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Ruger American Rifle in .223

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Ernst1996
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Ruger American Rifle in .223

Beitragvon Ernst1996 » Di 10. Jan 2017, 17:34

Hallo erstmal alle zusammen :at1:

Bin schon seit seeeehr langer Zeit begeisterter Mitleser in eurem Forum und bin froh auch endlich dabei zu sein :dance:

Kurz zu mir: Auch wenn es nicht dem Alter entspricht bin ich schon seit dem ich denken kann begeisterter Schütze und ,,Jäger". Bin von klein auf (3 oder 4) bei etlichen Nieder und Hochwildjagden dabei gewesen und am Schießstand in unserem Verein bin ich ein gern gesehener Schütze. Aus schulischen Grunden konnte ich leider erst 2016 den Jagdschein erlangen und übe nun in unserem kleinen Revier in der Weststeiermark meine jagdlichen Erfahrungen als Ausgangsscheinbesitzer aus.
Als Jäger der 5 Generation in meiner Familie haben ich und mein Vater natürlich vele Waffen in allen möglichen Kaiebern von 6,5 bis 9,3 gesammelt.

Vor ca einem Jahr bekam ich als ein Geschenk eine Heym .222rem/16/70 BBF und war so dermaßen überzeugt von der Leistung auf Reh und Hase dieser kleinen Kugel das ich unbedingt eine .223 rem Ruger American Rifle kaufen musste.

Beweggründe dafür waren unter anderem:
-billige Munition
-angeblich ausgezeichnete weitschussfähigkeit
-günstig
-Präzise
-Habe ich eigentlich nur wirklich sehr schöne Gewehre Zuhause die ich auch sehr gerne auf der Jagd benutze aber sie sind mir einfach für den Stand und die Pirsch zu schade deswegen wollte ich einen günstigen ,,Plastikbomber"

Nun meine Fragen die mir hoffentlich jemand beantworten kann (Bitte nicht böse sein finde einfach schon seit 2 Wochen rein garnichts passendes zu diesem Kaliber):

1.) Munitionsempfehlung: Jagd auf Fuchs, Reh, Hase und Zielscheibe 100,200 und 300 m
2.) Sollte man die Einbettung irgendwie ändern?? Es ist nämlich ein Bipod montiert und angeblich soll dies ziemlich schlecht für die Präzision sein weil die Bettung anliegt
3.) Hat jemand sonst Erfahrung über diese Waffe oder kann mir irgendjemand was dazu erzählen??

Danke schon mal im Voraus für eure Antworten und nachträglich gutes und frohes neues Jahr :at2:

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Hane
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Re: Ruger American Rifle in .223

Beitragvon Hane » Di 10. Jan 2017, 23:00

1: RWS Teilmantel
2: ?
3: ?

Ernst1996
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Re: Ruger American Rifle in .223

Beitragvon Ernst1996 » Mi 11. Jan 2017, 00:19

Guten Abend Hane,

Hast du die RWS .223 TM selbst schon eingesetzt??

Lg

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Re: Ruger American Rifle in .223

Beitragvon Tobi1987 » Mi 11. Jan 2017, 09:54

Ein montiertes Zweibein ist bei einem nicht freischwingenden Lauf anscheinend besser als den Schaft jedes Mal an einer anderen Stelle aufliegen zu lassen. Mit dem Bipod bleibt das Schwingungsverhalten bei jedem Schuss mehr oder weniger gleich.

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Re: Ruger American Rifle in .223

Beitragvon Ernst1996 » Mi 11. Jan 2017, 10:11

Danke :)

Meine Sorge ist eben das der Lauf nicht frei schwingt weil womöglich der Vorderschaft etwas anliegt :(
Kann ich also den Schaft innen etwas abschleifen damit dies eben nicht der Fall ist?? :\

Und zum Thema Munition:
Ich selbst schieße bei allen meinen Gewehren hauptsächlich RWS und bei einer Norma

Hab aber gehört das die .223 RWS aufgrund der Rasantz ziemlich reißt was für Reh (Wildbrettentwertung) und Fuchs (Balg) ziemlich schlecht wäre weswegen ich auch gern ein paar Alternativen gewusst hätte

lg

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Re: Ruger American Rifle in .223

