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ESA Austria stellt sich vor

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Bell
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Re: ESA Austria stellt sich vor

Beitragvon Bell » Do 7. Dez 2017, 09:43

chili77 hat geschrieben:Zum Thema hab ich aber auch eine Frage.
Pistole 1 wirkt in der Beschreibung als wäre es für Leute die absoltute KW Anfänger sind. Ist die Absolvierung von 1 Bedingung für 2?

danke, dass du mir das tippen abgenommen hast!


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Re: ESA Austria stellt sich vor

Beitragvon bino71 » Do 7. Dez 2017, 10:07

Soweit ich mich erinnere, gab es Thema bei ESA schon und es hieß 1 ist nicht Pflicht, aber empfehlenswert.
Die Frage ist nur, wie finde ich den Eintrag :think:

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Re: ESA Austria stellt sich vor

Beitragvon cas81 » Do 7. Dez 2017, 10:26

Hab auch schon gesucht und nichts gefunden. AFAIK, AFAIR: Grundsätzlich ist 1 Voraussetzung für 2.
Ausnahmen: Absolventen von HESA- Kursen u.dgl. Ebenso für Berufswaffenträger, auch lt. HP. Allerdings schauen sie da lt. Aussage vor etwa 1 Jahr zuerst genau hin, denn Berufswaffenträger impliziert keinesfalls automatisch, dass auch die die Basics wie bspw safetyrules passen.

Kurs 1 beihnaltet hauptsächlich die Sicherheit, begonnen beim Ziehen aus dem Holster, Waffenausrichtung, wann was wie und warum. Da merken dann auch die Selbstrainierten plötzlich, dass sie in einer Kurve anschlagen, die Waffe von Anfang an zu weit weg vom Körper ist, der Lauf zuerst zum eigenen Fuss zeigt, usw. Ebenso "taktisches" Verhalten nach dem Schuss und vor dem Re- Holstern. Vorher natürlich Theorie mit grundlegenster Ballistik und Wundballistik, ein bisserl Technik, etc. Zudem auch minimal kognitive Elemente (Dreieck - blau - 1), welche die "Entscheidungsfindung" zur Schussabgabe erschweren und verzögern.

Eines sollte klar sein: Der versierte Präzisionsschütze kann zigtausende Kugeln verschossen haben und der beste Marksman mit FFW der Welt sein, dort wird er aber den grundlegensten Umgang mit seiner Pistole als WAFFE lernen. Das ist kein Kurs für SigSauer X6, zugekniffenem Auge, ruhiger Atmung und oberflächenschonendem Magazinwechsel. IdS wäre aus meiner Laienperspektive auch der Kurs 1 keine Zeitverschwendung, sofern man nicht Gleichwertiges im Vorfeld schon besucht hat. "Krieger" wirst mit Kurs 1 aber trotzdem noch lang keiner sein ;) Sind halt die wichtigsten Basics und die werden bis zum Exzess immer und immer wieder gnadenlos durchexerziert. Die 7 Stunden oder so waren jedenfalls viel zu schnell vorbei.

Ich freu mich schon auf den 2er, wenn ichs dann endlich mal schaff...
PS: Das Essen war auch ur gut :mrgreen:

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Re: ESA Austria stellt sich vor

Beitragvon chili77 » Do 7. Dez 2017, 10:30

Was Du schreibst finde ich eh gut. Ich stimme Dir auch zu daß Grundlagen nie genug geübt werden können.
Auf der HP hört es sich nur anders an. Daher die Frage.

Um mal in anderem Genre einen Vergleich zu suchen.
Was Du beschreibst ist ein Schleuderkurs beim ÖAMTC.
Die HP hört sich nach Führerscheinkurs erster Tag am Übungsplatz an. Gas ist rechts, Bremse links.

