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Unterhebelrepetierer in .22

Vom Vorderlader bis zum Cowboy Action Shooting - Hauptsache es kracht und raucht!
Donau
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Re: Unterhebelrepetierer in .22

Beitrag von Donau » Mo 30. Dez 2024, 14:16

Shrimp hat geschrieben: Di 10. Jan 2023, 13:58
Maria hat geschrieben: Di 20. Dez 2022, 15:30 hab mal gehört von den US Vorderlader Revolver die angeblich keinen extra Platz in der WBK verschwenden
Falls noch relevant: Vorderladerevolver sind Kat. B, brauchen aber keinen Platz, wenn das Modell vor dem Jahre XY erschienen ist. Hatte bis vor seinem Schließen der Rohof noch...
Gerade der US Vorderlader Revolver Ruger Old Army braucht einen Platz in der WBK, da ohne direktes historisches Vorbild. Die italienischen Replikate brauchen hingegen meist keinen Platz in der WBK

Vorige Woche habe ich zwei Vorderlader Revolver in der Auslage von Kruschitz Rennweg gesehen

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Re: Unterhebelrepetierer in .22

Beitrag von WolfgangR » Fr 30. Jan 2026, 15:50

Hallo zusammen,
ich möchte da mal kurz einhaken weil auch übelst Bock auf einen UHR hätte.
Mein Gedankengang: WINCHESTER RANGER 22 LR oder ROSSI RIO BRAVO SYNTHETIC 22 LR - mit denen machst halt kein Geld kaputt.
Was spricht dafür und was spricht dagegen ?

Meine Gedanken sind:
22er günstig im Einkauf, natürlich kein Präzisionswunder, aber macht sicher auch Spaß und die Munition ist günstig.

Falls was mit Bums: welches Modell würdet ihr empfehlen, wenn ich nicht unbedingt 3k für ne Waffe ausgeben möchte und nicht will das mir bei jedem Peng ein € wegfliegt.
lg aus Linz, Wolfgang
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Re: Unterhebelrepetierer in .22

Beitrag von AUG-andy » Fr 30. Jan 2026, 16:07

WolfgangR hat geschrieben: Fr 30. Jan 2026, 15:50 Hallo zusammen,
ich möchte da mal kurz einhaken weil auch übelst Bock auf einen UHR hätte.
Mein Gedankengang: WINCHESTER RANGER 22 LR oder ROSSI RIO BRAVO SYNTHETIC 22 LR - mit denen machst halt kein Geld kaputt.
Was spricht dafür und was spricht dagegen ?

Meine Gedanken sind:
22er günstig im Einkauf, natürlich kein Präzisionswunder, aber macht sicher auch Spaß und die Munition ist günstig.

Falls was mit Bums: welches Modell würdet ihr empfehlen, wenn ich nicht unbedingt 3k für ne Waffe ausgeben möchte und nicht will das mir bei jedem Peng ein € wegfliegt.
lg aus Linz, Wolfgang
Ein UHR in 38/357 macht für mich den meisten Sinn.
Fast jeder hat einen Revolver in diesem Kaliber im Tresor liegen. ;)
Als Neuling ist es meist eine Glock oder CZ und ein Revolver von S&W in 6 Zoll.
Zumindest war das vor Jahren so im Bekanntenkreis.
Da kannst du mit der gleichen Munition Kurz und Langwaffe nutzen.
Der Preis ist noch erschwinglich, und das Wiederladen eröffnet dir ein Hobby im Hobby. Bis 50m ist die Präzision relativ gut, und für den Spaß auf Stahl-Silhouette Tiere mehr als ausreichend. Gibt's neu/neuwertig so zwischen 1200-1500€ wenn man ein wenig sucht.
Das ist meine Winchester 9422 Win Tuff .
Hat vor 12 Jahren 600€ neuwertig gekostet.
Von den Preisen kann man heute nur träumen. 🙈

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Re: Unterhebelrepetierer in .22

Beitrag von WolfgangR » Fr 30. Jan 2026, 16:42

sieht echt nice aus.. da bekomme ich sofort lange Finger ;)
Was wäre da so die beste Wahl für UHR in 38/357 wo ich keine Niere für verkaufen muss :shock:

edit: ich habe natürlich schon reichlich gesucht aber irgendwie gibt es zu viele Gewehre die alle irgendwie gleich aussehen und auch oft das gleiche Kaliber haben - mir erschließt sich nur der Unterschied nicht so wirklich :headslap:
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Re: Unterhebelrepetierer in .22