Beitragvon Tobi1987 » Mi 11. Jan 2017, 10:15

Du könntest versuchen, einen Geldschein zwischen Lauf und Schaft durchzuschieben und die Stellen, an denen er anliegt vorsichtig abschleifen. Meine Meinung zu dem Thema ist aber, dass man es bei einer solchen Gebrauchswaffe eher sein lassen sollte. Meine Remington 700 ist auch nicht freischwingend. Im Schaft ist ein definierter Auflagepunkt für den Lauf und in Verbindung mit dem Zweibein sind damit Gruppen vom Durchmesser einer kleinen Münze auf 100m möglich. Das sollte jagdlich auf jeden Fall ausreichend sein. Das ganze Schwingungsthema wird überbewertet, wenn man nicht zwanghaft Loch-in-Loch schießen will.

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Re: Ruger American Rifle in .223

Beitragvon Ernst1996 » Mi 11. Jan 2017, 11:20

Danke Tobi für die tolle Antwort :)

Ist deine 700er auch in .223??

Wenn ja, was nutzt du jagdlich für eine Munition??

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Re: Ruger American Rifle in .223

Beitragvon Tobi1987 » Mi 11. Jan 2017, 11:25

Ja, ich habe eine Remington 700 SPS Varmint in .223, ich jage allerdings nicht, hier kann ich dir leider nicht weiterhelfen :-). Diese hat einen 21mm dicken Lauf, was wohl auch noch seinen Teil zur Präzision beiträgt.

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Re: Ruger American Rifle in .223

Beitragvon Ernst1996 » Mi 11. Jan 2017, 11:34

Achso ich verstehe :)

Schießt du auch mehr als auf die 100 Meter??

Hab mir bei meinem WH 5 Packungen Prvi Partizan gekauft und warte nur darauf das Zangtal wieder aufsperrt *.*

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Re: Ruger American Rifle in .223

Beitragvon Tobi1987 » Mi 11. Jan 2017, 11:48

Ab und zu in Ulm auf 300m. Soweit ich mich erinnern kann, war der Streukreis unter 10 cm.

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Re: Ruger American Rifle in .223

Beitragvon Ernst1996 » Mi 11. Jan 2017, 11:51

Mit welcher Munition wenn ich fragen darf??

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Re: Ruger American Rifle in .223

Beitragvon Lindenwirt » Mi 11. Jan 2017, 11:52

Also meine alte Pro Hunter (nicht die SX) schoss mit Zweibein ca. 5 - 7 cm höher, 100% nachvollziehbar.
Das neue SX Modell schiesst mit Zweibein genau dorthin wo ich auch ohne Zweibein bin. Ersteres war auch "jagdlich" nicht vertretbar.
.223 ist eines der meist verbreitetsten Kaliber auf Rehwild, da sollte sich Munition finden lassen. Wenn du keine Reserven für Hoch-, Schwarzwild brauchst sicher eine gute Wahl.

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Re: Ruger American Rifle in .223

Beitragvon Tobi1987 » Mi 11. Jan 2017, 11:59

War nur S&B Schütte.

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Re: Ruger American Rifle in .223

Beitragvon Ernst1996 » Mi 11. Jan 2017, 12:06

Nein Reh ist bei uns das Größte, obwohl Sauen ab und zu bei uns durchstreifen. Aber dafür sitzt eh mein Kollege mit meiner 8x56IS neben mir :)

Obwohl es ein weit verbreitetes Kaliber ist hört trotzdem sehr wenig darüber und wenn dann nur zu rasant oder zu schwach :/

Danke Tobi für die tollen Tipps :D

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Re: Ruger American Rifle in .223

Beitragvon Hane » Mi 11. Jan 2017, 15:16

Ernst1996 hat geschrieben:Guten Abend Hane,

Hast du die RWS .223 TM selbst schon eingesetzt??

Lg



Ich verwende es in der .222, viel um ist da nicht. Auf 100 Meter ist die .223 um 34 m/s schneller.

Wenn deine Büchse damit klar kommt, kannst du schwerere Munition verwenden, die fliegt langsamer.

Ich habe einen Bekannten mit einer Krico und einen mit einer Steyr, die verwenden in .223 die schwere Lapua Munition mit voller zufriedenheit


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