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93 oder CL ll

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Rene357
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93 oder CL ll

Beitrag von Rene357 » Mi 17. Jul 2019, 17:19

Was würdet ihr empfehlen
Eine Blaser R93 (neuwertig) oder doch eine Steyr Cl ll und warum?

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Hane
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Re: 93 oder CL ll

Beitrag von Hane » Mi 17. Jul 2019, 17:33

Steyr
Weil ich mit allen meinen Steyr zufrieden bin.
Weil ich Österreicher bin.
Weil mir Blaser und der Markenhype darum unsympathisch ist.
Weil ich über die R93 schon mehr schlechtes als von Steyr gehört habe.

Bamburi
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Re: 93 oder CL ll

Beitrag von Bamburi » Mi 17. Jul 2019, 17:44

Grundsätzlich ist das schwierig da es eine sehr allgemeine Frage ist.
Ich meine es kommt da auch stark auf den Einsatzzweck, Kaliber Modell usw. an.
Tendenziell würde ich aber eher zur Steyr CL2 greifen weil meiner Ansicht nach besonder die SX Version eine moderne, robuste und funktionale Jagdwaffe ist.
Hatte die CL2 SX bei meiner kürzlichen Anschaffung auch in der engen Auswahl. Ist dann aber dann die Tikka T3x CTR geworden.

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Re: 93 oder CL ll

Beitrag von WüstenAdler » Mi 17. Jul 2019, 18:12

Blaser, wegen Kaliber Wechsel und Geradezug
Am Arsch, die Waldfee!

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Re: 93 oder CL ll

Beitrag von loksi67 » Mi 17. Jul 2019, 18:34

CL II SX Druckpunktabzug! :-)

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Re: 93 oder CL ll

Beitrag von scheistermuetze » Mi 17. Jul 2019, 19:59

Servus Rene357!

Ich finde, bei Blaser zahlt man zu viel fuer das, was man bekommt. Das musz aber bei einem gebrauchten Gewehr nicht zutreffen.
Um die R93 hat es damals etliche Geschichten gegeben von Systemen die beim Schusz dem Schuetzen ins Gesicht gefahren waehren. Das haben die allermeisten von uns aber nur aus anderer Leute Munde gehoert.
Ich habe drei Jagdgaeste gehabt, die nach dem Schusz nicht mehr repetieren konnten und wir haben schon ein bisserl Zeit gebraucht um diese Geraete wieder betriebsbereit zu machen. Das habe ich mit eigenen Augen gesehen und selbst erlebt.
Blaser hat damals immer alles bestritten und geleugnet. Bei spaeteren Systemen hatte man dann allerdings laut Blaser (es lebe das kurze Gedaechtnis der Kunden und Waehler) "...die Schwachstellen beseitigt..." oder so aehnlich. No jo....
Ich bin kein Techniker und kein Buechsenmacher und werde mich hier auch auf keine Fachdiskussionen einlassen. Wenn ich mir dieses System ansehe und erklaeren lasse, wie es verriegelt und ich mir vorstelle, was ein bisserl Dreck diesen vielen filigranen Teilen antun kann, danach meine Erfahrungen dazuzaehle, koennte ich damit keinen ruhigen Schusz abgeben.

Auszerdem bin i a Oesterreicher :at1: (waere das mit einem Steyr Mannlicher passiert, wuerde ich es genauso erwaehnen)

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Re: 93 oder CL ll

Beitrag von Lindenwirt » Do 18. Jul 2019, 07:32

Bamburi hat geschrieben:
Mi 17. Jul 2019, 17:44
Grundsätzlich ist das schwierig da es eine sehr allgemeine Frage ist.
Ich meine es kommt da auch stark auf den Einsatzzweck, Kaliber Modell usw. an.
Warum hängt das vom Kaliber ab? Wenn der TE sich zwischen den beiden Waffen entscheiden möchte, gehe ich davon aus das er ein Kaliber im Auge hat, welches bei beiden verfügbar ist. Ich kann mir nicht vorstellen das im Kaliber .243 die eine und im Kaliber .308 die andere mehr Sinn machen würde.