Beitrag von AUG-andy » Fr 30. Jan 2026, 17:25

WolfgangR hat geschrieben: Fr 30. Jan 2026, 16:42 sieht echt nice aus.. da bekomme ich sofort lange Finger ;)
Was wäre da so die beste Wahl für UHR in 38/357 wo ich keine Niere für verkaufen muss :shock:

edit: ich habe natürlich schon reichlich gesucht aber irgendwie gibt es zu viele Gewehre die alle irgendwie gleich aussehen und auch oft das gleiche Kaliber haben - mir erschließt sich nur der Unterschied nicht so wirklich :headslap:
Ich hatte vor Jahren eine Marlin Cowboy in 357 mit schönen 6 Kantlauf. Eine echte Augenweide. Ich Dösel hab sie ungeschossen nach 10 Jahren wieder verkauft weil es einfach zu viele Langwaffen zu Hause gab.
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Re: Unterhebelrepetierer in .22

Beitrag von RedRider1982 » Sa 31. Jan 2026, 08:13

AUG-andy hat geschrieben: Fr 30. Jan 2026, 16:07
Fast jeder hat einen Revolver in diesem Kaliber im Tresor liegen. ;)
Als Neuling ist es meist eine Glock oder CZ und ein Revolver von S&W in 6 Zoll.
Zumindest war das vor Jahren so im Bekanntenkreis.
Da kannst du mit der gleichen Munition Kurz und Langwaffe nutzen.
Der Preis ist noch erschwinglich, und das Wiederladen eröffnet dir ein Hobby im Hobby. Bis 50m ist die Präzision relativ gut, und für den Spaß auf Stahl-Silhouette Tiere mehr als ausreichend. Gibt's neu/neuwertig so zwischen 1200-1500€ wenn man ein wenig sucht.
Hehe, genau so sieht es aus!
CZ & S&W 6" sind schon drinnen :greetings-clappingyellow:
Und ich bin auch voll angefixt von einem UHR
und genau aus deinen beschriebenen Gründen wird es einer in .357
Günstig, macht mehr Wumms als 22lr, und ideal um mit dem Wiederladen anzufangen.
Ich möchte, das es zum Revolver passt eine im klassichen Look.

Entweder eine Winchester (ich glaube keine Marke steht mehr für UHR)
https://www.shootingstore.at/187-bchsen ... en-buchsen
oder eine Marlin:
https://wertgarner-wels.at/Ruger-Marlin ... 38-Special

Mich hat am Montag leztens wieder im SZI ein netter Herr mit seinem UHR .357 schießen lassen. Das macht soooo viel Spaß :dance:

Was ich aber noch machen werde:
19.02-22.02 ist die Hohe Jagd in Salzburg. Da werde ich noch hinschauen und alles befummeln weil dort hoffentlich die meisten Marken vertreten sein werden und ich nicht Lust habe halb Österreich abzugrasen weil ein Händler oft nur ein oder zwei UHR Marken vertritt und fast keine Modelle lagernd hat....
Und da du ja von Linz bist, wäre das ja für dich echt eine Option ;-)
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Re: Unterhebelrepetierer in .22

Beitrag von WolfgangR » Sa 31. Jan 2026, 13:12

von deinen Links finde ich die Marlin tatsächlich optisch ansprechender, von den Winchester, zu welchem Modell tendierst du da und warum?
Für mich sehen die alle irgendwie gleich aus und ich würde gerne das "für und wieder" verstehen
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Re: Unterhebelrepetierer in .22

Beitrag von AUG-andy » Sa 31. Jan 2026, 14:23

WolfgangR hat geschrieben: Sa 31. Jan 2026, 13:12 von deinen Links finde ich die Marlin tatsächlich optisch ansprechender, von den Winchester, zu welchem Modell tendierst du da und warum?
Für mich sehen die alle irgendwie gleich aus und ich würde gerne das "für und wieder" verstehen
Ich halt sehr (Marken) affin.
Marlin und Winchester war immer erste Wahl.
Ich halte wenig von den billigen Marken wie Chiappa und Norinco, oder wie sie alle heißen.
Einfach googeln und du wirst schnell das passende finden. Echtholz oder Schichtholz, nur kein Plastik für einen UHR. ;)
Ich würde ein gutes neuwertiges Gewehr suchen.
Mach dir keinen Stress damit, es findet sich immer mal was schönes auf WG. Unverhofft kommt oft, nur nichts überstürzt kaufen weil man schon sehnsüchtig danach ist.
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Re: Unterhebelrepetierer in .22

Beitrag von RedRider1982 » Sa 31. Jan 2026, 17:09

WolfgangR hat geschrieben: Sa 31. Jan 2026, 13:12 von deinen Links finde ich die Marlin tatsächlich optisch ansprechender, von den Winchester, zu welchem Modell tendierst du da und warum?
Für mich sehen die alle irgendwie gleich aus und ich würde gerne das "für und wieder" verstehen

@ AUG-andy hat es eigentlich schon sehr auf den Punkt gebracht
1. Marke & Wertigkeit
2. wer billig kauft, kauft 2x



Die Marlin hatte ich schon in Hand, die liegt richtig gut!!!
Da die Schaftkappe gummiert und abgerundet ist, hast du nicht das Gefühl das ein Fremdkörper gegen dich drückt (keine Ahnung wie ich das besser beschreiben soll), schaut dafür halt nicht sooo klassisch aus wie bei den Winchester.

