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Präzisionsbüchse

Rund um den Schiesssport: Technik, Erfahrungen, Tipps und Tricks
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Jungjäger1997
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Präzisionsbüchse

Beitrag von Jungjäger1997 » Sa 4. Apr 2020, 15:32

Hallo liebes Forum!

Danke für die Hilfe in meinem anderen Thread! Da ihr dort so kompetent wart und mir auch hilfreiche Nachrichten per PN zugekommen sind eröffne ich diesen Thread in der Hoffnung dass es auch hier für mich eine Lösung gibt :-)

Ich möchte mir eine neue Büchse zulegen für den Stand.

300 Meter wird wohl die reguläre maximal Distanz sein, aber ich möchte auch darüber hinaus schiessen und treffen können wenn sich die Möglichkeit ergibt.
(HSV oder Ausland)

Da ich bisher ausschließlich mit meinen Jagd Waffen trainiert habe und diese natürlich durch den dünnen Lauf eher nicht für größere Serien gedacht sind überlege ich schon länger mir da was eigenes zuzulegen.

Kaliber soll ab 308 aufwärts sein... Denke da an die 300Win Mag?!

Ein Dicker Lauf ist mir ebenso wichtig.

Modelle die ich ins Auge gefasst habe sind unter anderem die Remington 700, Howa 1500 oder Tikka... Welche würdet ihr hier empfehlen oder gar eine andere?

Preislich sage ich mal bis 2000€ maximal für die Büchse neu, gerne darunter...

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Hane
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Re: Präzisionsbüchse

Beitrag von Hane » Sa 4. Apr 2020, 15:50

Wenn du aufs Geld schauen musst, was ich bei deinem Preisrahmen vermute, und nicht selber lädst, würde ich dir eher zur .308 als zur .300WM raten. Damit bist du bis rund 800m, was vermutlich die Ausnahme sein wird, sehr gut aufgestellt.
In dem Preisrahmen würde ich die Tikka bevorzugen. Oder du schaust dich nach was gebrauchten um. SSG 69 z.B.

Incite
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Re: Präzisionsbüchse

Beitrag von Incite » Sa 4. Apr 2020, 16:01

Rem 700, Howa 1500 oder Tikka T3x... ist doch alles Stangenware.

Wenn Rem 700 dann gleich die Police. Ich habe mittlerweile 2 und die schießen super! um nix schlechter als die Tikka. Die Howa und Tikka brauchten beide einen neuen GRS Berserk Schaft da mir die originalen Schäfte nicht getaugt haben sowie eine Bettung vom Profi. Die Police Schäfte passen, habe ich nur betten lassen.

Der große Vorteil bei der Rem 700 sind Tuningteile wie Sand am Meer. Für Howa? Tikka? Da kannst alles neu kaufen. Warum? Weil ich das alles selbst erlebt habe :whistle:

Kaliber würde ich dir 308 Win empfehlen. Ich hatte selbst ein SSG in 300 WM und davon würde ich dir abraten außer du schießt wirklich nur long range damit - auf 100-300 Meter ist das mMn eine Verschwendung. Mit den ganzen rasanten Kalibern hast du einen wesentlich höheren Verschleiß im Lauf und kosten tut ein Schuss auch mehr bei keinem Zugewinn.

lg
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Re: Präzisionsbüchse

Beitrag von Flolito » Sa 4. Apr 2020, 16:06

300Win Mag halte ich für keine gute Idee für eine Büchse für den regulären Standbesuch! Sprichwort: Munitionskosten/Lauflebensdauer

Ich würde dir eine .308 oder eine 6,5Creedmoor ans Herz legen.

In .308 Wäre die Steyr Pro Varmint im Budget
In 6.5 Creedmoor die Steyr 6.5mm THB

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Re: Präzisionsbüchse

Beitrag von The_Governor » Sa 4. Apr 2020, 16:18

Incite hat geschrieben:
Sa 4. Apr 2020, 16:01
Rem 700, Howa 1500 oder Tikka T3x... ist doch alles Stangenware.

Wenn Rem 700 dann gleich die Police. Ich habe mittlerweile 2 und die schießen super! um nix schlechter als die Tikka. Die Howa und Tikka brauchten beide einen neuen GRS Berserk Schaft da mir die originalen Schäfte nicht getaugt haben sowie eine Bettung vom Profi. Die Police Schäfte passen, habe ich nur betten lassen.

