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Brownells AT

Neuigkeiten zum Thema Waffenzubehör
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Re: Brownells AT

Beitrag von yoda » Do 5. Sep 2019, 07:20

Was sollen die Amis machen wenn es einer Privatperson egal ist, das Teil nicht nummeriert ist und sie nichts davon wissen? Wüsste jetzt keinen Grund warum man mit Brownells Teilen nicht zu einem Bewerb nach DE fahren darf. Da gehts mehr um gewerbliche Verträge und Vorgaben, nicht aber um das was die Privatpersonen dann damit machen.

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Re: Brownells AT

Beitrag von Mjoelnir » Do 5. Sep 2019, 16:45

Unter ITAR fallende Produkte dürfen vom Händler der die ITAR Gebühr zahlte und die Ware aus den USA importierte, danach nicht ins Ausland VERKAUFT werden. Dasselbe gilt für US Staatsbürger, oder Touristen die nichts aus den USA ins Ausland mitbringen oder senden dürfen (ausser du zahlst die 2.500 USD für die Lizenz..).

Du als Kunde und Privatperson in der EU bist da raus, du hast ja keinen ITAR Vertrag unterschrieben, oder?
Sonst dürftest weder einen Abzug, noch eine Buffertube oder gar ein böses giftiges EOTech nach DE gebraucht verklopfen..

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Re: Brownells AT

Beitrag von impact » Do 5. Sep 2019, 17:58

Diese Bestimmungen gab es immer schon, dass (lt. amerikanischem Waffenrecht) Waffenteile nur für den Verkauf im Importland bestimmt sind, und nicht grenzüberschreitend weiterverkauft werden dürfen. Das gilt nicht nur für Brownells, das gilt für ALLE Waffen(teile)händler die mit US Ware handeln.

Die Teile kann man natürlich Schützenkollegen in die Hand drücken, auf Bewerbe ins Ausland fahren usw. Der Amerikanische Staat würde es eben nur ungerne sehen, dass eine containerladung US-state-of-the-art Equipment im falschen Land auftaucht. Entsprechend müssen sich die dortigen Händler dem Gesetzgeber gegenüber absichern.
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Re: Brownells AT

Beitrag von Maddin » Sa 7. Sep 2019, 11:31

Mjoelnir hat geschrieben:
Do 5. Sep 2019, 16:45
Unter ITAR fallende Produkte dürfen vom Händler der die ITAR Gebühr zahlte und die Ware aus den USA importierte, danach nicht ins Ausland VERKAUFT werden. Dasselbe gilt für US Staatsbürger, oder Touristen die nichts aus den USA ins Ausland mitbringen oder senden dürfen (ausser du zahlst die 2.500 USD für die Lizenz..).

Du als Kunde und Privatperson in der EU bist da raus, du hast ja keinen ITAR Vertrag unterschrieben, oder?
Sonst dürftest weder einen Abzug, noch eine Buffertube oder gar ein böses giftiges EOTech nach DE gebraucht verklopfen..
Auch als Kunde und Endverbraucher kannst du mit ITAR in Konflikt kommen, weil ITAR kein Vertrag ist sondern ein amerikanisches Gesetz, welches nach Meinung der Amerikaner weltweite Wirkung hat. Effektiv können die Amis aber nur auf ihrem Staatsgebiet tätigt werden, Probleme gibts also höchstens bei einer Reise oder Aufenthalt in den US.

Die praktische Relevanz ist natürlich fraglich...

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Re: Brownells AT

Beitrag von Mjoelnir » Sa 7. Sep 2019, 12:50

Maddin hat geschrieben:
Sa 7. Sep 2019, 11:31
Auch als Kunde und Endverbraucher kannst du mit ITAR in Konflikt kommen, weil ITAR kein Vertrag ist sondern ein amerikanisches Gesetz, welches nach Meinung der Amerikaner weltweite Wirkung hat. Effektiv können die Amis aber nur auf ihrem Staatsgebiet tätigt werden, Probleme gibts also höchstens bei einer Reise oder Aufenthalt in den US.

Die praktische Relevanz ist natürlich fraglich...
Bei ITAR geht es in erster Linie um Kriegsmaterial, der Rest im zivilen Sektor war eine reine Geldbeschaffungsaktion.
Der Staat duldet nun mal keine Konkurrenz, wenn es um Waffenhandel geht.

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Re: Brownells AT

Beitrag von Maddin » Sa 7. Sep 2019, 17:48

Mjoelnir hat geschrieben:
Sa 7. Sep 2019, 12:50
Maddin hat geschrieben:
Sa 7. Sep 2019, 11:31
Auch als Kunde und Endverbraucher kannst du mit ITAR in Konflikt kommen, weil ITAR kein Vertrag ist sondern ein amerikanisches Gesetz, welches nach Meinung der Amerikaner weltweite Wirkung hat. Effektiv können die Amis aber nur auf ihrem Staatsgebiet tätigt werden, Probleme gibts also höchstens bei einer Reise oder Aufenthalt in den US.

Die praktische Relevanz ist natürlich fraglich...
Bei ITAR geht es in erster Linie um Kriegsmaterial, der Rest im zivilen Sektor war eine reine Geldbeschaffungsaktion.
Der Staat duldet nun mal keine Konkurrenz, wenn es um Waffenhandel geht.
Trotzdem sind die Produkte eigentlich für den Endverbraucher bestimmt und für niemand anderen. Theoretisch könnte es schon zu Problemen kommen, wenn ich die erworbenen Magazine an Schützenfreunde verschenke. Was ja grundsätzlich wiederum im Widerspruch zu europäischen/österreichischem Recht steht.

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Re: Brownells AT

Beitrag von Mjoelnir » Sa 7. Sep 2019, 19:59

Ja, man kann wohl alles zerreden.

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Re: Brownells AT

Beitrag von gearrillero » So 8. Sep 2019, 17:19

Genau, meine Meinung!

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