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Uberti Conversions: Remington 1858 und Colt 1860 in .45 Colt

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Mandella
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Re: Uberti Conversions: Remington 1858 und Colt 1860 in .45

Beitragvon Mandella » Do 28. Mär 2013, 13:37

Na dann gehts ja. :handgestures-thumbupright:
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hakkikt
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Re: Uberti Conversions: Remington 1858 und Colt 1860 in .45

Beitragvon hakkikt » Do 24. Okt 2013, 12:22

Hab mit Freude deine Review gelesen, da ich auch grad mit einem Uberti New Army Conversion liebäugle.
2 Fragen hätte ich:
- Hat die Heilung des Remington funktioniert? Nach 1000 Schuß massive Probleme klingt eigentlich übel. Ein Schützenkollege hat übrigens einen Perkussions-New Army (auch von Uberti), bei dem die Trommel beim Hahnspannen etwas "Unterstützung" mit dem Finger braucht, sonst kommt sie nicht in die richtige Position.
- Was mich waffenrechtlich interessieren würde: Haben deine Replikas Plätze auf der WBK belegt? Sollten sie ja eigentlich nicht, da vor 1871... aber ich finde sehr wenig Erfahrungsberichte zur Praxis der Behörden.
Danke im voraus!
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Re: Uberti Conversions: Remington 1858 und Colt 1860 in .45

Beitragvon Sidekix » Fr 25. Okt 2013, 01:09

hakkikt hat geschrieben:- Was mich waffenrechtlich interessieren würde: Haben deine Replikas Plätze auf der WBK belegt? Sollten sie ja eigentlich nicht, da vor 1871...


Warum sollten sie nicht?
das Typenjahr der Replikas sind sind irrelevant, da es sich um Umbauten handelt
(nur unveränderte Replikas oder eben Orginale zählen!)
und das Kaliber .45 Colt wurde 1873 eingeführt
;)

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Re: Uberti Conversions: Remington 1858 und Colt 1860 in .45

Beitragvon kemira » Fr 25. Okt 2013, 10:21

Sidekix sagt es - die Dinger brauchen beide einen Platz, da sie in .45 LC sind. Aber sie sind es wert ^^

Bzgl. der Innereien des Remmi: ja, der tut mittlerweile brav seine Arbeit; allerdings hab ich mich selber drüber hergemacht.
Ned daß ich dem BüMa ned getraut hätt, aber ich bin halt ein geiziger Teifl... :lol:

Neuen Trommeltransporter samt Transporterfeder angefertigt.
Abgenudelte Rasten eckig nachgeschnitten, ,gehärtet und nochmal sanft poliert, damit nix mehr abnuppelt und das Ganze schön weich geht.

Die Colt-Replik funktioniert allerdings nach wie vor 1A.

Grüße!
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Re: Uberti Conversions: Remington 1858 und Colt 1860 in .45

Beitragvon Capulus » Fr 25. Okt 2013, 10:37

kemira hat geschrieben: allerdings hab ich mich selber drüber hergemacht.


aber das kann man nur, wenn mans kann :lol:

Reschpekt :handgestures-thumbupright:
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Re: Uberti Conversions: Remington 1858 und Colt 1860 in .45

Beitragvon kemira » Fr 25. Okt 2013, 10:48

Och, Bierdosenblech, die Nagelfeile der Holden, a Feuerzeug und a Glasl Gin, dann geht des scho... ;)
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Re: Uberti Conversions: Remington 1858 und Colt 1860 in .45

Beitragvon Capulus » Fr 25. Okt 2013, 10:51

du bist aber genügsam, ich lass mich für so Werkstatttätigkeiten net mit Naturalien bezahlen :mrgreen:
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Re: Uberti Conversions: Remington 1858 und Colt 1860 in .45

Beitragvon kemira » Fr 25. Okt 2013, 11:00

Des hätt eigentlich des verwendete Werkzeug sein sollen... :lol:

Naa Spaß beiseite, so a Trommeltransporter fürn Remmi is jetz ned der wahnsinnige Auftrag; der fürn Webley Mk.VI war a Stickl gemeiner... bissl probieren beim Einpassen muaß mal halt.
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Re: Uberti Conversions: Remington 1858 und Colt 1860 in .45

Beitragvon gewo » Fr 25. Okt 2013, 13:00

Sidekix hat geschrieben:
hakkikt hat geschrieben:- Was mich waffenrechtlich interessieren würde: Haben deine Replikas Plätze auf der WBK belegt? Sollten sie ja eigentlich nicht, da vor 1871...


Warum sollten sie nicht?
das Typenjahr der Replikas sind sind irrelevant, da es sich um Umbauten handelt
(nur unveränderte Replikas oder eben Orginale zählen!)
und das Kaliber .45 Colt wurde 1873 eingeführt
;)


hi

conversions belegen nur dann keinen platz wenn die conversion vor 1871 eingefuehrt wurde ...
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Re: Uberti Conversions: Remington 1858 und Colt 1860 in .45

Beitragvon kemira » Fr 25. Okt 2013, 13:08

Die Remington Conversion kam 1868 auf, allerdings für eine .46er Randfeuerpatrone.
Dadurch kriegt der Remington keine Platzbefreiung, da Kaliber .45 LC Zentralfeuer.

