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Umsatzrückgang Sportschützenbereich?

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Steppenwolf
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Re: Umsatzrückgang Sportschützenbereich?

Beitrag von Steppenwolf » So 18. Okt 2026, 15:03

AUG-andy hat geschrieben: So 18. Okt 2026, 11:35
Ich habe schon um mehr als 50% den Bestand reduziert die letzten Jahren. :lol:
Denn ich sehe keine Zukunft mehr für dieses Hobby in der Zukunft.
Machst du jetzt einen indirekten aufruf zur resignation unseres Hobby´s? echt jetzt?
Schnucki bist a greaner worn? :lol:
Das Original kann sich Fehler erlauben, die Kopie muss perfekt sein

Poirot
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Re: Umsatzrückgang Sportschützenbereich?

Beitrag von Poirot » So 18. Okt 2026, 15:39

RedRider1982 hat geschrieben: So 18. Okt 2026, 10:58 das Geld ist mir egal, das ist ja schon weg...
und wenn nicht, dann hätte ich es für was anderes ausgegeben! :mrgreen:

Aber ja, du hast natürlich Recht!
Scheiß auf Bildung, Scheiß auf die Natur, Scheiß auf die Wirtschaft, Scheiß auf ALLES.......
Hautsache ich sitze auf einen Berg Waffen zuhause, das ist das einzig Wichtige im Leben :dance:
Scheiß auf Bildung: Laut PISA sitzen wir schon seit langem auf dem absteigenden Ast. Deutsch ist in vielen Fällen keine Umgangssprache mehr. Und die Hochschulen bekommen auch weniger Kohle. Die Richtung ist also bereits vorgegeben.

Scheiß auf die Natur: was Naturschutz angeht hat sich in den letzten Jahrzehnten in Österreich viel getan. Kein Waldsterben mehr, kein saurer Regen, keine Überdüngung, sauberes Wasser. Du willst aber vermutlich auf das Klima hinaus auf das wir keinen Einfluss haben, mit dem man aber einen neuen Geldabzocke Schmäh gefunden hat.

Scheiß auf die Wirtschaft: das hängt an den hohen Kosten für Personal und den steigenden bürokratischen Hürden im gewerblichen Bereich. Ich denke die Politik will durch die Deindustrialisierung den CO2 Abdruck verbessern um künftigen Strafzahlungen für das böse CO2 zu entgehen. Auch in Deutschland. Die Chinesen freut es, die vermutlich den CO2 Zertifikate Schmäh erfunden haben.

Scheiß auf ALLES: das Leben ist endlich. So schnell ändert sich alles nicht als das man die kurze Spanne nicht trotzdem genießen sollte. Und wenn es hart auf hart kommt werden eh erst die jungen Jahrgänge verheizt.

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AUG-andy
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Re: Umsatzrückgang Sportschützenbereich?

Beitrag von AUG-andy » So 18. Okt 2026, 17:01

Steppenwolf hat geschrieben: So 18. Okt 2026, 15:03
AUG-andy hat geschrieben: So 18. Okt 2026, 11:35
Ich habe schon um mehr als 50% den Bestand reduziert die letzten Jahren. :lol:
Denn ich sehe keine Zukunft mehr für dieses Hobby in der Zukunft.
Machst du jetzt einen indirekten aufruf zur resignation unseres Hobby´s? echt jetzt?
Schnucki bist a greaner worn? :lol:
Es ist eine Mischung aus Realität und Resignation.
Ich sehe es halt nicht durch die rosarote Brille wie viele andere hier.
Laufend werden neue Hürden erfunden um die Zahl der Waffenbesitzer zu reduzieren.
Sei es durch Kosten, psychologische Gutachten, gepaart mit immer höher steigenden Preisen im realen Leben. Das ist eine schlimme Kombination. Für viele hier, die Waffen als ihr einziges Hobby haben, wird es böse enden. Nicht heute oder morgen, aber in der nahen Zukunft werden Waffen in privater Hand aussterben. Zumal ja nur noch sehr sporadisch neue Karten ausgestellt werden.
MfG
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karl255
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Re: Umsatzrückgang Sportschützenbereich?

