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Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen

Was ist erlaubt, was ist verboten und wie kommt man eigentlich zu einer WBK?
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MannOMann
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Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen

Beitrag von MannOMann » Do 5. Feb 2026, 19:48

Wenn der psychotest mehr kostet als sie Jagd Ausbildung wird jeder der 1+1 zusammen rechnen kann die Jagd Ausbildung machen.

FdH22
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Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen

Beitrag von FdH22 » Do 5. Feb 2026, 19:57

Poirot hat geschrieben: Do 5. Feb 2026, 19:30
Steppenwolf hat geschrieben: Do 5. Feb 2026, 18:02
Könnte mir aber vorstellen, wenn zu viele in die Jagd ausweichen, dass sie dann halt doch ihr Versprechen brechen werden indem sie dort die Schrauben dann ansetzen....
So wird es kommen.
Und die Qualitätsmedien warten bestimmt schon hart auf den nächsten Vorfall bei dem der Täter eine Jagdkarte hat um genau das möglichst medienwirksam auszuschlachten.
Beim Wilderer von Annaberg hat es nicht so gut funktioniert schließlich war seine Tatwaffe ein illegales STG77 das sogar Heereseigentum war und laut Bundesheer zerstört wurde :lol:
Die Ermittlungen hat man schnell eingestellt und die Medien anscheinend auch ruhig gestellt - es nur Randnotizen:

https://www.diepresse.com/3854810/wilde ... #slide-1-1
Nau no na ned.
Fast immer wenn bei Behörden od. BH Waffen/Munition usw auf unerklärliche Weise abhanden kommen gibt´s Schweigen im Blätterwald :(

masterman04
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Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen

Beitrag von masterman04 » Fr 6. Feb 2026, 00:01

MannOMann hat geschrieben: Do 5. Feb 2026, 19:48 Wenn der psychotest mehr kostet als sie Jagd Ausbildung wird jeder der 1+1 zusammen rechnen kann die Jagd Ausbildung machen.
Die regulären Jagdkurse bei den Landesjagdverbänden sind preislich günstiger, dauern aber halt ein paar Monate. Die Intensivkurse (7-14 Tage) kosten bereits jetzt mehr als die beiden Gutachten. Die Anbieter von Jagdkursen verspüren schon seit letztem Jahr nochmal einen verstärkten Andrang.

Aus Kostengründen (jährlicher Mitgliedsbeitrag) und aus Zeitgründen (mindestens 1-2 Wochen + Üben für die Prüfung) wird man daher wohl kaum die JK machen?

Ich hab selbst vor +10 Jahren das psychologische Gutachten für den WBK Antrag gemacht und ein paar Jahre später die JK gemacht aber mein Motiv war es nicht irgendwas auszuhebeln oder zu umgehen, sondern um Jagen zu dürfen.

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Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen

Beitrag von bino71 » Fr 6. Feb 2026, 11:55

MannOMann hat geschrieben: Do 5. Feb 2026, 19:48 Wenn der psychotest mehr kostet als sie Jagd Ausbildung wird jeder der 1+1 zusammen rechnen kann die Jagd Ausbildung machen.
Das glaub ich zB nicht, weil dafür muß man lernen und Wissen aufbauen.

Wenn ich bedenke, welche Werte in meinen Tresoren sind und das ich um die 27.000 Munition verschossen habe (9, .357, .223, .308, .38)
sind die 2 mal 1k € lächerlich.

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Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen

Beitrag von SectionThree » Fr 6. Feb 2026, 12:38

bino71 hat geschrieben: Fr 6. Feb 2026, 11:55 Wenn ich bedenke, welche Werte in meinen Tresoren sind und das ich um die 27.000 Munition verschossen habe (9, .357, .223, .308, .38)
sind die 2 mal 1k € lächerlich.
Schön, dass du das für dich so siehst, aber es gibt auch Leute die wollen für sich nicht mehr als eine, sagen wir, gebrauchte Glock 17 Gen 3 zur Selbstverteidigung. Ist mE auch ein legitimer use case, und da sind 2.000 € schon weniger leicht zu argumentieren.
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Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen

Beitrag von Promo » Fr 6. Feb 2026, 12:58

bino71 hat geschrieben: Fr 6. Feb 2026, 11:55 Das glaub ich zB nicht, weil dafür muß man lernen und Wissen aufbauen.
Wenn ich bedenke, welche Werte in meinen Tresoren sind und das ich um die 27.000 Munition verschossen habe (9, .357, .223, .308, .38)
sind die 2 mal 1k € lächerlich.
Grundsätzlich ja, aber stell dem mal die Ausgangssituation für jemanden, der die WBK erwerben will gegenüber:

Option a) 2 x Psychotest: Kosten ca. 2000 Euro, Gefahr, dass trotz ersten positiven Psychotest der 2. dann negativ ist und man nach 5 Jahren die WBK wieder abgeben muss, im Idealfall mit einem weiteren Psychotest bei einem anderen Psychologen vielleicht doch noch durch kommt (eventuell schickt dich das Amt aber eh noch zum Amtsarzt oder schreibt dir vielleicht irgendetwas Anderes noch vor..)

