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Schwermetall im Blut - IPSC / Vorbeugung / Bekämpfung - Atemschutz & Co

Rund um den Schiesssport: Technik, Erfahrungen, Tipps und Tricks
harri678
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Re: Schwermetall im Blut - IPSC / Vorbeugung / Bekämpfung - Atemschutz & Co

Beitragvon harri678 » Mo 24. Sep 2018, 20:46

Was du probieren könntest wäre ein Luftreiniger mit HEPA im Kellerraum und Maske auf beim Entzündern. Absaugung ist halt schon "next level". Und regelmäßig nass aufwischen.

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DesertEagleCal50
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Re: Schwermetall im Blut - IPSC / Vorbeugung / Bekämpfung - Atemschutz & Co

Beitragvon DesertEagleCal50 » Di 25. Sep 2018, 07:27

das bleibt über wenn ich 1000 entzündere nach dem auskippen aus dem Kübel, als "nur" was zurück bleibt im Kübel!
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Grüsse

cipher
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Re: Schwermetall im Blut - IPSC / Vorbeugung / Bekämpfung - Atemschutz & Co

Beitragvon cipher » Mo 8. Okt 2018, 20:09

nerd hat geschrieben:Sieh dir auf jeden Fall noch die 3M Halbmaske 6503 QL (!) an. QL steht glaub ich für Quick Lock. Die kannst du mit einem Handgriff runter- und wieder raufklappen, ohne die Bändchen abzunehmen. Erleichtert die Kommunikation bei Training und Bewerben ungemein. Gibt es in zwei Größen.

Mit den flachen 2138er Filtern hast du auch die Option auf Aktivkohlefilter, jede Menge Platz, nichts ist im Weg, sehr leichtgewichtig, kaum wahrnehmbarer Atemwiderstand, ich bin sehr zufrieden.


Volle Zustimmung!!

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Re: Schwermetall im Blut - IPSC / Vorbeugung / Bekämpfung - Atemschutz & Co

Beitragvon Grerdinger » Fr 12. Okt 2018, 22:38

Ich hab' vor Jahren mal Hilfsdienste bei einer IPSC-Staatsmeisterschaftg gemacht: Zwei Tage im Keller die Scheiben abkleben.
Trotz FFP3-Maske (die ich zugegeben gelegentlich mal abgenommen habe, speziell zum Schluss hin) hatte ich dann ordentlich grauen Dreck in der Nase. Da ich ohnehin einen Termin zur Hauptuntersuchung hatte habe ich gleich die Bleiwerte mitbestimmen lassen. Und siehe da: Ordentlich drüber - 70ug/dl (also fast das Doppelte des Grenzwerts; ab 100 beginnt der potentiell tödliche Bereich).
Ich hab' übrigens (weil der Wert über dem Grenzwert war) auch nix bezahlen müssen!

Ein Jahr drauf war der Bleiwert dann ziemlich genau bei der Hälfte (36), also noch im toleriebaren Bereich. Damals war ich im Schnitt jede zweite Woche im Keller und habe so rd. 150 Schuss/Durchgang (ca. 50 auf Scheiben, den Rest IPSC) abgegeben.
Somit kann ich zwei Aussagen bestätigen:
1. Die Luft am Schusskasten ist pures Gift!
2. Wer viel schießt sollte sich unbedint mit dem Thema beschäftigen! Ich habe damals auch beschlossen, zum Training eigenes Gewand mitzunehmen. Auf die Schuhe habe ich allerdings vergessen...
Man lernt halt nie aus!
LG,


Andi

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Re: Schwermetall im Blut - IPSC / Vorbeugung / Bekämpfung - Atemschutz & Co

Beitragvon steps » So 14. Okt 2018, 17:06

Grerdinger hat geschrieben:Ein Jahr drauf war der Bleiwert dann ziemlich genau bei der Hälfte (36), also noch im toleriebaren Bereich. Damals war ich im Schnitt jede zweite Woche im Keller und habe so rd. 150 Schuss/Durchgang (ca. 50 auf Scheiben, den Rest IPSC) abgegeben.
Somit kann ich zwei Aussagen bestätigen:
1. Die Luft am Schusskasten ist pures Gift!
2. Wer viel schießt sollte sich unbedint mit dem Thema beschäftigen! Ich habe damals auch beschlossen, zum Training eigenes Gewand mitzunehmen. Auf die Schuhe habe ich allerdings vergessen...
Man lernt halt nie aus!


haben sich deine werte von alleine halbiert???
bei mir warns vor 2 jahren bissl über 40ug/dl, letzen Dez. lag der wert bei 21ug/dl (also unter dem richtwert für berufliche bleixposition :dance: ) mal schaun was in einem monat rauskommt...

