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BMI / ARGE zivile Sicherheit Informationsveranstaltungen ?

Was ist erlaubt, was ist verboten und wie kommt man eigentlich zu einer WBK?
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eierkopf
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Re: BMI / ARGE zivile Sicherheit Informationsveranstaltungen ?

Beitrag von eierkopf » Fr 13. Feb 2026, 00:25

FdH22 hat geschrieben: Fr 13. Feb 2026, 00:03
Poirot hat geschrieben: Do 12. Feb 2026, 23:03
rhodium hat geschrieben: Do 12. Feb 2026, 21:07 Falls irgendjemand sich hier denkt „Soll ich mir das alles noch antun“, ist er übrigens beim Kern dieses bürokratischen Machwerks angelangt. Das nur nebenbei.
Müsste ich zwei Psychotests machen mit dem ganzen Risiko (Fehldiagnosen usw) würde ich mir dieses Hobby auch nicht mehr antun.
Es gibt genug andere Beschäftigungsmöglichkeiten. Und Auswandern wäre dann natürlich auch deutlich attraktiver denn das frühere Waffengesetz war eigentlich eines der ganz ganz wenigen Pluspunkte die es in Österreich noch gab.

Auch wenn ich zu anderen Themen nicht deine Meinung teile, in diesem Fall hast du meine volle Zustimmung. ;)
Absolut, leider.
Die Frage ist auch inwieweit man das Hobby noch betreibt.
Hörst auf fehlen dem Verein aktive Mitglieder/Helfer etc. und das Vereinssterben beginnt.
Tust es nicht verbrennst Kohle "sinnloser" als früher (siehe Sportschiessen keine Rechtfertigung für den Besitz/erweitern blabla wills grad net ausführen bin angfressen...).
Ist ja so gewollt.

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Re: BMI / ARGE zivile Sicherheit Informationsveranstaltungen ?

Beitrag von twin2000 » Fr 13. Feb 2026, 03:04

Steyrer hat geschrieben: Do 12. Feb 2026, 06:00 Der oder die Sachbearbeiterin ist (meistens) nicht das Problem. Die müssen das "Meisterwerk" administrieren.
Man müsste was finden mit womit man den Minister beschäftigen kann...
Eine Verfassungsklage wäre nett.

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Re: BMI / ARGE zivile Sicherheit Informationsveranstaltungen ?

Beitrag von rider650 » Fr 13. Feb 2026, 05:25

eierkopf hat geschrieben: Fr 13. Feb 2026, 00:25 ...
Die Frage ist auch inwieweit man das Hobby noch betreibt.
Hörst auf fehlen dem Verein aktive Mitglieder/Helfer etc. und das Vereinssterben beginnt.
Tust es nicht verbrennst Kohle "sinnloser" als früher (siehe Sportschiessen keine Rechtfertigung für den Besitz/erweitern blabla wills grad net ausführen bin angfressen...).
Ist ja so gewollt.
Die Frage stellt sich mir nicht. Sie haben ja bei den letzten beiden Verschärfungen die Berechtigungen der Altbesitzer quasi eingefroren - ihnen wird nicht viel genommen. Du kannst also behalten was du hast, Schießen gehen wenn du Lust hast, und ansonsten liegt das Zeug im Schrank und du kannst dich ab und zu mal am Anblick erfreuen. In einem Verein muss man ja immer noch nicht Mitglied sein, bis auf §11b Inhaber, wen das Vereinsleben nicht interessiert.

Selbst Leute die es nicht ertragen, ungenutzte Waffen im Schrank zu haben und sie sofort verkaufen müssen wenn sie nicht mehr schießen gehen - die Plätze hast du bis jetzt immer noch ein Leben lang, kannst also jederzeit wieder einsteigen. Und vielleicht kommen ja bessere Zeiten (nein glaub ich auch nicht, da müsste es schon die EU dahinraffen oder andere Umwälzungen von ähnlicher Tragweite müssten geschehen).

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titan
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Re: BMI / ARGE zivile Sicherheit Informationsveranstaltungen ?

Beitrag von titan » Fr 13. Feb 2026, 08:10

Ich gehe davon aus, dass sich das mit den Tests wieder einrenken wird. Die Hürde ist zwar hoch aber als Anfänger hast eigentlich nix zu verlieren.

Red6
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Re: BMI / ARGE zivile Sicherheit Informationsveranstaltungen ?

