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Erfahrungsbericht Hornady SST

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Lindenwirt
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Re: Erfahrungsbericht Hornady SST

Beitrag von Lindenwirt » Fr 7. Mai 2021, 23:01

Habe das Geschoss jetzt auch in Verwendung in der 308. Mir wurde mehrmals abgeraten aber ich habe es natürlich trotzdem probiert. Die Präzision ist nahezu perfekt, daher der erste Versuch auf Wild.
Jahrling, 245m, Treffer ins Leben. Der Jahrling stand wie einbetoniert, machte keinen cm mehr, machte aber auch keine Anstalten umzufallen. Also sofort repetiert, beobachtet und nach 20sec dann zweiter Schuss, Treffersitz 2 cm daneben, wieder Lunge und Leber. Dann ist er, auch nicht sofort, umgefallen.
Sowas habe ich noch nie erlebt, bzw. kennt man das nur von Gams.
Naja, ich probiere mal weiter.
Zur info noch: Ausschuss bei 10kg Reh jedenfalls nur kalibergross. Pansen hat’s zum Teil rausgerissen. (ja, das drückts durch das kleine Loch) Leber, Lunge zerlegt aber Wildbret in Ordnung.

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Re: Erfahrungsbericht Hornady SST

Beitrag von Sauer202 » Sa 8. Mai 2021, 11:23

Das mit stehenbleiben hatte ich auch schon bei einem Jahrling. 80m mit 300Wby Mag, 180TTSX

gewo
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Re: Erfahrungsbericht Hornady SST

Beitrag von gewo » Sa 8. Mai 2021, 12:40

Jene kunden die regelmäßig bleifrei schießen müssen Wie zum Beispiel Berufsjäger in Nationalparks etc. sagen eigentlich alle das selbe.
Das was am ehesten funktioniert ist das TTSX Geschoss und zwar immer das leichteste einer KaliberGruppe.

Praktisch alles andere verhält sich wie Vollmantel und ist weitgehend unbrauchbar
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Re: Erfahrungsbericht Hornady SST

Beitrag von Sauer202 » So 9. Mai 2021, 13:47

Ich schieße jagdlich 95% nur bleifrei. Bei mehreren 100 Stücken ohne Probleme. Wenn einmsl ein Stück setehenbleibt und erst dann umfällt ist es kein Problem. Totfluchten nur in wenigen Fällen und da nur wenige meter. Für die Gewinnung von Lebensmitteln verwende ich nur bleifrei, alles andere ist unverantwortlich. In den 3 Jagdten wo ich Pächter bin wird seit langem nur bleifrei gejagd. Nicht unwesentlich für eine hohe Zahl an Bleifreijägern ist die Einstellung des örtlichen Waffenhandels zu Bleifrei.

Am meisten verwende ich das 277 130 Grain TTSX aus meiner 270 Win und das 308 180 Grain aus meiner 300Wby Mag. Verwende aber auch gerne das Aero und Pritz Geschoß aus diversen Jagdwaffen.

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Re: Erfahrungsbericht Hornady SST

Beitrag von Lindenwirt » So 9. Mai 2021, 14:08

Warum sollte es unverantwortlich sein mit nicht bleifreier Munition zu jagen? Soweit ich weiß kann, selbst wenn man einen Bleisplitter runterschluckt, nichts passieren, da das Blei 1:1 wieder ausgeschieden wird. Die Magensäure vermag das Blei nicht aufzulösen oder habe ich was verpasst?

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Re: Erfahrungsbericht Hornady SST

Beitrag von gewo » So 9. Mai 2021, 16:30

Sauer202 hat geschrieben:
So 9. Mai 2021, 13:47
Ich schieße jagdlich 95% nur bleifrei. Bei mehreren 100 Stücken ohne Probleme. Wenn einmsl ein Stück setehenbleibt und erst dann umfällt ist es kein Problem. Totfluchten nur in wenigen Fällen und da nur wenige meter. Für die Gewinnung von Lebensmitteln verwende ich nur bleifrei, alles andere ist unverantwortlich. In den 3 Jagdten wo ich Pächter bin wird seit langem nur bleifrei gejagd. Nicht unwesentlich für eine hohe Zahl an Bleifreijägern ist die Einstellung des örtlichen Waffenhandels zu Bleifrei.

