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Glock 19X Bericht

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Scarlover
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Glock 19X Bericht

Beitragvon Scarlover » Mo 23. Apr 2018, 18:53

Hallo zusammen

Gerne schreibe ich für Euch mein erstes Review. Hierbei versuche ich Euch die neue Glock 19X etwas näher zu bringen. Die Glock 19X ist die erste "crossover" Pistole von Glock - dafür steht das X - mehr dazu später. Dieses Review gilt nicht für die standart Gen 5 Modelle. Die Neuerungen der Gen4 zur Gen5 wurden hier bereits sehr gut ausgeleuchtet. Dieses Review gilt lediglich der Glock 19X.

Vor kurzem traten die Giganten: Glock, SIG und FN, gegeneinander an, um die Gunst der US Army zu gewinnen. Es ging dabei um die Modular Handgun System trials der US Army. Damit wollte die US Army die neue Standartpistole einführen, um die alten Beretta Pistolen ablösen zu können, welchen nun wirklich langsam (nach über drei Dekaden) ausgedient haben.

Gewonnen hat leider (ich bin kein SIG Sauer Fan - was verständlich ist, wenn man ein Eidgenosse ist und weiss dass SIG Sauer nichts mehr mit SIG zu tun hat was die Qualität betrifft) SIG Sauer mit dem Polymer Striker fired Modell P320.

Glock trat hierbei mit der Glock MHS an (die erste Glock Pistole mit einer zusätzlichen manuellen sicherung, welche dann leider bei der zivilen Variante (19X) nicht mehr zufinden ist). Da die Glock 19 MHS mehr als doppelt so teuer war hat nun mal Mil-Spec das rennen gemacht. - Das beste Produkt für den "billigsten" Preis. Dabei beziehe ich mich auf Chris Bartocci, welcher hierbei Informationen aus erster Hand ergattern konnte.

Die Manuelle Sicherung sucht man bei der Glock 19X also vergebens, dennoch gibt es einige Neuerungen, von welchen auch die anderen neuen Glock Gen5 modelle profitiert "hätten".

1. Der Schlitten der Glock 19X ist der erste Glock schlitten, welcher von Glock serienmässig beschichtet wurde. Die Beschichtung ist übrigens erste Sahne - nebenbei bemerkt. Das ist zwar eine Geschmackssache, da es auch Leute wie meinen Vater gibt, welche eine schwarze Glock immernoch für das Mass der Dinge halten aber ich finde den original von Glock beschichteten FDE Schlitten einfach nur Klasse!

2. Die Glock 19X setzt sich aus dem Griffstück einer Glock 17- und dem Schlitten einer Glock 19 zusammen. Das Griffstück wurde natürlich an die Länge des Glock 19 Schlittens angepasst. - Von daher rührt auch das X im Namen der ersten ganzheitlichen FDE Glock. Bei meinen ersten rigurosen Tests erwies sich dies extrem angenehm, da man einen viel besseren Griff hat und dadurch die Kontrolle maximiert wird.

3. Der vorne abgerundete Schlitten Trifft bei den normalen Gen5 Modellen auf ein Griffstück, welches leider nicht angeglichen abgerundet wurde. Diesen Fehler haben Die Damen und Herren von Glock jedoch mit der 19X wieder gut gemacht.

4. Ein lanyard loop ist ebenfalls, gleich neben dem Magazinschacht zu finden. Diese Halterung kann bei Bedarf jedoch leicht entfernt werden.

5. Die Glock 19X wird serienmässig mit einer originalen Glock Tritium Stahlvisierung ausgeliefert, welche in der Dunkelheit grün aufleuchtet. Dieses Feature schätze ich sehr, da die reguläre Plastikvisierung definitiv nicht meinen Ansprüchen genügt. Jedoch ist auch dies Geschmackssache. (Grins)

6. Es werden 3 Magazine in der Farbe FDE mitgeliefert. 2x19 und 1x17 Schuss Magazine. Die erhöte Magazinkapazität finde ich hierbei ebenfalls äusserst angenehm.

Ansonsten ist die Glock 19X eine ganz normale und gewohnt extrem zuverlässige Pistole. Eine Glock ist nun Mal eine Glock und da weiss man was man hat.

Ich hoffe mein kleiner Beitrag hat Euch gefallen und ich hoffe, jemandem bei seiner Kaufentscheidung geholfen zu haben.

Liebe Grüsse,
Euer Scarlover

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Re: Review meiner Glock 19X

Beitragvon Lindenwirt » Mo 23. Apr 2018, 19:50

Danke. Waren ein paar neue Infos dabei für mich. Muss gestehen, ist so eine typische „Brauch i net aber hätt i gern“ Waffe.


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Re: Review meiner Glock 19X

Beitragvon Scarlover » Mo 23. Apr 2018, 20:13

Lindenwirt hat geschrieben:Danke. Waren ein paar neue Infos dabei für mich. Muss gestehen, ist so eine typische „Brauch i net aber hätt i gern“ Waffe.


