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Welches Scope für RPR

Rund um den Schiesssport: Technik, Erfahrungen, Tipps und Tricks
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Lovec_SK
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Re: Welches Scope für RPR

Beitrag von Lovec_SK » Mi 24. Jan 2018, 13:11

haluna hat geschrieben:Hey,
da meine Freundin meinte das meine Glock 19 eine Baby Pistole ist welche man ned ernst nehmen kann :tipphead: hab ich mich nun entschlossen das Ruger Precision Rifle in 308 zulegen um wieder Herr im Haus zu sein. Leider weiß ich ned welches Scope ich mir dafür kaufen soll. Da der HSV soweit ich weiß auch manchmal Veranstaltungen anbietet, wo man auf über 300 Meter schießen kann, sollte das schon bissl vergrößernd sein :D Da das meine erste Langwaffe ist hab ich da überhaupt keine Ahnung.

Ich hab mir schon ein schönes herausgesucht wie findet ihr das?

https://www.frankonia.de/Zielfernrohr+P ... ryId=63308

Mein Buget were 400 Euro, fals ihr vorschläge habt was da gut dazupasst würde ich mich freuen :)


Hallo,
ich würde dir was ganz anderes empfehlen.
308W ist zwar gutes, bewährtes Kaliber, aber es gibt heute andere, für präzises Schiessen mehr geeignete Optionen. Für diese Zwecke ist immer gute Wahl etwas in 6,5mm Kaliber. Weniger Rückstoss, mehr Komfort beim Schiessen und viel bessere Ballistik.
Deswegen schlage ich vor eine Tikka, z.B. Modell T3x TAC A1, im Kaliber 260 Remington oder 6,5 Creedmoor, am besten mit 620mm Lauf, siehe hier: http://cdn1.tikka.fi/sites/default/file ... ations.pdf
Die Tikka ist relativ sehr verbreitet und ich finde sie als bessere Waffe im Vergleich zum Ruger RPR.

ZF, im Preisniveau um 1000€, tausendmal bewährt und zuverlässig - Sightron SIII 8-32x56 Tactical LR MOA
Siehe hier: https://www.optics-trade.eu/en/sightron ... r-moa.html

Und MOA Version wegen den tollen Absehen - https://www.youtube.com/embed/-IyAowrg1Is

Viel Erfolg ;)
9.3x62mm, .300 Winchester Magnum, 7mm Remington Magnum, 7mm-08 Remington, 260 Remington, 6.5x47mm Lapua, 16/70, .44 Magnum, 9mm Luger

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Re: Welches Scope für RPR

Beitrag von Unterförster » Do 25. Jan 2018, 20:12

Die ganzen 6mm und 6.5mm haben einen entscheidenden Nachteil: Auf wirklich weite Entfernungen ists beim Einschiessen oft sehr schwer den Treffer zu sehen.
.308 sieht man bis 600 Meter in der Regel gut, bei 1000 Meter wirds auch schon ev. etwas mühsam.

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Re: Welches Scope für RPR

Beitrag von BigBen » Sa 27. Jan 2018, 06:53

Unterförster hat geschrieben:Die ganzen 6mm und 6.5mm haben einen entscheidenden Nachteil: Auf wirklich weite Entfernungen ists beim Einschiessen oft sehr schwer den Treffer zu sehen.
.308 sieht man bis 600 Meter in der Regel gut, bei 1000 Meter wirds auch schon ev. etwas mühsam.


Womit beobachtest du deine Treffer damit du auf 600 bzw. 1000m auch wirklich was siehst? Reden wir von Treffer auf Papier erkennen...oder auf Stahl?

Sorry für das Offtopic...
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Re: Welches Scope für RPR

Beitrag von approach_lowg » Sa 27. Jan 2018, 10:26

Unterförster hat geschrieben:.308 sieht man bis 600 Meter in der Regel gut, bei 1000 Meter wirds auch schon ev. etwas mühsam.