Option b) Jagdkurs, Kosten ca. 1000 Euro, Dauer ca. 6 Monate. Sicher, man darf über Wild und Wald viel lernen - bekommt aber dafür garantiert die WBK, und wenn man weiterhin brav einzahlt kann man zusätzlich problemlos Schalldämpfer in beliebiger Stückzahl kaufen und erspart sich alle 5 Jahre den Waffenführerschein. Man muss sich außerdem nicht nach 5 Jahren fürchten die WBK wieder abgeben zu müssen. Plus paar andere Vorteile (gewisse Altersgrenzen gibt es glaube ich für Jäger niedrigere? Da müsste ich jetzt aber selber noch mal nachlesen).

Persönlich würde ich ehrlicherweise jeder Person die nicht ganz fern von jedweder Realität ist jetzt zu Option b raten. Auch wenn man vielleicht nie jagen gehen wird, dann hat man halt schlimmstenfalls mal unnützes Wissen erworben - plus jedenfalls mal um die 1000 Euro an Kosten erspart. Die Vorteile liegen damit jedenfalls eindeutig auf der Hand.

(Zudem auch davon auszugehen ist, dass die negativen Tests ja an die BH's weitergeleitet werden, und wenn man z.B. Option a beginnt und nach einem negativen Psychotest dann auf Option b umschwenkt, die BH dann um sich einfach keinen Vorwürfen auszusetzen jedenfalls mal zusätzliche Untersuchungen verlangen wird. Insofern ist Option a gar nicht mal was "zum Probieren".)
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Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen

Beitrag von Steppenwolf » Fr 6. Feb 2026, 14:07

Schon alleine die Optionen die sich zusätzlich dadurch ergeben mit weit weniger rechtlichen Anstrengungen, ist ganz klar die Option B zu priorisieren.
Und, wenn man dann zusätzlich noch jagen geht (wers mag) den Schalldämpfer, usw verwenden kann und dann weiß wie ein Gänseblümchen und eine Maus oder Hund und Wildschwein aussieht... na wieso nicht.

Außerdem hilft man ja den Staat bei der "gefühlten" Wahrnehmung das es dann immer weniger private Waffenbesitzer gibt was man dann clever bei der nächsten Wahl verwenden kann. Also eine klassische Umverteilung mit Wahl-Mehrwert :)

Abgesehen von den eh schon genannten Vorteile, wer weiß was da noch alles kommen wird. Im Moment haben wir ca. alle 5 Jahre eine Änderung im privaten Waffenbesitz.

Für mich wäre die Entscheidung einfach.

Natürlich, würde das langfristig ganz andere Herausforderungen hervorrufen, Jagen wird zum Massensport....da sehe ich wieder andere Probleme, Herausforderungen mit sich bringen, aber das wird dann ein Thema für die nächste Regierung......eieiei ...nix is einfach :mrgreen:
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Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen

Beitrag von Poirot » Fr 6. Feb 2026, 16:09

Steppenwolf hat geschrieben: Fr 6. Feb 2026, 14:07 Im Moment haben wir ca. alle 5 Jahre eine Änderung im privaten Waffenbesitz.
Keine Veränderung sondern jedesmal eine Verschärfung.
Eine Verschlechterung. Bürokratisierung. Einschränkung. Generalverdächtigung. Verteuerung.
Nicht nur im Waffenbereich. In allen Bereichen.
Und für mich ist es unverständlich das eine angeblich freie westliche Gesellschaft es freiwillig über sich ergehen lässt das ständig alles schlechter wird. Ohne Aussicht auf Besserung da es nur eine Richtung gibt. .

