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Motorradfahrer wird im Wald angefahren und stürzt

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HS911
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Re: Motorradfahrer wird im Wald angefahren und stürzt

Beitragvon HS911 » Fr 13. Apr 2018, 16:58

Paddy91 hat geschrieben:
HS911 hat geschrieben:Wie ist es möglich, dass ein Radfahrer für Wanderer unhörbar ist, aber jedes Tier im Wald aufschrecken? Sind die Radfahrer jetzt leise oder nicht? Leise und laut gleichzeitig geht eigentlich nicht.

Da empfehle ich einen Feldversuch: Fahr mal alleine auf einem halbwegs abgetrampelten Waldweg auf trockener Erde/Nadeln und lass eine Dezibel-App laufen, und dann fahr mit 5 Kumpels querfeldein durchs Unterholz oder Schotter und lass eine Dezibel-App laufen.


Wie schon oben erörtert fährt kaum jemand querfeldein durchs Unterholz, weils einfach keinen Spaß macht. Viel zu viel Laub, jeden Meter querliegende Äste, Unterholz (was für eine Überraschung). Da kommst nicht wirklich weiter und Spaß machen tuts auch nicht. Das tut sichkeine 6er Gruppe an, echt nicht. Und wo geschottert ist (i.e. Forststraßen) sind die Radlfahrer wohl eher die kleinse Störquelle.
Auf einem glatten Erdweg können MANCHE Fahrräder sehr leise sein, das ist richtig. Deswegen: legalisieren und trennen: diese Wege nur für Fußgänger, diese Wege nur für Radfahrer. Funktioniert in mehreren Ländern hervorragend.
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DerDaniel
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Re: Motorradfahrer wird im Wald angefahren und stürzt

Beitragvon DerDaniel » Fr 13. Apr 2018, 17:25

HS911 hat geschrieben:wildpfade werden sich mit der lenkerbreite nicht ausgehen

Das geht sich locker aus, kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen. Und gerade deshalb wird auf Wildwechseln bevorzugt gefahren, denn sie sind tendenziell frei von Unterholz etc.

Paddy91
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Re: Motorradfahrer wird im Wald angefahren und stürzt

Beitragvon Paddy91 » Fr 13. Apr 2018, 17:46

HS911 hat geschrieben:
Paddy91 hat geschrieben:Da empfehle ich einen Feldversuch: Fahr mal alleine auf einem halbwegs abgetrampelten Waldweg auf trockener Erde/Nadeln und lass eine Dezibel-App laufen, und dann fahr mit 5 Kumpels querfeldein durchs Unterholz oder Schotter und lass eine Dezibel-App laufen.

Wie schon oben erörtert fährt kaum jemand querfeldein durchs Unterholz, weils einfach keinen Spaß macht. Viel zu viel Laub, jeden Meter querliegende Äste, Unterholz (was für eine Überraschung). Da kommst nicht wirklich weiter und Spaß machen tuts auch nicht. Das tut sichkeine 6er Gruppe an, echt nicht. Und wo geschottert ist (i.e. Forststraßen) sind die Radlfahrer wohl eher die kleinse Störquelle.
Auf einem glatten Erdweg können MANCHE Fahrräder sehr leise sein, das ist richtig. Deswegen: legalisieren und trennen: diese Wege nur für Fußgänger, diese Wege nur für Radfahrer. Funktioniert in mehreren Ländern hervorragend.

Aha. ok. Ich werde nicht mit dir diskutieren was am Rad Spass macht und wer sich auf Forststrassen bewegt.

