Ein neuer Anlauf für die Kommission also den legalen Waffenbesitz zu zerschlagen.
was im ende nur dazu führt dass es genauso viele waffen gibt aber die leute weniger übung haben und es zu mehr unfällen kommen wird.

und wenn einer einfach nur schaden anrichten will und mit seinem leben abgeschlossen hat ist es ihm wurscht ob er 100€ an kugeln für die aktion kauft oder 1000€ investieren muss. hell. vermutlich nehmen entsprechende irre einen kredit dafür auf wenns sein muss.

das problem ist dass menschen glauben dass gesetze uns vor irren schützen könnten. wäre das so hätte es reichen müssen "mord" zu verbieten. wer sich an dieses gesetz nicht hält, hält sich an kein anderes.
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Re: Highcap Magazine im Jahre 2020

Beitrag von Mjoelnir » Fr 18. Okt 2019, 11:40

AUG-andy hat geschrieben:
Do 17. Okt 2019, 10:18

3) Sie wollen nur B Waffen auf der Karte wegen leichteren Wiederverkauf
Jetzt hab ich mir den ganzen Thread durchgelesen und mehrmals am Kopf gegriffen.
Punkt 3 ist einfach falsch, da die Waffe nur Kat A wird, wenn man ein Hi-Cap ansteckt, sprich du kannst deinen HA mit 10er Mag ganz normal als Kat B verkaufen.

Und wenn User die nur mitreden, aber nichts wissen, hilft das genau gar nichts, ausser dass sich noch mehr User an den Kopf greifen und es damit gut sein lassen, sprich wiederum Falschinformationen im Forum einfach unwidersprochen bleiben.

FAKT ist derzeit, dass Besitzer von Altbestand, also JEDER der bis zum 14.12. 2021(!) seine Magazine meldet, nach wie vor kaufen, besitzen und benutzen darf und zwar ganz ohne Verein.
So steht es im neuen Waffengesetz und insofern keine DFVO aus dem BMI kommt, bleibt es auch dabei.
Angeschmiert sind nur Diejenigen, die nach dem 14.12.2021 Hi-Cap Mags kaufen wollen.

Und ich glaube auch kaum, dass ein Schiesstandbetreiber diese ausschliesst, besonders diejenigen die Stände fürs dynamische Schiessen anbieten.

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Re: Highcap Magazine im Jahre 2020

Beitrag von AUG-andy » Fr 18. Okt 2019, 12:00

Mjoelnir hat geschrieben:
Fr 18. Okt 2019, 11:40
AUG-andy hat geschrieben:
Do 17. Okt 2019, 10:18

3) Sie wollen nur B Waffen auf der Karte wegen leichteren Wiederverkauf
Jetzt hab ich mir den ganzen Thread durchgelesen und mehrmals am Kopf gegriffen.
Punkt 3 ist einfach falsch, da die Waffe nur Kat A wird, wenn man ein Hi-Cap ansteckt, sprich du kannst deinen HA mit 10er Mag ganz normal als Kat B verkaufen.

Und wenn User die nur mitreden, aber nichts wissen, hilft das genau gar nichts, ausser dass sich noch mehr User an den Kopf greifen und es damit gut sein lassen, sprich wiederum Falschinformationen im Forum einfach unwidersprochen bleiben.

FAKT ist derzeit, dass Besitzer von Altbestand, also JEDER der bis zum 14.12. 2021(!) seine Magazine meldet, nach wie vor kaufen, besitzen und benutzen darf und zwar ganz ohne Verein.
So steht es im neuen Waffengesetz und insofern keine DFVO aus dem BMI kommt, bleibt es auch dabei.
Angeschmiert sind nur Diejenigen, die nach dem 14.12.2021 Hi-Cap Mags kaufen wollen.

Und ich glaube auch kaum, dass ein Schiesstandbetreiber diese ausschliesst, besonders diejenigen die Stände fürs dynamische Schiessen anbieten.
Du bist anscheinend der "Rechtsexperte" :lol:
Genau so wird es nicht sein ! Deine B Waffe wird zu A umgestuft mit den 30er Mags.
So einfach dann A als B verkaufen wirds nicht spielen.
Würde sagen : Abwarten und Tee trinken, keiner kennt noch zu 100% wie es gehandhabt wird !!!
MfG
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Re: Highcap Magazine im Jahre 2020

Beitrag von Colonel Erran Morad » Fr 18. Okt 2019, 12:38

Ich verstehe nicht, warum immer wieder gesagt wird, man müsse abwarten wie etwas gehandhabt wird. Der Gesetzestext ist ziemlich klar - eine davon abweichende "Handhabung" durch die Behörden wäre Willkür.