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Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen

Beitrag von FdH22 » Fr 6. Feb 2026, 19:44

Steppenwolf hat geschrieben: Fr 6. Feb 2026, 14:07 ...........aber das wird dann ein Thema für die nächste Regierung......eieiei ...nix is einfach :mrgreen:
Es wäre einfach wenn jener Personenkreis welcher uns diese Sch**** aufbürdet bei der nächsten Wahl in der Versenkung verschwindet.
Aber ich befürchte ich bin ein hoffnungsloser Optimist ;)

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Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen

Beitrag von Steppenwolf » Fr 6. Feb 2026, 19:58

FdH22 hat geschrieben: Fr 6. Feb 2026, 19:44
Steppenwolf hat geschrieben: Fr 6. Feb 2026, 14:07 ...........aber das wird dann ein Thema für die nächste Regierung......eieiei ...nix is einfach :mrgreen:
Es wäre einfach wenn jener Personenkreis welcher uns diese Sch**** aufbürdet bei der nächsten Wahl in der Versenkung verschwindet.
Aber ich befürchte ich bin ein hoffnungsloser Optimist ;)
die Versenkung ist endend wollend. Auf guad Deutsch, die grubn is voll und wird zum Bergal. :)
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Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen

Beitrag von ColtPhyton » Fr 6. Feb 2026, 19:59

Wenn in Zukunft tendenziell mehr WBKs durch ablegen einer Jagdprüfung, als durch absolvieren eines Psychtest erlangt werden wird der Gesetzgeber darauf reagieren und schnell diese Lücke schließen

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Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen

Beitrag von FdH22 » Fr 6. Feb 2026, 20:05

ColtPhyton hat geschrieben: Fr 6. Feb 2026, 19:59 Wenn in Zukunft tendenziell mehr WBKs durch ablegen einer Jagdprüfung, als durch absolvieren eines Psychtest erlangt werden wird der Gesetzgeber darauf reagieren und schnell diese Lücke schließen
Es kommt aber darauf an wer (welche Partei) nach der nächsten Wahl Gesetzgeber sein wird ;)

(aber wie oben geschrieben: Ich bin hoffnungsloser Optimist)

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Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen

Beitrag von Steppenwolf » Fr 6. Feb 2026, 20:27

FdH22 hat geschrieben: Fr 6. Feb 2026, 20:05
ColtPhyton hat geschrieben: Fr 6. Feb 2026, 19:59 Wenn in Zukunft tendenziell mehr WBKs durch ablegen einer Jagdprüfung, als durch absolvieren eines Psychtest erlangt werden wird der Gesetzgeber darauf reagieren und schnell diese Lücke schließen
Es kommt aber darauf an wer (welche Partei) nach der nächsten Wahl Gesetzgeber sein wird ;)

(aber wie oben geschrieben: Ich bin hoffnungsloser Optimist)
Das gute an unserem System ist, du hast immer eine Partei die nicht am Zug ist, die vielleicht alles besser macht. Dein Optimismus wird sogesehen nie aussterben :lol:
Das Original kann sich Fehler erlauben, die Kopie muss perfekt sein

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Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen

Beitrag von Poirot » Sa 7. Feb 2026, 07:54

ColtPhyton hat geschrieben: Fr 6. Feb 2026, 19:59 Wenn in Zukunft tendenziell mehr WBKs durch ablegen einer Jagdprüfung, als durch absolvieren eines Psychtest erlangt werden wird der Gesetzgeber darauf reagieren und schnell diese Lücke schließen
Die Lücke hat man vermutlich absichtlich geschaffen.
Nun warten Politik und Medien auf den nächsten Vorfall und schon können die sich wieder profilieren.
Und zur Lücke: in wie vielen Ländern dieser Welt sind Massenpsychotests bei allen Personen üblich und in wie vielen werden diese Tests mit vermutlich hoher Fehldiagnosenquote erst angeordnet wenn es Auffälligkeiten bei Personen gibt ? Siehe verkehrspsychologische Untersuchung.

Es gibt übrigens schon Berufsgruppen die ständig psychologisch untersucht werden aber auch dort zeigt sich: keine Garantie.
Auszug: Zwischen 1980 und 2011 haben sich dem Bericht zufolge 31 Flugunfälle ereignet, denen eine medizinische Ursache zugrunde lag. 20 dieser Unfälle waren auf eine psychische Erkrankung zurückzuführen, bei einem Großteil davon (60 Prozent) waren Drogen oder Alkohol im Spiel.

https://www.aerzteblatt.de/archiv/flugs ... 9c4d823210

Floka
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Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen

Beitrag von Floka » Mo 1. Jun 2026, 10:07

Hat schon jemand einen Erfahrungsbericht zum neuen psych. Gutachten gelesen? Würde mich interessieren was tatsächlich jetzt anders ist, weil bei meinem im Dez 25 hatte ich auch schon 2 Computer Tests und ein Explorationsgespräch... Aber eben noch zum alten Preis und sicher keine 3 Stunden

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