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Re: Schwermetall im Blut - IPSC / Vorbeugung / Bekämpfung - Atemschutz & Co

Beitragvon cipher » So 14. Okt 2018, 19:29

steps hat geschrieben:bei mir warns vor 2 jahren bissl über 40ug/dl, letzen Dez. lag der wert bei 21ug/dl (also unter dem richtwert für berufliche bleixposition :dance: ) mal schaun was in einem monat rauskommt...


Wie regelmäßig gehst du Schießen? Wieviel und welche Munition verbrauchst du? Wie sind die Gegebenheiten bei deinem Schießstand (Lüftung?)?

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Re: Schwermetall im Blut - IPSC / Vorbeugung / Bekämpfung - Atemschutz & Co

Beitragvon Fwk » So 14. Okt 2018, 19:33

Grerdinger hat geschrieben:Ein Jahr drauf war der Bleiwert dann ziemlich genau bei der Hälfte (36), also noch im toleriebaren Bereich. Damals war ich im Schnitt jede zweite Woche im Keller und habe so rd. 150 Schuss/Durchgang (ca. 50 auf Scheiben, den Rest IPSC) abgegeben.

Also für mich hört sich das jetzt so an, daß IPSC in einem geschlossenen Raum vermeiden werde.

Aber was ist mit FFWGK? Hat jemand Vergleichswerte, wie dort die Bleibelastung ist?

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Re: Schwermetall im Blut - IPSC / Vorbeugung / Bekämpfung - Atemschutz & Co

Beitragvon FFWGK » So 14. Okt 2018, 20:28

Fwk hat geschrieben:Aber was ist mit FFWGK? Hat jemand Vergleichswerte, wie dort die Bleibelastung ist?

Liegt manchem schwer im Magen.

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Re: Schwermetall im Blut - IPSC / Vorbeugung / Bekämpfung - Atemschutz & Co

Beitragvon Fwk » So 14. Okt 2018, 20:41

FFWGK hat geschrieben:
Fwk hat geschrieben:Aber was ist mit FFWGK? Hat jemand Vergleichswerte, wie dort die Bleibelastung ist?

Liegt manchem schwer im Magen.

Ich denke, Du bist ein Mathematiker... http://www.natur-phaenomenal.de/witze/einfache_witze.htm

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Re: Schwermetall im Blut - IPSC / Vorbeugung / Bekämpfung - Atemschutz & Co

Beitragvon rhodium » So 14. Okt 2018, 20:48

Gibt es für das Blei eigentlich keinen irgendwie tauglichen Ersatz? Gerade beim IPSC wo die Projektile wieder zurückgewonnen werden können (in bezog auf den Wertstoff), würden doch auch andere Metalle funktionieren können. Nur mal so ein Gedanke ...
“Das Gegenteil von rechts ist nicht links, sondern frei.”

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Re: Schwermetall im Blut - IPSC / Vorbeugung / Bekämpfung - Atemschutz & Co

Beitragvon steps » So 14. Okt 2018, 20:57

cipher hat geschrieben:
steps hat geschrieben:bei mir warns vor 2 jahren bissl über 40ug/dl, letzen Dez. lag der wert bei 21ug/dl (also unter dem richtwert für berufliche bleixposition :dance: ) mal schaun was in einem monat rauskommt...


Wie regelmäßig gehst du Schießen? Wieviel und welche Munition verbrauchst du? Wie sind die Gegebenheiten bei deinem Schießstand (Lüftung?)?


früher wöchentlich, momentan alle 2-3 wochen, mal 150 mal 300, verschieden fabriksmuni und selbstgeladene, seit einem jahr nurmehr mit staubschutzmaske... lüftung ist nicht die schlechteste, verbessen könnte man die überall glaube ich.

vielleicht könnten auch andere mal ihre werte angeben, wäre intressant!??

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Re: Schwermetall im Blut - IPSC / Vorbeugung / Bekämpfung - Atemschutz & Co

Beitragvon hmg382 » So 14. Okt 2018, 21:41

rhodium hat geschrieben:Gibt es für das Blei eigentlich keinen irgendwie tauglichen Ersatz? Gerade beim IPSC wo die Projektile wieder zurückgewonnen werden können (in bezog auf den Wertstoff), würden doch auch andere Metalle funktionieren können. Nur mal so ein Gedanke ...

Hm, ich hab mit Materialwissenschaften und Metallurgie nicht wirklich was am Hut.