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Norander
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Re: Motorradfahrer wird im Wald angefahren und stürzt

Beitragvon Norander » Fr 13. Apr 2018, 18:58

hobbycaptain hat geschrieben:Das kann ich dir aus praktischer Erfahrung sagen. Während dem Studium war ich sicher 4x Woche Mountainbiken, besitze daher auch 4 Fahrräder aus der Zeit. Und gerade im Wald wars mehr als einmal ARSCHknapp dass ich nicht ein paar im Hohlweg bergaufgehende Wanderer abgeschossen habe. Jetzt kannst natürlich sagen, depperter Einzelfall aber, und das kann ich dir versichern, ich war sicher nicht überdurchschnittlich riskant / flott im Vergleich zum Rest..... und da gehts um ein 7kg Rad mit 0,02 PS, nicht um 120kg mit 120ps.


Sei mir nicht böse aber das ist Bullshit.
Ein für Singletrails geeignetes MTB mit 7 Kg gibt's genauso wenig wie eine Enduro mit 120 PS. Es sei denn du bist in deiner Studienzeit mit dem Triathlonbike durch den Wald gefahren.

Aktuelle Sportenduros liegen derzeit großteils unter 60PS. Übrigens meine kleine Tochter schafft mehr Tretleistung als deine 0,02 PS ;)

Ein bisschen mehr Fakten bitte und weniger Meinung.

Der Motorradfahrer hat eine Verwaltungsübertretung begangen, sonst nichts. Eine Geldstrafe im niedrigeren hundert € Bereich wird anfallen.

Der andere Beteiligte wird sich vermutlich hinsichtlich einer fahrlässigen Körperverletzung rechtfertigen müssen. Im Falle eines Schuldspruchs oder eines Zivilprozess wird es jedenfalls teurer. Freispruch oder Einstellung ist natürlich genauso möglich.

@Paddie kann sein, dass ich beim zitieren einen Fehler gemacht habe, wollte eigentlich hobbycaptain ziteren.
Zuletzt geändert von Norander am Fr 13. Apr 2018, 19:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Motorradfahrer wird im Wald angefahren und stürzt

Beitragvon HS911 » Fr 13. Apr 2018, 19:01

DerDaniel hat geschrieben:
HS911 hat geschrieben:wildpfade werden sich mit der lenkerbreite nicht ausgehen

Das geht sich locker aus, kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen. Und gerade deshalb wird auf Wildwechseln bevorzugt gefahren, denn sie sind tendenziell frei von Unterholz etc.


So unterschiedlich können Erfahrungen sein. In den 20 Jahren, die ich Mountainbike fahre, bin ich keinem einzigen Biker begegnet der "bevorzugt" auf Wildwechseln gefahren wäre. Naja, kann schon sein dass das in anderen Gegenden anders ist.

@Paddy91:
Sehr gut. Wer auf Forststraßen unterwegs ist, gibts eh nichts zu diskutieren; das sind objektive Fakten. Ein Mountainbike ist halt einfach leiser als ein schweres KFZ mit Turbodiesel. "Was Spaß macht" -> vielleicht bist Du jemand dem das Fahren auf Laub Spaß macht, oder vielleicht kennst Du solche Leute, aber das ist halt eher die Ausnahme und nicht die Regel.
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Re: Motorradfahrer wird im Wald angefahren und stürzt

Beitragvon Paddy91 » Fr 13. Apr 2018, 20:06

Norander hat geschrieben:
hobbycaptain hat geschrieben:Das kann ich dir aus praktischer Erfahrung sagen. Während dem Studium war ich sicher 4x Woche Mountainbiken, besitze daher auch 4 Fahrräder aus der Zeit. Und gerade im Wald wars mehr als einmal ARSCHknapp dass ich nicht ein paar im Hohlweg bergaufgehende Wanderer abgeschossen habe. Jetzt kannst natürlich sagen, depperter Einzelfall aber, und das kann ich dir versichern, ich war sicher nicht überdurchschnittlich riskant / flott im Vergleich zum Rest..... und da gehts um ein 7kg Rad mit 0,02 PS, nicht um 120kg mit 120ps.


