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Revolver aus Jahr 1880 - 1910

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tiberius
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Re: Revolver aus Jahr 1880 - 1910

Beitrag von tiberius » Do 24. Sep 2020, 14:20

Hi,
Ein paar Ordonanzrevolver sind dadurch auch "Platzsparend" geworden.
Vorderlader Percussionsrevolver ist mitr klar (warns aber schon vorher), aber
welche modernerer Bauart wären das, besonders mit Zentralfeur Patronen?

mfg tiberius
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vman
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Re: Revolver aus Jahr 1880 - 1910

Beitrag von vman » Do 24. Sep 2020, 15:52

finds nur schade, dass man das Ding dann gut 1 Jahr nicht zu Gesicht bekommt

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Norander
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Re: Revolver aus Jahr 1880 - 1910

Beitrag von Norander » Fr 25. Sep 2020, 10:40

tiberius hat geschrieben:
Do 24. Sep 2020, 14:20
Hi,
Ein paar Ordonanzrevolver sind dadurch auch "Platzsparend" geworden.
Vorderlader Percussionsrevolver ist mitr klar (warns aber schon vorher), aber
welche modernerer Bauart wären das, besonders mit Zentralfeur Patronen?

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Colt 1871/72 Mason Conversion, 1873, Remington 1875, 1890, die div. Rast u Gasser, Reichsrevolver M79, M83, div. belgische Taschenrevolver, Webley MK I-IV, S&W No.3, S&W Hand Ejektor .38, Iver Johnson 1. und 2. Modell. Glisenti 1874, Schweizer Ordonannz Revolver.

Natürlich nur sofern es sich um Originale handelt deren Herstellungsdatum vor 1900 liegt. Viele davon bekommt man nachgeschmissen, andere sind fast unbezahlbar. Die Aufzählung ist natürlich nicht vollständig. Für die meisten Modelle sollte man Wiederlader sein.
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tiberius
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Re: Revolver aus Jahr 1880 - 1910

Beitrag von tiberius » Fr 25. Sep 2020, 11:42

Servus,
Colt 1871/72 Mason Conversion, 1873, Remington 1875, 1890, die div. Rast u Gasser, Reichsrevolver M79, M83, div. belgische Taschenrevolver, Webley MK I-IV, S&W No.3, S&W Hand Ejektor .38, Iver Johnson 1. und 2. Modell. Glisenti 1874, Schweizer Ordonannz Revolver.

Natürlich nur sofern es sich um Originale handelt deren Herstellungsdatum vor 1900 liegt. Viele davon bekommt man nachgeschmissen, andere sind fast unbezahlbar. Die Aufzählung ist natürlich nicht vollständig. Für die meisten Modelle sollte man Wiederlader sein.
Danke für die Aufzählung.
Wie kann man das Baujahr nachweisen wenn auf der Waffe nichts eingeschlagen ist?
Im Zweifelsfall Vorlage beim Gutachter oder gibts da Merkmallisten etc.?

Das wäre natürlich eine schöne Gelegenheit ins Wiederladen einzusteigen, die alten Wheelies interessieren mich immer schon.
Welche von den aufgezählten sind da am wenigsten schwierig zum Wiederladen bzw. sogar mit modern verfügbarer Munition zu betreiben?

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PS: der Nagant Revolver 1895 sofern vor 1900 hergestellt fällt da auch rein, oder ?
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Re: Revolver aus Jahr 1880 - 1910

Beitrag von bino71 » Fr 25. Sep 2020, 13:30

Schau doch in die Liste. Link ist im Thread:
- Belgischer Nagant M1878 (9,4 mm)
- Belgischer Nagant M1878/86 (9,4 mm)
- Norwegischer Ngant M1883 (7,5 mm)
- Schwedischer Nagant M1887 (7,5x22)
- Brasilianischer Nagant M1893 (.44)
- Russischer Nagant Mod.1895 (7,62x38R)

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tiberius
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Re: Revolver aus Jahr 1880 - 1910

Beitrag von tiberius » Fr 25. Sep 2020, 14:24

Hi,

thx!

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Re: Revolver aus Jahr 1880 - 1910

Beitrag von Norander » Fr 25. Sep 2020, 20:10

44-40 Win, 44 Russian, 45 Colt, .38 S&W , .38 Long Colt (Achtung nicht Short Colt), 455 Webley wären meine Favoriten zum Wiederladen. Da dafür passende Geschosse und Hülsen zu bekommen sind. Auch Fabriksmunition ist leichter zu bekommen. Eine Waffe in 44-40 oder 45 Colt sollte man ohnehin haben.

