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Empfehlung Jagd Fernglas

Weidmannsheil! Jagdprüfung, Jagderlebnisse, Ausrüstung und alles was sonst zur Jagd gehört.
Evilcannibal79
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Re: Empfehlung Jagd Fernglas

Beitrag von Evilcannibal79 » Mi 9. Sep 2020, 12:18

gewo hat geschrieben:
Mi 9. Sep 2020, 11:51
Evilcannibal79 hat geschrieben:
Mi 9. Sep 2020, 09:28
Hab gestern das DDoptics Pirschler 8x56 bekommen.
Natürlich gleich ausgepackt und durchgeschaut ;)
Erster Eindruck war sehr positiv.
Das Bild ist sehr klar, scharf und kontrastreich.
Am Abend auch gleich im Revier ausprobiert und der positive Eindruck ist geblieben.
Super Sicht bis zum letzten Büchsenlicht.
Erkennen und Ansprechen war auch noch im letzten Licht möglich aber da hätte ich keinen sicheren Schuss mehr platzieren können.
Auch mein Jagdkollege der ein Swarovski führt war echt überrascht wie viel Fernglas man für rund 600,- bekommt.
Haptik etc alles wunderbar, besonders gefallen haben mir die verstellbaren Okularmuscheln die fühlbar einrasten, auch mit Brille sehr gut
zu verwenden sind.
Es werden die nächsten Wochen zeigen ob mein erster Eindruck bleibt.
Meine Augen konnten gestern Abend zum Swaroski nicht wirklich einen Unterschied feststellen.
Warscheinlich gibts schon einen Unterschied bei absoluten HighEnd Gläsern aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen was ein Fernglas noch recht viel besser können soll.....
ja das gen3 pirschler (sollte ein gen3 sein beim preis den du geschrieben hast) ist wirklich sehr gut

wir haben auch schon einige von den gen2 pirschler verkauft - die gabs zuletzt um ca. € 400,-
die sind um einen tick weniger lichtstark als die neuen gen3 aber koennen trotzdem noch bei den vier mal so teuren edelmarken mitspielen

am besten mal live im revier ausprobieren
swaro oder zeiss €.€€€,- fernglas in gleicher vergroesserung gegen das € 570,- DD 8x56 gen3 pirschler

ich kenne niemand der in der praxis einen nenneswerten unterschied feststellen konnte
genau den Eindruck hatte ich von dem Glas gestern.
Ja ist ein Gen3
Da ich derzeit auch noch auf der Suche nach einem "Sauenglas" bin und eigentlich ein S&B Klassik in der engeren Auswahl hatte
werde ich nun doch vielleicht dem DDoptics Nachtfalke eine Chance geben.
Hat das jemand in Verwendung? Ab welcher Vergösserung wirds duster? und hat jemand den Vergleich zum einem Glas der Premiumhersteller?
"Ich hab hier 6 kleine Freunde, die alle schneller laufen als du ... "

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ssg69koppi
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Re: Empfehlung Jagd Fernglas

Beitrag von ssg69koppi » Mi 9. Sep 2020, 12:33

Ich hab ein Nachtfalke 8x56 Fernglas in Verwendung und bin damit sehr zufrieden! Auch in der Dämmerung ist noch gut schauen damit ;)
Mit den Premiumherstellern siehst du vielleicht eine viertel Stunde länger etwas (selber getestet), aber ob eine viertel Stunde den enormen Mehrpreis rechtfertigt???? Das muss halt jeder selber für sich entscheiden!
Mir ist es das nicht wert, mein Nachtfalke hat glaub ich was um die 300-400 gekostet und für ein gleichwertiges Premiumglas zahlst gleich mal 1000+
Preis/Leistung ist für mich absolut Top

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Grüße ausn Woidviertel :at1:

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kuni
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Re: Empfehlung Jagd Fernglas

Beitrag von kuni » Mi 9. Sep 2020, 16:32

ssg69koppi hat geschrieben:
Mi 9. Sep 2020, 12:33
Ich hab ein Nachtfalke 8x56 Fernglas in Verwendung und bin damit sehr zufrieden! Auch in der Dämmerung ist noch gut schauen damit ;)
Mit den Premiumherstellern siehst du vielleicht eine viertel Stunde länger etwas (selber getestet), aber ob eine viertel Stunde den enormen Mehrpreis rechtfertigt???? Das muss halt jeder selber für sich entscheiden!
Mir ist es das nicht wert, mein Nachtfalke hat glaub ich was um die 300-400 gekostet und für ein gleichwertiges Premiumglas zahlst gleich mal 1000+
Preis/Leistung ist für mich absolut Top

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Du weißt aber schon, wie lange eine Viertelstunde ist. Bei uns hat sich in der Abenddämmerung das Austrittsverhalten vom Rehwild massiv nach hinten verschoben. Die meisten Stücke habe ich heuer schon bei sehr dunkler Umgebung geschossen.

