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Glock Gen4 Probleme?

Von Waffenpflege bis hin zu Pimp my gun!
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Aardvark
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Re: Glock Gen4 Probleme?

Beitrag von Aardvark » Mi 2. Okt 2019, 10:48

Ich bewundere die Geduld von Gewo, echt...
Warum sollte der Gerhard da eine Lösung für ein techn. Problem anbieten bei einer Waffe, die nicht bei ihm gekauft wurde?
Und wenn dein Händler dieses techn. Problem nicht anerkennen will, dann sprich mit Glock direkt und wenn du dann auch noch nicht zufrieden bist, dann nimm dir einen Anwalt.
Kannst oder willst du nicht verstehen was Sache ist?
Der Händler scheint jedenfalls auch ein Goldstück seiner Zunft zu sein... :(
Zuletzt geändert von Aardvark am Mi 2. Okt 2019, 10:51, insgesamt 1-mal geändert.

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Herakles
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Re: Glock Gen4 Probleme?

Beitrag von Herakles » Mi 2. Okt 2019, 10:51

@gewo: bitte nicht mehr antworten, du drehst dich im Schlamm wie alle anderen Verkäufer und Händler auch, sorry!

Ich frage mich gerade wann hier im Forum wohl jemand das Problem bereits kennt, sich mit dem Problem beschäftigt hat und und eine technisch richtige Lösung nennen kann?
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Re: Glock Gen4 Probleme?

Beitrag von gewo » Mi 2. Okt 2019, 11:18

Aardvark hat geschrieben:
Mi 2. Okt 2019, 10:48
... Kannst oder willst du nicht verstehen was Sache ist?
Der Händler scheint jedenfalls auch ein Goldstück seiner Zunft zu sein... :(
des ist egal im heiligen land
a tiroler kauft bei einem tiroler

basta
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Re: Glock Gen4 Probleme?

Beitrag von Aardvark » Mi 2. Okt 2019, 11:34

Herakles hat geschrieben:
Mi 2. Okt 2019, 10:51
Ich frage mich gerade wann hier im Forum wohl jemand das Problem bereits kennt, sich mit dem Problem beschäftigt hat und und eine technisch richtige Lösung nennen kann?
Wieso willst du eine Bastellösung bei einer neuen Waffe? :headslap:

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Re: Glock Gen4 Probleme?

Beitrag von Herakles » Mi 2. Okt 2019, 11:39

Weshalb sollte eine Lösung an einem technischen Gegenstand immer eine Bastellösung sein? Teile in einem Produkt können fehlerhaft sein oder ausserhalb der Toleranzen oder einen echten Konstruktionsmangel aufweisen. Viele Produkte werden nachweislich durch den Hersteller vorlaufend verbessert über die Zeit. So wurden auch bei Glock viele Teile und Details verändert von der Gen1 bis zur Gen5. Wer jetzt denkt das war immer nur weil sich die Kunden ein anderes Design gewünscht haben, darf weiter träumen. Dasselbe gilt für den Zubehörmarkt.
Ein nicht funktionierendes Produkt wird am Ende nicht nur durch schöne Worte und Anschauen zu einem funktionierenden Teil, da gehört mehr dazu.
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Re: Glock Gen4 Probleme?

Beitrag von Dobi » Mi 2. Okt 2019, 11:50

Herakles hat geschrieben:
Mi 2. Okt 2019, 10:30
Und jetzt lass gut sein und mach mal lieber eine klare Ansage wie das Problem technisch behoben werden kann. Die in Glocktalk sind wesentlich progressiver und vertrauenerweckender als ständig was von Händler und Gewährleistung zu schwafeln, damit behebt man keine Probleme wie oben gezeigt.
… vielleicht ja auch mal überlegen bzw. hinterfragen, warum die progressiven und vertrauenswürdigen Glocktalker offenbar auch noch keine Lösung zur technischen Behebung des Problems gefunden haben.

Ich kann dazu nur berichten, was ich selbst live beim Seidler am Schießstand mal erlebt habe:
Ein Schütze hat sich beschwert, dass seine Glock ständig Probleme macht und zuerst einem der Verkäufer am Stand demonstriert.
Bei 10 Schuss hatte er 3 Störungen.
Der Verkäufer hat dann mit dem gleichem Magazin und Munition aus dem gleichen Packerl auch 10 Schuss gemacht: 0 Störungen.
Das Spiel hat sich noch 2 mal wiederholt und beim Schützen immer 2 bis 3 Störungen, beim Verkäufer 0.
Dann wurde noch der BüMa dazu geholt und das Spiel begann von vorne:
Schütze 2 bis 3 Störungen je 10 Schuss …
… BüMa mit gleichem Magazin und gleicher Muni je 10 Schuss mit 0 Störungen.

