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Folgen für Psycho Community nach Amok von Graz

Was ist erlaubt, was ist verboten und wie kommt man eigentlich zu einer WBK?
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Folgen für Psycho Community nach Amok von Graz

Beitrag von Poirot » Mo 6. Apr 2026, 14:53

Der Amok Täter von Graz (Auslöser für die zweifelhafte Anlassgesetzesänderung des österr Waffengesetzes) kam ja nur legal an Schusswaffen weil ein(e) Psycholog(in) ihm ein positives Gutachten ausgestellt hat.
Leider findet man über Google nichts darüber ob es Folgen für die Psycho Community bzw diesen speziellen Psycholog(in) Aufgrund dieser Fehldiagnose gab. Weiters findet man keinerlei Informationen zu Fehldiagnosen generell, z.B. Häufigkeit, Folgen, rechtliche Konsequenzen usw.
Ich denke das ist ein sinnvoller Beitrag um Medienberichte und Informationen zu diesem Thema zu sammeln. Schließlich entscheiden diese "Sachverständigen" ob wir waffenrechtlich zuverlässig sind....oder nicht. Künftig sogar zweimal, einmal bei Beantragung einer Waffenbesitzkarte und einmal 5 Jahre später.

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Re: Folgen für Psycho Community nach Amok von Graz

Beitrag von AUG-andy » Mo 6. Apr 2026, 15:03

Der Thread ist mehr als entbehrlich.
Eine Krähe hackt der Anderen kein Auge aus.
Außer, dass es wesentlich mehr negative Bescheide geben wird aus Angst einen Psychopathen zu übersehen, wird sich nichts ändern.
Es wird in den nächsten Jahren immer schwieriger werden eine WBK zu bekommen.
Das ist ein langfristiges Ziel.
Die Alten sterben weg, Jugend kommt keine mehr nach.
Damit löst sich das Problem mit der Entwaffnung von selbst.
MfG
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Re: Folgen für Psycho Community nach Amok von Graz

Beitrag von Poirot » Mo 6. Apr 2026, 15:33

AUG-andy hat geschrieben: Mo 6. Apr 2026, 15:03 Der Thread ist mehr als entbehrlich.
Eine Krähe hackt der Anderen kein Auge aus.
Außer, dass es wesentlich mehr negative Bescheide geben wird aus Angst einen Psychopathen zu übersehen, wird sich nichts ändern.
Es wird in den nächsten Jahren immer schwieriger werden eine WBK zu bekommen.
Das ist ein langfristiges Ziel.
Die Alten sterben weg, Jugend kommt keine mehr nach.
Damit löst sich das Problem mit der Entwaffnung von selbst.
Es stellt sich aber eine wichtige Frage: was darf eine Person noch wenn diese einen negativen Waffen Psycho Bescheid bekommt ?
Arbeiten ?
Steuern zahlen ?
Kinder kriegen und aufziehen ?
Küchenmesser besitzen ?
Mit einer Frau (Stichwort Femizide) in einer Wohnung leben ?
Bei der freiwilligen Feuerwehr Leben retten ?
Im Ernstfall das Land verteidigen ?

Und wer übernimmt die Verantwortung für Fehldiagnosen ?
Und: Wie häufig sind diese ?

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Re: Folgen für Psycho Community nach Amok von Graz

Beitrag von Master-chief1000 » Mo 6. Apr 2026, 16:08

Ich glaube auch das die Schnittmenge aus Waffeninteressierten und Menschen die knapp 2.000 nur für die Nebenkosten aufbringen können sehr klein sein wird.

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Re: Folgen für Psycho Community nach Amok von Graz

Beitrag von Poirot » Mo 6. Apr 2026, 16:34


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Re: Folgen für Psycho Community nach Amok von Graz

Beitrag von Promo » Di 7. Apr 2026, 09:18

Stelle eine Anfrage nach Informationsfreiheitsgesetz an die StA oder die zuständige Behörde. Denke aber eher, dass vermutlich keine persönlichen Daten genannt werden, allenfalls allgemeine Daten.
A fact is information minus emotion. An opinion is information plus experience. Ignorance is an opinion lacking information. And, stupidity is an opinion that ignores a fact.

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Re: Folgen für Psycho Community nach Amok von Graz

Beitrag von Pirker » Mi 8. Apr 2026, 07:25

Der Psychodoc ist im Normalfall IMMER fein raus, denn das Gutachten stellt immer nur eine MOMENTANE Situation dar.
Lieber Gott, bitte schütze mich vor meinen Freunden, vor meinen Feinden schütze ich mich selbst!

