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Tutorial: angepasste Pistolengriffe

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Norander
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Re: Tutorial: angepasste Pistolengriffe

Beitragvon Norander » Do 14. Sep 2017, 10:47

Sanity hat geschrieben:
Norander hat geschrieben:Nur glaube ich, dass die Kosten sowie der Aufwand das Ergebnis nicht rechtfertigen.


80 € für ein paar orthopädische Griffe :tipphead:


Nur damit du weißt was ich meine:
https://www.frankonia.de/Matchgriff/Smith+%2B+Wesson/Ansicht.html?Artikelnummer=124171

Zugegeben für einen angepassten Rink oder Nill Griff musst über 200 T€uronen hinlegen.
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Re: Tutorial: angepasste Pistolengriffe

Beitragvon BigBen » Do 14. Sep 2017, 10:54

User Jo_Kux wurden wegen seines respektlosen und untergriffigen Beitrags weiter oben verwarnt.
Abusus non tollit usum - Mißbrauch hebt den (ge)rechten Gebrauch nicht auf

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Re: Tutorial: angepasste Pistolengriffe

Beitragvon Senf » Do 14. Sep 2017, 15:24

Nettes Vorhaben,

ich finde nur dass du das leider mangelhaft umgesetzt hast, schade um die Zeit.

Wenn ich dir ein paar Ratschläge geben darf...
Silikonabformmassen werden zu Hauf im Modellbau eingesetzt, ich empfehle den Hersteller R&G. Am besten wird sein wenn du dir transparentes Silikon kaufst, da du dann bei dieser verwinkelten Gussform sehen kannst ob alle Luftblasen heraussen sind. Der Ansatz mit der Knetmasse ist nicht schlecht, am Besten ist danach die Knetmasse kühlen(ewtl. gefrieren) und in diesem Zustand nacharbeiten, solange bis du scharfkantige Übergänge entfernt und die Oberfläche geglättet hast. Edit: Ich hab vergessen zu erwähnen dass du die Griffe mit Trennwachs einstreichen solltest damit du sie schön entformen kannst.

Anschließend baust du eine "Gussform"-Form...
1) ein Holzbrett für den Boden und transparentes Plastik für die Seitenteile, mit Acrylatkleber und Aktivator-Spray einen möglichst eng sitzenden, oben offenen, Quader basteln. Der Quader wird ein paar cm höher als das Modell.
2) Griffe auf einen ca. 1 cm dicken Sockel(PU-Schaum oÄ) kleben, rein in den Quader und am Boden ankleben (Acrylat Kleber).
3) Form SCHIEF (wie ein Bierglas) mit Silikon füllen und zwar von einer ordentlichen Höhe (ca 15cm) und mit einem HAARFEINEN Rinnsal. Schief um Blasen zu vermeiden, hoch und dünn um Blasen die beim Anrühren des Silikons entstanden sind im Rinnsal aufzureissen. Quader bis zur Kante anfüllen und aushärten lassen.
4) Seitenteile abbrechen und Silikon auf einer Seite bis zur Knetmasse mit einem scharfen Cutter oder Skalpell von unten nach oben einschneiden. Bedenke dabei dass du das Silikon teilweise bis zu 100%(kein Witz, hab schon U-Boot Türme ausgeformt ohne die Form zu beleidigen oder schneiden) dehnen kannst, du musst also nicht zwangsweise alles aufschneiden.
5) Silikonform wieder schließen und mit Klebeband druckfrei zusammenkleben oder wenns funktioniert wieder in den Quader von 1) einsetzen.
6) Epoxidharz mit langer Aushärtung und eher niedriger Viskosität mit der gleichen Technik in die Silikonform eingießen.

Jetzt kannst herumprobieren, du wirst mehere Anläufe brauchen. Mit dem dem Füllmaterial fürs Epoxid, stellst du die mechanischen Eigenschaften, das Aussehen und die Viskosität ein. Je niedriger die Viskosität desto leichter der Gießvorgang und du wirst die Luftbläschen leichter los, man kann auch mit einer verbogenen Büroklammer oder einem Stück Draht die Bläschen herausbekommen. Je höher die Viskosität desto weniger Luftblasen und homogener die Verteilung der Füllstoffe.