Der große Vorteil bei der Rem 700 sind Tuningteile wie Sand am Meer. Für Howa? Tikka? Da kannst alles neu kaufen. Warum? Weil ich das alles selbst erlebt habe :whistle:

Kaliber würde ich dir 308 Win empfehlen. Ich hatte selbst ein SSG in 300 WM und davon würde ich dir abraten außer du schießt wirklich nur long range damit - auf 100-300 Meter ist das mMn eine Verschwendung. Mit den ganzen rasanten Kalibern hast du einen wesentlich höheren Verschleiß im Lauf und kosten tut ein Schuss auch mehr bei keinem Zugewinn.

lg
Ich habe eine Tikka T3x TAC, aber die normale, nicht die A1 und daran muss rein gar nichts gemacht oder gebettet werden. Auch wenn der Schaft eher billig anmutet, er ist verwindungssteif und erfüllt seinen Zweck. Das Ding schießt wie Gift, ich konnte heuer mit zugegeben sehr viel Glück und Zufall einen ZF-Bewerb mit einem Streukreis unter 6mm gewinnen, mit Fabriksmunition. Normalerweise sind die Streukrrise dennoch immer unter 10mm. Man kann das System wie es ist verwenden, außer natürlich es ist ein "will-haben-Faktor", klingt beim Jungjäger aber nicht unbedingt danach.

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Re: Präzisionsbüchse

Beitrag von Spiky » Sa 4. Apr 2020, 16:38

Für die Scheibe gibt es im Vergleich zur 6,5 Creedmoor keinen Grund zur 308er zu greifen.
Mit der Creedmoor bist Du bis ca. 1200m gut dabei, darüber hinaus 338, etc.

MMn ist die Art des Schaftes wichtig.
Ein in der Länge verstellbarer Schaft spielt bei dickerer Oberbekleidung seine Stärke aus,
oder eine Schnellverstellung auf's ZFR.

Eine verstellbare Wangenauflage sollte Standard sein.

Remington und Howa kenne ich jetzt nicht wirklich, ich habe aber noch nie gehört, dass eine Tikka schlecht schiesst...
Mit Gruß aus Wien - Spiky
reload-smile :shifty: :whistle:

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Re: Präzisionsbüchse

Beitrag von Jungjäger1997 » Sa 4. Apr 2020, 16:43

Danke für die Infos und Eure Meinungen.

Also da ich die Büchse eventuell auch hin und wieder zu Jagd nehmen möchte und ich das Kaliber 308 absolut nicht mag, kommt dieses für mich nicht in Frage.

Also ab 308 aufwärts.

Die Rem 700 Police gefällt mir ganz gut, die Tikka Modelle mit Varmint Lauf aber auch.

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Re: Präzisionsbüchse

Beitrag von KTF » Sa 4. Apr 2020, 16:49

Servus,
Hab eine Tikka T3x TAC A1 in 308 und 20".
Ich bin sehr zufrieden damit. Schiesst zuverlässig Sub-MOA und wenn die (Fabrik) Munition stimmt eigentlich auch 1/2 MOA ausser ich versau es selber.
Musst halt wissen ob dir der"Tactical Look" gefällt.
Qualität ist einwandfrei.
Zu den anderen kann ich nichts sagen, aber die Tikka funktioniert bei mir sehr gut. Alles komplett unverändert.

Grüsse, Flo

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Re: Präzisionsbüchse

Beitrag von Flolito » Sa 4. Apr 2020, 16:51

Welches Wild bejagst du denn hauptsächlich?

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Re: Präzisionsbüchse

Beitrag von Jungjäger1997 » Sa 4. Apr 2020, 17:02

Danke... Wieder ein Punkt für die Tikka.

Also hauptsächlich Schwarzwild und Rehwild.

Die 308 würde gegebenfalls reichen, ist mir bekannt, aber ich mag sie nicht auch wenn sie eine hervorragende Patrone sein mag...

Ist jetzt aber kein Hauptgrund die Jagd, da ich ja noch andere Jagdliche Büchsen habe.

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Re: Präzisionsbüchse

Beitrag von Jungjäger1997 » Sa 4. Apr 2020, 17:28

Incite hat geschrieben:
Sa 4. Apr 2020, 16:01
Rem 700, Howa 1500 oder Tikka T3x... ist doch alles Stangenware.

Wenn Rem 700 dann gleich die Police. Ich habe mittlerweile 2 und die schießen super! um nix schlechter als die Tikka. Die Howa und Tikka brauchten beide einen neuen GRS Berserk Schaft da mir die originalen Schäfte nicht getaugt haben sowie eine Bettung vom Profi. Die Police Schäfte passen, habe ich nur betten lassen.