Beitrag von karl255 » Mo 19. Okt 2026, 19:20

das war 2023...
balahu hat geschrieben: Fr 16. Okt 2026, 15:26
Poirot hat geschrieben: Fr 16. Okt 2026, 14:30
Chrisscross hat geschrieben: Fr 16. Okt 2026, 10:06 in einem Schießzentrum eine Jahreskarte hat etc.
Schießzentren von denen viele auch rote Zahlen schreiben, was auch irgendwann crashen wird.

https://firmenakte.at/business/533493z- ... ntrum-gmbh
holla die waldfee ...
https://openfirmenbuch.at/company/?fnr=533493z

jop
a halbe mille bilanzverlust bei über 300.000 aktuellen jahresverlust ...
sauber

Skytale
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Re: Umsatzrückgang Sportschützenbereich?

Beitrag von Skytale » Di 20. Okt 2026, 00:16

AUG-andy hat geschrieben: So 18. Okt 2026, 17:01
Steppenwolf hat geschrieben: So 18. Okt 2026, 15:03
AUG-andy hat geschrieben: So 18. Okt 2026, 11:35
Ich habe schon um mehr als 50% den Bestand reduziert die letzten Jahren. :lol:
Denn ich sehe keine Zukunft mehr für dieses Hobby in der Zukunft.
Machst du jetzt einen indirekten aufruf zur resignation unseres Hobby´s? echt jetzt?
Schnucki bist a greaner worn? :lol:
Es ist eine Mischung aus Realität und Resignation.
Ich sehe es halt nicht durch die rosarote Brille wie viele andere hier.
Laufend werden neue Hürden erfunden um die Zahl der Waffenbesitzer zu reduzieren.
Sei es durch Kosten, psychologische Gutachten, gepaart mit immer höher steigenden Preisen im realen Leben. Das ist eine schlimme Kombination. Für viele hier, die Waffen als ihr einziges Hobby haben, wird es böse enden. Nicht heute oder morgen, aber in der nahen Zukunft werden Waffen in privater Hand aussterben. Zumal ja nur noch sehr sporadisch neue Karten ausgestellt werden.
Viele Hobbys leben von einer „Gemeinschaft“/„Community“. Bei unserem ist das auch so. Es ist viel zu leicht, den Schießsport als „Solo Player Experience“ anzugehen. In dem Kontext ist der Einstieg natürlich mit regulatorischen Hürden verbunden, ebenso mit einem gewissen Kostenfaktor. Mit dieser Herangehensweise wird’s allerdings schwer mit der Nachwuchsförderung.

Wir können das aber auch als Gemeinschaftsprojekt angehen. Ich bemühe mich in letzter Zeit, Bekannte und Freunde, die fragen, auf den Schießstand mitzunehmen. Such dir einen aus, der eine behördliche Bewilligung hat, und frag dort nach, ob es okay ist, einen befreundeten Anfänger zwecks Interessensabklärung mitzubringen (geht z. B. bei Focus Range, Leobersdorf ...). Bei manchen können sich Anfänger auch eine Mitgliedschaft nehmen, Leihwaffen fürs Training ausborgen und Munition in begrenztem Umfang für die aktuelle Trainingssession kaufen. Natürlich nichts mit heimnehmen, aber die Verwendung am Stand sollte klargehen.

Wenn die Leute dann ein paar Mal eine gute Experience/Erlebnisse haben, ist das mit dem Einstieg nicht mehr so ein großes Thema, auch wenn es initial kostet – Zeit, Mühe und Geld.

Ebenso bin ich gerade am Schauen, ob ich eine regelmäßige „Range Day“-Runde in meinem Umfeld zustande bringe, z. B. 3 bis 4 Stunden gemeinsam zur Range. Da ist die Experience dann auch nicht: „allein hinfahren – Stand nach Zeit zahlen – Ratio von Munitionskosten zu Trainingsergebnis optimieren – dann im Stau zurückfahren“. Sondern eher: gemütlich gemeinsam hinfahren und plaudern, dann ein bissi trainieren, Pausen machen und quatschen und am Ende gemeinsam wieder zurückfahren. Ganz ohne „Solo Player“-Optimierungen.