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Sehr gerne :)


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Re: Glock 19X Bericht

Beitragvon kwUAxx » Di 5. Jun 2018, 09:49

Ich hänge mich hier mal ran, so ich darf..... 8-)

Seit letzten Freitag habe ich die 19X nun auch, war am Samstag damit schießen und hatte sie am Samstagabend auch mit zur Jagd.
Ist meine erste Glock und ich finde sie, als Nichtglockfanboy der eigentlich auch nie eine Glock wollte tatsächlich richtig klasse.
Die Farbe ist außerdem absolut genial.

Sie schießt wirklich gut. Kannte praktisch selber bisher nur Gen 2 & 3 und der Abzug ist deutlich besser. Da hat sich echt was getan.
Ich empfinde ihn als deutlich weniger verwaschen und gummiartig und der Reset ist auch ordentlich. Fühlt sich sehr ähnlich dem Abzug meiner Steyr L9A1 an.
Ist und bleibt halt "strikerfired" aber dafür wirklich ok.
Das Schußverhalten empfinde ich als sehr angenehm, auch gerade dank des Griffstücks.
Geschossen habe ich ca. 200 Schuß: Geco FMJ und Hexagon, S&B FMJ sowie Patronen mit Stahlhülsen von Maxtech (oder so ähnlich)... absolut problemlos.

Auch der große Griff, inkl. langem Magazin ist völlig unproblematisch im Pancake-Holster zu führen. Liegt eng an und zeichnet eigentlich recht wenig.
Die exponierte Öse für die Fangschnur finde ich übrigens auch nicht verkehrt.
Gerade jagdl. ist das das Quentchen mehr Sicherheit.

Verbaut ist auch in D die Stahl-Tritium Visierung, was bei uns normalerweise nicht so üblich ist.
Endlich mal was Gescheites, finde ich auch sehr gut.
Rechtfertigt m.M.n. im Zusammenhang mit dem 3. Magazin durchaus den Mehrpreis.

Ja, ich mag sie... das ich das mal zu einer Glock sage. :o 8-)
Scheint wohl die Glock für Leute zu sein die eigentlich keine Glocken mögen.

Würde sie wieder kaufen und verstehe das allg. Gemotze nicht wirklich.
Mir liegt sie sehr gut.

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Re: Glock 19X Bericht

Beitragvon KGR84 » Di 5. Jun 2018, 14:12

Hai Scarlover.

Danke für den Bericht. Ich habe mal ein paar (subjektive) Fragen in Deinen Bericht geworfen. Diese mögen vielleicht etwas zynisch und kritisch klingen, sind sie aber gar nicht. Bitte fühle Dich in Deiner Bemühung der Berichterstattung nicht angegriffen!

Scarlover hat geschrieben:Hallo zusammen
...
Glock trat hierbei mit der Glock MHS an (die erste Glock Pistole mit einer zusätzlichen manuellen sicherung, welche dann leider bei der zivilen Variante (19X) nicht mehr zufinden ist). Da die Glock 19 MHS mehr als doppelt so teuer war hat nun mal Mil-Spec das rennen gemacht. - Das beste Produkt für den "billigsten" Preis. Dabei beziehe ich mich auf Chris Bartocci, welcher hierbei Informationen aus erster Hand ergattern konnte.


Warum leider? Was siehst Du als Vorteil einer externen Sicherung? Bzw. warum hättest Du soetwas gerne in einer zivilen Waffe?

Scarlover hat geschrieben:2. Die Glock 19X setzt sich aus dem Griffstück einer Glock 17- und dem Schlitten einer Glock 19 zusammen. Das Griffstück wurde natürlich an die Länge des Glock 19 Schlittens angepasst. - Von daher rührt auch das X im Namen der ersten ganzheitlichen FDE Glock. Bei meinen ersten rigurosen Tests erwies sich dies extrem angenehm, da man einen viel besseren Griff hat und dadurch die Kontrolle maximiert wird.


Mir persönlich fehlt die Sinnhaftigkeit einer Glock mit der Griffstücklänge der G17, jedoch der kurzen Lauflänge der G19. Wenn man eine kompakte Waffe möchte, ist ja gerade die Griffstücklänge das Kriterium.
Wozu möchte man (bzw. in dem Fall, da Du sie ja scheinbar hast Du) soetwas? Hat das einen positiven Einfluss auf das Schussverhalten? Oder wolltest Du die Waffe nur, weil sie die einzige in original full FDE erhältliche Glock ist?

Scarlover hat geschrieben:3. Der vorne abgerundete Schlitten Trifft bei den normalen Gen5 Modellen auf ein Griffstück, welches leider nicht angeglichen abgerundet wurde. Diesen Fehler haben Die Damen und Herren von Glock jedoch mit der 19X wieder gut gemacht.


Was stört diese nicht vorgenommene Anpassung bei der Gen5, geht sie schwerer zu holstern, bzw. bei der X besser zu holstern, oder hat das nur optische Gründe, dass das eine Verbesserung ist?

