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Flinte für die Jagdprüfung

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Re: Flinte für die Jagdprüfung

Beitrag von Trommler » Fr 26. Jun 2020, 17:39

Das ist das Problem, bei der Kugel schiesse ich Loch in Loch. Bei der Flinte scheisse ich zu lange herum. Ich habe den Schrottschuss nie leiden können.
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Re: Flinte für die Jagdprüfung

Beitrag von Wilhelmshoehe » Fr 26. Jun 2020, 20:23

Trommler hat geschrieben:
Fr 26. Jun 2020, 17:39
Das ist das Problem, bei der Kugel schiesse ich Loch in Loch. Bei der Flinte scheisse ich zu lange herum. Ich habe den Schrottschuss nie leiden können.
Wie machst es auf der Riegel/Drückjagd?
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Re: Flinte für die Jagdprüfung

Beitrag von Trommler » Sa 27. Jun 2020, 06:22

Ich bin gerade bei der Jagdprüfung, keine Ahnung wie ich mich bei der Riegeljagd tun werde. Das ist für mich in weiter Ferne. Muss einmal die Prüfung schaffen. Wobei ich den laufenden Hasen gut treffe. Das Problem sind die Tauben.
Mein Zugang kommt eher vom sportlichen Schießen. Ich hatte nie das Bedürfnis mit Schrott zu schießen. Wenn ich hier die Aussagen so lese, dann scheinen sich Präzisionsschützen mit Schrott eher schwer zu tun, als Leute die bisher eher weniger mit dem Schießsport u tun hatten, oder natürlich Skeet- und Trapschützen.
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Re: Flinte für die Jagdprüfung

Beitrag von Wilhelmshoehe » Sa 27. Jun 2020, 11:46

Trommler hat geschrieben:
Sa 27. Jun 2020, 06:22
Ich hatte nie das Bedürfnis mit Schrott zu schießen.
Das hatte ich auch nie und werde ich auch nie haben! :lol:

Bewegte Ziele sind vom Prinzip her gleich, egal ob Kugel oder Schrot beschossen. Bei der österreichischen Jagdprüfung entspricht die Kugel eben stationären, Schrot aber bewegten Zielen. In Wahrheit ist das Urproblem hier nicht ob Schrot oder Kugel, sondern ob bewegt oder stationär. Daher kommt auch die Schwierigkeit der Präzisionsschützen, welche großteils nur stationäre Ziele beschiessen. Schießsport ist jedoch klar beides!

Der Rollhase ist in der Regel nah und bleibt auf mehr oder weniger konstanter Entfernung. Seine Bewegung ist eher 2 dimensional, sofern er hüpft. Daher braucht er weniger Vorhaltemaß und das Vorhaltemaß selbst bleibt auch konstanter.

Fliegende Tauben bewegen sich dagegen 3 dimensional. Das macht's schwieriger.

Auf der Treib-, Drück- oder Riegeljagd ist die Bewegung des Wildes auch 3 dimensional, zusätzlich zu immer möglichen Richtungs- sowie Geschwindigkeitsänderungen, welche sich schwer am Schießplatz reproduzieren lassen. Daher muss man sich gerade auf Bewegungsjagden doppelt und dreifach sicher sein, bevor man den Finger krümmt. Detail am Rande, dies ist auch der Grund warum die Engländer die Jagd nebst anderen Aspekten auch als Sport sehen.

In Deutschland ist der laufende Keiler Teil der Jagdprüfung, da schmeißt's auch viele...

Um auf deine ursprüngliche Frage zurückzukommen, wichtig ist das dir die Flinte passt und du damit jedes mal genau gleich in den Anschlag kommst. Man hat auch tendenziell mehr Zeit als man annimmt, also "ned hudl'n"!
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Re: Flinte für die Jagdprüfung

Beitrag von Trommler » Mo 29. Jun 2020, 09:09

Nur bei der Büchse habe ich ein Drückjagdglas oben. Bei der Flinte weiss ich nie so recht wie ich anvisieren soll. Die Taube fliegt in einer Parabel von mir weg. also muss man einmal drauf und einmal drunterhalten, je nach dem ob sie steigt oder fällt. Mein Trainer sagt immer der erste Schuss ist zu tief, der zweite zu hoch. Mir ist noch die Ballistik des Schrotschusse ein Rätsel. Mit dem laufenden Keiler habe übrigens ich keine Not.
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Re: Flinte für die Jagdprüfung

Beitrag von Wilhelmshoehe » Mo 29. Jun 2020, 12:40

Der Keiler mit Kimme und Korn wird dann ja wohl auch gehen, also am Glas wird's nicht liegen. Die Flinte ist genau gleich, nur ohne Kimme ;)

Mach's also einfach gleich wie beim Keiler, vergiss des ganze Parabel und Ballistik Ding: Linie finden, durchziehen, abziehen und basta.