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Re: ESA Austria stellt sich vor

Beitragvon cas81 » Do 7. Dez 2017, 10:33

Ist es eh AUCH, aka Waffenführerschein. Den Schleuderkurs gibts halt dazu, bzw rückt der in den Vordergrund. Allerdings nicht auf Blitzeis in der nebeligen Nacht (das ist dann wohl eher Kurs Nr3), sondern auf schlicht nasser Strasse bei recht klarem Wetter.

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Re: ESA Austria stellt sich vor

Beitragvon chili77 » Do 7. Dez 2017, 10:56

Dank Dir für die Infos

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Re: ESA Austria stellt sich vor

Beitragvon bino71 » Do 7. Dez 2017, 11:52

Ach Gott, ich werd alt: Da sucht man sich zum Dodl, dabei steht es eh in diesem Thread (Seite 5):
https://www.pulverdampf.com/viewtopic.php?f=44&t=30577&start=60#p512473

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Re: ESA Austria stellt sich vor

Beitragvon cas81 » Do 7. Dez 2017, 11:57

Moment, hier wird aber nicht von einem generellen Überspringen gesprochen, sondern unter der Voraussetzung eines HESA- Kurses! Davon war in Chillis und Bells Fragestellung nicht die Rede.

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Re: ESA Austria stellt sich vor

Beitragvon ESA-Austria » Do 7. Dez 2017, 14:11

Also bitte nicht falsch verstehen, 300 Schuss mitnehmen bedeutet nicht gleich 300 Schuss verballern wie bei einer mexikanischen Geburtstagsfeier :)

Es ist erstens immer abhängig wie gut die Gruppe vorran kommt dann kann man auch mit den Übungen weiter voran kommen.
1/10 von dem wurde sicher nie verschossen da unsere Kurse bei den schlechtesten Bedingungen 150 Schuss Kapazität hatten.
Im Schnitt liegt der vebrauch bei 200-250 pro Kurs

Ja der Basis 1 kurs ist Voraussetzung für Basis 2 etc.
da wir im letzten Jahr ziemlich viele Personen mit einer gesunden Portion Selbstüberschätzung hatten.
Bitte 10 Jahre aus einer Box heraus zu schiessen und 100 Punkte zu treffen, hilft euch bei uns nicht weiter ;) ausser das wir uns leichter tun solltet ihr keine Fehler beim abziehen etc. haben.

Polzisten , IPSC schützen etc. fangen alle bei Basis 1 an und es hat jenen sehr gut getan.


Liebe Grüße

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Re: ESA Austria stellt sich vor

Beitragvon chili77 » Do 7. Dez 2017, 14:13

Danke für die Infos zum Kurs 1.

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Re: ESA Austria stellt sich vor

Beitragvon ESA-Austria » Do 7. Dez 2017, 14:28

Du kannst aber bei einem Workshop vorbei kommen und einer der Trainer macht ein Wertungsschiessen mit dir.
Da lässt sich erkennen ob du schon Vorausbildungen hattest und ob wir die nehmen können.

Wir wollen einfach verhindern das in den höheren Kursen ab Basis 2 Niveau unterschiede sind, die dann dazu führen das Personen die sehr Fortgeschritten sind dann von Anderen ausgebremst werden

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Re: ESA Austria stellt sich vor

Beitragvon cas81 » Do 7. Dez 2017, 15:33

ESA-Austria hat geschrieben:1/10 von dem wurde sicher nie verschossen da unsere Kurse bei den schlechtesten Bedingungen 150 Schuss Kapazität hatten.
Im Schnitt liegt der vebrauch bei 200-250 pro Kurs

