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Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen
Forumsregeln
Jeder User in diesem Unterforum ist verpflichtet, seine waffenrechtlich relevanten Aussagen nach bestem Wissen und Gewissen zu tätigen und diese soweit möglich sorgfältig mit entsprechender Judikatur, Paragrafen und/oder sonstigen brauchbaren Quellen zu untermauern. Dieses Unterforum gibt ausschließlich Rechtsmeinungen einzelner User wieder. Daher wird von Seiten des Forums keine Haftung für getätigte Aussagen übernommen. Es besteht keine Gewähr auf die Richtigkeit der veröffentlichten Aussagen. Dieses Unterforum kann eine persönliche Beratung durch Rechtsexperten niemals ersetzen. Aus den wiedergegebenen Rechtsmeinungen erwachsen Dritten weder Rechte noch Pflichten.
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Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen
Wenn der psychotest mehr kostet als sie Jagd Ausbildung wird jeder der 1+1 zusammen rechnen kann die Jagd Ausbildung machen.
Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen
Nau no na ned.Poirot hat geschrieben: Do 5. Feb 2026, 19:30So wird es kommen.Steppenwolf hat geschrieben: Do 5. Feb 2026, 18:02
Könnte mir aber vorstellen, wenn zu viele in die Jagd ausweichen, dass sie dann halt doch ihr Versprechen brechen werden indem sie dort die Schrauben dann ansetzen....
Und die Qualitätsmedien warten bestimmt schon hart auf den nächsten Vorfall bei dem der Täter eine Jagdkarte hat um genau das möglichst medienwirksam auszuschlachten.
Beim Wilderer von Annaberg hat es nicht so gut funktioniert schließlich war seine Tatwaffe ein illegales STG77 das sogar Heereseigentum war und laut Bundesheer zerstört wurde![]()
Die Ermittlungen hat man schnell eingestellt und die Medien anscheinend auch ruhig gestellt - es nur Randnotizen:
https://www.diepresse.com/3854810/wilde ... #slide-1-1
Fast immer wenn bei Behörden od. BH Waffen/Munition usw auf unerklärliche Weise abhanden kommen gibt´s Schweigen im Blätterwald
-
masterman04
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Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen
Die regulären Jagdkurse bei den Landesjagdverbänden sind preislich günstiger, dauern aber halt ein paar Monate. Die Intensivkurse (7-14 Tage) kosten bereits jetzt mehr als die beiden Gutachten. Die Anbieter von Jagdkursen verspüren schon seit letztem Jahr nochmal einen verstärkten Andrang.MannOMann hat geschrieben: Do 5. Feb 2026, 19:48 Wenn der psychotest mehr kostet als sie Jagd Ausbildung wird jeder der 1+1 zusammen rechnen kann die Jagd Ausbildung machen.
Aus Kostengründen (jährlicher Mitgliedsbeitrag) und aus Zeitgründen (mindestens 1-2 Wochen + Üben für die Prüfung) wird man daher wohl kaum die JK machen?
Ich hab selbst vor +10 Jahren das psychologische Gutachten für den WBK Antrag gemacht und ein paar Jahre später die JK gemacht aber mein Motiv war es nicht irgendwas auszuhebeln oder zu umgehen, sondern um Jagen zu dürfen.
Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen
Das glaub ich zB nicht, weil dafür muß man lernen und Wissen aufbauen.MannOMann hat geschrieben: Do 5. Feb 2026, 19:48 Wenn der psychotest mehr kostet als sie Jagd Ausbildung wird jeder der 1+1 zusammen rechnen kann die Jagd Ausbildung machen.
Wenn ich bedenke, welche Werte in meinen Tresoren sind und das ich um die 27.000 Munition verschossen habe (9, .357, .223, .308, .38)
sind die 2 mal 1k € lächerlich.
- SectionThree
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Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen
Schön, dass du das für dich so siehst, aber es gibt auch Leute die wollen für sich nicht mehr als eine, sagen wir, gebrauchte Glock 17 Gen 3 zur Selbstverteidigung. Ist mE auch ein legitimer use case, und da sind 2.000 € schon weniger leicht zu argumentieren.bino71 hat geschrieben: Fr 6. Feb 2026, 11:55 Wenn ich bedenke, welche Werte in meinen Tresoren sind und das ich um die 27.000 Munition verschossen habe (9, .357, .223, .308, .38)
sind die 2 mal 1k € lächerlich.
If someone has a gun and is trying to kill you, it would be reasonable to shoot back
with your own gun. (Tenzin Gyatso, 14. Dalai Lama, „Seattle Times“ vom 15. Mai 2001)
with your own gun. (Tenzin Gyatso, 14. Dalai Lama, „Seattle Times“ vom 15. Mai 2001)
Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen
Grundsätzlich ja, aber stell dem mal die Ausgangssituation für jemanden, der die WBK erwerben will gegenüber:bino71 hat geschrieben: Fr 6. Feb 2026, 11:55 Das glaub ich zB nicht, weil dafür muß man lernen und Wissen aufbauen.