Scarlover hat geschrieben:4. Ein lanyard loop ist ebenfalls, gleich neben dem Magazinschacht zu finden. Diese Halterung kann bei Bedarf jedoch leicht entfernt werden.


Wie kann die entfernt werden? mit dem Dremel, oder ist das Ding abnehmbar.
Wenn ich es richtig verstehe ist diese 19X ja dezidiert für den zivilen Markt vorgesehen? Oder ist das falsch?
Wozu braucht man am zivilen Markt so ein Ding?

Die alten Glocks hatten da so einen kleines Locherl am unteren Ende vom Griffrücken, das hat nicht gestört, und konnte von Behörden zweckmässig genutzt werden. Warum hat das nicht gereicht?

Ich kann mir halt vorstellen, das dieses neue Design beim Einführen des Magazines störend ist.

Wie empfindest Du das, als Anwender?


Meine Meinung, dass sich diese Waffe bzw. Glock im Ganzen weg von einer Behördenwaffe hin zu einer tacticoolen Zivilwaffe entwickelt, wird durch deinen Bericht eigentlich untermauert.
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Re: Glock 19X Bericht

Beitragvon kwUAxx » Di 5. Jun 2018, 18:05

Tacticoole Zivilwaffe :clap: selten so gelacht.

Was ist an der Glock jetzt tacticool und für Zivilisten nicht brauchbar?
Du machst das an einer abnehmbaren (und dann hast Du wieder Dein geliebtes Loch) Fangschnuröse fest? Ich vermeide jetzt extra die englische Bezeichnung, um nicht zu tacticool rüberzukommen. ;)

Mal im Ernst... ob jemand etwas braucht sollte derjenige besser selber entscheiden. Von Leuten die meinen das für Waffenbesitzer machen zu müssen haben wir genug.
Ich brauche das Ding als Jäger und nutze es gern.
Und an der Öse läßt sich ein kleiner Karabiner besser befestigen als an dem Loch und er stört auch beim Magazinwechsel kein bisschen.
Wüßte auch nicht warum.

Die Sicherung brauch ich auch nicht, aber trotzdem Geschmacksache. Jeder wie er es braucht.

Warum regen sich alle über das G17 Griffstück auf?
Wem es nicht paßt kauft es nicht, so einfach.
Dafür gibt es doch nach wie vor die normale 19 ohne X.
Aber genau diese Kombo ist seit Jahren bei anderen Marken geliebt und gang und gebe:
Colt 1911 Commander
SIG P320 Carry
um mal zwei Bsp. zu nennen, es gibt deutlich mehr.

Beidseitige Bedienbarkeit... wurde Zeit.
Farbe... schick und das Bedarf da ist sieht man an den ganzen Custom Glocks.
Tritium, in der Nacht im Wald super.

Viele Sachen sind nun mal Geschmackssache.
Ich würde keine Waffe kaufen die ich kotzhäßlich finde, zuerst muß mein Bauch die wollen.
Und ich finds trotzdem ok wenn andere sie toll finden.

Was ist daran jetzt also tacticool und nur für Behörden und "Profis" brauchbar und für Zivilisten ganz doll pfui?

Manchmal frage ich mich wirklich.....

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Re: Glock 19X Bericht

Beitragvon blackys » Di 5. Jun 2018, 22:03

kwUAxx hat geschrieben:Kannte praktisch selber bisher nur Gen 2 & 3 und der Abzug ist deutlich besser. Da hat sich echt was getan.
Ich empfinde ihn als deutlich weniger verwaschen und gummiartig und der Reset ist auch ordentlich. Fühlt sich sehr ähnlich dem Abzug meiner Steyr L9A1 an.
Ist und bleibt halt "strikerfired" aber dafür wirklich ok.

Wir haben im Verein jetzt auch diverse Gen.5, bin auch sehr angenehm überrascht über den Abzug. Bei allen durch die Bank sehr schönes Verhalten für nagelneue strikerfired Abzüge. So schön sind viele unsere alten Gen.4 auch nach vielen tausend Schuss Einlaufzeit nicht. Die Minusfeder ist ja ohnehin schon ab Werk drin.


KGR84 hat geschrieben:
Scarlover hat geschrieben:3. Der vorne abgerundete Schlitten Trifft bei den normalen Gen5 Modellen auf ein Griffstück, welches leider nicht angeglichen abgerundet wurde. Diesen Fehler haben Die Damen und Herren von Glock jedoch mit der 19X wieder gut gemacht.


Was stört diese nicht vorgenommene Anpassung bei der Gen5, geht sie schwerer zu holstern, bzw. bei der X besser zu holstern, oder hat das nur optische Gründe, dass das eine Verbesserung ist?


Dieses Thema ist wohl auch bei der normalen Glock Gen.5 inzwischen Geschichte?! Ich selbst habe mir Ende Mai eine 17er Gen.5 gekauft und zwei weitere 17er und eine 19er wurden von anderen im Verein zwischen Mitte April bis Mai angeschafft. Dort ist überall das Griffstück passend zum Schlitten abgeschrägt, genau wie oben auf dem Bild bei der 19X.

