AUG-andy hat geschrieben: Do 24. Sep 2026, 09:17
Neurologe44 hat geschrieben: Do 24. Sep 2026, 09:06
Wenn ich mir hier so manche Meinungen durchlese...
Wäre das dann auch o.k. wenn ich als Arzt den nächsten schwer an einer Infektionserkrankung leidenden nicht behandle um mich selber nicht zu gefährden?
Nicht Äpfel mit Birnen vergleichen!
Dir fliegen dabei selten Kugeln um die Ohren.
Du gehst auch nicht ohne Schutzausrüstung zu solchen Patienten.
Von daher ein sehr schlechter Vergleich.
Man kann auch Äpfel mit Äpfel vergleichen:
Die Mannschaften der Berufsfeuerwehr Wien sind gestern den ganzen Tag im halb eingestürzten Haus im 20. Bezirk auf der Suche nach der letzten noch vermissten Person gewesen, die dann ja auch - leider schon tot - unter den Schuttmassen gefunden wurden. Die untersten beiden Stockwerke waren ein einziger Schuttkegel, die anderen Stockwerke darüber sind noch gestanden. Zwischendecken halb herunterhängend, tragende Mauern zum Teil eingestürzt.
Die Suchhundestaffel (das sind freiwillige, klar dass die nicht da reingehen) hat die Suchhunde gebracht, drinnen mit den Trümmersuchhunden gesucht haben die Leut von der Berufsfeuerwehr Wien. Mit zwei halb eingestürzten Stockwerken und einem eingestürzten Dachgeschoss über ihren Köpfen.
Weil sie gehofft haben die Vermisste noch lebend zu finden.
Weil das ihr Job ist.
Sind das also alles Trotteln?
Oder ist es nicht doch eher so, dass man sich als Mitglied einer Einsatzorganisation mit seiner Unterschrift dazu verpflichtet sich ggf. für die Gesellschaft bzw. im konkreten für Menschen in Not einzusetzen?
Und in manchen seltenen Fällen dabei auch sein Leben aufs Spiel zu setzen?
Was übrigens vermutlich bei der Bergrettung, bei Rettungstauchern oder eben Berufsfeuerwehrleuten eher noch öfter der Fall ist als bei der Exekutive.