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BBM 22lr

Rund um den Schiesssport: Technik, Erfahrungen, Tipps und Tricks
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BBM 22lr

Beitrag von usu792 » Mi 2. Mai 2018, 20:42

Servus!

Hat schonmal jemand diese BBM .22lr HV 40gr Munition getestet?

Wie zuverlässig ist die denn in Halbautomaten? (Pistole)...

Danke und LG!
Christoph

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Glock1768
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Re: BBM 22lr

Beitrag von Glock1768 » Mi 2. Mai 2018, 21:33

Nein, ich habe mir r auch schon überlegt sie Mal zu testen ... Nur, wegen einem Packerl fahre ich nicht zu diesem Geschäft ... Zu weit weg
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Re: BBM 22lr

Beitrag von Heinzelmaennchen » Do 3. Mai 2018, 06:41

Bei uns in nö Süd verkaufen die Dinger nun flächendeckend.
Hab's aber noch nicht getestet.
Würde mich auch interessieren wie die laufen...

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Re: BBM 22lr

Beitrag von Hauzi » Sa 5. Mai 2018, 09:07

In Klagenfurt hab ich mir ein Packerl beim Kettner zu Versuchszwecken gekauft.
Leider sind die so stark eingefettet, dass dir nach dem Aufmagazinieren die Finger waschen mußt.
(Zumindest MEIN Packerl war so)
Obwohl der Preis von 2.95 / Packerl echt interessant ist ........
Schußbild vergleichbar mit Federal 252er Schüttpackung / Geko Semi-Auto.
Mit der PPQ 22 halte ich auf 25 m den 9er.Mehr kann ICH nicht....
Aufgelegt hab ich es dummerweise nicht versucht.
Unser anderes Ich ist auch böse !

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Re: BBM 22lr

Beitrag von Glock1768 » Mo 7. Mai 2018, 08:17

Am Samstag hat ein schützenkollege diese geschossen aus einer, glaube ich, ruger ... Ja, war stark eingefettet, hat aber absolut problemlos funktioniert.

Zur präzision sag ich jetzt nichts, weil ich sein können nicht beurteilen kann ... Es war eher ein Just for fun schiessen.

Der Kettner dürfte die jetzt sehr preiswert verkaufen laut seiner Aussage ... Ca 60.- für 1000 Schuss ... Das wäre eine ansage
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Re: BBM 22lr

Beitrag von HiPhi » So 3. Jun 2018, 19:09

Also ich hab mir auch beim Kettner zuerst zwei 50er Packerl zum Testen besorgt, das mit dem Fett-Überzug kann ich leider nur bestätigen, aber das gibts bei KK-Muni öfter mal.
Auf der Pkg. ist der Aufdruck "made in Germany - by RUAG Ammotec" zu finden. BBM mit Sitz in Arizona, USA dürfte einfach eine Vertriebsfirma in den USA sein, die bei uns bisher kaum jemand kannte.

Hab die Muni zuerst in meiner Ruger Mk III Target, meinem CZ-Kadet-System und meiner SIG P226 + 22er WS probiert - Fazit: keine Störungen.
Zur Präzision: auf 25m stehend frei konnte ich das Schwarze der Scheibe nicht immer halten, aber dies liegt vermutlich mehr an mir ;-)

Hab mir dann 1.000 Stk. um €59,- beim Kettner zugelegt und letzten Freitag auch noch aus meinem Ruger 10/22 und meiner Marlin 70L auf 30m sitzend aufgelegt mit 3-9x40-ZF getestet: laufen in der Ruger 10/22 tadellos, in der Marlin hatte ich probleme mit dem Magazin (nicht der Muni). Präzi war für mich absolut zufriedenstellend: fast alles Innen-Zehner (80%) oder Zehner (20%)

Also Preis-/Leistung stimmt für mich bei 5,9 Cent ;-)
Beste Grüße
HiPhi

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Re: BBM 22lr

Beitrag von rupi » So 3. Jun 2018, 20:12

die BBM ist die RWS Semi Auto in anderer Schachtel
member the old PD design ? oh I member

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Re: BBM 22lr

Beitrag von Glock1768 » So 3. Jun 2018, 20:22

Habe von der BBM jetzt 4000 Schuss um das geld gekauft ... Und dann in Baden bei der federal nochmals zugeschlagen ... Die federal schiesse ich seit zwei Jahren, bin sehr zufrieden und die sind eben auch noch verkupfert und nicht so eingefettet ... Bei 29,90.- für 525 Stück auch nochmals gross eingekauft.