Bei den Winchester tendiere ich zwischen dem Model 1873 und 1892
(Model 1873 Deluxe Sporting)
(Model 1892 Deluxe Trapper Takedown Case Hardened oder Model 1892 Deluxe Octagon Takedown)
https://www.winchesterguns.com/products ... -1892.html


Was ich fix will ist die "Fischschuppen" Optik, also kein glatter Schaft
dunkleres Holz (daher scheidet auch Rossi aus, mir gefallen die Rottöne überhaupt nicht)

Unschlüssig bin ich noch bei der Lauflänge
daher fahre ich ja auf die Messe um hier eventuell eine Antwort zu finden

Wie der Kollege bereits erwähnt hat, nur nicht stressen lassen, auch wenn der Willhaben Faktor das einem nicht einfach macht
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Re: Unterhebelrepetierer in .22

Beitrag von Steyrer » Sa 31. Jan 2026, 18:57

AUG-andy hat geschrieben: Sa 31. Jan 2026, 14:23 ...
Ich halt sehr (Marken) affin.
...
Da bin ich bei Waffen auch bezüglich Herkunft wählerischer.
Nix aus China, da kommt schon genug Glump her.
Nix aus der Türkei solange "er" am Ruder ist.
Aber auch nix aus Japan, zB Winchester Miroku. Wenn sie den eigenen Bürgern keine Waffen gönnen dann gönne ich mir auch keine von dort...

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Re: Unterhebelrepetierer in .22

Beitrag von WolfgangR » Sa 31. Jan 2026, 21:33

so wie ich das sehe, sind die Winchester bei uns alle Miroku Produktionen, jedenfalls konnte ich keine andere finden.
Die Marlin gefällt mir von der Optik echt gut, hab aber irgendwie Bock auf den Namen Winchester :think:
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Re: Unterhebelrepetierer in .22

Beitrag von RedRider1982 » So 1. Feb 2026, 09:37

aber was ist so schlecht daran?
es ist ja (leider) mittlerweile gang und gebe das vieles nicht aus dem Herkunftsland kommt.
Ein I-Phone kommt ja schon mal fix nicht aus Amerika, ein BMW X3 dafür nicht aus Deutschland sondern hauptsächlich in Amerika,....

Und ich denke das Japan als Produktionsstandort eher als positiv zusehen ist. Zumindest was die Qualität entspricht. Viele große Marken und Namen haben dort ihre Heimat. Mich würde es sogar nicht überraschen wenn eine in Japan hergestellte Waffe besser verarbeitet ist als eine aus den USA.
(und das sage ich als USA Fan, fahre nur Amerikanische Autos).

um auf die Waffen zurückzukommen: Marlin ist ja auch nicht mehr Marlin, die haben auch schon den Besitzer gewechselt (im Moment bei Ruger)

Daher würde ich an deiner Stelle schauen, eingrenzen welche in die engere Auswahl für dich kommen, und dann das Herz entscheiden lassen, DIR muss die Waffe schlussendlich gefallen!
Und in dieser Preisklasse kannst du nicht soo viel falsch machen.
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Re: Unterhebelrepetierer in .22

Beitrag von eierkopf » So 1. Feb 2026, 17:25

Die Ruger Marlin 1894er in 357 waren nicht nur bei mir sondern auch bei Schützenkollegen im Originalzustand nicht das Gelbe vom Ei.
Hatte mich gefreut einen zu kriegen, diesen über einen Händler in einem anderen Bundesland bestellt und zum Büchser liefern lassen.

Was soll ich sagen, vollkommen skelettieren müssen, alles selber polieren und testen.
Dann natürlich die Teile tauschen die man tauschen möchte (Abzug etc).
Seit dem is er annehmbar, für einen UHR um 1600€ out of the box ein Armutszeugnis.
Bei Schützenkollegen wars noch blöder bei Bewerben, von vollkommen verkanteten Patronen beim zuführen bis da bewegt sich nix war einiges dabei.

Lessions learned:
Niemals einen UHR ohne selber probieren kaufen.
Eigentlich renommierte Hersteller kannst genau so knicken.

Ein Schützenkollege ist mit den Henrys sehr zufrieden.
Ein anderer liebäugelt mit nem S&W 1854 in 357, mal sehen wie die sind.

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Re: Unterhebelrepetierer in .22

Beitrag von oldshooter » Do 18. Jun 2026, 10:33

Hallo Leute.
ich habe seit 26.5.2023 einen UHR Henry H001T in .22lr. Das war nicht so billig weil ein Import von USA über Brownells Austria, aber ein extrem schönes und über die offene Visierung sehr gut schießendes Gewehr. Der Schlossgang ist tatsächlich butterweich wie es der Hersteller verspricht.

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Re: Unterhebelrepetierer in .22

Beitrag von spareribs » Do 18. Jun 2026, 10:44

Das freut uns ! Viel Spaß damit !
Gute Nacht Österreich, alles geht in A...:doh:

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