EDIT: Aja, und nimm die Steyrer. ;) Hab selber die CL II SX, verwende fast nur mehr diese Waffe, sehr gutes Arbeitsgerät mit TOP Schussleistung.
Zuletzt geändert von Lindenwirt am Do 18. Jul 2019, 07:47, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: 93 oder CL ll

Beitrag von MauserM03 » Do 18. Jul 2019, 07:44

Steyr! Aus den bereits o.a. Gründen...

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Re: 93 oder CL ll

Beitrag von Bamburi » Do 18. Jul 2019, 08:21

Lindenwirt hat geschrieben: Warum hängt das vom Kaliber ab?
Habe das etwas allgemein gehalten. Grundsätzlich hast natürlich recht, bei gleichem Kaliber fast egal.
Meiner Meinung nach kann aber ein Empfehlung schon auch vom Kaliber abhängen.
Zum einen geht für mich nicht eindeutig hervor dass es sich um das selbe Kaliber handelt, bei R93 hat er geschrieben "neuwertig", das lässt mich auf eine gebrauchte schließen. (Wird die überhaupt noch neu angeboten?)
Da besteht durchaus die Möglichkeit dass es ein "suboptimales Kompromisskaliber" ist, so nach dem Motto "eigentlich wollte ich ja eine 308, aber die gebrauchte in 7x64 passt auch..." (ist als beispiel gedacht, keine OT- Kaliber-Diskussion an dieser Stelle). Bei der Neuwaffe hätte man die freie Wahlmöglichkeit.
Ein zweiter Grund warum das Kaliber entscheiden sein kann, für eine 222er kann die Waffenempfehlung anders ausfallen als für eine 9,3x62. Daher auch die kombinierte Frage nach dem Einsatzzweck.
Beispiel: Für ein universelles Arbeitstier in 308 gäbe es meinerseits eine klare Empfehlung für die CL2. Will er eine reine Drückjagdwaffe dann könnte auch die R93 eine Überlegung sein.

Unabhängig davon, was für den TE noch zu bedenken ist, wie ist die Ausstattung der R93? Mündungsgewinde vorhanden? Bei einer neuen CL II kann man das gleich mitbestellten falls SD ein Thema sein sollte.

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Re: 93 oder CL ll

Beitrag von Coolhand1980 » Do 18. Jul 2019, 09:11

Hast beide Waffen mal in der Hand gehabt?
Mir ist am Wichtigsten, dass der Schaft passt und damit ein sauberer Anschlag möglich wird.
Mit der Kinnspitze den Schaft berühren und sich die Schusshand völlig verdrehen, damit man zum Abzug gelangt, fällt nicht unter sauber.

Was ich an der R93 und der R8 mag, ist die kurze Baulänge, die der Tatsache geschuldet ist, dass das Magazin über dem Abzug eingebaut ist. Bei gängigen anderen Jagdwaffen ist das Mag vor dem Abzug verbaut. Damit wird die Waffe um ca. 10cm länger, bei gleicher Lauflänge. Wenn du jetzt auf der Steyr einen SD auch noch montierst, wird das Ding ganz schnell über 120cm lang.
So einen Besenstiel finde ich in einer Kanzel sehr unpraktisch, wenn man leise in den Anschlag kommen muss.
Bei der R93 ist das Magazin aber auch nicht abnehmbar. Das geht erst bei der R8.
Für mich ist das aber kein Nachteil, bei meiner R8 habe ich sogar auf dieses Extra verzichtet. 5+1 reicht mir an Muni, schnelles Nachladen hab ich noch nie benötigt auf der Jagd.