Sei mir nicht böse aber das ist Bullshit.
Ein für Singletrails geeignetes MTB mit 7 Kg gibt's genauso wenig wie eine Enduro mit 120 PS. Es sei denn du bist in deiner Studienzeit mit dem Triathlonbike durch den Wald gefahren.

Aktuelle Sportenduros liegen derzeit großteils unter 60PS. Übrigens meine kleine Tochter schafft mehr Tretleistung als deine 0,02 PS ;)

Ein bisschen mehr Fakten bitte und weniger Meinung.

Der Motorradfahrer hat eine Verwaltungsübertretung begangen, sonst nichts. Eine Geldstrafe im niedrigeren hundert € Bereich wird anfallen.

Der andere Beteiligte wird sich vermutlich hinsichtlich einer fahrlässigen Körperverletzung rechtfertigen müssen. Im Falle eines Schuldspruchs oder eines Zivilprozess wird es jedenfalls teurer. Freispruch oder Einstellung ist natürlich genauso möglich.

@Paddie kann sein, dass ich beim zitieren einen Fehler gemacht habe, wollte eigentlich hobbycaptain ziteren.

nana du wolltest schon mich zitieren. und hast dabei messerscharf den teil erwischt um den es NICHT geht. ob das jetzt 7 oder 15kg wiegt ist komplett schnurz. ich bild mir ein 7 war mein zielgewicht aber vielleicht wars das triathlonrad oder was weiß ich. zum thema irrelevant und daher hausnummern. ebenso die muskel-ps. und welche Enduro dort war wissma ned.

und genau das ist mein Problem, da treiben ein paar Typen was relativ gefährliches und können dabei a kaum legal angehalten werden und b sind die strafen lächerlich.

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Re: Motorradfahrer wird im Wald angefahren und stürzt

Beitragvon Most_viertler » Fr 13. Apr 2018, 21:33

HS911 hat geschrieben:
Temudjin hat geschrieben: ...sieht den Wanderer nicht, wenn der grad im Hohlweg ums Eck kommt, wo der mit 50 Sachen+ runternagelt, und wenns ne Steigung hochgehst/keuchst, hörst nen runterkommenden Mountainbiker auch nicht so schnell... weiters haut sich die Hälfte von denen querfeldein meist über die Wildwechsel talwärts, dass die dabei vor allem jetzt hochträchtiges Wild aufscheuchen, es zu Fehlgeburten oder Tod bei Rehgais und Kitz kommt, ist der Spasspartie ja völlig wurscht,..is dasselbe mit den "Abseits- der -Piste- durch- den -Wald -Fahrern", brettern mitten im Winter durch den Wald und scheuchen das Wild auf, des verbraucht seine Reserven bei unnötigen Fluchten und krepiert.. :evil: :evil:


In einigen Nachbarländern gibts diese Probleme mit den Mountainbikes nicht. Da hat man verstanden, dass das im Allgemeinen harmlose Sportler sind, die Geld für die Region bringen. Getrennte Wege (legal) dann kommt's zu keinen Kollisionen.

Wie ist es möglich, dass ein Radfahrer für Wanderer unhörbar ist, aber jedes Tier im Wald aufschrecken? Sind die Radfahrer jetzt leise oder nicht? Leise und laut gleichzeitig geht eigentlich nicht.

wie schauts aus mit Forstmaschinen, oder Geländewägen/Suvs?

querfeldein fährt kaum jemand, im laub fahren is eher nicht so lustig und wildpfade werden sich mit der lenkerbreite nicht ausgehen, es sei denn es handelt sich um einen elch- oder elefantenpfad.

wintersport: zumindest die gämsen wissen, dass skitourengeher und variantenfahrer für sie ungefährlich sind. Nicht einmal ignorier tun sie's.

und selbst wenn man einmal ein Tier aufschreckt, ists für das Tier noch immer gesünder als ein Jagdgeschoss.

Also die Kirche im Dorf lassen bitte.


