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Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Was ist erlaubt, was ist verboten und wie kommt man eigentlich zu einer WBK?
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Grimar
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Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von Grimar » Mo 15. Jun 2026, 19:26

Generell: Wer die Waffe nicht sicher verwahrt hätte meiner Meinung niemals die WBK bekommen dürfen. Die Zuverlässigkeit ist nicht ausreichend. Die regelmäßige Kontrolle erhöht den Druck aber nicht die Zuverlässigkeit.
Da wäre mir eine schärfere Prüfung lieber die jene aussiebt, die eben nicht ausreichend zuverlässig sind. Wer mit 180 auf der Landstraße fährt, fällt mich in dieselbe Kategorie an Unverantwortlichkeit.

@AUG-Andy
Mit dieser Einstellung hätten wir noch Leibeigenschaft. Unsere Welt wie wir sie in Österreich derzeit leben, haben wir jenen zu verdanken, die nicht hingenommen haben was ist, sondern Ideen für die Zukunft hatten. Diese Idee war vor einiger Zeit so etwas wie Demokratie, wieder andere waren mit den Kommunikationsmöglichkeiten nicht einverstanden und haben das Internet erfunden über welches wir uns gerade unterhalten.
Nichts davon war selbstverständlich und NICHTS davon ist ohne Widerstand erfolgt. NICHTS! Änderung bedeutet so gut wie immer Widerstand, Irritation oder Ablehnung!

Bei der Änderung hin zu Kontrollen war das so und bei Wünschen zur Änderung gibt es genügend die am aktuellen Status festhalten, auch wenn für einen selbst mit Nachteilen behaftet ist.

Dieses Verhalten nennt sich Status-quo-Bias und ist Thema zahlreicher Studien/Forschungen. System Justification Theory passt gut dazu.
AUG-andy hat geschrieben: Mo 15. Jun 2026, 16:38Mein Mitleid für solche Zeitgenossen hält sich in Grenzen.
Früher pflegte man zu sagen: SSKM
Du weißt nicht einmal wer das Opfer war aber hast schon eine Meinung inkl. Vorverurteilung... :?
In deiner Welt scheint es nur dunkelschwarz und helles Weiß zu geben - schade. Je komplexer die Umwelt ist, desto eher führt das zu Fehlentscheidungen weil man die vielen Nuancen übersieht.

Promo hat geschrieben: Mo 15. Jun 2026, 12:06 ...wie der genannte Homeoffice Fall. Mal davon abgesehen, dass man zu dem genannten Zeitpunkt nicht nur im Homeoffice, sondern auch gleichzeitig in einer Besprechung/Videokonferenz/Telefonkonferenz sein muss. Ich gehe davon aus, dass die Wahrscheinlichkeit dafür nicht besonders hoch sein wird.
So unterscheiden sich unsere Lebensrealitäten.
Zuletzt geändert von Grimar am Mo 15. Jun 2026, 19:42, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von raptor » Mo 15. Jun 2026, 19:37

Joewood hat geschrieben: Mo 15. Jun 2026, 13:43
raptor hat geschrieben: So 14. Jun 2026, 05:58 Ob man Kinder hat, weiß der Staat ja. Oder ob es eine Singlewohnung ist etcetc.
Und nur weil jemand in einer Singlewohnung wohnst ist sichergestellt, dass du nie ein(e) Partner(in) bei einem übernachtet? Vielleicht aus Gründen sogar während des Tages bleibt, während man selbst in der Arbeit ist?
Ich wüsste nicht, dass ich gefordert hätte, man müsste dann Waffen nicht sorgfältig verwahren. Die Frage ist aber, ob die Lebensumstände bei der Frequenz der Kontrollen nicht berücksichtigt werden sollte (und diese übrigens damit tatsächlich überraschend werden - ich weiß auf alle Zeiten im voraus genau den Monat und das Jahr in dem wer kommt). Die NADA, hoffe ich zumindest, wird ja Schachspieler auch nicht so oft kontrollieren wie Rennradler.

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Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von Grimar » Mo 15. Jun 2026, 20:22

Vielleicht aber mit dem Opfer! Ein bisserl Nachdenken vor dem Posten ist doch wirklich nicht zuviel verlangt!

