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Finnischer Nagant M44 - gibts sowas?

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kemira
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Finnischer Nagant M44 - gibts sowas?

Beitrag von kemira » Mo 10. Okt 2011, 13:40

Moin Leute,

ich hab letzthin in ner Preisliste bei nem Händler nen finn. Nagant M44 gesehen.

a) ich hab im Netz zwar über alle möglichen Finnen was gefunden, aber nicht über nen M44??
Kann sichs dabei um nen m1939 handeln, der 1944 gestempelt wurde?
b) wenn ja, was is das Ding so wert?

lg!
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trenck
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Re: Finnischer Nagant M44 - gibts sowas?

Beitrag von trenck » Mo 10. Okt 2011, 14:08

Hi Kemira,

hier habe ich etwas gefunden:

http://www.7.62x54r.net/MosinID/MosinVariations.htm
Position 203, "Soviet M44 with Finnish marks"

und hier, lt dem "Seltenheitsindex" hat diese Variation den höchsten Seltenheitswert, 10 von 10 (unter "Soviet M44", "Finnish "[SA]" marked"):
http://www.7.62x54r.net/MosinID/MosinRarity.htm

Falls das wirklich so ein Ding ist und nicht nur ein Irrtum des Händlers, hättest Du eine Seltenheit gefunden.

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Re: Finnischer Nagant M44 - gibts sowas?

Beitrag von kemira » Mo 10. Okt 2011, 14:13

na den kuck ich mir heut mal an.
Wenns "nur" ein finnischer m/1939 ist ists wenigstens ne nette Kanone zum Rumballern.

Danke, Trenck!
Zuletzt geändert von kemira am Mo 10. Okt 2011, 14:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Finnischer Nagant M44 - gibts sowas?

Beitrag von wolf » Mo 10. Okt 2011, 14:13

#
Zuletzt geändert von wolf am Mi 11. Jan 2012, 23:40, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Finnischer Nagant M44 - gibts sowas?

Beitrag von kemira » Mo 10. Okt 2011, 14:15

Möglich!

Ich kuck mir das Ding heut Abend mal an!
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Re: Finnischer Nagant M44 - gibts sowas?

Beitrag von Charles » Mo 10. Okt 2011, 14:20

Hmmm, bin beim überlegen, ob ich nicht ins Auto reinhupf und schnell in die Karawanken runterfahre und Dir die M44 wegschnappe... :whistle: ;)

Nee, war nur Spaß!


Bin pleite derzeit, kann daher nichts unternehmen... *seufz*

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Re: Finnischer Nagant M44 - gibts sowas?

Beitrag von kemira » Mo 10. Okt 2011, 14:25

Mir wär ehrlich gesagt lieber wenns ein finnischer 39er mit 1944er Stempel wär, weil ich was zum Schießen will... :-)

:mrgreen:
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Re: Finnischer Nagant M44 - gibts sowas?

Beitrag von 30-06 » Mo 10. Okt 2011, 16:19

die finnen selbst haben definitiv keine M44/38 produziert,mag aber wohl einige beutestücke die SA gestempelt sind geben (die an rückwärtige truppenteile ausgegeben wurden).
es wurden auch keine modifikationen an visier,lauf,abzug oder sonstwas gemacht.
wennst was zum schiessen (und treffen) willst wie gesagt M39/28/28-30/27.

der M39 ist einfach ein traum,würd meinen (1942er mit belgischem lauf) nie wieder hergeben ;)

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Re: Finnischer Nagant M44 - gibts sowas?

Beitrag von Promo » Mo 10. Okt 2011, 16:28

Die Finnen haben auch von Österreich erbeutete auf 8x56R (oder war das noch 8x50R?) umgerohrte Nagants die sie über Italien als Reparationszahlung nach dem Weltkrieg erhalten haben nochmals neu gerohrt .. Gibt nix was die nicht gemacht haben. Letztes Jahr war sogar eine norwegisch produzierte bei der Wehrmacht geführte Kongsberg M1914 (Lizenzfertigung der Colt M1911) mit finnischem Stempel zu haben.
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Re: Finnischer Nagant M44 - gibts sowas?