Kann mich dem nur anschließen.
Bin leidenschaftlicher Mountainbiker, schaue das ich wenn möglich nur auf Forststraßen unterwegs bin, niemals quer durch den Wald, nie in der Früh oder Abends. Da gibts bei unseren Jägern oder Waldbesitzern überhaupt kein Problem.
Enduro mag da schon anders aussehen.
PS: Bin selbst Waldbesitzer mit etlichen Jägern in der Familie.
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Re: Motorradfahrer wird im Wald angefahren und stürzt

Beitragvon Temudjin » Fr 13. Apr 2018, 21:47

Jo_Kux hat geschrieben:@Temudjin
Tja, so Leute wie du sind halt der Grund, warum gewisse Themen (nicht im forum sondern allgemein) halt immer eskalieren. Du weisst anscheinend nicht wo die Grenzen sind und glaubst wirklich, alles was erlaubt ist muss man bis an diese Grenze auch ausreizen.
Diese Kritik trifft natürlich für die andere Seite auch zu. Konflikte löst man ja bekanntlich immer damit, dass man seinen eingenen Standpunkt ganz oben, als alles überstrahlende Weisheit positioniert, ganz klar.
Du tust mir eigentlich leid.
Gerade wir sollten als Gruppe, der eher selten Toleranz entgegen gebracht wird, da wohl eine andere Musik spielen.


Mir tust eher du leid, wenn du meinst, illegale Aktivitäten beschönigen zu müssen,..wenn ich eh schon Tafeln mit erklärung an den Zugangswegen im Revier aufhänge, darauf hinweise, dass das Wild massivst gestört wird, und bitte eben in jene Bereiche nicht hineingefahren werden soll und dann fahrens mitten in die Einstände ( für Nichtjäger, die Ruhezonen des Wildes, jene Bereiche des Revieres, die auch der Jäger normalerweise nicht betritt), dann nutze ich ALLE mir im legalen Rahmen zur Verfügung stehenden Mittel, um diese Typen aus den Ruhezonen des Wildes rauszuhaltn,..und ein Zaun ist einfach ein Zaun, da hab ich das Recht dazu,.. und Konflikte löse ich in diesem Fall durch Durchsetzung meiner Rechte, weil mein oberster Grundsatz ist und bleibt: Niemals darf Recht dem Unrecht weichen.
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Re: Motorradfahrer wird im Wald angefahren und stürzt

Beitragvon Norander » Fr 13. Apr 2018, 22:11

@ Paddy91 Stimmt wollte eigentlich dich zitieren nicht den Hobbycaptain. Warum habe ich wohl deine 7kg aufgegriffen? Wenn jemand ein richtiger MTB Freak ist oder war, wie du es uns von dir vermitteln wolltest. Der weiß auch noch nach Jahren wie schwer sein Bike wahr.

Offenbar sieht der Gesetzgeber wohl aufgrund der geringen Unfallzahlen keinen Handlungsbedarf. Also macht keinen Elefanten aus einer Mücke. Zehntausende von Mountainbiker sind in Österreich je nach Bundesland mehr oder weniger legal unterwegs. Es stellt sich mir nur die Frage ob das befahren von Forststrassen in Tirol offenbar ungefährlicher ist als z.B. in Oberösterreich? Wer einen Unfall baut muss die Konsequenzen eh selbst tragen.

Viele Forststrassen wurden teilweise mit öffentlichen Geldern finanziert, wenn die Allgemeinheit dafür zahlen muss, dann soll man sie auch benutzen dürfen.
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Re: Motorradfahrer wird im Wald angefahren und stürzt

Beitragvon hari » Fr 13. Apr 2018, 22:27

Norander hat geschrieben:Viele Forststrassen wurden teilweise mit öffentlichen Geldern finanziert, wenn die Allgemeinheit dafür zahlen muss, dann soll man sie auch benutzen dürfen.