Bitte ebenfalls nicht falsch verstehen, ich will dir nix unterstellen. Ich habe jedenfalls letztes Jahr im Oktober Pistole 1 bei euch absolviert und wir haben jeweils nur ein paar Schuss pro Durchlauf ausgehändigt bekommen. In Summe waren es jedenfalls unter 50 Schuss. Die meiste Zeit wurde mit Trockentraining vor dem Schießstand bei Ch. verbracht, weshalb die aktive Zeit (du hast ja auch viel erklärt) am Stand sehr rar war. Das ist keine Kritik, amS war das sehr gut so. Wir waren keine schlechte Gruppe (lt eurer Aussage). Wir haben "Präzi" gemacht, Steeltarget only, Cooperregeln und Schuss, Farbe- Form- Zahl, Steel- und Scheibe gemischt (Steel- Farbe- Form- Zahl). Wir haben sogar um fast eine Stunde überzogen, trotzdem wars viel zu schnell vorüber :)
Also wenigstens 1x wurde weniger verschossen als sonst. Das war aber auch vor eurer Preiserhöhung um 30 EUR (AFAIR), also viele Schuss günstiger. Vielleicht lags daran. Oder wir waren doch so scheisse und ihr wolltet nur nett bleiben :D

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Re: ESA Austria stellt sich vor

Beitragvon BigBen » Do 7. Dez 2017, 15:45

cas81 hat geschrieben:Oder wir waren doch so scheisse und ihr wolltet nur nett bleiben :D


:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
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Re: ESA Austria stellt sich vor

Beitragvon Bell » Do 7. Dez 2017, 16:15

ESA-Austria hat geschrieben:Ja der Basis 1 kurs ist Voraussetzung für Basis 2 etc.
da wir im letzten Jahr ziemlich viele Personen mit einer gesunden Portion Selbstüberschätzung hatten.
Bitte 10 Jahre aus einer Box heraus zu schiessen und 100 Punkte zu treffen, hilft euch bei uns nicht weiter ;) ausser das wir uns leichter tun solltet ihr keine Fehler beim abziehen etc. haben.

Polzisten , IPSC schützen etc. fangen alle bei Basis 1 an und es hat jenen sehr gut getan.

Wenn wir schon bei "bitte nicht falsch verstehen" sind, häng ich mich da dran:
Vielleicht solltet ihr die Beschreibung eures Basis 1 Kurses auf eurer Website anpassen.
Derzeit steht dort:

"Unser Basiskurs ist für alle Personen geeignet, die entweder noch nie mit einer Schusswaffe zutun hatten oder nur geringe Vorkenntnisse im Umgang mit Schusswaffen haben. Ziel ist das Erlernen des sicheren Umgangs mit der Waffe, sowie das stressfreie Handling in verschiedenen Situationen. Besonderes Augenmerk gilt dem Umsetzen der Sicherheitsregeln für den Umgang mit einer Waffe."
Quelle: https://www.euseca-austria.at/produkt/basis1/

Wenn man sich vor Augen hält, dass unsere Polizei (hoffentlich) eine Art Grundausbildung an der Waffe haben wird und ein durchschnittlicher IPSC-Schütze vermutlich um die 10k Schuss im Jahr abgibt, fällt es mir schwer, diese beiden Personengruppen in die Kategorie "noch nie mit einer Schusswaffe zutun hatten oder nur geringe Vorkenntnisse im Umgang mit Schusswaffen haben" einzuordnen.

Sicher ist IPSC nicht mit "Verteidigungsschießen" gleichzusetzen; das ist ja auch eine der Prämissen dieser SPORTart, aber wer hier mit einer Waffe nicht sicher umgehen kann, wird entweder sehr schnell zu einer anderen Freizeitbeschäftigung wechseln oder eben diesen sicheren Umgang trainieren.

Es hinterläßt also bei mir (zur Erinnerung: wir sind im "bitte nicht falsch verstehen"-Mode!) irgendwie den bitteren Beigeschmack diese zwei Zitate (zitierter Post & Website) hintereinander zu lesen. :think:
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Re: ESA Austria stellt sich vor

Beitragvon chili77 » Do 7. Dez 2017, 16:37

Die Beschreibung Eurer Kurse finde ich auch suboptimal.
Die Kommunikation hier aber gut.
Ich werde gerne die Chance nutzen mal bei einem Workshop vorbeizuschauen.


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