Beitrag von trenck » Di 11. Okt 2011, 06:28

30-06 hat geschrieben:wennst was zum schiessen (und treffen) willst wie gesagt M39/28/28-30/27.


Stimmt! Übrigens, einen sehr schönen M27 habe ich neulich beim Kruschitz in Wien 3 gesehen, falls es jemanden interessiert. Habe ihn nur deshalb nicht genommen, weil ich vor kurzem einen M28-30 erworben habe. Top-Gerät! Liegt bei der Trefferleistung gleich auf mit Schweden und Schweizern.

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Re: Finnischer Nagant M44 - gibts sowas?

Beitrag von Maggo » Di 11. Okt 2011, 09:03

Vorsicht ist aber geboten wenn es um Waffen geht die von dem Importeur Transarms gekommen ist.
Gerne wurden Waffen zur Wertsteigerung mit einen Begehrten Stempel gestempelt.Zumindest war es bis vor wenigen Jahren so.
Wer mit Halbautomaten Schießt ist zu faul zum Repetieren! :D


Obacht vor dem bösen Mod! ;-)
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Re: Finnischer Nagant M44 - gibts sowas?

Beitrag von 30-06 » Di 11. Okt 2011, 10:12

trenck hat geschrieben:
30-06 hat geschrieben:wennst was zum schiessen (und treffen) willst wie gesagt M39/28/28-30/27.


Stimmt! Übrigens, einen sehr schönen M27 habe ich neulich beim Kruschitz in Wien 3 gesehen, falls es jemanden interessiert. Habe ihn nur deshalb nicht genommen, weil ich vor kurzem einen M28-30 erworben habe. Top-Gerät! Liegt bei der Trefferleistung gleich auf mit Schweden und Schweizern.

Trenck


der is aber aussen hui,innen pfui ....lauf total ausgeschossen,sonst hätt ich ihn vermutlich auch gleich mitgenommen ;)

mein M28-30 und M27 sind gerade unterwegs von finnland,import hat eh über 2 monate gedauert,ich hoff es hat sich ausgezahlt :whistle:

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Re: Finnischer Nagant M44 - gibts sowas?

Beitrag von gewo » Di 11. Okt 2011, 12:42

Maggo hat geschrieben:Vorsicht ist aber geboten wenn es um Waffen geht die von dem Importeur Tran**** gekommen ist.
Gerne wurden Waffen zur Wertsteigerung mit einen Begehrten Stempel gestempelt.Zumindest war es bis vor wenigen Jahren so.



da gabs ja mal die vermutung die haben mehr stempeln als waffen auf lager ...
;-)

aber zumindestens habens den geschaeftsfuehrer jetzt wieder enthaftet
http://www.13wham.com/news/local/story/ ... fCqYg.cspx

das ist ja schon mal ein gutes zeichen


www.13wham.com hat geschrieben:Global Gun Case Involves Local Company

Reported by: Sean Carroll
Email: scarroll@13wham.com
Published: 1/27 7:33 pm
Updated: 1/28 7:18 am

Chili, N.Y. --- On Friday a German man will appear in Rochester’s Federal Courthouse to answer to charges related to an international gun smuggling operation. Authorities claim 56 year-old Karl Kleber illegally sold AK-47 drum magazines to a Chili-based gun business; American Tactical Imports (ATI) and its sister-company AmChar.

The basis for the smuggling charge Kleber now faces is a shipment of 5,760 75-round AK-47 drum magazines that federal agents believe were manufactured in China. The magazines simply hold additional rounds of ammunition for the AK-47 which is one of the most popular and prevalent machine guns in the world. It is also illegal to import those accessories from into the United States if they were made in China.

Agents believe that’s exactly what happened when that shipment of drum magazines arrived at AmChar and ATI’s headquarters on Airport Road in Chili back in 2008.

Involvement of AmChar & ATI

Anthony DiChario, a retired Rochester firefighter, is the owner of two local gun businesses that share the same building; AmChar Wholesale Inc. and American Tactical Imports or (ATI.) In an exclusive interview this week DiChario told 13WHAM News that 80% of his customers are police officers and agencies.