Beitrag von Red6 » Fr 13. Feb 2026, 08:34

Vielen lieben Dank für die Vielzahl an Informationen!
twin2000 hat geschrieben: Di 10. Feb 2026, 21:50 Die Verwahrungsüberprüfungen alle fünf Jahre beinhalten in Zukunft bei Personen die eine Kat A/B WBK/WP haben auch alle Kat C Waffen weil diese nun nur mehr mit einem Waffendokument besessen werden dürfen (genehmigungspflichtige Waffen).
Ich bin mir nicht sicher, ob das oben zitierte halten wird in dem Fall, dass jemand eine WBK/WP und eine gültige Jagdkarte besitzt.
Weil gem. §4 (1) 2. WaffV sind von der Überprüfung jene Waffen betroffen, "[...] die nur auf Grund einer nach dem Waffengesetz 1996 (im neuen VO-Entwurf durch "WaffG" ersetzt) ausgestellten Urkunde besessen oder geführt werden darf [...]".
Nachdem Kat C Waffen auch aufgrund der gültigen Jagdkarte besessen werden dürfen und die Jagdkarten nicht nach dem WaffG ausgestellt werden, können diese Waffen nicht nur auf Grund der WBK/WP besessen werden, und sollten daher von der Überprüfung der Verwahrung nicht erfasst sein.

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Re: BMI / ARGE zivile Sicherheit Informationsveranstaltungen ?

Beitrag von twin2000 » Fr 13. Feb 2026, 08:42

Keine Ahnung, aber
1.) wurden Kat C Waffen bisher nicht aufgrund der Jagdkarte überlassen sondern aufgrund jedes beliebigen Identitätsnachweises, und
2.) ist die österr. Jagdkarte ab inkrafttreten ein waffenrechtliches Dokument

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Re: BMI / ARGE zivile Sicherheit Informationsveranstaltungen ?

Beitrag von RedRider1982 » Fr 13. Feb 2026, 09:38

titan hat geschrieben: Fr 13. Feb 2026, 08:10 Ich gehe davon aus, dass sich das mit den Tests wieder einrenken wird. Die Hürde ist zwar hoch aber als Anfänger hast eigentlich nix zu verlieren.
beim ersten Test noch nicht außer Geld (was auch schon schlimm ist)
beim zweiten dann aber auf jeden Fall (WBK, Waffen, Geld....) :headslap:
CZ TS3, S&W 686 6" Dash3, CZ 457 MDT, CZ 457 MDT-ACC, Winchester 1892, Baikal IJ58

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Re: BMI / ARGE zivile Sicherheit Informationsveranstaltungen ?

Beitrag von yoda » Fr 13. Feb 2026, 09:42

titan hat geschrieben: Fr 13. Feb 2026, 08:10 Ich gehe davon aus, dass sich das mit den Tests wieder einrenken wird. Die Hürde ist zwar hoch aber als Anfänger hast eigentlich nix zu verlieren.
Außer fast 2000 € für Psychotests, Waffenführerschein und Gebühren, bevor du noch die erste Waffe hast, die sie dir dann nach 5 Jahren vielleicht wegnehmen, weil der nächste vom Staat extra anerkannte Psychologe sagt "naaa, lieber doch nicht" :clap:

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Re: BMI / ARGE zivile Sicherheit Informationsveranstaltungen ?

Beitrag von Poirot » Fr 13. Feb 2026, 09:59

titan hat geschrieben: Fr 13. Feb 2026, 08:10 Ich gehe davon aus, dass sich das mit den Tests wieder einrenken wird. Die Hürde ist zwar hoch aber als Anfänger hast eigentlich nix zu verlieren.
Jäger der Jagdkarte nicht mehr einzahlt muss dann auch WBK beantragen und 2x Test machen.
Da hängt seine ganze Jagdwaffensammlung drann.
Hat der Psychologe einen schlechten Tag oder kommen ihm die Bartstoppel zu lang vor, ist plötzlich alles weg.

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Re: BMI / ARGE zivile Sicherheit Informationsveranstaltungen ?

Beitrag von Poirot » Fr 13. Feb 2026, 10:02

FdH22 hat geschrieben: Fr 13. Feb 2026, 00:03
Auch wenn ich zu anderen Themen nicht deine Meinung teile, in diesem Fall hast du meine volle Zustimmung. ;)
Man muss nicht immer gleicher Meinung sein wenn gegenseitiger Respekt vorhanden ist der friedliches Miteinander sichert.
Gilt für alle Lebensbereiche.

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Re: BMI / ARGE zivile Sicherheit Informationsveranstaltungen ?

Beitrag von Evilcannibal79 » Fr 13. Feb 2026, 10:06

Poirot hat geschrieben: Fr 13. Feb 2026, 09:59
titan hat geschrieben: Fr 13. Feb 2026, 08:10 Ich gehe davon aus, dass sich das mit den Tests wieder einrenken wird. Die Hürde ist zwar hoch aber als Anfänger hast eigentlich nix zu verlieren.
Jäger der Jagdkarte nicht mehr einzahlt muss dann auch WBK beantragen und 2x Test machen.
Da hängt seine ganze Jagdwaffensammlung drann.
Hat der Psychologe einen schlechten Tag oder kommen ihm die Bartstoppel zu lang vor, ist plötzlich alles weg.
Als Jäger brauchst ja "nur" den jährlichen Obulus an den LJV entrichten und gut ist.
Irgendwann fällt ihnen dann aber ein das man evtl. noch einen Ausgehschein oder Revierpacht braucht und evtl. noch nachweislich Stücke geschossen hat.
Dann wirds lustig wennst die erlegte Sau den Sachbearbeitern aufn Tisch knallst :lol:
"Ich hab hier 6 kleine Freunde, die alle schneller laufen als du ... "

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Re: BMI / ARGE zivile Sicherheit Informationsveranstaltungen ?