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Re: Glock 19X Bericht

Beitragvon impact » Di 5. Jun 2018, 23:15

KGR84 hat geschrieben:
Scarlover hat geschrieben:4. Ein lanyard loop ist ebenfalls, gleich neben dem Magazinschacht zu finden. Diese Halterung kann bei Bedarf jedoch leicht entfernt werden.


Wie kann die entfernt werden? mit dem Dremel, oder ist das Ding abnehmbar.
Wenn ich es richtig verstehe ist diese 19X ja dezidiert für den zivilen Markt vorgesehen? Oder ist das falsch?
Wozu braucht man am zivilen Markt so ein Ding?

Die alten Glocks hatten da so einen kleines Locherl am unteren Ende vom Griffrücken, das hat nicht gestört, und konnte von Behörden zweckmässig genutzt werden. Warum hat das nicht gereicht?

Ich kann mir halt vorstellen, das dieses neue Design beim Einführen des Magazines störend ist.

Wie empfindest Du das, als Anwender?


Ich verwende diese Lanyard Loop bei meiner Gen4 Glock, fürs dynamische IPSC schießen. Hat den einfachen Grund, dass das Teil das einzige "IPSC Production Division" zugelassene Teil ist mit dem man den Schacht hinter dem Magazin verdeckt und damit die Magazinzufuhr beim Reload ein wenig erleichtert. Sonst ist es mit manchmal passiert bei zu schlampigen/schnellen Reloads mit der Auszieherrille der obersten Patrone eines vollen Magazins am steg zwischen Magazinschacht und Griffrückenschacht hängen zu bleiben, sodass sich das Magazin in meiner Hand verdreht und den Reload versaut.
Das von dir angesprochene Loch gibt es nach wie vor, und diese Lanyard Loop ist ein eigenes Teil welches mit einem Haken in diesem Loch eingreift. Ist also durch Druck mit einem Kugelschreiber etc und herausziehen einfach zu entfernen. Gibt auch einzeln zu kaufen, kostet 3€ oder sowas...
Ich verwende fast ausschließlich +2 Böden, da stört es überhaupt nicht, mit normalen Böden wäre mir aber auch nichts unangenehmes aufgefallen. Funktioniert auch mit allen (Glock) Backstraps.

Magazinbodenerweiterungen mit Taran Tactical Bauart funktionierten dann allderdings nicht mehr ohne Modifikation... falls das für jemanden relevant sein sollte...

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Re: Glock 19X Bericht

Beitragvon KGR84 » Mi 6. Jun 2018, 08:58

kwUAxx hat geschrieben:Was ist an der Glock jetzt tacticool und für Zivilisten nicht brauchbar?


Du hast ganz offensichtlich meine Fragen nicht richtig verstanden und oder missinterpretiert sie.

Aber das habe ich schon festgestellt mit Lesen und verstehen ist es hier nicht mehr sehr weit her.


Wie ich in meinem letzten Post eingangs geschrieben habe, sind diese Fragen nicht als Kritikpunkte zu verstehen, sondern ich hinterfrage hauptsächlich subjektive Empfindungen, die der TS hier in seinem Bericht angibt. Ich stelle auch keine Behauptungen, sondern Vermutungen auf, von denen ich einen Anwender frage ob es so zutrifft wie ich es vermute. Nur weil du ebenso eine Waffe hast brauchst du dich nicht angegriffen fühlen. Wenn eine Waffe für mich schlecht ist (was hier trotz einiger "kritischen" Vermutungen noch lange nicht der Fall ist), kann sie dennoch für dich perfekt sein.

Wie man sieht können andere User (siehe impact) sehr wohl sinnvolle und normale Antworten auf meine Fragen geben, ohne sich dabei angegriffen zu fühlen.

zum Thema tacticool und Behördenwaffen.

Tacticool heisst nicht, dass es für einen zivilen Anwender nicht brauchbar ist. Das bedeutet nur, dass eine taktische anmutende Waffe für andere Zwecke genutzt wird als diese taktischen Akzente vermuten lassen würden (siehe FDE oder meine Vermutung mit dem lanyard loop, die zugegeben von imact wiederlegt wurde, da abnehmbar).

Und dass Glock von je her eine Behördenwaffe war, und auch nur als solche konzipiert ist, zeigt ja eben neben anderen Punkten, die nicht vorhandene externe Sicherung, auch wenn einige Behörden schwachsinniger Weise diese jetzt wieder fordern. Dass sich Glock jetzt mehr von der Behördenwaffe weg zu einer Waffe für den zivilen Markt, oder sagen wir besser so, zu einer Waffe AUCH für den zivilen Markt entwickelt sieht man an vielen Punkten (ua. kann ich mir nicht vorstellen, dass eine Behörde einen kurzen Verschluss mit langen Griffstück brauchen kann). Ob diese Entwicklung jetzt gut oder schlecht ist kann jeder für sich selber überlegen.