Endergebniss war dann, dass dem Schützen alle Hinweise auf Handhaltung und Abziehen usw. völlig Wumpe waren und er bei seiner Meinung blieb, dass nur die Glock an den Störungen Schuld sein kann …
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Re: Glock Gen4 Probleme?

Beitrag von Herakles » Mi 2. Okt 2019, 11:52

@dobi: ja klar, das ist lange durch und jedem bekannt. War bei den Problemen der G20 auch so ins Feld geführt worden. Da war es dann aber nach langer Fehlersuche nachweislich ein defektes Teil das die Probleme verursacht hatte. Kommt schon mal vor heisst es dann. Übrigens alles selbst bezahlt, da auch hier der Händler sich rausgewunden hatte.
Zuletzt geändert von Herakles am Mi 2. Okt 2019, 12:06, insgesamt 5-mal geändert.
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Re: Glock Gen4 Probleme?

Beitrag von Dobi » Mi 2. Okt 2019, 11:55

Herakles hat geschrieben:
Mi 2. Okt 2019, 11:52
@dobi: ja klar, das ist lange durch und jedem bekannt.
… dann bist du ja der eventuellen Lösung deines Problems vielleicht schon einen Schritt näher! ;-)
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Re: Glock Gen4 Probleme?

Beitrag von cas81 » Mi 2. Okt 2019, 11:57

Herakles hat geschrieben:
Mi 2. Okt 2019, 10:51
Ich frage mich gerade wann hier im Forum wohl jemand das Problem bereits kennt, sich mit dem Problem beschäftigt hat und und eine technisch richtige Lösung nennen kann?
Du hast Zuführungs- UND Zündungsstörungen. Das Reparieren, Tunen, Teiletauschen, etc ist deiner Meinung nach eine progressive Lösung, wenn eine Neuwaffe nicht die für gewöhnlich vorausgesetzten Eigenschaften mit sich bringt, ja sogar funktionsuntüchtig erscheint?

Das einzig "Progressive", das man hier machen kann ohne sich jeden noch so kleinen gesetzlichen Anspruch selbst zu verbauen, ist Gewährleistung geltend zu machen. Dafür ist sie da. DAS ist außerdem nicht bloß progressiv, sondern sogar konstruktiv. Aus diesem Grund schickt ein Nutzer, der ein scheinbar defektes Produkt erhält, im Regelfall die Waffe zurück und erhält eine neue dafür. Alternativ liegt es am Händler die Verbesserung zu veranlassen. In diesem Sinne ist der einzig richtige Rat, auf dein Recht zu pochen. Da die 6 Monate mittlerweile abgelaufen sind, kommt es dennoch auf den Zeitpunkt an, in dem du den Anspruch erstmalig geltend machen wolltest und auf den Mangel hingewiesen hast (sofern du es beweisen kannst; schriftlich hoffentlich).

Wenn dir der Rechtsweg zu mühsam ist, oder du bereits selbst Hand angelegt hast, oder sonstige Gründe dagegen sprechen, dann sags halt einfach. Aber jeder, der hier mit einem Vorschlag zur Eigenreparatur ankommt, hilft dir ggf dabei, dein besehendes Recht zu verwirken. Wahrscheinlich sind die Leute auch deshalb diesbezüglich still. Zudem sind Ferndiagnosen unseriös. Und ja, bei einer zumindest teilweise hinnigen Neuwaffe, noch dazu einer Glock, die u. a. gerade wegen ihrer Verlässlichkeit berühmt ist, ist alles außer Umtausch oder professioneller Verbesserung eine Bastellösung. Wenn dir das nicht passt, dann versuchs doch gleich im progressiven Glocktalk. Was sagen die denn?
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Re: Glock Gen4 Probleme?

Beitrag von Herakles » Mi 2. Okt 2019, 13:10

Ein Händler oder Hersteller macht am Ende nichts anderes, er ersetzt die defekten oder mangelhaften Teile oder bringt neue Komponenten ins Feld. Solange das wiederum originale Teile des Herstellers sind oder als solche verkauft werden, bleibt auch die Gewährleistung erhalten und das sind sicher keine Basteleien wie hier gerne aufgeführt wird. Die Frage bleibt im Raum, welche Komponenten sind für die beschriebene Fehlfunktion verantwortlich oder beteiligt, welche sind bekannt dafür?