Schüsse auf die fallende Übungstaube kann man sich sparen. Da ist die schon megaweit weg, super windanfällig, und außerdem verhält sich kein Flugwild so...
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Re: Flinte für die Jagdprüfung

Beitrag von Evilcannibal79 » Mo 29. Jun 2020, 13:43

Tja, das Flintenschiessen ist so eine Sache.
Da hats mich auch ganz schön gewuzelt beim ersten Tontauben training für die Prüfung.
Wennst da anfängst zu zielen hast schon verloren, das muss intuitiv gehen.
Das muss man aber üben üben üben.
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Re: Flinte für die Jagdprüfung

Beitrag von ums57 » Mo 29. Jun 2020, 22:25

Ich habe damals auch lange üben müssen! :)

Das Um und Auf war der richtige Anschlag, und der braucht die passend Flinte und viel Übung! Habe mir eine halbe Tontaube im Wohnzimmer an der Wand befestigt und Anschlagen geübt!

Und wie schon viele gesagt haben, wenn du anfängst zu Zielen ist schon alles vorbei!

Bei mir funktioniert unfokussiert auf die Bunkerkante schauen, wenn die Taube sichtbar wird weiter nur auf die Taube schauen und gleichzeitig kommt die Flinte in den Anschlag!

Wenn ich anfange zum Nachdenken ist auch gleich Pause! ;-) Das passiert aber zum Glück nur am Stand und nie bei der Jagd!
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Re: Flinte für die Jagdprüfung

Beitrag von forester_1 » Di 30. Jun 2020, 08:43

Wichtig ist vor allem auch die Grundposition vorm Abruf der Taube

Als Anfänger musst dir das von jemanden zeigen lassen der sich auskennt

Wenn du dir da einen auf gut deutsch Scheiss einlernst dann büßt du das in der Zukunft bitter

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Re: Flinte für die Jagdprüfung

Beitrag von Trommler » Di 30. Jun 2020, 14:48

An sich ist der Trainer recht engagiert. Aber er kann mir auch nicht so recht sagen was ich falsch mache. Der Frust bei mir steckt tief, da ich ansonsten in allen anderen Schiessdisziplinen eher zum vorderen Mittelfeld gehöre.
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Re: Flinte für die Jagdprüfung

Beitrag von forester_1 » Di 30. Jun 2020, 14:51

Wann beschießt du Taube?
Du solltest sie im steigen beschießen - zweiter Schuss spätestens wenn sie grad wieder am fallen ist

Hat Trainer kontrolliert wie du über Laufschiene guckst? Passt das wirklich alles?

Wo bist du wenn du zum ersten Mal ein Zielbild hast? Also Anschlag fertig ist. Du solltest optimal minimal unter der taube mit Anschlag fertig sein um "bewusst" die Taube praktisch zuzudecken mit dem Korn für den ersten Schuss

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Re: Flinte für die Jagdprüfung

Beitrag von Trommler » Di 30. Jun 2020, 19:02

Im Prinzip mache ich es genauso! Nur der Treffer bleibt aus. Eines ist andreas: ich ziele etwas unter die Taube. Morgen ist wieder Training, ich werde draufhalten. Visierbild ist ein Achter bestehend aus dem Korn vorne und dem Korn hinten.
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Re: Flinte für die Jagdprüfung

Beitrag von Nuss_95 » Di 30. Jun 2020, 19:18

Trommler hat geschrieben:
Di 30. Jun 2020, 19:02
Im Prinzip mache ich es genauso! Nur der Treffer bleibt aus. Eines ist andreas: ich ziele etwas unter die Taube. Morgen ist wieder Training, ich werde draufhalten. Visierbild ist ein Achter bestehend aus dem Korn vorne und dem Korn hinten.
Bei der geraden Taube die von dir weg fliegt zielst du drunter?

Ich fahre der Taube mit dem Lauf nach, und sobald ich sie mit dem Lauf verdecke drücke ich ab. 10/10 Tauben, das einzige schwierige sollte der Anschlag sein.

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Re: Flinte für die Jagdprüfung

Beitrag von Trommler » Di 30. Jun 2020, 19:39

Danke! Dachte ich mir auch schon weil laut Trainer schieße ich zu tief. Meine Kurzwaffen mit verstellbarer Visierung (Revolver, als Trommler eh klar) sind so eingestellt, dass ich die Scheibe leicht aufsitzend beschiesse. Offenbar bekommt man gewisse Gewohnheiten nur schwer aus dem Kopf.
Morgen probiere ich diese Erkenntnis in die Tat umzusetzen.
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Re: Flinte für die Jagdprüfung

Beitrag von Wilhelmshoehe » Mi 1. Jul 2020, 08:43

Freu mich auf deinen Bericht!
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