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Re: Folgen für Psycho Community nach Amok von Graz

Beitrag von AUG-andy » Mi 8. Apr 2026, 08:56

Pirker hat geschrieben: Mi 8. Apr 2026, 07:25 Der Psychodoc ist im Normalfall IMMER fein raus, denn das Gutachten stellt immer nur eine MOMENTANE Situation dar.
Absolut richtig.
Es ist eine Momentaufnahme.
Was in ein paar Wochen oder Monaten passiert kann er nicht voraussehen.
Scheidung, Rosenkrieg, Krebs, Kündigung, alles was einem aus dem Alltag heraus reißt, ist nicht vorhersehbar.
Und einen labilen Charakter (egal in welche Richtung- harmlos oder gefährlich) wird er vermutlich von hausaus kein positives Attest ausstellen.
MfG
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Re: Folgen für Psycho Community nach Amok von Graz

Beitrag von Poirot » Mi 8. Apr 2026, 10:02

AUG-andy hat geschrieben: Mi 8. Apr 2026, 08:56
Und einen labilen Charakter (egal in welche Richtung- harmlos oder gefährlich) wird er vermutlich von hausaus kein positives Attest ausstellen.
Die meisten werden von Psychologen nicht erkannt bzw das wäre gesellschaftlich auch nicht erwünscht weil diese in Führungspositionen tätig sind.
Es ist und bleibt nur ein Vergleichen und studieren von Verhalten und eine Einschätzung.
Siehe hier:
https://www.uni-erfurt.de/studium/rund- ... en-begehen

Auszug:
Denn nicht alle gefährlichen Menschen, wie zum Beispiel Psychopathen, sind inhaftiert. Ganz im Gegenteil: Man kann ihnen auch im alltäglichen Leben begegnen. Beispielsweise ist der Anteil an Psychopathen in Führungspositionen von Unternehmen höher als in der Normalbevölkerung und es kann sein, dass Ihr Chef einen hohen Psychopathie-Wert hat, worunter Sie und andere Menschen leiden.

Wären die Psychologen nur einigermaßen treffsicher, gäbe es übrigens auch nicht so hohe Rückfallquoten von bis zu 80% bei Sexualstraftätern und bis zu 70% bei den jungen normalen Straftätern (Eigentums, Rau und Gewaltdelikte). Viel mehr Menschen würden in Sicherheitsverwahrung sitzen und die Medien hätten weniger zu schreiben.

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Re: Folgen für Psycho Community nach Amok von Graz

Beitrag von rider650 » Do 9. Apr 2026, 05:50

Pirker hat geschrieben: Mi 8. Apr 2026, 07:25 Der Psychodoc ist im Normalfall IMMER fein raus, denn das Gutachten stellt immer nur eine MOMENTANE Situation dar.
Mit anderen Worten, man kann und darf absolut nichts auf die Meinung eines Psychologen geben.
Menschen ändern sich nicht grundlegend. Die Eigenschaften, die sie vorgeben zu erkennen, ändern sich nicht - alleine die Tatsache, dass die Psychoheinis gegenteiliges behaupten, zeigt klar, dass sie um keine Ausrede verlegen sind für die Tatsache, dass sie Quacksalber sind und vermutlich eine höhere 'Trefferquote' hätten wenn sie würfeln oder Kaffeesatz lesen würden.

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Re: Folgen für Psycho Community nach Amok von Graz

Beitrag von mikonis » Do 9. Apr 2026, 08:23

rider650 hat geschrieben: Do 9. Apr 2026, 05:50
Pirker hat geschrieben: Mi 8. Apr 2026, 07:25 Der Psychodoc ist im Normalfall IMMER fein raus, denn das Gutachten stellt immer nur eine MOMENTANE Situation dar.
Mit anderen Worten, man kann und darf absolut nichts auf die Meinung eines Psychologen geben.
Menschen ändern sich nicht grundlegend. Die Eigenschaften, die sie vorgeben zu erkennen, ändern sich nicht - alleine die Tatsache, dass die Psychoheinis gegenteiliges behaupten, zeigt klar, dass sie um keine Ausrede verlegen sind für die Tatsache, dass sie Quacksalber sind und vermutlich eine höhere 'Trefferquote' hätten wenn sie würfeln oder Kaffeesatz lesen würden.
Du meinst, die Einweisung einer Person in ein forensisches Zentrum aufgrund eines Gutachtens ist bloß Zufall? Du willst sie lieber nach Absitzen ihrer Strafe wieder frei herumlaufen sehen?

Das eine ja - das andere nein.

Die 10 verurteilten psychotischen Mörder gegen einen amoklaufenden 10-fach Mörder - wie würdest du das lösen?