Hätte ich von dieser Aktion früher gewusst hätte ich Statt BBM noch mehr Federal gekauft
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Re: BBM 22lr

Beitrag von gynta » Mi 9. Okt 2019, 20:09

Die Suche "22lr" und "Fett" hat mir diesen Toten ausgeworfen.
Darum grabe ich ihn mal aus...

Revolver: Schmauch und Fett verkleben so richtig schön.
Ende vom Lied: Der Ausstoßer muß nahezu brachial dazu überredet werden doch noch die Hülsen aus der Trommel auszuspucken.
Nach einer 100er Packung sind neben der Waffe natürlich auch die Finger und alles was man so anfasst versaut.

Pistole: Magazin und WS sehen danach auch nicht sehr hübsch aus :)

Gibt es den einen universalen Grund warum (die meisten) .22lr so derart mit Fett eingesaut sind. Andere dafür ganz wenig oder gar nicht?

Fett schmiert Gut - ok. Aber ich will dort nichts geschmiert haben :)
Sind andere Waffentypen da mehr darauf angewiesen und warum?

Gruß

PS.:
Ich hab noch ca 600 von den Fettstiften. Danach kauf ich ich eben wieder die mit weniger Flutschi drauf...

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Re: BBM 22lr

Beitrag von Sodex » Do 10. Okt 2019, 09:48

Manche Firmen fetten(ölen) die Patronen, die Anderen wachsen sie. Jeder hat sein eigenes Rezept.

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Re: BBM 22lr

Beitrag von Dobi » Do 10. Okt 2019, 10:19

gynta hat geschrieben:
Mi 9. Okt 2019, 20:09
Gibt es den einen universalen Grund warum (die meisten) .22lr so derart mit Fett eingesaut sind. Andere dafür ganz wenig oder gar nicht?
Eine Antwort auf diese Frage würde mich auch interessieren!

Auch weil ich es einfach nicht verstehe:
Denn normalerweise soll man doch Öl vor dem Schießen aus dem Lauf entfernen …
… und warum pampen dann die kleinen 22er Lauser alles mit einer Extraportion Fett wieder zu?
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Ich glaube keine Verschwörungstheorien!
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Re: BBM 22lr

Beitrag von cal22 » Do 10. Okt 2019, 10:29

Damit der Bleiabrieb im Lauf möglich verhindert wird bzw. sich so leichter Entfernen lässt. Bleigeschosse für größere Kaliber gehören auch gefettet wenn sie nicht irgendwie beschicht sind.
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Re: BBM 22lr

Beitrag von panhandle » Do 10. Okt 2019, 10:32

Hi...

Blei und Mantel(Tombak) Geschoße muss man hier differenziert betrachten.

Ein "trockenes" Bleigeschoß verliert ja doch mehr an Material (Geschoßabrieb) - und damit einhergehend schnellere Verbleiung des Laufes - als ein Mantel(Tombak) Geschoß.

Siehe auch hier... https://de.wikipedia.org/wiki/Geschoss-Schmierung

Ups.... cal22 war schneller...
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Re: BBM 22lr

Beitrag von AUG-andy » Do 10. Okt 2019, 11:01

Aber bei den meisten Long Rifle Patronen ist es Wachs und kein Fett .
Richtiges Fett hab ich bei meinen Patronen noch nie gesehen oder gespürt.
Egal ob CCI,Federal,RWS,Remington. Es ist mal mehr mal weniger Wachs auf den Geschossen .
MfG
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Re: BBM 22lr

Beitrag von panhandle » Do 10. Okt 2019, 13:54

AUG-andy hat geschrieben:
Do 10. Okt 2019, 11:01
Aber bei den meisten Long Rifle Patronen ist es Wachs und kein Fett .
Richtiges Fett hab ich bei meinen Patronen noch nie gesehen oder gespürt.
Egal ob CCI,Federal,RWS,Remington. Es ist mal mehr mal weniger Wachs auf den Geschossen .
...... und dazu: Bei Patronen, bei denen Geschosskaliber und Außendurchmesser der Hülse gleich sind, muss der in die Hülse eingebrachte Teil des Geschosses dem Hülsen-Innendurchmesser entsprechen. Das Fett würde beim Abschuss verbrannt und damit unwirksam. Bei solchen Geschossen muss die Fettrille ungeschützt auf dem Geschosskopf angebracht werden. Eine Lösung ist, anstatt Fett Wachs zu verwenden, da dieser aushärtet. Beide Lösungen können jedoch nur kurzfristig funktionieren, da mit der Zeit das Fett respektive die Wachsschicht durch Abrieb verschwindet.

...aus dem LINK oben....

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