Am meisten verwende ich das 277 130 Grain TTSX aus meiner 270 Win und das 308 180 Grain aus meiner 300Wby Mag. Verwende aber auch gerne das Aero und Pritz Geschoß aus diversen Jagdwaffen.
wenn du ein revier hast
- in welchem du immer auf die ungefaehr selbe entfernung schiesst
- keine straeucher oder kleine aeste in der schusslinie sind
- und es dir gelungen ist fuer DEINE waffe fuer diese entfernung und fuer die stuecke die du erlegst eine brauchbare munition zu finden
dann spricht nix dagegen bleifrei zu schiessen

ausser vielleicht wenn du das wildbret fuer nahrungszwecke verwerten willst
denn im gegensatz zum blei loesen sich geschossrest aus kupfer zink und messing durch die magensaeure und du nimmst schwermetalle auf
was aber offen gesagt kaum vorkommt
geschossreste findet man vereinzelt in den innerein aber kaum im fleisch
selbes gilt fuer den boden
blei ist umweltneutral und verkapselt
kupfer zink und messing werden durch die umwelteinfluesse geloest und schwermetall gelangt in den nahrungskreislauf

der grosse nachteil der bleifreien geschosse ist dass sie sich durch das geringe gewicht auf unterschiedliche entfernungen unterschiedlich verhalten.
zu nahe: wie vollmantel - > nachsuche
zu weit weg: kaum wirkung - > nachsuche
es gibt nur ein relativ enges fenster in dem es gut klappt

das ganz nimmt sowieso kein gutes ende

bleipatronen sind nur fuer den seeadler ein problem
schwermetalle aus zink und kupferpatronen sind fuer menschen hochgiftig
sobald grossflaechig auf „bleifrei“ umgestellt wurde heisst die naechste umstellung „geschossfrei“ denn dass wir uns und unsere kinder vergiften wird niemand akzeptieren
da wird dann auch nimmer so lang rumgefackelt werden wie jetzt bei bleifrei
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Re: Erfahrungsbericht Hornady SST

Beitrag von WSM_Bertl » So 9. Mai 2021, 16:51

gewo hat geschrieben:
So 9. Mai 2021, 16:30
Sauer202 hat geschrieben:
So 9. Mai 2021, 13:47
Ich schieße jagdlich 95% nur bleifrei. Bei mehreren 100 Stücken ohne Probleme. Wenn einmsl ein Stück setehenbleibt und erst dann umfällt ist es kein Problem. Totfluchten nur in wenigen Fällen und da nur wenige meter. Für die Gewinnung von Lebensmitteln verwende ich nur bleifrei, alles andere ist unverantwortlich. In den 3 Jagdten wo ich Pächter bin wird seit langem nur bleifrei gejagd. Nicht unwesentlich für eine hohe Zahl an Bleifreijägern ist die Einstellung des örtlichen Waffenhandels zu Bleifrei.

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- und es dir gelungen ist fuer DEINE waffe fuer diese entfernung und fuer die stuecke die du erlegst eine brauchbare munition zu finden
dann spricht nix dagegen bleifrei zu schiessen

ausser vielleicht wenn du das wildbret fuer nahrungszwecke verwerten willst
denn im gegensatz zum blei loesen sich geschossrest aus kupfer zink und messing durch die magensaeure und du nimmst schwermetalle auf
was aber offen gesagt kaum vorkommt
geschossreste findet man vereinzelt in den innerein aber kaum im fleisch
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der grosse nachteil der bleifreien geschosse ist dass sie sich durch das geringe gewicht auf unterschiedliche entfernungen unterschiedlich verhalten.
zu nahe: wie vollmantel - > nachsuche
zu weit weg: kaum wirkung - > nachsuche
es gibt nur ein relativ enges fenster in dem es gut klappt

das ganz nimmt sowieso kein gutes ende

bleipatronen sind nur fuer den seeadler ein problem
schwermetalle aus zink und kupferpatronen sind fuer menschen hochgiftig
sobald grossflaechig auf „bleifrei“ umgestellt wurde heisst die naechste umstellung „geschossfrei“ denn dass wir uns und unsere kinder vergiften wird niemand akzeptieren
da wird dann auch nimmer so lang rumgefackelt werden wie jetzt bei bleifrei
Tut mir leid, so einen schwachsinn hab ich schon lange nicht gelesen. Es gibt bleifreie Geschosse die Wirken auf alle jagdlichen Entfernungen gleich. Also von 50-300m.
Das was du da schreibst ist hörensagen. Jage seit 2004 bleifrei. Alle Geschosse bis auf das Impala haben funktioniert. Je nachdem was man jagdlich will nimmt man daa eine oder das andere.
Einige hundert Abschüsse sind aussagekräftig genug.
Mein Tip derzeit,
https://www.lovskakrogla-ok.si/de/zuhause/
Von der 6,5 bis zur 9,3 alles schon verladen. Funktioniert hervorragend in allen Geschwindigkeitsbereichen und auf alle jagdlichen Entfernungen einsetzbar.