Ist jetzt nicht direkt eine Kritik an deiner Sichtweise, sondern mehr ein paar Überlegungen, die andere Menschen hier im Forum als Anregung aufnehmen können.

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Re: Umsatzrückgang Sportschützenbereich?

Beitrag von Master-chief1000 » Di 20. Okt 2026, 09:01

Finde das was du beschreibst gut und versuche das selbst so umzusetzen aber "ist das mit dem Einstieg nicht mehr so ein großes Thema, auch wenn es initial kostet – Zeit, Mühe und Geld" hab ich so nicht erlebt. Als die Wbk noch ~300 gekostet hat haben so 5/10 gesagt ist mir zu viel. Bei allen die ich seit dem mitgenommen habe war das Interesse leider weg wenn man sagt die Wbk kostet 2000. Vielleicht bin ich aber einfach in einer Bubble von Menschen mit beschränkten finanziellen Möglichkeiten.

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Re: Umsatzrückgang Sportschützenbereich?

Beitrag von AUG-andy » Di 20. Okt 2026, 11:16

Master-chief1000 hat geschrieben: Di 20. Okt 2026, 09:01 Finde das was du beschreibst gut und versuche das selbst so umzusetzen aber "ist das mit dem Einstieg nicht mehr so ein großes Thema, auch wenn es initial kostet – Zeit, Mühe und Geld" hab ich so nicht erlebt. Als die Wbk noch ~300 gekostet hat haben so 5/10 gesagt ist mir zu viel. Bei allen die ich seit dem mitgenommen habe war das Interesse leider weg wenn man sagt die Wbk kostet 2000. Vielleicht bin ich aber einfach in einer Bubble von Menschen mit beschränkten finanziellen Möglichkeiten.
Dazu kommt aber noch das Equipment und die Waffen inklusive Munition selbst.
Ein ordentliches Behältnis muss ebenfalls angeschafft werden.
Auch wenn man es auf Sparflamme betreibt, kommen da nochmal 1-2 Tausender dazu. Nicht zu vergessen die immer teurer werdenden Standgebühren.
Da bist dann bei einem Einstieg von ca. 3000.- € aufwärts unterwegs.
Ist für viele Menschen schon über ihrer Schmerzgrenze für ein paar Stunden Vergnügen.
MfG
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Re: Umsatzrückgang Sportschützenbereich?

Beitrag von FdH22 » Di 20. Okt 2026, 20:02

AUG-andy hat geschrieben: Di 20. Okt 2026, 11:16
Master-chief1000 hat geschrieben: Di 20. Okt 2026, 09:01 Finde das was du beschreibst gut und versuche das selbst so umzusetzen aber "ist das mit dem Einstieg nicht mehr so ein großes Thema, auch wenn es initial kostet – Zeit, Mühe und Geld" hab ich so nicht erlebt. Als die Wbk noch ~300 gekostet hat haben so 5/10 gesagt ist mir zu viel. Bei allen die ich seit dem mitgenommen habe war das Interesse leider weg wenn man sagt die Wbk kostet 2000. Vielleicht bin ich aber einfach in einer Bubble von Menschen mit beschränkten finanziellen Möglichkeiten.
Dazu kommt aber noch das Equipment und die Waffen inklusive Munition selbst.
Ein ordentliches Behältnis muss ebenfalls angeschafft werden.
Auch wenn man es auf Sparflamme betreibt, kommen da nochmal 1-2 Tausender dazu. Nicht zu vergessen die immer teurer werdenden Standgebühren.
Da bist dann bei einem Einstieg von ca. 3000.- € aufwärts unterwegs.
Ist für viele Menschen schon über ihrer Schmerzgrenze für ein paar Stunden Vergnügen.
Ich möchte hier nicht alles explizit aufzählen u. habe schon im laufe meines Lebens so manches ausprobiert.
Viele andere Sportarten od. Hobbys sind auf längere Sicht wesentlich teurer.
Wer natürlich schon über seine Verhältnisse lebt komm ohnehin früher od. später ins schleudern, egal welches Ding er/sie betreibt. ;)

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