Der Anfang ist nicht leicht aber wenn du ein bisser Talent dafür hast und ein Gefühl für die Materialien entwickelst ist fast alles Möglich!
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Re: Tutorial: angepasste Pistolengriffe

Beitragvon Sanity » Do 14. Sep 2017, 16:38

Danke für die Profitips, das hilft natürlich, vor allem das mit dem "schief halten" und "Zahnstocher oder Büroklammern rein" damit Bläschen besser aufsteigen können (was bei der Form meines Abdrucks jedoch weniger Sinn macht als bei bestimmten filigranen Modellbauteilen).

Was auf jeden Fall wichtig ist: die geformte Knetmasse gut mit einer Schicht Silikon einzustreichen bevor man das Silikon - so wie Du es sagst - eingiesst.

Knetmasse nach dem modellieren runterkühlen: ja, das ist eine gute Idee. Dann bekommt man die auch leichter von der Pistole runter.
Das Problem hierbei: Ich leg meine Knarre nicht so gern in den Kühlschrank, 1. weil ich nicht alleine wohn und 2. weil Blei und Lebensmittel keine gesunde Kombi ist. - Aber mir fällt bestimmt etwas ein, um das zu kühlen. (Styroporbox mit Kühlakkus, etc.)

Weiters darf ich Kritik üben: Dass sich die Silikonform sich zu 100% dehnen lässt stimmt nicht. Das hängt davon ab, welche Silikonmasse Du verwendest, und der Menge an Härter die Du hinzufügst. Die Silikonmischung die ich verwendet hab ist relativ fest. Aber man sollte sich durchaus vorher Gedanken machen, wie man die Knetmasse nachher wieder rausholt.

Weiter: Die Arbeit, eine Giessform aus Bastelglas mit Holzbrettchen zu bauen, wollt ich mir nicht antun, das billige alte Ikea Plastikdings hat genau gepasst. Und die Arbeit, des Zusammenklebens der aufgeschnittenen Form dauert 2 Minuten.

Sockel aus Schaum und Knetmasse aufkleben: ja funktioniert vermutlich besser, weil sich das Modell dabei nicht so leicht verbiegt.

Was ich nun aber nicht verstehe: Du schreibst, ich hab einen Mangel im Ergebnis. Wo genau soll der sein ? Die Griffe sitzen exakt auf der Pistole und erfüllen zu 100% ihren Zweck. Und was meinst Du mit:"Du wirst am Anfang mehrere Anläufe brauchen" ? Es hat beim ersten Anlauf bereits geklappt, ich hab mit diesen Griffen bereits ca. 10 Stunden am Schiessstand verbracht, und am Guss selbst keine Mängel feststellen können. Die Dinger sind nicht zum Anschauen da, die funktionieren.

Edit: Trennwachs wird auch in der Anleitung empfohlen, ich hab jedoch keins bekommen. Die Knetmasse liess sich aber auch so gut lösen.
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Re: Tutorial: angepasste Pistolengriffe

Beitragvon Sanity » Fr 15. Sep 2017, 01:54

Edit 2: der obere Post klang vielleicht ein bisschen zynisch, war aber nicht ganz so gemeint. Also schräg halten, und langsam reinrinnen lassen = super. Runterkühlen = super. Kleine Stäbchen rein wegen der Luftblasen = alter Modellbauertrick. etc. Ja, danke für die guten Ergänzungen zu meiner Anleitung.

Falls Du mit "mangel" meinst, dass die Griffe scheisse ausschauen, ja, das wissen wir eh, aber funktionieren tun die trotzdem, und wie aber auch. Um ehrlich zu sein, das Ergebnis ist viel besser als ich es mir erwartet hatte.