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Re: Erfahrungsbericht Hornady SST

Beitrag von gewo » So 9. Mai 2021, 17:10

WSM_Bertl hat geschrieben:
So 9. Mai 2021, 16:51
Tut mir leid, so einen schwachsinn hab ich schon lange nicht gelesen. Es gibt bleifreie Geschosse die Wirken auf alle jagdlichen Entfernungen gleich. Also von 50-300m.
Das was du da schreibst ist hörensagen.
Selbstverstaendlich ist das hoerensagen

Ich hoere
Und meine kunden sagen

A besseren querschnitt ueber eindruecken und erfahrungen kannst garned bekommen ....
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Re: Erfahrungsbericht Hornady SST

Beitrag von Sauer202 » So 9. Mai 2021, 17:48

Zum glück ist das Verbot von Blei bei der Jagd ja schon so gut wie durch.

Klar hat bleifrei auch Nachteile wie der höhere Geschoßpreis und der höhere Aufwand bei der Laufreinigung. Aber selbst diese sind bei einem Durchschnittsjäger kaum zu merken.

Und ein ganz wichtiger Punkt ist dieser.
„ Nicht unwesentlich für eine hohe Zahl an Bleifreijägern ist die Einstellung des örtlichen Waffenhandels zu Bleifrei. “

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Re: Erfahrungsbericht Hornady SST

Beitrag von gewo » So 9. Mai 2021, 18:49

Sauer202 hat geschrieben:
So 9. Mai 2021, 17:48
Zum glück ist das Verbot von Blei bei der Jagd ja schon so gut wie durch.

Klar hat bleifrei auch Nachteile wie der höhere Geschoßpreis und der höhere Aufwand bei der Laufreinigung. Aber selbst diese sind bei einem Durchschnittsjäger kaum zu merken.

Und ein ganz wichtiger Punkt ist dieser.
„ Nicht unwesentlich für eine hohe Zahl an Bleifreijägern ist die Einstellung des örtlichen Waffenhandels zu Bleifrei. “
das sind nicht die gravierenden nachteile

die gravierenden nachteile sind dass man einen bedingt problematischen stoff (blei) gegen einige sehr problematische stoffe ( kupfer, zink, zinn ) ersetzt
vermutlich mit dem ziel patronen mit diesem stoff bald schneller und mit breiter akzeptanz in der bevoelkerung recht bald - und mit gutem grund - verbieten zu koennen

und dass allgemein gesagt die verwendbarkeit der patrone nur mehr bedingt geeignet ist
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Re: Erfahrungsbericht Hornady SST

Beitrag von WSM_Bertl » So 9. Mai 2021, 19:19

Ja sag ich doch hörensagen.
Bild dir selber eine Meinung.
Da musst aber zuerst mal a paar hundert Stückln erlegen, die meisten Öbf Leut sind übrigens zufrieden.
Klar ist die Waffenlobby dagegen, Geschosse vom Apotheker wie Rws noch teurer und Ottonormaljäger spielt nimma mit und will sichs leisten. Kein Wunder, sind ja die meisten zu knausrig um wenigstens am Aufgang der Jagdsaison ihre Büchsen kontroll zu schiessen.
Nimm Messing statt Kupfer, Zinn oder Zink, dann bist safe und der Reinigungsaufwand geringer als bei Blei.

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Re: Erfahrungsbericht Hornady SST

Beitrag von gewo » So 9. Mai 2021, 20:27

WSM_Bertl hat geschrieben:
So 9. Mai 2021, 19:19
die meisten Öbf Leut sind übrigens zufrieden.
Wessen brot ich ess, dessen lied ich sing.
Die wuerden einfach gerne ihren job behalten

Und DIE sind aufgrund der hohen anzahl an erlegten stuecken wenigstens in der lage die vglsw schlecht geeigneten patronen durch einen hervorragenden treffersitz trotzdem waidgerecht einzusetzen.

Die allermeisten öbf leut sind profis
Bei den liegt alles im feuer
Egal welches werkzeug du ihnen in die hand gibst
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Re: Erfahrungsbericht Hornady SST

Beitrag von WSM_Bertl » Mo 10. Mai 2021, 07:22

Dem ist nichts hinzuzufügen.

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