Wenn ich bedenke, welche Werte in meinen Tresoren sind und das ich um die 27.000 Munition verschossen habe (9, .357, .223, .308, .38)
sind die 2 mal 1k € lächerlich.
Option a) 2 x Psychotest: Kosten ca. 2000 Euro, Gefahr, dass trotz ersten positiven Psychotest der 2. dann negativ ist und man nach 5 Jahren die WBK wieder abgeben muss, im Idealfall mit einem weiteren Psychotest bei einem anderen Psychologen vielleicht doch noch durch kommt (eventuell schickt dich das Amt aber eh noch zum Amtsarzt oder schreibt dir vielleicht irgendetwas Anderes noch vor..)
Option b) Jagdkurs, Kosten ca. 1000 Euro, Dauer ca. 6 Monate. Sicher, man darf über Wild und Wald viel lernen - bekommt aber dafür garantiert die WBK, und wenn man weiterhin brav einzahlt kann man zusätzlich problemlos Schalldämpfer in beliebiger Stückzahl kaufen und erspart sich alle 5 Jahre den Waffenführerschein. Man muss sich außerdem nicht nach 5 Jahren fürchten die WBK wieder abgeben zu müssen. Plus paar andere Vorteile (gewisse Altersgrenzen gibt es glaube ich für Jäger niedrigere? Da müsste ich jetzt aber selber noch mal nachlesen).
Persönlich würde ich ehrlicherweise jeder Person die nicht ganz fern von jedweder Realität ist jetzt zu Option b raten. Auch wenn man vielleicht nie jagen gehen wird, dann hat man halt schlimmstenfalls mal unnützes Wissen erworben - plus jedenfalls mal um die 1000 Euro an Kosten erspart. Die Vorteile liegen damit jedenfalls eindeutig auf der Hand.
(Zudem auch davon auszugehen ist, dass die negativen Tests ja an die BH's weitergeleitet werden, und wenn man z.B. Option a beginnt und nach einem negativen Psychotest dann auf Option b umschwenkt, die BH dann um sich einfach keinen Vorwürfen auszusetzen jedenfalls mal zusätzliche Untersuchungen verlangen wird. Insofern ist Option a gar nicht mal was "zum Probieren".)
A fact is information minus emotion. An opinion is information plus experience. Ignorance is an opinion lacking information. And, stupidity is an opinion that ignores a fact.
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Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen
Schon alleine die Optionen die sich zusätzlich dadurch ergeben mit weit weniger rechtlichen Anstrengungen, ist ganz klar die Option B zu priorisieren.
Und, wenn man dann zusätzlich noch jagen geht (wers mag) den Schalldämpfer, usw verwenden kann und dann weiß wie ein Gänseblümchen und eine Maus oder Hund und Wildschwein aussieht... na wieso nicht.
Außerdem hilft man ja den Staat bei der "gefühlten" Wahrnehmung das es dann immer weniger private Waffenbesitzer gibt was man dann clever bei der nächsten Wahl verwenden kann. Also eine klassische Umverteilung mit Wahl-Mehrwert
Abgesehen von den eh schon genannten Vorteile, wer weiß was da noch alles kommen wird. Im Moment haben wir ca. alle 5 Jahre eine Änderung im privaten Waffenbesitz.
Für mich wäre die Entscheidung einfach.
Natürlich, würde das langfristig ganz andere Herausforderungen hervorrufen, Jagen wird zum Massensport....da sehe ich wieder andere Probleme, Herausforderungen mit sich bringen, aber das wird dann ein Thema für die nächste Regierung......eieiei ...nix is einfach
Und, wenn man dann zusätzlich noch jagen geht (wers mag) den Schalldämpfer, usw verwenden kann und dann weiß wie ein Gänseblümchen und eine Maus oder Hund und Wildschwein aussieht... na wieso nicht.
Außerdem hilft man ja den Staat bei der "gefühlten" Wahrnehmung das es dann immer weniger private Waffenbesitzer gibt was man dann clever bei der nächsten Wahl verwenden kann. Also eine klassische Umverteilung mit Wahl-Mehrwert
Abgesehen von den eh schon genannten Vorteile, wer weiß was da noch alles kommen wird. Im Moment haben wir ca. alle 5 Jahre eine Änderung im privaten Waffenbesitz.
Für mich wäre die Entscheidung einfach.
Natürlich, würde das langfristig ganz andere Herausforderungen hervorrufen, Jagen wird zum Massensport....da sehe ich wieder andere Probleme, Herausforderungen mit sich bringen, aber das wird dann ein Thema für die nächste Regierung......eieiei ...nix is einfach
Das Original kann sich Fehler erlauben, die Kopie muss perfekt sein
Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen
Keine Veränderung sondern jedesmal eine Verschärfung.Steppenwolf hat geschrieben: Fr 6. Feb 2026, 14:07 Im Moment haben wir ca. alle 5 Jahre eine Änderung im privaten Waffenbesitz.