Meine Überlegung (und das ist bitte auch subjektiv zu verstehen!) ist, dass es nicht gut ist, da ich mir bewusst eine reine Behördenwaffe zugelegt habe mit einigen Hintergedanken wie Zuverlässigkeit, einfaches Funktionsprinzip, wartungsarm, billig, Ersatzteile untereinander kompatibel da millionenfach verkauft, einfaches und stresssicheres Bedienkonzept, haufenweise Zubehör da millionenfach verkauft, etc. Auf diese Punkte hat eine Öffnung hin zum zivilen Markt negative Auswirkungen. Deshalb werde ich auch kein Glock älter Gen3 kaufen (sofern das Modell als Gen3 erhältlich ist).
Wenn ich eine Glock kaufe, kaufe ich sie im Hinblick auf die oben genannten Punkte, wenn ich eine Sportwaffe möchte gehe ich zu einem anderen Hersteller. Was natürlich nicht heisst, dass ich eine Glock nicht sportlich einsetzen kann, aber ich muss mir eben bewusst sein, dass sie dafür nicht konzipiert wurde. Und nochmal, das heisst nicht, dass neue Glocks für mich schlecht sind. Aber schlechter als alte Glocks ;)

Und das ist jetzt meine persönliche Meinung, und ich überlasse jedem eine andere Meinung zu haben ohne ihn dafür zu schimpfen. Dasselbe erwarte ich aber auch von anderen. Ich bin für Gegenargumente offen, man lernt ja immer gern dazu. Aber das nur in einem angebrachten Ton!
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Re: Glock 19X Bericht

Beitragvon gewo » Mi 6. Jun 2018, 09:10

KGR84 hat geschrieben:....
Meine Überlegung (und das ist bitte auch subjektiv zu verstehen!) ist, dass es nicht gut ist, da ich mir bewusst eine reine Behördenwaffe zugelegt habe mit einigen Hintergedanken wie Zuverlässigkeit, einfaches Funktionsprinzip, wartungsarm, billig, Ersatzteile untereinander kompatibel da millionenfach verkauft, einfaches und stresssicheres Bedienkonzept, haufenweise Zubehör da millionenfach verkauft, etc. Auf diese Punkte hat eine Öffnung hin zum zivilen Markt negative Auswirkungen. ....


weiss ned wo die negativen auswirkungen herkommen sollen
im wesentlich fertig glock modelle die von behoerden so verlangt werden

und wenn es zur fertigung grosser stueckzahlen kommt ist das modell unter bestimmten umstaenden dann auch zivil verfuegbar
wird wohl mit der ersatzteilpolitik oder was weiss ich zu tun haben warum manche behoerdenmodelle im zivilen bereich erhaeltlich sind und manche nicht

einen nachteil fuer den zivilen user kann ich durch die neu hinzugekommene modelle ned erkennen
und ich bin KEIN freund der gen5, das ist eh bekannt ...
WAFFENFÜHRERSCHEINKURS gegen Voranmeldung Mittwoch + Samstag in Wien 22 um ab € 27,- zuzügl. Nebenkosten. Informationen und Anmeldung: http://www.doubleaction.at/wafs/.
Irrtum und Tippfehler vorbehalten.

Bitte keine PN, ggf. Email an info{@}doubleaction.at . Danke

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Re: Glock 19X Bericht

Beitragvon kwUAxx » Mi 6. Jun 2018, 10:20

KGR84 hat geschrieben: .....
Und das ist jetzt meine persönliche Meinung, und ich überlasse jedem eine andere Meinung zu haben ohne ihn dafür zu schimpfen. Dasselbe erwarte ich aber auch von anderen. Ich bin für Gegenargumente offen, man lernt ja immer gern dazu. Aber das nur in einem angebrachten Ton!


Sry, wenn mein Ton etwas herb rüberkam.
Ich hatte definitiv nicht vor Dich persönlich anzugreifen oder Dich für Deine Meinung anzumachen.
Also, sry dafür... war nicht meine Intention, hoffe wir können Punkt abhaken.


KGR84 hat geschrieben: Meine Überlegung (und das ist bitte auch subjektiv zu verstehen!) ist, dass es nicht gut ist, da ich mir bewusst eine reine Behördenwaffe zugelegt habe mit einigen Hintergedanken wie Zuverlässigkeit, einfaches Funktionsprinzip, wartungsarm, billig, Ersatzteile untereinander kompatibel da millionenfach verkauft, einfaches und stresssicheres Bedienkonzept, haufenweise Zubehör da millionenfach verkauft, etc. Auf diese Punkte hat eine Öffnung hin zum zivilen Markt negative Auswirkungen. Deshalb werde ich auch kein Glock älter Gen3 kaufen (sofern das Modell als Gen3 erhältlich ist).


Aber ist es nicht eher so das die 19X, da sie explizit für den Behördenmarkt entwickelt wurde eigentlich genau in Dein Anforderungsprofil passen müßte?
Ok, sie muß einem auch gefallen und natürlich die eigenen Anforderungen treffen, das ist mal die Grundvoraussetzung.