Aber es sollte wohl (?) was mit ähnlicher Dichte sein also:
https://www.lenntech.de/data-pse/dichte.htm

Bleibt nur Silber :lol: Wird aber wahrscheinlich zu hart sein. Der Rest ist dem Bereich ist entweder selten, schweineteuer oder radioaktiv :twisted:
!!! HIER Stellungnahme zur WaffG-Änderung abgeben und vorhandenen zustimmen !!! (Frist: 05.11.2018)

#IamTheGunLobby

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Re: Schwermetall im Blut - IPSC / Vorbeugung / Bekämpfung - Atemschutz & Co

Beitragvon Grerdinger » Mo 15. Okt 2018, 18:03

@steps: Ja, meine Werte haben sich von alleine halbiert. Dabei war aber meine darauffolgende Schießkellerabstinenz nicht ganz unschuldig. Angeblich hilft auch Milch mit, Schwermetalle zu binden. K. A. ob's stimmt. Es hat mir zumindest nicht geschadet...
LG,


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Re: Schwermetall im Blut - IPSC / Vorbeugung / Bekämpfung - Atemschutz & Co

Beitragvon Hellprayer » Mo 15. Okt 2018, 18:15

steps hat geschrieben:
Grerdinger hat geschrieben:Ein Jahr drauf war der Bleiwert dann ziemlich genau bei der Hälfte (36), also noch im toleriebaren Bereich. Damals war ich im Schnitt jede zweite Woche im Keller und habe so rd. 150 Schuss/Durchgang (ca. 50 auf Scheiben, den Rest IPSC) abgegeben.
Somit kann ich zwei Aussagen bestätigen:
1. Die Luft am Schusskasten ist pures Gift!
2. Wer viel schießt sollte sich unbedint mit dem Thema beschäftigen! Ich habe damals auch beschlossen, zum Training eigenes Gewand mitzunehmen. Auf die Schuhe habe ich allerdings vergessen...
Man lernt halt nie aus!


haben sich deine werte von alleine halbiert???
bei mir warns vor 2 jahren bissl über 40ug/dl, letzen Dez. lag der wert bei 21ug/dl (also unter dem richtwert für berufliche bleixposition :dance: ) mal schaun was in einem monat rauskommt...


Ein einzelner Blutwert ist halt nicht wirklich aussagekräftig. Wennst eine Woche vorher eine hohe Belastung gehabt hast dann schießt der Wert eben durch die Decke und zwei Monate später schauts wieder "normal" aus.

Man muss sich in dem Sport halt im klaren sein dass man sicher nie in die Normalwerte kommen wird. Ebenso sollte man trotzdem mit ein wenig Hirn rangehen und eben bei einer höheren Exposition auf entsprechende Schutzausrüstung achten. Atemschutz ist bei großen Events als RO ebenso dabei wie wenn ich viel in schlecht gelüfteten Kellern unterwegs bin. Auch der stete Tropfen höhlt den Stein...
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Re: Schwermetall im Blut - IPSC / Vorbeugung / Bekämpfung - Atemschutz & Co

Beitragvon steps » Mo 15. Okt 2018, 19:36

Grerdinger hat geschrieben:@steps: Ja, meine Werte haben sich von alleine halbiert. Dabei war aber meine darauffolgende Schießkellerabstinenz nicht ganz unschuldig. Angeblich hilft auch Milch mit, Schwermetalle zu binden. K. A. ob's stimmt. Es hat mir zumindest nicht geschadet...


Hellprayer hat geschrieben:
Ein einzelner Blutwert ist halt nicht wirklich aussagekräftig. Wennst eine Woche vorher eine hohe Belastung gehabt hast dann schießt der Wert eben durch die Decke und zwei Monate später schauts wieder "normal" aus.

Man muss sich in dem Sport halt im klaren sein dass man sicher nie in die Normalwerte kommen wird. Ebenso sollte man trotzdem mit ein wenig Hirn rangehen und eben bei einer höheren Exposition auf entsprechende Schutzausrüstung achten. Atemschutz ist bei großen Events als RO ebenso dabei wie wenn ich viel in schlecht gelüfteten Kellern unterwegs bin. Auch der stete Tropfen höhlt den Stein...


bin ich da falsch informiert das sich schwermetal eigentlich nicht von alleine im körper abbaut?? nehmt ihr da was zum ausleiten z.b algen?? milch wird da meines wissens nicht helfen...
mir ist schon klar das es gsündere sportarten gibt, aber mit entsprechender ausrüstung und vorsicht kann man die belastung ja reduzieren und die werte im auge behalten...


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