"I've always supported law enforcement from day one,” DiChario said. “That is why we've been in business for 45-years."

Now that DiChario finds himself and his businesses in the middle of a global investigation into gun-smuggling he admits he’s concerned with how he’ll be perceived. He also maintains he’s done nothing wrong and is, in his opinion, a “victim” in some ways.

Court documents state the investigation began with a tip about ATI receiving that shipment of 5,760 AK-47 drum magazines. However, DiChario and his representatives state the magazines were clearly marked as being made in Bulgaria and documentation appeared to support that.

"A circle and a ’10’ on it which indicates Bulgarian,” DiChario said of the marking that the gun magazines had. “That is why we bought the magazines because it was indicated as a Bulgarian magazine which is legal to import, Chinese is not."

A Global Investigation

Authorities suspect the drum magazines in question were in fact made in China and eventually bought by Karl Kleber and his German company "Transarms." Federal agents then claim the magazines were shipped to Manchester, England in March 2008 at Kleber’s request where a man named Paul Restorick of Mil-Tec Marketing Inc. allegedly tried to sell the magazines to a Florida company.

Because of the ban on importing these Chinese-made products, the deal never went through, eventually resulting in a lawsuit referenced often in court documents related to the case. Kleber and Transarms then shipped the magazines to Germany where they supposedly affixed the “Circle and 10” logo to make them appear Bulgarian.

DiChario, who says he first met Kleber at a gun show in Germany years ago, eventually bought the magazines from Transarms, and in September 2008 they arrived at the Port of New York. Months later the investigation into ATI’s receiving of the shipment began in earnest.

“Smell of Sweet & Sour”

Court documents refer to email and phone conversations between Karl Kleber and various associates, including co-defendant Gary Hyde. There are repeated mentions of these men using code words to refer to the Chinese-made accessories.

“The drum magazines must not smell of sweet and sour or of special fried” one line in the court papers states.

There are also mentions of ongoing investigations into Kleber and others by European authorities. U.S. agents claim to have learned that German investigators were looking at Kleber and Transarms for their "possible involvement in the illegal sale of machine guns via Croatia to Iraq."

The Arrests & Raid

Federal authorities are not commenting on specifics dealing with the arrests of Karl Kleber and co-defendant Gary Hyde. However, the unsealing of their criminal complaints (attached) reveals each was taken into custody in last week.

DiChario said he believes Kleber was arrested near New York City because one of his sales associates was scheduled to meet with him the following day on an unrelated matter and was subsequently informed via email that Kleber had “become ill” and had to cancel that meeting.

Court documents also state that Gary Hyde, a British businessman allegedly involved in these transactions, was taken into custody in Las Vegas, Nevada. DiChario was also in Las Vegas at a large gun show and he now suspects Hyde was there too.

On Friday January 21st federal agents also executed a search warrant at DiChario’s Chili businesses where he says they confiscated all of his computers and hard drives. (attached) DiChario said everything was returned on Monday and he only hopes that his company being “duped” into buying the drum magazines will help authorities catch suspected gun-smugglers who have been closely watched for many years.

"I'm most concerned about bringing these people to justice," DiChario said. "This is a real small potato to the big pot if you know what I'm talking about. I think they're utilizing this whole structure here to lock these guys down and get to the bottom of the big stuff."

Kleber is due back in federal court for a detention hearing on Friday and the U.S. Attorney’s Office has tentatively scheduled a press conference following that court appearance.
Waffenführerscheinkurse Mo + Mi + Fr 17:30, Sa 09:30
Kalender für Termine ausserhalb der Öffnungszeiten
https://tinyurl.com/unozywu
Bitte keine PN, ggf. Email info{@}doubleaction.at
Irrtum vorbehalten.

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Re: Finnischer Nagant M44 - gibts sowas?

Beitrag von kemira » Di 11. Okt 2011, 17:04

Entwarnung, es war ein Beutestück, kein 1939er...
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