Bis bald :)
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Re: Tutorial: angepasste Pistolengriffe

Beitragvon Senf » Fr 15. Sep 2017, 13:35

Sanity hat geschrieben:... "Zahnstocher oder Büroklammern rein" damit Bläschen besser aufsteigen können (was bei der Form meines Abdrucks jedoch weniger Sinn macht als bei bestimmten filigranen Modellbauteilen)...


Macht immer Sinn da du eine gute Nachbildung der Oberfläche haben willst. ansonsten hat die Oberfläche Lunker und das schaut a) scheisse aus und b) kann das, je nach Größe der Lunker, auch die Funktion beeinträchtigen. Wenn zB. die Luftblase groß genug ist und sich in einer Fingerrille bildet, dann hast dort später keine Fingerrille sondern nichts...

Sanity hat geschrieben:Was auf jeden Fall wichtig ist: die geformte Knetmasse gut mit einer Schicht Silikon einzustreichen bevor man das Silikon - so wie Du es sagst - eingiesst.


Kannst dir sparen, da du vermutlich nicht unbedingt das Negativ deiner Fingerabdrücke und Hautfalten kopieren willst ist das unnötig.

Sanity hat geschrieben:Knetmasse nach dem modellieren runterkühlen: ja, das ist eine gute Idee. Dann bekommt man die auch leichter von der Pistole runter.
Das Problem hierbei: Ich leg meine Knarre nicht so gern in den Kühlschrank, 1. weil ich nicht alleine wohn und 2. weil Blei und Lebensmittel keine gesunde Kombi ist. - Aber mir fällt bestimmt etwas ein, um das zu kühlen. (Styroporbox mit Kühlakkus, etc.)


Knarre & Blei im Kühlschrank ist der Knarre wurscht, und dem Essen auch. Wichtig ist nur dass du sie danach nicht wieder gleich einsperrst sondern offen auf Raumtemperatur erwärmt wird damit das Kondenswasser abtrocknen kann, und du nirgends Wassertropfen hinterlässt. Sofern machbar würde es reichen den Griff alleine einzukühlen.

Sanity hat geschrieben:Weiters darf ich Kritik üben: Dass sich die Silikonform sich zu 100% dehnen lässt stimmt nicht. Das hängt davon ab, welche Silikonmasse Du verwendest, und der Menge an Härter die Du hinzufügst. Die Silikonmischung die ich verwendet hab ist relativ fest. Aber man sollte sich durchaus vorher Gedanken machen, wie man die Knetmasse nachher wieder rausholt.


Nein stimmt, manche Silikone lassen sich zu 400% dehnen... :roll: mal ehrlich, klich auf den Link und schau dir eins der gelisteten an, keines hat eine Reißdehnung unter 100%, manche bis zu 700%

Sanity hat geschrieben:Weiter: Die Arbeit, eine Giessform aus Bastelglas mit Holzbrettchen zu bauen, wollt ich mir nicht antun, das billige alte Ikea Plastikdings hat genau gepasst. Und die Arbeit, des Zusammenklebens der aufgeschnittenen Form dauert 2 Minuten.


Hat auch keiner Bekrittelt, aber man spart dadurch Masse und wenn mans schafft spart man sich das zusammenkleben der Form...

Sanity hat geschrieben:Sockel aus Schaum und Knetmasse aufkleben: ja funktioniert vermutlich besser, weil sich das Modell dabei nicht so leicht verbiegt.


Sockel sind nur dafür da dass die Luftblasen in den Sockel steigen, weil du sie nie ganz rauskriegst...

Sanity hat geschrieben:Was ich nun aber nicht verstehe: Du schreibst, ich hab einen Mangel im Ergebnis. Wo genau soll der sein ? Die Griffe sitzen exakt auf der Pistole und erfüllen zu 100% ihren Zweck. Und was meinst Du mit:"Du wirst am Anfang mehrere Anläufe brauchen" ? Es hat beim ersten Anlauf bereits geklappt, ich hab mit diesen Griffen bereits ca. 10 Stunden am Schiessstand verbracht, und am Guss selbst keine Mängel feststellen können. Die Dinger sind nicht zum Anschauen da, die funktionieren.