Beitrag von Poirot » Fr 13. Feb 2026, 10:15

Evilcannibal79 hat geschrieben: Fr 13. Feb 2026, 10:06 Als Jäger brauchst ja "nur" den jährlichen Obulus an den LJV entrichten und gut ist.
Irgendwann fällt ihnen dann aber ein das man evtl. noch einen Ausgehschein oder Revierpacht braucht und evtl. noch nachweislich Stücke geschossen hat.
Dann wirds lustig wennst die erlegte Sau den Sachbearbeitern aufn Tisch knallst :lol:
Genau das wird passieren !
Auch wenn die Jägerschaft nicht in der Lage ist das zu begreifen.

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Re: BMI / ARGE zivile Sicherheit Informationsveranstaltungen ?

Beitrag von Gadai » Fr 13. Feb 2026, 11:24

rider650 hat geschrieben: Fr 13. Feb 2026, 05:25
Die Frage stellt sich mir nicht. Sie haben ja bei den letzten beiden Verschärfungen die Berechtigungen der Altbesitzer quasi eingefroren - ihnen wird nicht viel genommen. Du kannst also behalten was du hast, Schießen gehen wenn du Lust hast, und ansonsten liegt das Zeug im Schrank und du kannst dich ab und zu mal am Anblick erfreuen. In einem Verein muss man ja immer noch nicht Mitglied sein, bis auf §11b Inhaber, wen das Vereinsleben nicht interessiert.

Selbst Leute die es nicht ertragen, ungenutzte Waffen im Schrank zu haben und sie sofort verkaufen müssen wenn sie nicht mehr schießen gehen - die Plätze hast du bis jetzt immer noch ein Leben lang, kannst also jederzeit wieder einsteigen. Und vielleicht kommen ja bessere Zeiten (nein glaub ich auch nicht, da müsste es schon die EU dahinraffen oder andere Umwälzungen von ähnlicher Tragweite müssten geschehen).
Ob das auch so bleiben wird, oder sind es nur die Anfänge?

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Re: BMI / ARGE zivile Sicherheit Informationsveranstaltungen ?

Beitrag von Gadai » Fr 13. Feb 2026, 11:46

Evilcannibal79 hat geschrieben: Fr 13. Feb 2026, 10:06
Dann wirds lustig wennst die erlegte Sau den Sachbearbeitern aufn Tisch knallst :lol:
Über die wenigen SB mit welchen ich zu tun hatte kann ich nur Gutes berichten. Die können am wenigsten dafür.
Jene welche die Misere verursacht haben, auch um von ihrer fachlichen Inkompetenz abzulenken sitzen weiterhin unbehelligt am Trog.

Einst war ich bei einem Gespräch von Firmenbesitzern dabei. Die sprachen auch von bezahlten Feinden.

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Re: BMI / ARGE zivile Sicherheit Informationsveranstaltungen ?

Beitrag von FdH22 » Fr 13. Feb 2026, 12:04

Gadai hat geschrieben: Fr 13. Feb 2026, 11:24
rider650 hat geschrieben: Fr 13. Feb 2026, 05:25
Die Frage stellt sich mir nicht. Sie haben ja bei den letzten beiden Verschärfungen die Berechtigungen der Altbesitzer quasi eingefroren - ihnen wird nicht viel genommen. Du kannst also behalten was du hast, Schießen gehen wenn du Lust hast, und ansonsten liegt das Zeug im Schrank und du kannst dich ab und zu mal am Anblick erfreuen. In einem Verein muss man ja immer noch nicht Mitglied sein, bis auf §11b Inhaber, wen das Vereinsleben nicht interessiert.

Selbst Leute die es nicht ertragen, ungenutzte Waffen im Schrank zu haben und sie sofort verkaufen müssen wenn sie nicht mehr schießen gehen - die Plätze hast du bis jetzt immer noch ein Leben lang, kannst also jederzeit wieder einsteigen. Und vielleicht kommen ja bessere Zeiten (nein glaub ich auch nicht, da müsste es schon die EU dahinraffen oder andere Umwälzungen von ähnlicher Tragweite müssten geschehen).
Ob das auch so bleiben wird, oder sind es nur die Anfänge?
Das kann man zur Zeit noch nicht beantworten.

Ich könne mir vorstellen das bestimmte "Trotzreaktionen" u. auch das nächste Wahlverhalten Einflüsse haben. ;)

Auf alle Fälle halte ich es mit Dale Carnegie: "Sorge dich nicht, lebe!"
https://de.wikipedia.org/wiki/Dale_Carnegie

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