Die Qualität eines Fernglases sieht man erst nach Jahren. Mein billiges Vortex ist jetzt 3 Jahre alt und eiert herum (Diamond). Es wird nur mehr schwer scharf. Sicher gibt es eine Garantie - aber man hat eine Freude.

Ich habe seit einige Monaten ein neues Leica (Geovid 3200 in 8x42) - das greift sich ab Werk schon anders an (auch wenn es einige Macken hat - mache mal einen Bericht dazu)

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Re: Empfehlung Jagd Fernglas

Beitrag von Evilcannibal79 » Mi 9. Sep 2020, 16:46

Der limitierende Faktor ist doch aber immer noch die Zieloptik.
Da kanst das teuerste Fernglas haben, wenn man keine gute Zieloptik hat.
Ich hab ein Kahles 2,4-12x56 montiert und bilde mir ein das des Ding echt super ist, aber ich seh mit dem DDoptics definitiv noch was wenn mit dem Glas eigentlich schon schluss wäre.
Warum soll ich also 3x,4x oder 5x soviel ausgeben wenns des andere auch tut und wirklich hochwertiger hat sich das Swaro im Vergleich auch Haptisch nicht angefühlt.
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Re: Empfehlung Jagd Fernglas

Beitrag von Hane » Mi 9. Sep 2020, 17:43

Ich bin kein Rotwildjäger und kann mich nur gedanklich leicht in diesen Bereich einfühlen, aber hier ein Beispiel:
Du hast einen 3er Hirschen frei, die Hirschen treten aber nur beim letzten Büchsenlicht aus.
Mit dem einen Glas erkennst du leider ein 2cm kleines Detail nicht, das du mit dem anderen Glas noch erkennen kannst.
Dieses kleine Detail bedeutet aber einen falschen Abschuss, eventuell einen roten Punkt, paar tausend Euro Strafe, Entzug der Jagdkarte, oder was auch immer.
Das wäre für mich, wie Gewo so schön sagt, ein nennenswerter Vorteil des anderen Glases.
Das ich mit dem Zielfernrohr weniger als mit dem Fernglas sehe, ist eh normal, stört mich aber nicht. Ansprechen mit dem Fernglas, für den Schuss muss ich nur die Trefferzone im Zielfernrohr erkennen.

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Re: Empfehlung Jagd Fernglas

Beitrag von kuni » Mi 9. Sep 2020, 17:55

Hane hat geschrieben:
Mi 9. Sep 2020, 17:43
Ich bin kein Rotwildjäger und kann mich nur gedanklich leicht in diesen Bereich einfühlen, aber hier ein Beispiel:
Du hast einen 3er Hirschen frei, die Hirschen treten aber nur beim letzten Büchsenlicht aus.
Mit dem einen Glas erkennst du leider ein 2cm kleines Detail nicht, das du mit dem anderen Glas noch erkennen kannst.
Dieses kleine Detail bedeutet aber einen falschen Abschuss, eventuell einen roten Punkt, paar tausend Euro Strafe, Entzug der Jagdkarte, oder was auch immer.
Das wäre für mich, wie Gewo so schön sagt, ein nennenswerter Vorteil des anderen Glases.
Das ich mit dem Zielfernrohr weniger als mit dem Fernglas sehe, ist eh normal, stört mich aber nicht. Ansprechen mit dem Fernglas, für den Schuss muss ich nur die Trefferzone im Zielfernrohr erkennen.
yep - und als Jäger soll man aus 100m Entfernung alles richtig erkennen - was dann 4 Mann der Bewertungskomission mit Trophäe und Kiefer am Tisch nicht eindeutig feststellen können....

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Re: Empfehlung Jagd Fernglas

Beitrag von Wilhelmshoehe » Do 10. Sep 2020, 09:28

kuni hat geschrieben:
Mi 9. Sep 2020, 17:55
yep - und als Jäger soll man aus 100m Entfernung alles richtig erkennen - was dann 4 Mann der Bewertungskomission mit Trophäe und Kiefer am Tisch nicht eindeutig feststellen können....
Das ist aber sowieso ein anderes Thema... :whistle:
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Re: Empfehlung Jagd Fernglas

Beitrag von Gämse » Mo 14. Sep 2020, 20:30

Kann den letzten 3 Beiträgen nur zustimmen.

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