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Welches Kaliber Benchrest

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storma
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Welches Kaliber Benchrest

Beitragvon storma » Do 11. Okt 2018, 08:01

Hallo
Bau mir gerade ein Benchrest Gewehr. (meiste Zeit 100-300 Meter)
Schaft: Formriflestocks Cougar 1 (ist schon in Arbeit)
Abzug: Atzl für Remington System
System: ASH oder NC-Rado Einzellader
Lauf: Atzl, LW oder Krieger
Da die Komponenten und der aufwand für 6 PPC und 30 BR mir zu hoch und zu Teuer sind wären meine bevorzugten Kaliber in Reihenfolge:
6,5 Creedmoor
6,5x47
.308 (Da hab ich schon Matrizen usw...)
Oder nur eine 223 Rem.(Matrizen usw.. vorhanden)
Meine jetzige 308 hat einen SK von 10mm auf 100 Meter.
Bin bei Bewerben sicher nicht vorne dabei also muß es auch keine PPC oder BR sein.
Soll nur zum Spaß sein, aber trotzdem wenn ich einen guten Tag habe einen kleinen SK zusammenbringen.
LG
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Re: Welches Kaliber Benchrest

Beitragvon Sauer202 » Do 11. Okt 2018, 09:31

6,5-284 wäre meine Wahl. Bin sehr zufrieden damit. Gute Schützen schießen mit meiner Waffe Streukreise von 6-8mm auf 200m

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Re: Welches Kaliber Benchrest

Beitragvon Brainiac1234 » Do 11. Okt 2018, 10:53

Servus,

also einen Laufkiller wie 6,5-284 für ein 100-300m Gewehr zu empfehlen halte ich für übertrieben.

Warum soeinen Aufwand betreiben beim Gewehr und dann bei der Munition "sparen" ?

6PPC und 30BR sind eigentlich "günstig" zu schießen, sehr wenig Pulver und Verschleiß.

Warum keine klassische 6 BR ? Ist halt ausgelegt für schwerere Geschosse als die PPC aber du kannst auch weiter schießen damit bei Bedarf.
Den Aufwand, den du betrieben willst, kannst du selbst entscheiden.

Ein Kollege hatte eine Savage BR (6BR) von der Stange, kein enges Patronenlager (kein HH Abdrehen zwingend notwendig), verladen mit "günstigen" Nosler oder Sierra Geschossen und Vihtavouri Pulver.
Die Streukreise auf 100 bis 600m waren beeindruckend. (3mm auf 100m normal)
Auf 1000m Stahlziele kein Problem.

Der Aufwand beim Laden ist auch nicht mehr als bei einer 308, ganz im Gegenteil, viel günstiger !
Lieber einmal Geld in gute Hülsen, Matrizen etc. stecken und dann lange Freude damit haben.

Wenn du bessere Streukreise willst musst du tiefer in die Tasche greifen, bzw. mehr Aufwand betreiben.....

Zu deiner Liste, die 6,5x47L ist mit Sicherheit auch eine gute Wahl, wobei ich den Preisunterschied zu den weiter oben genannten Kalibern nicht verstehe ?
Top Matrizen, Hülsen, Geschosse usw. kosten in jedem Kaliber ca. das gleiche ?

PS: Meine nächste Waffe wird eine 30 BR

LG
Bernhard

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storma
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Re: Welches Kaliber Benchrest

Beitragvon storma » Do 11. Okt 2018, 19:26

6mm BR hatte ich nicht auf dem Schirm.
Die 223 u. 308 waren nur interessant weil schon Matrizen usw vorhanden wäre.
Ich weiß schon das es nicht sinnvoll ist das Gewehr mit Standart Kaliber zu kastrieren.
Aber wenn ich weiß das aus der Patrone noch mehr rauszuholen ist, dann mache ich alle Schritte die möglich sind.
Selbstschutz Quasi, sonst sitze ich ständig beim Laden und bin am Stand zum Ladeleitern
Tja Blöd dann wird's warscheinlich ein Minimal Lager und ein typisches BR Kaliber.
Hülsen in 6mm BR Norma von Lapua für 76 Euro ist auch ok.
Aber die 30 BR schaue ich mir auch noch mal an.
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Re: Welches Kaliber Benchrest