Vielleicht hast Du ja auch eine Wohnbauförderung aus öffentlichen Geldern kassiert, dann will ich auch mit der Enduro durch Deinen Garten fahren :headslap:

Der Grund gehört jemandem, und wenn der nicht will dass dort gefahren wird, dann ist das zu akzeptieren.

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Re: Motorradfahrer wird im Wald angefahren und stürzt

Beitragvon GehtDas » Fr 13. Apr 2018, 23:22

HS911 hat geschrieben:
Temudjin hat geschrieben: ...sieht den Wanderer nicht, wenn der grad im Hohlweg ums Eck kommt, wo der mit 50 Sachen+ runternagelt, und wenns ne Steigung hochgehst/keuchst, hörst nen runterkommenden Mountainbiker auch nicht so schnell... weiters haut sich die Hälfte von denen querfeldein meist über die Wildwechsel talwärts, dass die dabei vor allem jetzt hochträchtiges Wild aufscheuchen, es zu Fehlgeburten oder Tod bei Rehgais und Kitz kommt, ist der Spasspartie ja völlig wurscht,..is dasselbe mit den "Abseits- der -Piste- durch- den -Wald -Fahrern", brettern mitten im Winter durch den Wald und scheuchen das Wild auf, des verbraucht seine Reserven bei unnötigen Fluchten und krepiert.. :evil: :evil:


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Re: Motorradfahrer wird im Wald angefahren und stürzt

Beitragvon Norander » Sa 14. Apr 2018, 15:47

hari hat geschrieben:
Norander hat geschrieben:Viele Forststrassen wurden teilweise mit öffentlichen Geldern finanziert, wenn die Allgemeinheit dafür zahlen muss, dann soll man sie auch benutzen dürfen.

Vielleicht hast Du ja auch eine Wohnbauförderung aus öffentlichen Geldern kassiert, dann will ich auch mit der Enduro durch Deinen Garten fahren :headslap:

Der Grund gehört jemandem, und wenn der nicht will dass dort gefahren wird, dann ist das zu akzeptieren.


Für den Garten bekommst keine Wohnbauförderung. Sollte Nachfrage bestehen, kann ich gerne das Stiegenhaus für Downhillfreaks freigegeben. Weiter als zum ersten Treppenabsatz wird jedoch keiner kommen.

Der größte Grundbesitzer in meiner Gegend ist die Kirche. Die vergeben mir bestimmt.
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Re: Motorradfahrer wird im Wald angefahren und stürzt

Beitragvon Hirschberg » Sa 14. Apr 2018, 20:08

Norander hat geschrieben:...Viele Forststrassen wurden teilweise mit öffentlichen Geldern finanziert, wenn die Allgemeinheit dafür zahlen muss, dann soll man sie auch benutzen dürfen.

Da musst rot oder grün wählen, und hoffen dass die miteinander eine Parlamentsmehrheit bekommen.
Dann darfst vielleicht auf Forststraßen Radl fahren, dafür nehmens dir aber deine Puffn weg…
Gruß
H.

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Re: Motorradfahrer wird im Wald angefahren und stürzt

Beitragvon Norander » Sa 14. Apr 2018, 20:24

Es würde mir reichen wenn den Großgrundbesitzern, Stiftungen und Kirchen nicht noch Unsummen öffentlicher Gelder in den Allerwertesten geblasen werden. Gegen die Förderung kleiner lokaler Unternehmer hab ich natürlich nichts. Bei den Besitzverhältnissen in unseren Wäldern könnte man fast glauben wir leben noch zur Kaiserszeit.
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Re: Motorradfahrer wird im Wald angefahren und stürzt

Beitragvon Pirker » So 15. Apr 2018, 00:56

Kann wer den Thread dicht machen bevor noch einer zum Klassenkampf aufruft?
Lieber Gott, bitte schütze mich vor meinen Freunden, vor meinen Feinden schütze ich mich selbst!


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