Mangel im Ergebnis ist für mich:
a)
weil es optisch nicht ansprechend ist... mag für ein Versuchsteil wurscht sein, aber wenn man das dauernd verwendet dann sollt das schon was gleichschaun... Handwerkerehre und so... ich streich meinen Zaun ja aussen auch nicht schirch nur weils mir dort egal ist, aber das kann ja jeder halten wie er will. :violin:

b)
Weil ich denke das PU-Harz ein schlechtes Material ist! Epoxid-Harze haben mehrere Vorteile, hinstichtlich Verarbeitung, einstellbare Eigenschaften und auch Dauerhaftigkeit. Mir ist schon klar dass du "funktionierende Griffe" produziert hast, wenn sie passen umso besser, aber ich bin davon überzeugt dass du das mit dem gleichen Aufwand wesentlich besser hingekriegt hättest und zwar in allen Belangen. Daher auch meine Aussage "du wirst mehrere Anläufe brauchen". Jedem ist klar dass wenn man in eine Griff-form Gussmasse hineinleert dann wird es auch ein Griff werden, aber wenn man sich ein bisschen mit den Materialien spielt dann kommt meistens etwas viel besseres heraus, als beim Erstversuch.

Sanity hat geschrieben:Edit: Trennwachs wird auch in der Anleitung empfohlen, ich hab jedoch keins bekommen. Die Knetmasse liess sich aber auch so gut lösen.


Schön wenns auch ohne Trennwachs geht, ich würde es aufs PU und aufs Glück verbuchen, mir sind in 8 Jahren Uboot bau, ca 3 oder 4 Gussteile geglückt ohne Wachs, der Rest(~15) hat beim Ausformen die Form zerstört.
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Re: Tutorial: angepasste Pistolengriffe

Beitragvon Sanity » Mo 18. Sep 2017, 00:37

Senf hat geschrieben:
Knarre & Blei im Kühlschrank ist der Knarre wurscht, und dem Essen auch.


Mir aber nicht, weil Blei is giftig. Und das mit der Verwahrung im gemeinsamen Haushalt mit Unberechtigten haben wir ja eh schon oft genug diskutiert.

Senf hat geschrieben:
Sanity hat geschrieben:Weiters darf ich Kritik üben: Dass sich die Silikonform sich zu 100% dehnen lässt stimmt nicht. Das hängt davon ab, welche Silikonmasse Du verwendest, und der Menge an Härter die Du hinzufügst. Die Silikonmischung die ich verwendet hab ist relativ fest. Aber man sollte sich durchaus vorher Gedanken machen, wie man die Knetmasse nachher wieder rausholt.


Nein stimmt, manche Silikone lassen sich zu 400% dehnen... :roll: mal ehrlich, klich auf den Link und schau dir eins der gelisteten an, keines hat eine Reißdehnung unter 100%, manche bis zu 700%



Hier ging es aber nunmal um das Silikon das ich für diese Form verwendet hab. Und das hat halt eher die Konsistenz von einem Dildo, und ist kaum dehnbar.
Probiers halt mal aus, wennst mir nicht glaubst.

(ich kann übrigens auch die Bauanleitung für ein Dildo posten. Hab mal aus einem Playstationcontroller, einem Akkuschrauber, und einem Brausetablettenröhrchen eine Steuereinheit für eine Gumminudel gebaut. Wiederaufladbar, mit zwei Motoren drin. Und hab ein sehr gutes Feedback dazu bekommen).



Senf hat geschrieben:
Mangel im Ergebnis ist für mich:
a)
weil es optisch nicht ansprechend ist... mag für ein Versuchsteil wurscht sein, aber wenn man das dauernd verwendet dann sollt das schon was gleichschaun... Handwerkerehre und so... ich streich meinen Zaun ja aussen auch nicht schirch nur weils mir dort egal ist, aber das kann ja jeder halten wie er will. :violin:



Ich find meine Griffe hübsch.