Beitragvon franconero » Fr 12. Okt 2018, 01:02

empfehlenswert vom Kaliber, leider noch zu teuer, ist über dem Neupreis bei Henke
aber dafür ohne 9-12 Monate Lieferzeit

https://www.waffengebraucht.at/waffen/k ... nke--84605

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Re: Welches Kaliber Benchrest

Beitragvon approach_lowg » Fr 12. Okt 2018, 05:58

. 222 Rem

Gruß
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Re: Welches Kaliber Benchrest

Beitragvon storma » So 14. Okt 2018, 14:13

Bin jetzt bei der 6mm BR hängengeblieben.
Nur eins hab ich noch nicht ganz kapiert.
Rem BR und Norma BR unterscheiden sich nur am Geschoßgewicht heißt:
Rem BR leichtes Geschoß mehr Freiflug.
Norma BR schweres Geschoß kurzer Freiflug.
Hülsen sind beide gleich und verwenden die selben Matrizen ?
Hülsen finde ich nur für die Norma BR und bei den Matrizen steht nur 6mm BR.
Hülsen gibts nur von Norma und Lapua ?
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Re: Welches Kaliber Benchrest

Beitragvon Steelman » Mo 15. Okt 2018, 00:07

@ storma:

nach meinem Wissensstand:
Rem 6 BR hat LR Primer
Norma 6 BR hat SR Primer
weiters gibt´s minimale Unterschiede im HH

Hülsen in Rem 6 BR gibt´s natürlich von Remington, daher haben die auch keine Hülsen Norma 6 BR im Programm, eh kloar!

Geschoßgewicht ist nicht das entscheidende Kriterium
"Ein Mensch, der innerlich nicht auf Gewalt vorbereitet ist, wird dem Gewalttäter gegenüber stets den kürzeren ziehen". (Alexander Solschennizyn: Der Archipel Gulag)

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Re: Welches Kaliber Benchrest

Beitragvon Crys_79 » Mo 15. Okt 2018, 21:17

Wir wärs mit 6,5x55 SE?

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Re: Welches Kaliber Benchrest

Beitragvon ruppy16 » Mo 15. Okt 2018, 22:17

Schau dir mal die 6XC an! Ich schieße dieses Kaliber seit einigen Jahren und bin hoch zufrieden. Bringt nicht nur auf 100-300m sondern auch noch auf 500m reproduzierbare Top Gruppen. Leicht zum Laden, hat einen .308er Win passenden Boden und Hülsen sind auch nicht schwer zu bekommen, minimaler Rückstoß und verhältnismäßig günstig zu laden. Hab eine Savage F/TR (.308) und einen 6XC Matchlauf von Shilen (über Henke von NC Rado reingeschraubt und gebettet) verbaut, Kosten Gesamtpaket damals ca. € 2.500,- (und dann hast auch noch einen .308er Lauf in Reserve). Es muss nicht immer gleich eine 5K+ Custom BR Büchse sein ;)

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Re: Welches Kaliber Benchrest

Beitragvon Lovec_SK » Di 16. Okt 2018, 13:04

Meine Wahl wäre eine 6mm Norma BR. Universell einsetzbar von 100 bis 1000m. Ich hab oft gesehen, dass meine Freunde mit ihren 6mm BR mehrere "X" als ich auf die Entfernungen zwischen 600-900m geschossen haben.
Für die meist geschossene Entfernungen zwischen 100-300m ist die 6mm Norma BR sicher eine Top Wahl (ausser 6PPC, aber der könnte der Dampf schnell ausgehen, wenn du eine Gelegenheit auf längere Distanzen zu schiessen bekommst...).
9,3x62mm, .300 Winchester Magnum, 7mm Remington Magnum, 7mm-08 Remington, 6,5x47 Lapua, .243 Winchester, .223 Remington, 16/70, .44 Magnum, 9mm Luger

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