Ich habe sie ebenfalls aus den Gründen die Du anführst gewählt....
Zusätzlich hat aber gerade die starke zivile Verbreitung einen großen Einfluß auf meine Wahl, da nur dadurch der Zubehör und Ersatzteilmarkt enorm ist.
Da reicht kaum eine andere Waffe wirklich hin.
Also macht doch eigentlich gerade die Kombination aus beiden den Reiz einer Glock aus.

Das es jetzt explizit die 19X wurde und nicht die normale liegt aber tatsächlich auch an der Farbe,
die endlich mal etwas Abwechslung in meinen Schrank bringt.
Weil ich bis auf den mir angenehmer in der Hand liegenden 17er Griff die Unterschiede, zur Gen.5 für meinen Geschmack eher marginal ausfallen.

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Re: Glock 19X Bericht

Beitragvon KGR84 » Mi 6. Jun 2018, 12:30

gewo hat geschrieben:weiss ned wo die negativen auswirkungen herkommen sollen
im wesentlich fertig glock modelle die von behoerden so verlangt werden

und wenn es zur fertigung grosser stueckzahlen kommt ist das modell unter bestimmten umstaenden dann auch zivil verfuegbar
wird wohl mit der ersatzteilpolitik oder was weiss ich zu tun haben warum manche behoerdenmodelle im zivilen bereich erhaeltlich sind und manche nicht

einen nachteil fuer den zivilen user kann ich durch die neu hinzugekommene modelle ned erkennen
und ich bin KEIN freund der gen5, das ist eh bekannt ...


Ich kenne jetzt leider keine Zahlen und Fakten dazu, vielleicht weisst du das besser.
Bei welchen Behörden/Armeen ist eine Gen3 oder darunrer im Einsatz, und in welchen eine neuere Version?

Für mich gehen viele der von mir genannten Punkte ab Gen4 verloren. Der einfache Aufbau der Waffe hat sich verkompliziert, sie ist technisch aufwändiger geworden. Das bringt natürlich minimale Verbesserungen mit sich, aber die minimalen Verbesserungen sind für Behörden nicht relevant. Dafür bringt es eben Nachteile mit sich, wie zB eine fehleranfälligere Mechanik, Teile sind untereinander nicht mehr kompatibel, Ersatzteilpreise steigen wegen höherer Fertigungskosten und Variationen etc. Nehmen wir als Beispiel die Federführungsstange. Die wurde ab Gen4 aus höherwertigeren Material und komplexer hergestellt, und es gab Probleme damit. Die mögen mittlerweile vielleicht behoben sein oder auch nicht, das habe ich im Detail dann nicht mehr verfolg, aber wofür? Gab es bis Gen3 irgendwelche Probleme mit der Federführungsstange? War sie teu(r)er? Und hat die neu eine WESENTLICHE Verbesserung gebracht? Nichtmehr kompatible Mags, bis zur Gen3 waren alle Mags (abgesehen in der der G17MB und dort gings mit Bearbeitung auch) unter den verschiedenen Gen's kompatibel. etc.

Das sind mMn Änderungen, die keinen Vorteil für Behörden bringen, sondern hauptsächlich für den zivilen Sportschützen. Ich sitze jetzt zwar nicht im Markeding von Glock und kann solche Entscheidungen beurteilen oder nachvollziehen, aber ich mache mir halt meine Gedanken darüber und komme eben zu diesem Schluss.

kwUAxx hat geschrieben:Also, sry dafür... war nicht meine Intention, hoffe wir können Punkt abhaken.


Passt, ist abgehakt

kwUAxx hat geschrieben:
Aber ist es nicht eher so das die 19X, da sie explizit für den Behördenmarkt entwickelt wurde eigentlich genau in Dein Anforderungsprofil passen müßte?
Ok, sie muß einem auch gefallen und natürlich die eigenen Anforderungen treffen, das ist mal die Grundvoraussetzung.

Ich habe sie ebenfalls aus den Gründen die Du anführst gewählt....
Zusätzlich hat aber gerade die starke zivile Verbreitung einen großen Einfluß auf meine Wahl, da nur dadurch der Zubehör und Ersatzteilmarkt enorm ist.
Da reicht kaum eine andere Waffe wirklich hin.
Also macht doch eigentlich gerade die Kombination aus beiden den Reiz einer Glock aus.

Das es jetzt explizit die 19X wurde und nicht die normale liegt aber tatsächlich auch an der Farbe,
die endlich mal etwas Abwechslung in meinen Schrank bringt.
Weil ich bis auf den mir angenehmer in der Hand liegenden 17er Griff die Unterschiede, zur Gen.5 für meinen Geschmack eher marginal ausfallen.


Na so wie ich das verstehe ist die 19X eine Abwandlung von dem was da für die USA entwickelt wurde (wobei man dazusagen muss, dass sie ja auch ausgeschieden ist, dh der Behörde hat etwas daran nicht gepasst).