Die meisten europäischen Modelle haben komplett obsolete Kaliber welche zumeist nur für die eine Waffe passen. Hülsen sind ebenfalls schwer zu bekommen. Fabriksmunition für derartige Waffen gibt's am ehesten noch von Fiocchi.
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Re: Revolver aus Jahr 1880 - 1910

Beitrag von rhodium » Fr 25. Sep 2020, 22:04

die Grenze 1871 wurde schon wohlüberlegt gezogen ... da sind davor eher Stiftfeuerwaffen u. ä. zu finden.

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Re: Revolver aus Jahr 1880 - 1910

Beitrag von hasgunz » Mo 5. Okt 2020, 17:40

Naja, 1871 war die Einführung der "durchgebohrten Trommel" von Colt für die Metallpatronen.
Danach kam erst der "Konventionelle" Revolver wie wir ihn kennen auf.

LG
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Re: Revolver aus Jahr 1880 - 1910

Beitrag von Fivegunner » Mo 5. Okt 2020, 18:58

hasgunz hat geschrieben:
Mo 5. Okt 2020, 17:40
Naja, 1871 war die Einführung der "durchgebohrten Trommel" von Colt für die Metallpatronen.
Danach kam erst der "Konventionelle" Revolver wie wir ihn kennen auf.

LG

Sorry, das ist schlichtweg Quatsch!

Smith & Wesson brachte 1857 ihr Revolvermodell No. 1 auf den Markt. Das war ein siebenschüssiger SA Revolver im Randfeuerkaliber .22 short.

Schon1865 kam das erste "Grosskaliber" Modell von S&W im Kaliber .32. Wieder war es ein Randzünder.

S & W war Alleininhaber des Patents auf die komplett durchbohrte Trommel und vergab keine Lizenzen, sondern reagierte sofort mit Klagen sobald jemand versuchte eine Patrone von hintern in einer Tommel zu laden. Richtig ist, mit aislaufen des RW Patentes konnte die Konkurrenz reagieren und gleichartiges auf den Markt bringen, wo sich dann das Beste durchsetzte (oder derjenige mit dem dicksten Schmiergelldbudget). Ist heute nicht anders!
1911 - It's like a Glock, but for men!

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Re: Revolver aus Jahr 1880 - 1910

Beitrag von hasgunz » Do 8. Okt 2020, 17:50

Sorry, hatte das anders im Kopf. Danke für die Klarstellung.

LG
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Re: Revolver aus Jahr 1880 - 1910

Beitrag von helmsp » Di 13. Okt 2020, 20:16

Ein Auszug aus meiner WBK Erweiterung:
2.1.1 Modell Smith & Wesson Model No. 1
Das Modell "Model No. One" markierte sowohl den Beginn der Ära der geschlossenen Patrone als auch den Beginn der Firma Smith & Wesson. Samuel Colt hatte seit Ende 1830 ausschließlich das Patent für den Drehmechanismus eines Revolvers inne. Als dieses Patent abgelaufen war, erfand Daniel B. Wesson die .22-Randfeuerpatrone und einen kleinen 7-Schuss-Revolver um diese abzufeuern. Horace Smith und Daniel B. Wesson arbeiteten erneut zusammen um den neuen Waffentyp herzustellen. Als Hindernis erwies sich, dass das Konzept eines von einem Ende zum anderen durchgebohrten Zylinder von Rollin White patentiert wurde. White hatte den durchbohrten Zylinder im Rahmen eines Plans zur Verbesserung der Colt-Revolver patentieren lassen, jedoch hatte Samuel Colt kein Interesse an Whites Konzept. Smith und Wesson erwarben bald das Recht zur Verwendung des Rollin White-Patents und begann mit der Fertigung. Das Patent von White gewährte S&W ein virtuelles Monopol für die Herstellung effektiver Revolverpatronen bis ins Jahr 1872. S&W nannten diese .22-Randfeuerpatrone "Number One cartridge", ein Name, dem die Waffe (und nicht umgekehrt!) dann zugeordnet wurde. Die Patrone entsprach im Wesentlichen der heute noch verkauften .22 Short, die zwischenzeitig aber bloß noch bei ambitionierten Sportschützen, die vielfach alte olympische Pistolen schießen, in Verwendung ist.
Gebaut wurde das "Model No. One" von 1857 bis 1881, gut erhaltene Exemplare sind rar geworden und entsprechend teuer. Für einen historisch interessierten Sammler sind sie äußerst erstrebenswerte Gegenstände.
Meine S&W Revolver Videos: www.youtube.com/swaficionado

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