Eine Verschlechterung. Bürokratisierung. Einschränkung. Generalverdächtigung. Verteuerung.
Nicht nur im Waffenbereich. In allen Bereichen.
Und für mich ist es unverständlich das eine angeblich freie westliche Gesellschaft es freiwillig über sich ergehen lässt das ständig alles schlechter wird. Ohne Aussicht auf Besserung da es nur eine Richtung gibt. .
Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen
Es wäre einfach wenn jener Personenkreis welcher uns diese Sch**** aufbürdet bei der nächsten Wahl in der Versenkung verschwindet.Steppenwolf hat geschrieben: Fr 6. Feb 2026, 14:07 ...........aber das wird dann ein Thema für die nächste Regierung......eieiei ...nix is einfach![]()
Aber ich befürchte ich bin ein hoffnungsloser Optimist
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Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen
die Versenkung ist endend wollend. Auf guad Deutsch, die grubn is voll und wird zum Bergal.FdH22 hat geschrieben: Fr 6. Feb 2026, 19:44Es wäre einfach wenn jener Personenkreis welcher uns diese Sch**** aufbürdet bei der nächsten Wahl in der Versenkung verschwindet.Steppenwolf hat geschrieben: Fr 6. Feb 2026, 14:07 ...........aber das wird dann ein Thema für die nächste Regierung......eieiei ...nix is einfach![]()
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ColtPhyton
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Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen
Wenn in Zukunft tendenziell mehr WBKs durch ablegen einer Jagdprüfung, als durch absolvieren eines Psychtest erlangt werden wird der Gesetzgeber darauf reagieren und schnell diese Lücke schließen
Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen
Es kommt aber darauf an wer (welche Partei) nach der nächsten Wahl Gesetzgeber sein wirdColtPhyton hat geschrieben: Fr 6. Feb 2026, 19:59 Wenn in Zukunft tendenziell mehr WBKs durch ablegen einer Jagdprüfung, als durch absolvieren eines Psychtest erlangt werden wird der Gesetzgeber darauf reagieren und schnell diese Lücke schließen
(aber wie oben geschrieben: Ich bin hoffnungsloser Optimist)
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Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen
Das gute an unserem System ist, du hast immer eine Partei die nicht am Zug ist, die vielleicht alles besser macht. Dein Optimismus wird sogesehen nie aussterbenFdH22 hat geschrieben: Fr 6. Feb 2026, 20:05Es kommt aber darauf an wer (welche Partei) nach der nächsten Wahl Gesetzgeber sein wirdColtPhyton hat geschrieben: Fr 6. Feb 2026, 19:59 Wenn in Zukunft tendenziell mehr WBKs durch ablegen einer Jagdprüfung, als durch absolvieren eines Psychtest erlangt werden wird der Gesetzgeber darauf reagieren und schnell diese Lücke schließen![]()
(aber wie oben geschrieben: Ich bin hoffnungsloser Optimist)
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Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen
Die Lücke hat man vermutlich absichtlich geschaffen.ColtPhyton hat geschrieben: Fr 6. Feb 2026, 19:59 Wenn in Zukunft tendenziell mehr WBKs durch ablegen einer Jagdprüfung, als durch absolvieren eines Psychtest erlangt werden wird der Gesetzgeber darauf reagieren und schnell diese Lücke schließen
Nun warten Politik und Medien auf den nächsten Vorfall und schon können die sich wieder profilieren.
Und zur Lücke: in wie vielen Ländern dieser Welt sind Massenpsychotests bei allen Personen üblich und in wie vielen werden diese Tests mit vermutlich hoher Fehldiagnosenquote erst angeordnet wenn es Auffälligkeiten bei Personen gibt ? Siehe verkehrspsychologische Untersuchung.
Es gibt übrigens schon Berufsgruppen die ständig psychologisch untersucht werden aber auch dort zeigt sich: keine Garantie.
Auszug: Zwischen 1980 und 2011 haben sich dem Bericht zufolge 31 Flugunfälle ereignet, denen eine medizinische Ursache zugrunde lag. 20 dieser Unfälle waren auf eine psychische Erkrankung zurückzuführen, bei einem Großteil davon (60 Prozent) waren Drogen oder Alkohol im Spiel.
https://www.aerzteblatt.de/archiv/flugs ... 9c4d823210
Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen
Hat schon jemand einen Erfahrungsbericht zum neuen psych. Gutachten gelesen? Würde mich interessieren was tatsächlich jetzt anders ist, weil bei meinem im Dez 25 hatte ich auch schon 2 Computer Tests und ein Explorationsgespräch... Aber eben noch zum alten Preis und sicher keine 3 Stunden