Was tatsächlich noch unklar ist, sind die Verwaltungshandlungen im Hintergrund der Novelle. Das hat uns als Rechtsunterworfene aber nicht zu interessieren. Der Staat hat das neue Gesetz umzusetzen - wie kann uns egal sein.

@AUG-andy: Ich finde es unnötig jemanden süffisant als "Rechtsexperten" zu bezeichnen, noch dazu wo Mjoelnir das Gesetz korrekt interpretiert hat: Solange an eine Kategorie B Schusswaffe kein großes Magazin angesteckt wird, wird keine Kategorie A daraus.
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woolf
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Re: Highcap Magazine im Jahre 2020

Beitrag von woolf » Fr 18. Okt 2019, 12:43

AUG-andy hat geschrieben:
Fr 18. Okt 2019, 12:00
Genau so wird es nicht sein ! Deine B Waffe wird zu A umgestuft mit den 30er Mags.
So einfach dann A als B verkaufen wirds nicht spielen.
Und hast du dafür was handfestes, oder ist es auch nur (d)eine Vermutung? ;)

Hier ein Gegenargument, nämlich der § 17 (1):
7. von halbautomatischen Faustfeuerwaffen mit Zentralfeuerzündung und eingebautem oder eingesetztem Magazin, das mehr als 20 Patronen aufnehmen kann;
8. von halbautomatischen Schusswaffen mit Zentralfeuerzündung, soweit sie nicht unter Z 7 fallen, mit eingebautem oder eingesetztem Magazin, das mehr als zehn Patronen aufnehmen kann;
Daraus lässt sich ableiten, dass der Gesetzgeber auf das tatsächliche Vorhandensein von großen Magazinen in der Waffe abstellt, nicht auf den bloßen gemeinsamen Besitz von Waffen und entsprechenden Magazine und deren Meldung.

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Re: Highcap Magazine im Jahre 2020

Beitrag von AUG-andy » Fr 18. Okt 2019, 12:50

Colonel Erran Morad hat geschrieben:
Fr 18. Okt 2019, 12:38
Ich verstehe nicht, warum immer wieder gesagt wird, man müsse abwarten wie etwas gehandhabt wird. Der Gesetzestext ist ziemlich klar - eine davon abweichende "Handhabung" durch die Behörden wäre Willkür.

Was tatsächlich noch unklar ist, sind die Verwaltungshandlungen im Hintergrund der Novelle. Das hat uns als Rechtsunterworfene aber nicht zu interessieren. Der Staat hat das neue Gesetz umzusetzen - wie kann uns egal sein.

@AUG-andy: Ich finde es unnötig jemanden süffisant als "Rechtsexperten" zu bezeichnen, noch dazu wo Mjoelnir das Gesetz korrekt interpretiert hat: Solange an eine Kategorie B Schusswaffe kein großes Magazin angesteckt wird, wird keine Kategorie A daraus.
Ihr habt alle die rosarote Brille auf!
In Österreich wurde noch nie ein gültiges Waffengesetz von allen Behörden absolut gleich umgesetzt. Egal ob es Kontrollen oder Erweiterungen angeht, das melden von Zubehör , wird von jeder Behörde anders gehandhabt und ausgelegt. Warum gibt es sooo viele Threads davon? Deine Behördenwillkür ist Gang und Gebe in Österreich.
MfG
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Re: Highcap Magazine im Jahre 2020

Beitrag von Nuss_95 » Fr 18. Okt 2019, 13:06

Colonel Erran Morad hat geschrieben:
Fr 18. Okt 2019, 12:38
Der Gesetzestext ist ziemlich klar - eine davon abweichende "Handhabung" durch die Behörden wäre Willkür.
Das wär ja ganz was neues in Österreich :o

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Re: Highcap Magazine im Jahre 2020

Beitrag von Colonel Erran Morad » Fr 18. Okt 2019, 13:28

Gegen Behördenwillkür gibt es schlagkräftige Rechtsmittel. Meine Vermutung ist, dass viele Waffenbesitzer - wie zum Beispiel du AUG-andy mit deiner Schwarzmalerei - dazu neigen, ungesetzliches Verhalten der Behörden widerspruchslos hinzunehmen.

Dass es in manchen Fragen je nach BH unterschiedliche Praktiken gibt ist alleine dem Umstand geschuldet, dass die BHs mangels Widerstand der Legalwaffenbesitzer schalten und walten wie sie wollen. Da muss man als gesetzestreuer Bürger einfach bis hinauf zu den Gerichtshöfen gehen, denn was die sagen ist für alle BHs dann verbindlich.