Das frage ich mich auch wie du das machst auf 1000 Meter 308er Löcher zu sehen?
Auf 600 Meter kann man 30er Kal sehen, muss aber nicht sein wenn die Luft nicht mehr passt. Und da ist auch schon die Farbe vom Papiertarget wesentlich, je dunkler das Target umso schwer bis gar nicht sieht man die Löcher ( schwarz / blau / rot nichts! ).
Wennst nur auf Gongs Steine etc schießt/ spottest ist das Kal so ziemlich egal, spritzen siehst es e immer bzw am Gong die Lack Unterschiede.
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Re: Welches Scope für RPR

Beitrag von Unterförster » Sa 27. Jan 2018, 13:52

Steine odgl., auf 600 Meter sehe ich auf den Scheiben auch mit dem Spektiv nichts mehr.
Die 6.5 Creedmore etc. Schützen jammern immer, dass sie keine Einschläge in der Botanik mehr sehen auf 600m, wenns ein bisschen feucht ist.
In meiner persönlichen Erfahrung ist die 6.5 CM nicht das long- range Wunderding, als das es gerne verkauft wird.
Zumindest bei den 600 Meter Bewerben, wo ich war, war kein wesentlicher Unterschied im Ergebnis zu .308 zu sehen- vorausgegesetzt, der Schütze versteht sein Geschäft.
Und auf 1000+ Meter schiesst man mit der .338 LM sowieso Ringerln um die 6.5 CM und .308.;)

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Re: Welches Scope für RPR

Beitrag von approach_lowg » Sa 27. Jan 2018, 16:50

Unterförster hat geschrieben:Steine odgl., auf 600 Meter sehe ich auf den Scheiben auch mit dem Spektiv nichts mehr.
Die 6.5 Creedmore etc. Schützen jammern immer, dass sie keine Einschläge in der Botanik mehr sehen auf 600m, wenns ein bisschen feucht ist.
In meiner persönlichen Erfahrung ist die 6.5 CM nicht das long- range Wunderding, als das es gerne verkauft wird.
Zumindest bei den 600 Meter Bewerben, wo ich war, war kein wesentlicher Unterschied im Ergebnis zu .308 zu sehen- vorausgegesetzt, der Schütze versteht sein Geschäft.
Und auf 1000+ Meter schiesst man mit der .338 LM sowieso Ringerln um die 6.5 CM und .308.;)



???
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Re: Welches Scope für RPR

Beitrag von BigBen » So 28. Jan 2018, 07:44

approach_lowg hat geschrieben:
Unterförster hat geschrieben:Steine odgl., auf 600 Meter sehe ich auf den Scheiben auch mit dem Spektiv nichts mehr.
Die 6.5 Creedmore etc. Schützen jammern immer, dass sie keine Einschläge in der Botanik mehr sehen auf 600m, wenns ein bisschen feucht ist.
In meiner persönlichen Erfahrung ist die 6.5 CM nicht das long- range Wunderding, als das es gerne verkauft wird.
Zumindest bei den 600 Meter Bewerben, wo ich war, war kein wesentlicher Unterschied im Ergebnis zu .308 zu sehen- vorausgegesetzt, der Schütze versteht sein Geschäft.
Und auf 1000+ Meter schiesst man mit der .338 LM sowieso Ringerln um die 6.5 CM und .308.;)



???
vestehs auch ned.. wenn ich auf 1000m an stein treff seh ich das genauso...und wenn ich eine 338 ins hohe gras semmel sehe ich genauso wenig...

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Re: Welches Scope für RPR

Beitrag von Unterförster » So 28. Jan 2018, 10:13

Wenn man den Stein trifft, ists gut. Nur wirds das mit dem ersten Schuss long range eher selten spielen.
Tatsache ist, dass die Schusszeichen auf Erde 223< 6.5<308<338<408 sind.
Hab schon einige Male obige Kaliber (ausser 408) zw. 500-1200 Meter gespottet, das war bei 223 und 6.5 oft die Raterei „hast ihn gesehen?“ Bei 308 ists etwas besser, bei 338 meist recht klar.
Wenn allerdings ich in hohes Gras ballere, seh ich vermutlich eine 50 BMG auch nicht.