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Re: 93 oder CL ll

Beitrag von Lindenwirt » Do 18. Jul 2019, 09:19

Da hat der Coolhand recht, das ist ein gutes Argument, ich hasse auch nichts mehr als mit dem Lauf irgendwo anzuecken. Meistens ist es dann nämlich der ungünstigste Zeitpunkt.
Man kann das ein bisschen mit dem Kaliber kompensieren, die Steyrer gibts zum Beispiel beim Wertgarner in .308 mit 407mm Lauf. Die Steyrer Breeze in dem Kaliber hat ebenfalls diesen kurzen Lauf verbaut. Ich habe meinen auf 48cm gekürzt, mit der .308 kein Problem. Bei anderen Kalibern geht das aber natürlich nicht so leicht.
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Re: 93 oder CL ll

Beitrag von turrikan » Do 18. Jul 2019, 09:33

Ich würde immer die Steyr nehmen, Argumente wurden im Beitrag bereits etliche genannt.

Persönlich kaufe ich nichts von Bla-Sau-Mau.
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Re: 93 oder CL ll

Beitrag von kuni » Do 18. Jul 2019, 11:22

Bei R8 und CL II würde ich überlegen - aber die R93 würde ich nicht kaufen. Bei uns in der Gegend hat es eben jemanden das Gesicht zerlegt und das war ein eindeutiger Konstruktionsfehler, der erst mit der R8 behoben wurde.

Ich führe eine R8, ich musste diese damals haben. Wäre gestorben wenn nicht eine R8 mit Lochschaft etc. im Haus wäre. Heute würde ich wieder einen normalen Repetierer kaufen. Die Länge ist bei mir nicht so relevant. Was mich stört sind die echt sehr hohen Preise für alles. Magazin ~350-400€ etc.

Meine war schon mehrmals bei Blaser - ist sicher ein Montagsmodell. Spannschieber bleibt nicht vorne oder geht so schwer, dass man beide Hände braucht. Die vordere Riemenöse ist schon 2x runter gefallen - Tipp von Blaser: nehmens an guten Kleber. Der Schaft hat sogar schon die Vorrichtung um diesen Konstruktionsmangel zu beheben - aber Blaser hat vermutlich noch viele Riemenösen lagernd. Die Schussleistung meiner Waffe ist nicht wirklich gut - aber lt. Blaser noch in der Herstellervorgabe. (30mm mit z.b. Premier Match). Es gab auch den Tipp, ich sollte mal einen anderen Lauf probieren (kostet neu ~ 1.200€)

Zweibein entweder das (recht teure) filigrane Magnetteil, oder in den Vorderschaft ein Loch bohren.

Der Vorteil des Kaliberwechsels wird meiner Meinung nach überbewertet. Meine R8 kostete damals (ohne Optik) ~5K - da kriegt man 2 Standardwaffen dafür. Und ich habe mittlerweile in jedem notwendigen Kaliber eine. Das Umschrauben samt Kontrollschuss geht mir auf den Sack.

Positiv finde ich die Aufnahme der Optik. Diese ist direkt am Lauf - wenn du ihn also wechselst passt die echt immer sehr genau.

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Re: 93 oder CL ll

Beitrag von Andi308 » So 18. Aug 2019, 07:32

Hallo, ich war ein eingefleischter Steyr Fan... Habe aber letztes Jahr alle Steyr verkauft und mir meine R8 gekauft nach meinen Wünschen... Ich liebe das Teil! Laufwechsel, Schussleistung,... ein Traum! Nachteil sind die doch hohen Preise. Aber da stellst dir 1x das Grundgerüst zusammen und dann wechselst die Kaliber dann doch recht günstig... Hast halt den Vorteil immer das gleiche Grundgerüst zu haben. Mich hat gerade dies an meinen 4 Steyr Waffen gestört... Waren halt 4 verschiedene Modele und jedes mal musste ich mich wieder eingewöhnen... Aber R93? Dann lieber zum R8 weil da bekommst halt Läufe usw. auch neu und musst nicht den Gebrauchtmarkt durchstöbern... Der R8 ist auch sicherlich das bessere Model...

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Re: 93 oder CL ll

Beitrag von Sauer202 » So 18. Aug 2019, 08:44

Für mich spricht so gut wie alles gegen den R93. Die wesentlichen Minuspunkte sind der Plastikverschluss, Geradezug und die Handspannung.

Für den schnellen Laufwechsel gibt es andere bessere Waffen wo man noch schneller und einfacher den Lauf wechseln kann.

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