Für mich wäre das Lebensrisiko. Politisch ist es problematisch.
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Re: Folgen für Psycho Community nach Amok von Graz

Beitrag von Poirot » Do 9. Apr 2026, 10:01

rider650 hat geschrieben: Do 9. Apr 2026, 05:50 Mit anderen Worten, man kann und darf absolut nichts auf die Meinung eines Psychologen geben.
Menschen ändern sich nicht grundlegend. Die Eigenschaften, die sie vorgeben zu erkennen, ändern sich nicht - alleine die Tatsache, dass die Psychoheinis gegenteiliges behaupten, zeigt klar, dass sie um keine Ausrede verlegen sind für die Tatsache, dass sie Quacksalber sind und vermutlich eine höhere 'Trefferquote' hätten wenn sie würfeln oder Kaffeesatz lesen würden.
So schlimm sehe ich die Sache nicht.
Ich denke offensichtlich auffällige Personen können die durchaus zuverlässig diagnostizieren. Wobei es aber auch hier eine Dunkelziffer geben wird mit Fehldiagnosen. Prominente Beispiele: Gustl Mollath. Beim Therapieren bin ich mir wegen der hohen Rückfallquoten nicht mehr so sicher :lol:
Aber jetzt einen möglichen Gefährder aus einer Masse von gesunden, unbescholtenen zuverlässigen Menschen rauszufiltern: keine Chance. Da haben die villeicht mal einen Zufallstreffer, der Rest sind Bauernopfer für die Durchfallquotenstatistik.
Wäre das möglich würde man das schon flächendeckend bei allen Bürgern machen schließlich machen Morde und Gewalttaten mit llegalen Schusswaffen nur einen winzigen Bruchteil aus. Mit einem flächendeckenden Screening könnte man viel effektiver präventiv tätig werden - wenn es funktionieren würde :!: Tut es aber nicht sonst wäre es fahrlässig wenn die Politik das nicht schon längt umgesetzt hätte.

Jeder Österreicher kennt den Fall Jack Unterweger. Psychologische Gutachten bescheinigten ihm eine positive Entwicklung und eine günstige Prognose, was dazu führte, dass die Gefahr einer Wiederholungstäterschaft als gering eingestuft wurde und er vorzeigtig entlassen wurde. Von der Promi Gesellschaft in den Seitenblicken gefeiert beging er dann nebenher wieder 11 Morde.
Zuletzt geändert von Poirot am Do 9. Apr 2026, 11:49, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Folgen für Psycho Community nach Amok von Graz

Beitrag von rider650 » Do 9. Apr 2026, 11:48

mikonis hat geschrieben: Do 9. Apr 2026, 08:23 ...
Du meinst, die Einweisung einer Person in ein forensisches Zentrum aufgrund eines Gutachtens ist bloß Zufall? Du willst sie lieber nach Absitzen ihrer Strafe wieder frei herumlaufen sehen?

Das eine ja - das andere nein.

Die 10 verurteilten psychotischen Mörder gegen einen amoklaufenden 10-fach Mörder - wie würdest du das lösen?

Für mich wäre das Lebensrisiko. Politisch ist es problematisch.
Wenn sie davor eine Strafe abgesessen haben, sind sie ja für Handlungen verurteilt worden, nicht wegen der Meinung eines Psychologen. Da ich der Meinung bin dass sich Menschen nicht grundlegend ändern halte ich die Freilassung von Mördern generell für problematisch. Nicht nur aus Gerechtigkeitsgründen, sondern auch wegen der Rückfallwahrscheinlichkeit.

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Re: Folgen für Psycho Community nach Amok von Graz

Beitrag von AUG-andy » Do 9. Apr 2026, 11:57

rider650 hat geschrieben: Do 9. Apr 2026, 11:48
mikonis hat geschrieben: Do 9. Apr 2026, 08:23 ...
Du meinst, die Einweisung einer Person in ein forensisches Zentrum aufgrund eines Gutachtens ist bloß Zufall? Du willst sie lieber nach Absitzen ihrer Strafe wieder frei herumlaufen sehen?

Das eine ja - das andere nein.

Die 10 verurteilten psychotischen Mörder gegen einen amoklaufenden 10-fach Mörder - wie würdest du das lösen?

Für mich wäre das Lebensrisiko. Politisch ist es problematisch.
Wenn sie davor eine Strafe abgesessen haben, sind sie ja für Handlungen verurteilt worden, nicht wegen der Meinung eines Psychologen. Da ich der Meinung bin dass sich Menschen nicht grundlegend ändern halte ich die Freilassung von Mördern generell für problematisch. Nicht nur aus Gerechtigkeitsgründen, sondern auch wegen der Rückfallwahrscheinlichkeit.
Dann gäbe es nur noch die Todesstrafe als Alternative.
Für einige Zeitgenossen wäre es die beste Lösung.
Kostet der Allgemeinheit deutlich weniger....... :whistle:
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Re: Folgen für Psycho Community nach Amok von Graz

Beitrag von Joewood » Do 9. Apr 2026, 13:26

rider650 hat geschrieben: Do 9. Apr 2026, 11:48 Da ich der Meinung bin dass sich Menschen nicht grundlegend ändern halte ich die Freilassung von Mördern generell für problematisch. Nicht nur aus Gerechtigkeitsgründen, sondern auch wegen der Rückfallwahrscheinlichkeit.
Das halte ich für eine problematische Sicht. Nicht jeder der einen unbringt ist gleich ein gewissenloser potentieller Serienkiller. Und genau das unterstellst du hiermit

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