AUG-andy hat geschrieben: So 18. Okt 2026, 17:01
Steppenwolf hat geschrieben: So 18. Okt 2026, 15:03
AUG-andy hat geschrieben: So 18. Okt 2026, 11:35
Ich habe schon um mehr als 50% den Bestand reduziert die letzten Jahren.
Denn ich sehe keine Zukunft mehr für dieses Hobby in der Zukunft.
Machst du jetzt einen indirekten aufruf zur resignation unseres Hobby´s? echt jetzt?
Schnucki bist a greaner worn?
Es ist eine Mischung aus Realität und Resignation.
Ich sehe es halt nicht durch die rosarote Brille wie viele andere hier.
Laufend werden neue Hürden erfunden um die Zahl der Waffenbesitzer zu reduzieren.
Sei es durch Kosten, psychologische Gutachten, gepaart mit immer höher steigenden Preisen im realen Leben. Das ist eine schlimme Kombination. Für viele hier, die Waffen als ihr einziges Hobby haben, wird es böse enden. Nicht heute oder morgen, aber in der nahen Zukunft werden Waffen in privater Hand aussterben. Zumal ja nur noch sehr sporadisch neue Karten ausgestellt werden.
Viele Hobbys leben von einer „Gemeinschaft“/„Community“. Bei unserem ist das auch so. Es ist viel zu leicht, den Schießsport als „Solo Player Experience“ anzugehen. In dem Kontext ist der Einstieg natürlich mit regulatorischen Hürden verbunden, ebenso mit einem gewissen Kostenfaktor. Mit dieser Herangehensweise wird’s allerdings schwer mit der Nachwuchsförderung.
Wir können das aber auch als Gemeinschaftsprojekt angehen. Ich bemühe mich in letzter Zeit, Bekannte und Freunde, die fragen, auf den Schießstand mitzunehmen. Such dir einen aus, der eine behördliche Bewilligung hat, und frag dort nach, ob es okay ist, einen befreundeten Anfänger zwecks Interessensabklärung mitzubringen (geht z. B. bei Focus Range, Leobersdorf ...). Bei manchen können sich Anfänger auch eine Mitgliedschaft nehmen, Leihwaffen fürs Training ausborgen und Munition in begrenztem Umfang für die aktuelle Trainingssession kaufen. Natürlich nichts mit heimnehmen, aber die Verwendung am Stand sollte klargehen.
Wenn die Leute dann ein paar Mal eine gute Experience/Erlebnisse haben, ist das mit dem Einstieg nicht mehr so ein großes Thema, auch wenn es initial kostet – Zeit, Mühe und Geld.
Ebenso bin ich gerade am Schauen, ob ich eine regelmäßige „Range Day“-Runde in meinem Umfeld zustande bringe, z. B. 3 bis 4 Stunden gemeinsam zur Range. Da ist die Experience dann auch nicht: „allein hinfahren – Stand nach Zeit zahlen – Ratio von Munitionskosten zu Trainingsergebnis optimieren – dann im Stau zurückfahren“. Sondern eher: gemütlich gemeinsam hinfahren und plaudern, dann ein bissi trainieren, Pausen machen und quatschen und am Ende gemeinsam wieder zurückfahren. Ganz ohne „Solo Player“-Optimierungen.
Ist jetzt nicht direkt eine Kritik an deiner Sichtweise, sondern mehr ein paar Überlegungen, die andere Menschen hier im Forum als Anregung aufnehmen können.