Aber was ich im Forum hier bisher so gelesen habe, geben viele resigniert auf bevor sie es überhaupt versucht haben. Von einer gesunden Waffenkultur, ähnlich der in den USA, wo die Bürger sich gegen den Staat zur Wehr setzen (Stichwort 2nd amendment) kann man unter dem Gesichtspunkt gar nicht reden, das ist eher Obrigkeitshörigkeit was hier herrscht.

Und diese Einstellung sollten wir spätestens seit Ende der Monarchie nicht mehr haben.
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Re: Highcap Magazine im Jahre 2020

Beitrag von Nydorian » Fr 18. Okt 2019, 14:27

Colonel Erran Morad hat geschrieben:
Fr 18. Okt 2019, 13:28
Gegen Behördenwillkür gibt es schlagkräftige Rechtsmittel. [...]
schon mal eines aktiviert?
nein?
dachte ich mir ;)
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Re: Highcap Magazine im Jahre 2020

Beitrag von Mjoelnir » Fr 18. Okt 2019, 14:34

Wie gesagt, hier wird seit einiger Zeit recht viel Blödsinn verbreitet, ich weiss nicht, warum man eine Richtigstellung mit deppert reden quittieren muss.

Das mit den Hi-Caps von Kat A zu B und retour ist eindeutig, da ist nix zu interpretieren,da der Text das wie man oben sieht explizit regelt.
Wo es das nicht spielt, ist bei den unter 60cm langen Kat A - die bleiben immer Kat A.

Behördenwillkür wurde ja zB bei den Erweiterungen auch halbwegs beseitigt, das WaffG sollte man eventuell lesen können, nicht nur so tun als ob man es verstanden hätte.

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Re: Highcap Magazine im Jahre 2020

Beitrag von AUG-andy » Fr 18. Okt 2019, 14:40

Mjoelnir hat geschrieben:
Fr 18. Okt 2019, 14:34
Wie gesagt, hier wird seit einiger Zeit recht viel Blödsinn verbreitet, ich weiss nicht, warum man eine Richtigstellung mit deppert reden quittieren muss.

Das mit den Hi-Caps von Kat A zu B und retour ist eindeutig, da ist nix zu interpretieren,da der Text das wie man oben sieht explizit regelt.
Wo es das nicht spielt, ist bei den unter 60cm langen Kat A - die bleiben immer Kat A.

Behördenwillkür wurde ja zB bei den Erweiterungen auch halbwegs beseitigt, das WaffG sollte man eventuell lesen können, nicht nur so tun als ob man es verstanden hätte.
Ich hoffe im Sinne aller LWB das du Recht behältst.
Nur so richtig glauben kann ich es erst wenn es auch so Umgesetzt wird wie du es sagst. In der Vergangenheit hat es zumindest nicht funktioniert.
MfG
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Re: Highcap Magazine im Jahre 2020

Beitrag von R_B_ » Fr 18. Okt 2019, 15:20

Nydorian hat geschrieben:
Fr 18. Okt 2019, 08:43
Maddin hat geschrieben:
Do 17. Okt 2019, 19:08
Darum wird auch das Bleiverbot aktuell wieder ganz heiß. Ein neuer Anlauf für die Kommission also den legalen Waffenbesitz zu zerschlagen.
was im ende nur dazu führt dass es genauso viele waffen gibt aber die leute weniger übung haben und es zu mehr unfällen kommen wird.

und wenn einer einfach nur schaden anrichten will und mit seinem leben abgeschlossen hat ist es ihm wurscht ob er 100€ an kugeln für die aktion kauft oder 1000€ investieren muss. hell. vermutlich nehmen entsprechende irre einen kredit dafür auf wenns sein muss.

das problem ist dass menschen glauben dass gesetze uns vor irren schützen könnten. wäre das so hätte es reichen müssen "mord" zu verbieten. wer sich an dieses gesetz nicht hält, hält sich an kein anderes.
Ziel des Bleiverbotest ist nicht das Blei zu verbannen sondern den Schiesssport teurer zu machen, wenn es erst mal verboten ist reicht es nur zb jährlich eine gewisse Praxis nachweisen zu müssen, und schon sind Waffen nur noch für gut situierte Menschen leistbar. It´s that simple. Gehe bei EU Gesetzen generell davon aus dass sie gegen die Bevölkerung und deren Freiheit gerichtet sind. Im Fall Österreich könnte das bedeuten: Sportschütze sind solche Personen welche jährlich 1000 Schuss mit jeder in ihrem Besitz befindlichen Waffen nachweisen können. Alle 5 Jahre muss beim Waffenführerschein das psychologische Gutachten, welches dann vielleicht 500€ kostet, bestätigt respektive neu gemacht werden...... Den Gemeinheiten sind kreativ keine Grenze gesetzt, und glaubt mir DAS WIRD SO KOMMEN

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Re: Highcap Magazine im Jahre 2020

Beitrag von Maddin » Mo 21. Okt 2019, 08:45

Colonel Erran Morad hat geschrieben:
Fr 18. Okt 2019, 12:38
Ich verstehe nicht, warum immer wieder gesagt wird, man müsse abwarten wie etwas gehandhabt wird. Der Gesetzestext ist ziemlich klar - eine davon abweichende "Handhabung" durch die Behörden wäre Willkür.