Senf hat geschrieben:b)
Weil ich denke das PU-Harz ein schlechtes Material ist! Epoxid-Harze haben mehrere Vorteile, hinstichtlich Verarbeitung, einstellbare Eigenschaften und auch Dauerhaftigkeit.



Epoxidharz ist sicher widerstandfähiger als PU Harz, ja.

Du weisst aber schon, dass man aus diesem "schlechten" Material (PU Harz) auch Fussböden, Schuhsohlen, etc. Autokarosserieteile, etc. herstellt ?

Und die Griffe sich für mich sehr gut anfühlen ?
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Re: Tutorial: angepasste Pistolengriffe

Beitragvon Kriss » Mo 18. Sep 2017, 12:09

Sanity hat geschrieben:(ich kann übrigens auch die Bauanleitung für ein Dildo posten. Hab mal aus einem Playstationcontroller, einem Akkuschrauber, und einem Brausetablettenröhrchen eine Steuereinheit für eine Gumminudel gebaut. Wiederaufladbar, mit zwei Motoren drin. Und hab ein sehr gutes Feedback dazu bekommen).



Dann solltest du dabei bleiben. :lol:

Danke für deine Anleitung, aber mein Geschmack ist es nicht.
Was ist der größte Feind von gezielten Suchanfragen im Forum und google?
Richtig - Waffenaufzählungen in der Signatur! ;)

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Re: Tutorial: angepasste Pistolengriffe

Beitragvon Stefan85 » Mo 18. Sep 2017, 12:29

Ich verstehe beim besten Willen nicht warum man ihm so kritisieren muss.
Es ist jeden klar das man mit mehr Aufwand oder anderen Materialien bessere Ergebnisse usw zusammen bringt. Für ihn reicht das Ergebnis und fertig.
Ja es gibt Silikon das extrem dehnbar ist und anderes wiederum ist es nicht.
Meine Güte da deswegen jetzt so herum Eiern.

Für meinen Teil Danke für dieses Tutorial.
Als Laien oder unwissenden ist es super erklärt und verständlich.
Mfg
Stefan

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Re: Tutorial: angepasste Pistolengriffe

Beitragvon Sanity » Mo 18. Sep 2017, 19:21

Nicht so tragisch, ich find die Kritik vom Senf ganz okay, und grösstenteils eh sachlich, und er hat interessante Infos gepostet. Und es ist ja jeder stolz, wenn er ein bissl was zusammenbringt und meint sein Weg ist der richtigste (ich glaub ja selber oft, ich hab am meisten recht, obwohl ich dann manchmal falsch lieg). Halb so wild, ich denk, wir haben eh eine gute Diskussion, ein bissl fetzen is schon okay. Aber danke, dass Du mich verteidigst.

Hier hab ich noch einen guten pdf link zu verschiedensten Silikonen mit unterschiedlichsten Eigenschaften gefunden (da ist auch Silkolan NV drin das ich verwendet hab). Es gibt zB. Silikone, die kann man noch fester einstellen, um zB. Formen für leicht schmelzende Metalle herzustellen.

http://www.hohnen.de/PDF/Formenbautechnik.pdf

Und ja, das Aussehen der Griffe ist mir im Moment nicht wichtig. Ich hab das - wie eh schon weiter oben beschrieben - in erster Linie gemacht, um Zusammenhänge zwischen Grip und dem Rest der Körperhaltung zu erforschen. Und dazu eignet sich das Material hervorragend, weil ich auch die Möglichkeit hab, direkt am Schiessstand an den Griffen herumzuschnitzen und diese auch noch weiter anzupassen.

Hier noch der Link zu einem youtubevideo das ich mir vorm basteln angeschaut hab:

https://www.youtube.com/watch?v=xn5d9P0TL-c
Alles wird gut.


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