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Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von AUG-andy » Mo 15. Jun 2026, 21:03

Grimar hat geschrieben: Mo 15. Jun 2026, 20:22 Vielleicht aber mit dem Opfer! Ein bisserl Nachdenken vor dem Posten ist doch wirklich nicht zuviel verlangt!
Du verwechselt da was.
Meine Meinung inklusive Vorverurteilung, wie du richtigerweise angenommen hast, bezieht sich ausschließlich auf die 2 Spezialisten die diese Tat erst möglich haben.
Das Opfer habe ich mit keiner Silbe erwähnt.
MfG
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Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von Joewood » Di 16. Jun 2026, 14:32

raptor hat geschrieben: Mo 15. Jun 2026, 19:37
Joewood hat geschrieben: Mo 15. Jun 2026, 13:43
raptor hat geschrieben: So 14. Jun 2026, 05:58 Ob man Kinder hat, weiß der Staat ja. Oder ob es eine Singlewohnung ist etcetc.
Und nur weil jemand in einer Singlewohnung wohnst ist sichergestellt, dass du nie ein(e) Partner(in) bei einem übernachtet? Vielleicht aus Gründen sogar während des Tages bleibt, während man selbst in der Arbeit ist?
Ich wüsste nicht, dass ich gefordert hätte, man müsste dann Waffen nicht sorgfältig verwahren. Die Frage ist aber, ob die Lebensumstände bei der Frequenz der Kontrollen nicht berücksichtigt werden sollte (und diese übrigens damit tatsächlich überraschend werden - ich weiß auf alle Zeiten im voraus genau den Monat und das Jahr in dem wer kommt). Die NADA, hoffe ich zumindest, wird ja Schachspieler auch nicht so oft kontrollieren wie Rennradler.
Es kommt hier im Forum durchaus immer wieder mal die Frage, ob man in einer Singlewohnung die Waffe nicht eh offen herumliegen lassen darf, weil sowieso kein fremder daherkommt. Zudem gibt es ein Gerichtsurteil, dass das sogar ein Stück weit stützt. Müsste hier im Forum etwas graben aber sinngemäß: seine Bude war so abgelegen und versifft, er mehr oder weniger ein Einsidler, dass tatsächlich nicht anzunehmen ist., dass da jemand zu Besucht kommt und somit war es ok, dass eine Waffe - von außen uneinsehbar - offen herumliegt.
Aber ja, ich wollte dir die Forderung nicht unterstellen, es hätte mich aber nicht gewundert...

Ad Schach und Doping... wäre vorsichtig mit dem Vergleich; würde mich nicht wundern, würden sich Schachspieler mit Ritalin dopen. Nur weil es nicht so offensichtlich ist, heißt das nicht, dass es nicht Medis gibt, die einen Sport mit anderen Schwerpunkten nicht genau so unterstützen, wie EPO die Radfahrer...

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Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von Joewood » Di 16. Jun 2026, 14:35

Grimar hat geschrieben: Mo 15. Jun 2026, 19:26 So unterscheiden sich unsere Lebensrealitäten.
Es ist nicht meine Lebensrealität, aber ich hatte vor einem knappen Jahr für ein Projekt mit einem Typen intensiveren Kontakt, den ich tatsächlich NIE ohne Headset gesehen habe, weil er immer nur in VCs war. Das ging sogar soweit, dass er sich auf der Webseite seines Arbeitgebers (Teamvorstellung) und auf seiner Visitenkarte MIT Headset abbilden hat lassen. Den außerhalb einer VC anzutreffen war hier schon eher die Kunst...

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Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von Grimar » Di 16. Jun 2026, 17:23

Das hört sich lustig und höchst seltsam an. Ich weiß nicht ob ich da ernst bleiben könnte :lol:

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Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von Promo » Mi 17. Jun 2026, 10:32

Grimar hat geschrieben: Mo 15. Jun 2026, 19:26 So unterscheiden sich unsere Lebensrealitäten.
Du verbringst also mehr als 50% der Homeoffice Zeit in Besprechungen (diesfalls dann Videokonferenzen), also weniger als 20 Stunden der Woche mit produktiver Arbeit? Dies wäre dann als überdurchschnittlich zu klassifizieren. Jedenfalls, ich sagte auch nicht, dass es das nicht gibt, sondern nur, dass es nicht der Regelfall sein wird.
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Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von ebner33 » Di 28. Jul 2026, 11:41

Promo hat geschrieben: Mi 17. Jun 2026, 10:32
Grimar hat geschrieben: Mo 15. Jun 2026, 19:26 So unterscheiden sich unsere Lebensrealitäten.
Du verbringst also mehr als 50% der Homeoffice Zeit in Besprechungen (diesfalls dann Videokonferenzen), also weniger als 20 Stunden der Woche mit produktiver Arbeit? Dies wäre dann als überdurchschnittlich zu klassifizieren. Jedenfalls, ich sagte auch nicht, dass es das nicht gibt, sondern nur, dass es nicht der Regelfall sein wird.
Schließen sich für dich ernsthaft Besprechungen und "produktive Arbeit" gegenseitig aus??
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Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von Poirot » Di 28. Jul 2026, 12:25