Was tatsächlich noch unklar ist, sind die Verwaltungshandlungen im Hintergrund der Novelle. Das hat uns als Rechtsunterworfene aber nicht zu interessieren. Der Staat hat das neue Gesetz umzusetzen - wie kann uns egal sein.

@AUG-andy: Ich finde es unnötig jemanden süffisant als "Rechtsexperten" zu bezeichnen, noch dazu wo Mjoelnir das Gesetz korrekt interpretiert hat: Solange an eine Kategorie B Schusswaffe kein großes Magazin angesteckt wird, wird keine Kategorie A daraus.
Das kannst du über viele Bestimmungen im WaffG sagen.

Das beste Beispiel ist die Bestimmung zum Führen. Da steht eindeutig interpretativ "ungeladene Waffen kann man nicht führen" drin. Da steht aber nicht "Transport im Hosenbund" oder "in der Bauchtasche"verboten. Trotzdem wird sowas zu 100% als Führen ausgelegt werden. Bei der Willkür im Waffenrecht sind wir ja schon lange angekommen...

Wurde in der Rechtssprechung auch so entschieden. Soviel also dazu, dass die Leute keine Rechtsmittel ergreifen und sich gegen Behördenwillkür zu wehren versuchen. ;)

Ich bin mir auch sehr sicher, dass es die "dynamische" Kat. A/B nicht geben wird. Aber schauen wir mal...

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Re: Highcap Magazine im Jahre 2020

Beitrag von gewo » Mo 21. Okt 2019, 09:03

Maddin hat geschrieben:
Mo 21. Okt 2019, 08:45

Das kannst du über viele Bestimmungen im WaffG sagen.

Das beste Beispiel ist die Bestimmung zum Führen. Da steht eindeutig interpretativ "ungeladene Waffen kann man nicht führen" drin.
wo sollte das bitte stehen?
WAFFENFÜHRERSCHEINKURS gegen Voranmeldung Mittwoch + Samstag in Wien 22 um ab € 27,- zuzügl. Nebenkosten. Informationen und Anmeldung: http://www.doubleaction.at/wafs/.
Irrtum und Tippfehler vorbehalten.

Bitte keine PN, ggf. Email an info{@}doubleaction.at . Danke

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Re: Highcap Magazine im Jahre 2020

Beitrag von KjK » Mo 21. Okt 2019, 09:45

Kann man eh nur abwarten, ich glaube auch, dass, wenn die Pistole mit dem Magazin einmal als A gemeldet ist, dies so bleibt, egal welches Magazin drinnen ist.
Warum: im Gesetz steht niergenst, dass man mit einem A Platz auch eine B Waffe haben darf.
(Waffen der Kat C darf man mit einem WP für B Waffen auch nur deshalb führen, weil es im Gesetz steht, sonst würde das nicht gehen)
Hat also jemand zB eine wbk mit zwei B Plätzen und schreibt wegen der Pistole mit großem Magazin einen um; =wbk mit 1×B und 1×A Platz, würde er gegen das Gesetz verstoßen, wäre die Regelung so zu interpretieren, dass ohne großen Magazin die Waffe wieder B wird. Da er dann eine B Waffe zu viel hätte.
Also muss das Gesetz so interpretiert werden (damit die Person nicht automatisch strafbar wird), dass die Pistole immer A bleibt, unabhängig vom Magazin, welches montiert ist.
Daraus folgt aber , dass ich diese Waffe (egal mit welchem Magazin) nie jemanden ohne A Berechtigung geben darf.
Hat man zB eine wbk und einen wp und die Pistole auf der wbk als A eingetragen, so wird man (meiner Ansicht nach) diese Waffe nie mehr führen dürfen, da wp nur für B ist und die Pistole immer A sein muss, da es sonst mit den Plätzen Probleme geben wird.
Anders wäre es, wenn im Gesetz stehen würde, dass man mit einem A Platz auch eine B Waffe besitzen darf, aber das tut es nicht. oder wenn stehen würde, dass eine als A gemeldete Waffe, wenn ein kleines Magazin angesteckt ist, wie eine Waffe der Kat B behandelt wird

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