Die Colt Richards Conversion wurde 1871 patentiert und bekommt allein dadurch schon keine Platzbefreiung.
Da fällt das Kaliber nicht mehr ins Gewicht...
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Re: Uberti Conversions: Remington 1858 und Colt 1860 in .45

Beitragvon hakkikt » Fr 25. Okt 2013, 22:11

Die Conversion von 1868 war genau meine Überlegung.
Schad, es wär so fein gewesen! :) Danke für die Info und gratuliere zur erfolgreichen Reparatur!
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Re: Uberti Conversions: Remington 1858 und Colt 1860 in .45

Beitragvon groesi » Mo 8. Dez 2014, 12:53

Ein freundliches "Hallo" allerseits

Bin ein kompletter Neuling, was dieses Forum betrifft.

Da ich mich damit befasse, zwei neue Revolver zu kaufen (Cattleman 1873 von Uberti hab ich schon), hab ich diesen Beitrag "verschlungen". Denn ich möchte entweder den 1858 CONVERSION NEW ARMY von Uberti oder den 1860 RICHARDS ARMY (ebenfalls von Uberti), also genau die in diesem Forum beschriebenen Waffen.

Nun wurde mir von meinem Waffenhändler abgeraten, den open Top 1860 RICHARDS ARMY zu kaufen im Kaliber .45. Da kein kompletter Rahmen (wie z.B. der vom 1858 Conversion New Army). Ich soll Kaliber .38 nehmen, was mir persönlich nicht wirklich passt. Ich bin Westernschütze und irgendwie ist mir bei Kaliber 38 das Loch zu klein vorne am Lauf... das muss einfach etwas hermachen. Der Waffenhändler hat die Langlebigkeit in Frage gestellt, da die Waffe nicht so stabil konzipiert wurde. Da ich halt mehr als 1000 Schuss im Jahr verschiesse, würde ich diese Waffe auch regelmässig nutzen.

Dann hab ich mit der 1858 Conversion Ne Army „geliebäugelt“, da ebenfalls aus dieser Periode, jedoch aber mit kompletten Rahmen, also steifer als der Open Top. Nun lese ich aber hier, dass es offenbar Probleme mit dieser Waffe gibt….. Justierung, Anschaffung neuer Teile etc. etc.

Nun meine Frage an Euch, könnt Ihr die Meinung meines Waffenhändlers (der ebenfalls Waffenmech ist) teilen oder habt Ihr allenfalls Erfahrungswerte?

Für jede Meinung bin ich überaus dankbar.


Besten Dank und freundliche Grüsse

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Re: Uberti Conversions: Remington 1858 und Colt 1860 in .45

Beitragvon kemira » Mo 8. Dez 2014, 14:32

Hallo Groesi!

Prinzipiell hat Dein Büchser nicht unrecht, der Remington ist durch den geschlossenen Rahmen natürlich robuster.
Allerdings kann ich bei der Colt-Replik auch nach weit über 1000 recht kräftigen .45er Pillen (ich verarbeite überwiegend Vollgas-Schwarzpulverladungen) keine Schäden feststellen. Die .45LC ist eine relativ druckschwache Patrone, das halten die Dinger schon aus. Bei den Modellen mit Messingrahmen (Perkussionsrevolver) wird bei .44ern aber vom Verschießen von Fullhouse-Ladungen abgeraten, da es hier schon die eine oder andere Trommelachse aus dem System gezogen haben soll...

Was die Probleme mit den Innereien der Remington-Replik angeht, so muß ich sagen, daß ich diese bei der Colt-Replik nicht hatte und das Werkl nach wie vor perfekt funktioniert. Sie ist fürs CAS mein schnellster und problemlosester Revolver.
Aber auch die Probleme bei der Remi wären zu vermeiden gewesen, hätte ich gleich nach dem Kauf mal alle Innereien überprüft und die hochbelasteten Stellen oberflächlich nachgehärtet bzw. nachhärten lassen. Das ist kein Hexenwerk und kostet kein Vermögen.

Generell kann man bei Ubertis halt Glück haben, oder auch nicht... mein holdes Weib hat zwei .44-40er Cattlemen, die laufen wie die Uhrwerke, ich hatte zwei ältere .357er, die waren ab Werk schon im Eimer...
nach dem Kauf mal durchchecken, dann sollten sich die Probleme im Nullbereich bewegen. Bei schwerwiegenden Mängeln Umtausch oder Reparatur auf Garantie.

LG!
Kemira
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Re: Uberti Conversions: Remington 1858 und Colt 1860 in .45

Beitragvon gewo » Mo 8. Dez 2014, 15:05

kemira hat geschrieben:Bei schwerwiegenden Mängeln Umtausch oder Reparatur auf Garantie.


hi

von welcher garantie sprichst du da?
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Re: Uberti Conversions: Remington 1858 und Colt 1860 in .45

Beitragvon groesi » Mo 8. Dez 2014, 15:29

Hallo Kemira

Erstmals vielen Dank für deine Rückmeldung.

Ich bin nach wie vor hin und her gerissen. Auf der einen Seite gefällt mir der Colt (rein äusserlich für mich ein Schmuckstück), andersrum wäre der Remington robuster... Was mir am Remington nicht wirklich passt ist, dass die Patrone statt durch den Hammer (Colt) durch den Schlagbolzen / Stift ausgelöst wird. Was ist, wenn sich das Ding mal verklemmt, dann krieg ich die Trommel nie mehr raus :o)

Eine Frage habe ich noch: Gemäss deiner Ausführung schreibst du über das Nachhärten.... Tja, was versteht sich darunter? Sorry, hab nichts mit metallischem am Hut. Die Innereien.... wer härtet das? Ist das ein chemischer Vorgang oder werden da die Teile neu "geschmiedet"?

Sorry für meine Rückfrage, trotzallem herzlichen Dank für deine Info.

Beste Grüsse
Groesi


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