Der große Vorteil bei der Rem 700 sind Tuningteile wie Sand am Meer. Für Howa? Tikka? Da kannst alles neu kaufen. Warum? Weil ich das alles selbst erlebt habe :whistle:

Kaliber würde ich dir 308 Win empfehlen. Ich hatte selbst ein SSG in 300 WM und davon würde ich dir abraten außer du schießt wirklich nur long range damit - auf 100-300 Meter ist das mMn eine Verschwendung. Mit den ganzen rasanten Kalibern hast du einen wesentlich höheren Verschleiß im Lauf und kosten tut ein Schuss auch mehr bei keinem Zugewinn.

lg

Eben wegen der Tuningteile und Zubehör dachte ich an die Legendäre 700 Remington oder eben an eine Tikka!

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Re: Präzisionsbüchse

Beitrag von Flolito » Sa 4. Apr 2020, 17:29

......300WinMag für Reh und Schwarzwild? .........Wie gesagt wenn du keine .308 willst würde sich die 6.5Creedmoor perfekt anbieten. Viel andere Optionen sehe ich da nicht, wenn du viel schießen willst.

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Re: Präzisionsbüchse

Beitrag von The_Governor » Sa 4. Apr 2020, 17:30

Jungjäger1997 hat geschrieben:
Sa 4. Apr 2020, 17:28
Incite hat geschrieben:
Sa 4. Apr 2020, 16:01
Rem 700, Howa 1500 oder Tikka T3x... ist doch alles Stangenware.

Wenn Rem 700 dann gleich die Police. Ich habe mittlerweile 2 und die schießen super! um nix schlechter als die Tikka. Die Howa und Tikka brauchten beide einen neuen GRS Berserk Schaft da mir die originalen Schäfte nicht getaugt haben sowie eine Bettung vom Profi. Die Police Schäfte passen, habe ich nur betten lassen.

Der große Vorteil bei der Rem 700 sind Tuningteile wie Sand am Meer. Für Howa? Tikka? Da kannst alles neu kaufen. Warum? Weil ich das alles selbst erlebt habe :whistle:

Kaliber würde ich dir 308 Win empfehlen. Ich hatte selbst ein SSG in 300 WM und davon würde ich dir abraten außer du schießt wirklich nur long range damit - auf 100-300 Meter ist das mMn eine Verschwendung. Mit den ganzen rasanten Kalibern hast du einen wesentlich höheren Verschleiß im Lauf und kosten tut ein Schuss auch mehr bei keinem Zugewinn.

lg

Eben wegen der Tuningteile und Zubehör dachte ich an die Legendäre 700 Remington oder eben an eine Tikka!
Was willst außer Abzug und vielleicht noch Schaft groß tunen?

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Re: Präzisionsbüchse

Beitrag von Jungjäger1997 » Sa 4. Apr 2020, 17:33

The_Governor hat geschrieben:
Sa 4. Apr 2020, 17:30
Jungjäger1997 hat geschrieben:
Sa 4. Apr 2020, 17:28
Incite hat geschrieben:
Sa 4. Apr 2020, 16:01
Rem 700, Howa 1500 oder Tikka T3x... ist doch alles Stangenware.

Wenn Rem 700 dann gleich die Police. Ich habe mittlerweile 2 und die schießen super! um nix schlechter als die Tikka. Die Howa und Tikka brauchten beide einen neuen GRS Berserk Schaft da mir die originalen Schäfte nicht getaugt haben sowie eine Bettung vom Profi. Die Police Schäfte passen, habe ich nur betten lassen.

Der große Vorteil bei der Rem 700 sind Tuningteile wie Sand am Meer. Für Howa? Tikka? Da kannst alles neu kaufen. Warum? Weil ich das alles selbst erlebt habe :whistle:

Kaliber würde ich dir 308 Win empfehlen. Ich hatte selbst ein SSG in 300 WM und davon würde ich dir abraten außer du schießt wirklich nur long range damit - auf 100-300 Meter ist das mMn eine Verschwendung. Mit den ganzen rasanten Kalibern hast du einen wesentlich höheren Verschleiß im Lauf und kosten tut ein Schuss auch mehr bei keinem Zugewinn.

lg

Eben wegen der Tuningteile und Zubehör dachte ich an die Legendäre 700 Remington oder eben an eine Tikka!
Was willst außer Abzug und vielleicht noch Schaft groß tunen?
"Tunen" überspitzt gesagt.

Meine damit auch die Vielfalt an Möglichkeiten (optischer Natur) sowie Ersatzteile usw..

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Re: Präzisionsbüchse

Beitrag von The_Governor » Sa 4. Apr 2020, 17:38

Gut gemeinter Tip: Investiere die Kohle in ein vernünftiges Zielfernohr. Das System und das Zielfernrohr treffen (letzteres sorgt eher für wiederholbare Treffer), alles andere ist mehr oder weniger Firlefanz. Verstellbare Schaftbacke ist ratsam, haben aber ohnehin die meisten mittelpreisigen Gewehre.

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