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Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Was ist erlaubt, was ist verboten und wie kommt man eigentlich zu einer WBK?
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TomE
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Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von TomE » So 14. Jun 2026, 13:19

Gefühlt schreiben die, die schon eine Überprüfung hatten, mehrheitlich positiv darüber.

Und dann gibt es die, die sich massiv drüber aufregen (aber offenbar noch keine hatten).

Muss man nicht verstehen, oder? :snooty:

PS: ist aber ein offensichtlich österreichisches Phänomen, zum Thema Kinder- oder Hundeerziehung kommen die meisten Kommentare auch von denen, die selbst keine haben. :at1:

Grimar
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Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von Grimar » So 14. Jun 2026, 15:39

Mr. Danger hat geschrieben: So 14. Jun 2026, 12:35 Es sollte akzeptiert werden, dass nicht alle Legalwaffenbesitzer eine Freude mit der Überprüfung haben.
Danke für deine differenzierte Betrachtung. Andere sind dazu scheinbar nicht in der Lage.
Mr. Danger hat geschrieben: So 14. Jun 2026, 12:35 Es würde mich nicht wundern, wenn hier Millionen an Steuergeld verbraten werden, mit Null zusätzlichem Sicherheitsgewinn.
Das würde mich auch nicht wundern. Ich finde den von dir berschriebenen Ansatz in CZ deutlich sinnvoller. Unserer führt nur zu einem unverhältnissmäßig hohem Aufwand mit massenhaftem Eindringen in den persönlichen Lebensraum. Anstatt dieser Kontrolle finde ich den Nachweis von Tresoren Klasse 0/1 viel sinnvoller. Die Blechdosen oder Holzschränke einger sind auf die Sicherheit bezogen lächerlich und kaum ein Hindernis.

bino71 hat geschrieben: So 14. Jun 2026, 11:07Solche Aussagen lassen mich zu dem Schluss kommen, dass eine zusätzliche psychologische Überprüfungen für manche WBK-Inhaber durchaus sinnvoll sein könnte.
Das denke ich mir bei derart undifferenzierten Beiträgen wie deinem auch. Ist doch die Differenzierung von Sachverhalten in schwierigen Situationen ein wesentliches Merkmal von verantwortungsvollem Umgang mit Waffen. Wer nur schwarz/weiß sieht und dann noch glaubt Menschen mit differenzierte Meinungsbildern benötigen eine Überprüfung sollte sich ernsthaft (!) überlegen ob man selbst die geistige Reife für Wafenbesitz hat.

Außerdem scheinst du ein massives Problem mit Meinungsfreiheit und ev. sogar mit Rechtsstaatlichkeit zu haben. Das Hervorheben rechtsstaatlicher Prinzipien wie der Schutz des höchstpersönlichen Lebensraums sollte nicht verurteilt werden. Nicht umsonst ist in der Europäischen Menschenrechtskonvention verankert! Nur weil das in Österreich diese "Kontrolle" (=m.e. Unterstellung der Falschverwahrung) so stattfindet muss man es nicht richtig finden!


TomE hat geschrieben: So 14. Jun 2026, 13:19 Gefühlt schreiben die, die schon eine Überprüfung hatten, mehrheitlich positiv darüber.
Positiv? Wo liest du Dinge wie "Es war super" oder "Ich kann mir in meiner Freizeit nichts besseres vorstellen"

Was du liest sind Dinge wie es wäre gut gelaufen, keine Schwierigkeiten oder war schenll vorbei. Also eher Aussagen die das ganze als 'nicht so schlimm' aber keineswegs/nur sehr selten positiv darstellen. Man kann so eine Kontrolle gut finden, ich finde sie unverhältnissmäßig.

Auch wenn man sich das danach schönredet, wird es nicht besser. Der Staat dringt in deinen Lebensraum unter einem fragwürdigen Vorwand/mit einer fragwürdigen Begründung ein.
Wenn es nur um die Kontrolle ginge, wieso findet diese dann alle 5 Jahre statt wenn bei der Ersten bereits alles korrekt verwahrt war? In dem Moment hat man die korrekte Verwahrung nachgewiesen.

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Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von XToni » So 14. Jun 2026, 17:03

Es geht wohl auch um einen Abgleich der im ZWR registrierten Kat.B Waffen, ob diese (hoffentlich) noch alle bei diesem Besitzer vorhanden sind.
Insofern wundert mich ohnehin, daß bei den Kat.C überhaupt nicht geschaut wird.
Da wird gekauft, im ZWR registriert und nie wieder geschaut, ob die Dinger noch dort sind, wo sie sein sollen.

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Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von rider650 » So 14. Jun 2026, 17:18

phaesun hat geschrieben: Fr 12. Jun 2026, 22:40 ...
Alle 5 Jahre kommt jemand,vorbei um zu kontrollieren, ob wir unsere Knarren entsprechend vor unberechtigtem Zugriff schützen und auch damit umgehen können.

Das geht für dich zu weit? Ich hau mich weg.

Wenn ich manchmal Postings hier lese, denk ich mir es wäre besser jährlich zu kontrollieren!
Ja das geht mir zu weit, da kannst du dich weghauen wie du willst. Nicht weil es sinnlos ist oder besonders schwer zu erfüllen, sondern weil es Teil der Frosch im Kochtopf Strategie ist und ich das große ganze sehe. Kleine Maßnahmen sind für sich betrachtet unbedeutend oder sogar sinnvoll - in ihrer Summe aber fatal.

Falls ich geleichzeitig auch große Liberalisierungen sehen würde, z.B. die Abschaffung des WP und die Erweiterung der WBK um dessen Rechtsumfang, würde ich nichts gegen Dinge wie harmlose Kontrollen sagen - aber sowas sehen wir nicht, oder? Stattdessen sehen wir Leute, die beide zum Händler zitiert werden, weil der eine den anderen ein Magazin (!) verkaufen will und Leute die sich fragen, wie sie nicht unzerstörbar entfernbare Metallplättchen nachträglich in ihre Plastikklumpen von Griffstücken hineinbefördern.
XToni hat geschrieben: So 14. Jun 2026, 17:03 ...
Insofern wundert mich ohnehin, daß bei den Kat.C überhaupt nicht geschaut wird.
Da wird gekauft, im ZWR registriert und nie wieder geschaut, ob die Dinger noch dort sind, wo sie sein sollen.
Oh der Horror, der Staat weiß nicht wo alles zu jeder Zeit ist? Das war 80 Jahre lang so und die Republik steht trotzdem noch.

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Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von Gadai » So 14. Jun 2026, 20:03

Wie groß war der "Schwund" von registrierten Kat (A oder) B als noch nicht alle 5 Jahre kontrolliert wurde?
Welcher Idiot verscherbelt eine registrierte Waffe am Schwarzmarkt?
Daß seither besser verwahrt wird sehe ich schon positiv.

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