Wenn sich jetzt eine Behörde für eine Waffe "entscheidet" hat das natürlich auch Wirtschaftspolitische Einflüsse. Man kann also nicht zwingend schlussfolgern, wenn sich eine Behörde für eine Waffe entscheidet (als Beispiel eine neue Glock Gen4, oder eine 19X) dass sie das tut weil die Waffe besser ist bzw für diese Behörde geeigneter.

Wie gesagt mich würden Zahlen interessieren welche Gens der Glock bei welchen Behörden in welche Stückzahl im Einsatz sind. Diese Zahlen liegen mir leider nicht vor.

Für mich persönlich ist eine Waffe nicht gut nur aufgrund der Tatsache dass sie bei einer oder mehreren Behörden im Einsatz ist. Für mich ist eine Waffe gut, wenn sie die bereits angesprochenen Kriterien erfüllt, und die Kriterien sind eben eher auf Behörden ausgerichtet bzw. für Behörden relevant. Wenn sich das in Zukunft ändert, werde ich auch nichtmehr den Anspruch haben eine Waffe zu besitzen, die für Behörden gut genug ist, sondern ich werden den Anspruch haben, dass meine Waffe besser sein muss, als von Behörden gefordert … aber das wird die Zukunft weisen, und ich bin ja prinzipiell mit meinen Gen3s eh schon versorgt. Ich sehe derzeit keinen Grund in absehbarer Zeit meine Gen3s durch andere Waffen zu ersetzen, was aber nicht bedeutet, dass ich sie nicht durch andere Waffen mit anderen Anforderungen ergänzen kann ;)

Bezüglich Verbreitung, im zivilen Bereich wird man nie so eine Verbreitung erreichen wie bei Behörden. Überlege mal wie viele hunderttausend Stück eine einzige Armee ankauft. Glock wird sich schon seine Gedanken machen bei seiner Produktentwicklung, was aber nicht heisst, dass es dem Kunden zu gute kommt, sondern der eher der Wertsteigerung der Firma Glock.

Wenn für dich die Farbe das Entscheidungskriterium für die Waffe war ist das ja auch ok. Und das ist in meinen Augen, ob du es jetzt gerne hörst oder nicht, tacticool. Aber das muss ja nichts schlechtes sein. Ich muss zugeben, ich habe meine Gen3s auch mit dem original erhältlichen tacticoolen grünen Grffstück genommen. Weils es möglich war und technisch keinen Unterschied macht …

Aber den kurzen Verschluss in Verbindung mit dem längeren Griffstück verstehe ich dennoch nicht. Wenn ich ein längeres Griffstück möchte weil ich grosse Hände habe oder weil es der Ergonomie meines Waffengriffes zugute kommt ist das Verständlich. Ein Fullsize Waffe ist eben mal mehr zum Angreifen. Eine kompakte oder subkompakte Waffe ist für viele schlechter zu greifen. Den Nachteil nehmen sie in Kauf um den Vorteil der kleineren Form, meist um sie besser verdeckt führen zu können, ausnutzen zu können. Hierbei spielt aber der kurze Griff eine ebensogrosse Rolle wenn nicht sogar eine grössere Rolle als der kurze Lauf. Somit hat die X19 in Anbetracht dieser Anforderung einen grossen Vorteil verloren. Kann also nicht dafür vorgesehen sein.
Daher muss ich davon ausgehen, dass Leute, Schützen, Beamte, Soldaten … Behörden, ohne der Anforderung diese Waffe verdeck tragen zu wollen/können/müssen einen Vorteil im kürzeren Lauf sehen. Aber was wäre das? Eine höhere Eigengenauigkeit vermutlich nicht, eine bessere Schussleistung des Schützen denke ich kann man auch ausschliessen. Eventuell eine Gewichtseinsparung? Wenn jetzt eine Spezialeinheit herkommt, und sagt sie wollen einen Schalldämpfer oä montieren und die Gesamtlänge kann dadurch ein bisschen reduziert werden verstehe ich das auch noch. Aber das ist für Behörden nicht relevant.

Aber sag mir mal ob du einen Vorteil in der Konstellation langes Griffstück kurzer Lauf siehst. Siehst du überhaupt einen Vorteil darin, oder hast du diesen Umstand „nur in Kauf genommen“ weil du die Oberflächenbehandlung der X19 haben wolltest.
Vielleicht gibt’s ja eh einen Vorteil und ich sehe ihn nur (noch) nicht! Darum sage ich, ich bin offen für andere Meinungen.
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Re: Glock 19X Bericht

Beitragvon gewo » Mi 6. Jun 2018, 13:27

KGR84 hat geschrieben:Für mich gehen viele der von mir genannten Punkte ab Gen4 verloren. Der einfache Aufbau der Waffe hat sich verkompliziert, sie ist technisch aufwändiger geworden.