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Re: Welches Scope für RPR

Beitrag von approach_lowg » So 28. Jan 2018, 10:35

Unterförster hat geschrieben:Wenn man den Stein trifft, ists gut. Nur wirds das mit dem ersten Schuss long range eher selten spielen.
Tatsache ist, dass die Schusszeichen auf Erde 223< 6.5<308<338<408 sind.
Hab schon einige Male obige Kaliber (ausser 408) zw. 500-1200 Meter gespottet, das war bei 223 und 6.5 oft die Raterei „hast ihn gesehen?“ Bei 308 ists etwas besser, bei 338 meist recht klar.
Wenn allerdings ich in hohes Gras ballere, seh ich vermutlich eine 50 BMG auch nicht.


Deine Posts zu verstehen ist eine Herausforderung. Wenn ich dich jetzt frage was dein obiger Satz aussagen soll bekommen wir sicherlich wieder eine top verständliche Antwort.

Wenn ich mir das irgendwie zusammen reime was du so schreibst komme ich zur Ansicht dass du entweder ( gehe mal davon aus dass du es wirklich selbst gemacht hast und nicht vom Stammtisch nachquasselst ) mit einem nicht dafür optimalen Spektiv spottest oder ganz einfach du schlecht siehst! - ähm, zu wenig Erfahrung kann da natürlich auch noch mitspielen!

Und auch wenn 10 andere Schützen daher jammern " i sig nix" ( auf eine 223 oder 6,5 bezogen ) weils 2-4 mal im Jahr in der Molln ein bisserl " longerangen" und jetzt glauben sie sind die ober Experten, stimmts noch lange nicht!

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Re: Welches Scope für RPR

Beitrag von Doberman » Di 30. Jan 2018, 12:30

Unterförster hat geschrieben:Wenn man den Stein trifft, ists gut. Nur wirds das mit dem ersten Schuss long range eher selten spielen.
Tatsache ist, dass die Schusszeichen auf Erde 223< 6.5<308<338<408 sind.
Hab schon einige Male obige Kaliber (ausser 408) zw. 500-1200 Meter gespottet, das war bei 223 und 6.5 oft die Raterei „hast ihn gesehen?“ Bei 308 ists etwas besser, bei 338 meist recht klar.
Wenn allerdings ich in hohes Gras ballere, seh ich vermutlich eine 50 BMG auch nicht.


So, jetzt muss ich auch meinen Senf dazugeben!
Ich schieße regelmäßig neben big-bore Kalibern die 1000m bewerbe mit der .260AI.

Treffer auf der Scheibe sind weder mit der .260er der .408 oder der .416tyr zu sehen.

Das Einschießen in der Botanik ist mit allen genannten Kalibern ohne Probleme möglich! Ausgenommen natürlich das hohe Gras, da kannst aber hinsemmeln mit was du willst, und das macht man ja schließlich auch nicht.

Fazit: mit einem 6,5mm kaliber -das richtige Geschoss vorausgesetzt- habe ich bereits so manche Leute geschlagen.

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Re: Welches Scope für RPR

Beitrag von Lovec_SK » Mi 31. Jan 2018, 16:31

Doberman hat geschrieben:...Fazit: mit einem 6,5mm kaliber -das richtige Geschoss vorausgesetzt- habe ich bereits so manche Leute geschlagen.

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Genau so ist es in der Praxis bei vielen LR Wettbewerben. Die verschiedene 6,5-7mm Kalibern sind immer vorne. 308W ist tolles Kaliber, ballistisch leider Outsider.
Es genügt auch für den absoluten Anfänger nur eine Weile mit dem ballistischen Kalkulator zu spielen und es ist ihm gleich klar, dass die 308W ist nicht die beste Wahl für LR schiessen.
Ein Beispiel mit Fabrikmuni von Hornady, 308 Win vs. 6,5 Creedmoor. Die Unterschiede sind gewaltig.
Klick auf die Ansicht:

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Re: Welches Scope für RPR

Beitrag von approach_lowg » Mi 31. Jan 2018, 20:36

Genau so ist es, die 6.5 Kal sind einfach geil! Ich schieße einfach nur gerne die 30er Kal, weil > das war schon immer so, das wird immer so sein<. ;-)

Kollege Doberman würde es jedem mit seiner 260 AI zeigen was Sache ist auf 1000 Meter und wie man schön die Treffer Spritzen sieht, wenn man halt nicht durch ein Milchglas schaut ;-)
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