trenck hat geschrieben: Mo 27. Jul 2026, 10:32
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"Omi und Opi" bekommen keine Geschenke, die ihnen einen luxuriösen Lebensstil ermöglichen, sondern beziehen Versicherungsleistungen auf Grund ihrer lebenslangen Einzahlungen und auf Grund von bestehenden Verträgen. Natürlich kann die Politik diese ändern. Aber viel Spaß dabei, diese Büchse der Pandora zu öffnen.
trenck
Das stimmt, allerdings würde keine marktkonform agierende Versicherung eine Sparte (Pensionen) mit einer anderen Sparte (MWSt., KESt, KÖSt., ...) auf Dauer querfinanzieren. Bei der staatlichen Pensionsversicherungsanstalt geht es, weil man es darf und kann. Angenehmer Nebeneffekt, man hält potentielle Wähler bei der Stange und sich selbst am Futtertrog.
Pensionisten und Beamte im Ruhestand bekommen das, was Vertraglich gerade gültig ist. Ob es Fair ist, steht auf einem anderen Blatt.
Omi und Opi, die noch zur guten alten Zeit mit 80% vom Letztbezug früh in den Ruhestand gewechselt haben genießen die Kreuzfahrt während Omi nach der Scheidung und 4 großgezogenen Kindern ohne Beitragsjahre mit der Mindestsicherung den Sozialmarkt besucht.
Ich kenne einige Leute, die Ihre Ruhestandsbezüge oder Pension als absurd hoch wahrnehmen.
Auszug aus dem Rechnungshofbericht über Pensionen der OeNB:
So blieb die in den Dienstbestimmungen I enthaltene Regelung eines Pensionsantritts ab 55 Jahren und einer Dienstzeit von 35 Jahren bei einer Pensionshöhe von 85 % des Letztbezugs ebenso erhalten wie jene in den Dienstbestimmungen II mit einem Pensionsantritt ab 60 Jah ren oder einer Dienstzeit von 39,1 Jahren bei einer Pensionshöhe von 80 % des Letztbezugs. Die 2012 durchschnittlich erhaltene Jahrespension der 1.167 OeNB–Pensionisten (einschließlich Witwen und Waisen) mit OeNB–Eigenpension betrug rd. 87.800 EUR. Die OeNB–Eigenpension war damit im Jahr 2012 höher als der durchschnittliche Aktivbezug in der OeNB von 86.300 EUR. Im Vergleich dazu belief sich 2012 die Jahrespension der (Bundes)Beamten (einschließlich Witwen und Waisen; ohne Postbeamte) auf durchschnittlich 37.200 EUR.
Das die Nationalbanker so hart beim Wiederaufbau Österreichs zugepackt haben wage ich zu bezweifeln.