Hier nochmals der Fehlerbeschrieb:

>>Hab eine Glock32 Gen4 (neu und alles im Originalzustand) bei der gleich zwei Fehler auftreten:

1. Es kommt wiederholt (etwa jede 3te Patrone) zu sogenannten "nose dive" , also das eine Patrone beim Zuführen drin verklemmt wird. Die Patrone wird zwischen Schlittenzuführnase und vordere innere Magazinwand eingeklemmt. Die Patrone zeigt dabei mit der Nase leicht nach unten. Es kommt bei allen Magazinen vor, die ich getestet habe. Die Glock verklemmt dann und repetiert nicht durch.

2. Die Patrone (etwa jede 6te Patrone) wird teilweise zu schwach, manchmal auch nicht ganz mittig angeschlagen, Zündfehler sind dann die Folge. Beim erneuten Laden kann die Patrone dann gezündet werden.

Die Fehler sind reproduzierbar mit der mir zur Verfügung stehenden Munition:
Sellier & Bellot 357 SIG
Remington/UMC .357 SIG
Hornady Critical Duty .357SIG

<<
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Re: Glock Gen4 Probleme?

Beitrag von voodoo-medic » Mi 2. Okt 2019, 14:49

Würde dir ganz klar empfehlen:

Lauf, Griffstück, Abzugseinheit, Spannungsbeschleuniger und Schlitten samt Inhalt zu tauschen.

Läuft dann sicher wieder!

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Re: Glock Gen4 Probleme?

Beitrag von Herakles » Mi 2. Okt 2019, 15:05

@voodoo-medic: Und hattest Du bei deiner Glock31/32/33 Erfolg damit? Welches Teil war es den am Schluss? Das man soviele Teile bei einer Glock tauschen muss bis sie läuft spricht nicht gerade für die Glock!
:-)
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Re: Glock Gen4 Probleme?

Beitrag von woolf » Mi 2. Okt 2019, 17:19

Warum machst du dir denn das Leben so schwer?
Wenn der Händler meint es liegt an fehlerhafter Munition dann bedeutet das, er hat dir fehlerhafte Munition verkauft und er ist wiederum in der Pflicht.
Wenn du die Munition nicht bei ihm gekauft hast, dann soll er dir eben eine - seiner Meinung nach - einwandfreie Munition verkaufen.

Wenn du dich nicht weiter mit deinem Händler streiten willst und deswegen zurücksteckst dann ist das auch OK, aber dann darfst du nicht hier im PD-Forum Lösung von anderen Forenmitgliedern einfordern.

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Re: Glock Gen4 Probleme?

Beitrag von voodoo-medic » Mi 2. Okt 2019, 18:33

Herakles hat geschrieben:
Mi 2. Okt 2019, 15:05
@voodoo-medic: Und hattest Du bei deiner Glock31/32/33 Erfolg damit? Welches Teil war es den am Schluss? Das man soviele Teile bei einer Glock tauschen muss bis sie läuft spricht nicht gerade für die Glock!
:-)
Ja war bei einer 17er - der Spannungsbeschleuniger war es letzten Endes.

Aber die Probleme haben eh Alle. Nur zugeben will das keiner weil sie lieber zu einer 600, statt 1300 Euro Waffe gegriffen haben.

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Re: Glock Gen4 Probleme?

Beitrag von diver99 » Mi 2. Okt 2019, 18:40

voodoo-medic hat geschrieben:
Mi 2. Okt 2019, 18:33
Herakles hat geschrieben:
Mi 2. Okt 2019, 15:05
@voodoo-medic: Und hattest Du bei deiner Glock31/32/33 Erfolg damit? Welches Teil war es den am Schluss? Das man soviele Teile bei einer Glock tauschen muss bis sie läuft spricht nicht gerade für die Glock!
:-)
Ja war bei einer 17er - der Spannungsbeschleuniger war es letzten Endes.

Aber die Probleme haben eh Alle. Nur zugeben will das keiner weil sie lieber zu einer 600, statt 1300 Euro Waffe gegriffen haben.
Satire sollte man sicherheitshalber kennzeichnen.
Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren!

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