ebner33 hat geschrieben: Di 28. Jul 2026, 11:41

Schließen sich für dich ernsthaft Besprechungen und "produktive Arbeit" gegenseitig aus??
Sehe ich auch so.
Es gibt ja genug Jobs wo man den ganzen Tag nur am Telefon usw labern muss.
Zentrale bei einer großen Wohngenossenschaft beispielsweise.
Da ist es total egal ob die Ansprechperson in einem teuren Büro, zu Hause oder jetzt bei der Hitze am Notebook am Strand sitzt.
Hauptsache der Ansprechpartner ist erreichbar und das Anliegen wird korrekt angenommen und weiterverarbeitet.
Verlierer sind nur die Immo Firmen die ihre Geschäftsflächen immer schlechter für teuer Geld vermietet bekommen ;) Was es aber für die Endverbraucher wieder günstiger macht.

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Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von spareribs » Di 28. Jul 2026, 14:08

Bei mir gestern ...1 Mann und 1 Frau Sheriff....beide locker, jung und angenehm....wollten auch die Kat C sehen ...habe ich halt gezeigt...
Gute Nacht Österreich, alles geht in A...:doh:

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Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von calixt » Di 28. Jul 2026, 15:48

Jetzt bin ich endgültig verwirrt,
Wien verlangt Ergebnislisten
BH WN reicht eine Vereinsmitgliedschaft und ein Scheissbuch (korrigiere jetzt absichtlich den Tippfehler nicht) mit "regelmässigen" praktischen Besuchen. Lieder 5x nachgefragt als einmal im Gesetz nachgelesen.

Bin im Oktober au Deutschland zurück, wo dich durch längeres nicht aktive Teilnahme an Bewerben kurz davor war mein Bedürftnis zu verlieren.

PS: Meine Waffe in der Schweiz besitze ich LEGAL bis heute - als österr. Staatsbürger. Ich muss nur nachweisen dass sie dort gut verwahrt ist (bei Freunden mit eigenen Waffen im Safe).

Und 10x im Jahr kann ich dort mit eigener Waffe auf den Schiessstand.

Glock1768 hat geschrieben: So 4. Mär 2018, 18:38 Stop ... Bitte nicht über die Logik nachdenken ... Das ist sinnlos.
Es ist sinnlos und der Gesetzgeber sitzt am längeren Ast. Sie wollen halt Ergebnislisten

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Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von maa_308 » Di 28. Jul 2026, 16:03

Im April dieses Jahres hatte ich am Hauptwohnsitz in Wien meiner erste Kontrolle. Nach 2-3 erfolglosen Versuchen mich untertags zu erreichen (war arbeiten, daher nicht zu Hause) fand ich eine Visitenkarte mit bitte um Rückruf im Postkasten. Telefonisch einen Termin vereinbart und die Kontrolle war zwei Tage später ruckzuck erledigt.

Als Nachweis für den sachgemäßen Umgang reichte dem netten Herren eine einzige Ergebnisliste. Die restlichen ~30 Listen des letzten halben Jahres sowie die §11b Sportschützenbestätigung haben ihn nicht interessiert.

Jetzt ist es aber so, dass ich einen Teil meiner Waffen am Nebenwohnsitz in NÖ lagere (mehr Platz, logistisch einfacher für meine Sportschützentätigkeit, ..).
Habe das dem Beamten erklärt, er hat alles niedergeschrieben und gemeint, dass Waffenreferat wird wahrscheinlich einen neuen Überprüfungsauftrag für den Nebenwohnsitz erstellen.

Jetzt ist der Juli bereits fast vorbei, erschienen ist in NÖ aber noch niemand.
Habt ihr Erfahrungen mit solchen Szenarien? Ist das normal oder sollte ich mal bei meiner Behörde nachfragen?

Danke euch !

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Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von Glock1768 » Mi 29. Jul 2026, 12:40

Einfach abwarten … was, wenn du in der Zwischenzeit ein paar Waffen wieder von Platz A zu Platz B wechselstund umgekehrt … manches sehen sie dann doppelt, manches vielleicht wieder nicht?

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Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von Temudjin » Mi 29. Jul 2026, 13:10

Locker bleiben, habe dasselbe Spielchen gehabt, da eine meiner B Waffen im Geschäft im Tresor liegt(oder ich sie dort am Körper trage) .. Kontrolle Hauptwohnsitz, Angabe dass die Glock im Geschäft ist,.. 4 Monate später ist unser Gräzlbeamter zu mir ins Geschäft, er müsste mal die Waffe kontrollieren,.. nach hinten in den Lagerraum, den Tresor gezeigt und die Waffe nach Entladung übergeben,.. 5 Min zum Kontrollieren , dann smalltalk und n Kaffee und gut wars
Aut viam inveniam aut faciam

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