eigentlich erst ab der gen5
die gen4 steht sehr nahe an der gen3
nur die abwaertskompatibilitaet haben sie aufgeben um eindlich einen perfekten block hinzubekommen
es gab ueber 25 verschiedenen versionen vom block in den gen1 bis gen3
und keiner war perfekt weil man unbeidngt abwaertskompatibel blieben wollte
mit der gen4 isser jetzt perfekt
aus meiner sicht kein fehler

KGR84 hat geschrieben:Ersatzteilpreise steigen wegen höherer Fertigungskosten und Variationen etc. Nehmen wir als Beispiel die Federführungsstange. Die wurde ab Gen4 aus höherwertigeren Material und komplexer hergestellt, und es gab Probleme damit. Die mögen mittlerweile vielleicht behoben sein oder auch nicht, das habe ich im Detail dann nicht mehr verfolg, aber wofür? Gab es bis Gen3 irgendwelche Probleme mit der Federführungsstange?

steigende ersatzteilpreise?
die kimme jetzt € 2,35 statt bisher € 2,15 ?
;-)
ned ernst oder?

und es gab keine probleme mit der neuen federfuehrungsstange
alles US-mist und paranoia
die gen4 benoetigt eine etwas staerkere ladung als die gen3 weil die doppel feder nicht mehr aus plaste ist sondern aus stahl
dh. eine mehrfach so lange lebensdauer hat
und die profiwiederlader in den USA sind ploetzlich auf lagerhaeusern voll mit selbetgeladener glock munition gesessen die zwar mit den gen3 gegangen ist nicht aber mit den gen4
und die haben einen mordsraudau gemacht
so laut das glock die feder etwas schwaecher gemacht hat damit die ehemalige muni fuer die gen3 auch wieder geht
ich hab bis heute in meinem PHC*** glocks der ersten gen4 lieferung die opriginale haertere feder drinnen, und als die austauschaktion kam und ich die leut angerufen hab dass sie sich die neue feder holen koennen haben mich 3/4 gefragt ob ich a pecker hab...

KGR84 hat geschrieben:Nichtmehr kompatible Mags, bis zur Gen3 waren alle Mags (abgesehen in der der G17MB und dort gings mit Bearbeitung auch) unter den verschiedenen Gen's kompatibel. etc.

wovon sprichst du ?
mags sind voll kompatibel von gen1 bis gen4 (solange du nicht die linksumbau option der gen4 aktivierst)
WAFFENFÜHRERSCHEINKURS gegen Voranmeldung Mittwoch + Samstag in Wien 22 um ab € 27,- zuzügl. Nebenkosten. Informationen und Anmeldung: http://www.doubleaction.at/wafs/.
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Re: Glock 19X Bericht

Beitragvon cas81 » Do 7. Jun 2018, 22:18

KGR84 hat geschrieben:Daher muss ich davon ausgehen, dass Leute, Schützen, Beamte, Soldaten … Behörden, ohne der Anforderung diese Waffe verdeck tragen zu wollen/können/müssen einen Vorteil im kürzeren Lauf sehen. Aber was wäre das?

Grosser Griff:
1. Grosse Hände und Handschuhe, auch beim schnellen Ziehen einfacher.
2. Es gibt eigene 19- Schussmagazine, die mit dem Griff abschliessen.

"Kurzer" Verschluss und Lauf:
2. Nicht jeder hat ein Beinholster, Soldaten tragen die Waffe dank weiterer Ausrüstung dennoch an der Hüfte manchmal etwas tiefer und wenn's kein Riese ist, dann kann das beim Sitzen stören.
2. Ballistisch ist mit 4 vs 4,5 Zoll nichts verloren, bezüglich Präzision und Visierlinie auf einer Backup- Kurzwaffe ebenfalls nicht, der Verschluss hat weniger Masse mit allen sich daraus ergebenden Vorteilen.



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Re: Glock 19X Bericht

Beitragvon impact » Do 7. Jun 2018, 23:16

cas81 hat geschrieben:1. Grosse Hände und Handschuhe, auch beim schnellen Ziehen einfacher.


Ich finde den Abzugsbügel der Glock grenzwertig eng. Mich wundert es sehr, dass es da noch keine Beanstandungen von Berufswaffenträgern bei der Benutzung mit Handschuhen gegeben hat?
Überhaupt ein wenig ergonomischer wäre fein. Mich wundert es warum man da den großten Vorteil von Spritzgießen (relativ komplexe formen extrem witschaftlich herstellbar) nicht mehr ausspielt.
Beim Verschluss verstehe ich es, aber der wird ja auch gefräst.

cas81 hat geschrieben:"Kurzer" Verschluss und Lauf:
[...]
2. Ballistisch ist mit 4 vs 4,5 Zoll nichts verloren, bezüglich Präzision und Visierlinie auf einer Backup- Kurzwaffe ebenfalls nicht, der Verschluss hat weniger Masse mit allen sich daraus ergebenden Vorteilen.

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Ich weiß nicht, ob es so ein großer Vorteil ist, den Verschluss leichter zu machen. Weder für die Zuverlässigkeit noch für das Rückstoßverhalten.
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