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Jagdgewehr von Walther, RS3

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Bamburi
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Re: Jagdgewehr von Walther, RS3

Beitrag von Bamburi » Mi 4. Feb 2026, 18:22

Coolhand1980 hat geschrieben: Fr 23. Jan 2026, 11:39 Gefällt uns das?
https://carl-walther.de/hunting
Ja, das gefällt uns ;) .

Habe im Dezember 2024 in einem anderen Forum und Zusammenhang schon mal so ein Konzept als "echte Innovation" am Jagdsektor angepriesen.
Da ging es Steyr Waffen, und deren Zukunft. Ich habe damals geschrieben:
Meine Vorstellung einer Innovation: Jagliches Bullpup als Geradzug oder HA mit ergonomischen Lochschaft Kunststoff und Schichtholz, einstellbaren Abzug oder Atzl das wäre doch mal was, oder? Quasi eine WA2000 zum jagen...
Nur das hat wohl niemand von Steyr gelesen, aber dafür von Walther.... :think:

Das Konzept und auch die Umsetzung finde ich sehr interessant und gut gelungen. Finde da wenig Fehler. Einzig die Modularität und der relative lange SD könnte hier ein Problem sein. Mal schauen ob da auch Standard-SD mit Gewinde möglich sind. Wechsellauf wäre auch noch interessant, ist aber kein K.O. Kriterium.
Bin schon sehr gespannt wie die in der Hand liegt, freu mich schon auf die Hohe Jagd in Salzburg...

Grüße und WmH,
Bamburi

Benny9
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Re: Jagdgewehr von Walther, RS3

Beitrag von Benny9 » Do 5. Feb 2026, 07:40

Mir gefällt das Konzept sehr gut (optisch und technisch). Ich überlege aktuell ob ich anfangen soll zu sparen. Bis zum Ende des Jungjägerkurses hab ich ja noch Zeit 😄

Coolhand1980
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Re: Jagdgewehr von Walther, RS3

Beitrag von Coolhand1980 » Mo 9. Feb 2026, 14:45

Ich hab das Thema "jagdliches Bullpub" mal mit einem Techniker einer bekannten Firma besprochen.
Das war, nachdem ich als Jungjäger mit dem 1,1m Prügel am Hochstand hantieren musste und draufgekommen bin, dass es hier Verbesserungspotential gibt...vor sicher 15 Jahren.
Seine Meinung: So an Schaß wü kana.
Ist für damals richtig gewesen, da jede Bullpub Variation, die es zwischenzeitlich gab, massive Nachteile aufgewiesen hat.
Entweder waren es Einzellader, Doppelbüchsen oder haben gescheppert wie Kluppensackerln bei gleichzeitigter Augenkrebsgefahr. Ockenfuß sag ich nur.
Walther dürfte das als Erster brauchbar umgesetzt haben.
Was ich nur nicht verstehe ist die Entscheidung für einen On Barrel SD. Warum nicht einen Over Barrel verbauen? Damit könnte man doch ganz leicht nochmal 10cm Gesamtlänge einsparen? Gut, ich denke, man sollte keine OvB über Carbon Läufe schrauben. Das hält das Material vermutlich nicht lang aus. Lösung: normalen Stahl Lauf verbauen.
Alternativ hätten sie aber auch gleich einen Integraldämpfer nehmen können. Mich würde jedenfalls der genaue Beweggrund für dieses Konzept interessieren.
Es ist aber auch naheliegend, dass sowas von einer Firma kommt, die im Jagdwaffenbereich völlig neu ist. Die können nur Kunden dazugewinnen. Alt eingesessene Firmen könnten Kunden vor den Kopf stoßen, wenn sie mal out of the box denken. Wenn es sich etabliert hat, werden manch andere nachziehen. Dann gibts vielleicht auch eine "R28" :-)

Poirot
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Re: Jagdgewehr von Walther, RS3

Beitrag von Poirot » Mo 9. Feb 2026, 18:17

Coolhand1980 hat geschrieben: Mo 9. Feb 2026, 14:45
Walther dürfte das als Erster brauchbar umgesetzt haben.
TTS Schneider war schneller.

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Re: Jagdgewehr von Walther, RS3

Beitrag von Coolhand1980 » Di 10. Feb 2026, 10:36

Ich bin mir nicht sicher, ob ein Exot, der bei knapp 9,000,- anfängt, in diesem Markt mitzuspielen versucht.
Technisch wird man sie aber sicher vergleichen können. Vielleicht findet sich auch wer, der so einen Vergleich mal
durchführt. Wäre sicher interessant.
Edit: Die TTS ist kein Handspanner. Großer Nachteil...

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Re: Jagdgewehr von Walther, RS3

Beitrag von Poirot » Di 10. Feb 2026, 10:44

Coolhand1980 hat geschrieben: Di 10. Feb 2026, 10:36 Ich bin mir nicht sicher, ob ein Exot, der bei knapp 9,000,- anfängt, in diesem Markt mitzuspielen versucht.
Technisch wird man sie aber sicher vergleichen können. Vielleicht findet sich auch wer, der so einen Vergleich mal
durchführt. Wäre sicher interessant.
Deserttech habe ich übrigens vergessen - die sind etwas günstiger ;)
Reizvoll: von dem Hersteller gibt es auch halbautomatische Varianten in jagdtauglichen Kalibern.

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Re: Jagdgewehr von Walther, RS3

Beitrag von Coolhand1980 » Di 10. Feb 2026, 11:02

Ich glaube nicht, dass Desert Tech den europäischen Jagdwaffenmarkt als Kernmarkt auserkoren hat.
Es geht mir hier um eigens für die Jagd entwickelte Bullpub Gewehre, nicht um alle Repetierer, die jemals in der Bauart entwickelt wurden und vielleicht technisch dazu geeignet wären, Wild zu erlegen.

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Re: Jagdgewehr von Walther, RS3

Beitrag von Poirot » Di 10. Feb 2026, 11:43

Coolhand1980 hat geschrieben: Di 10. Feb 2026, 11:02 Ich glaube nicht, dass Desert Tech den europäischen Jagdwaffenmarkt als Kernmarkt auserkoren hat.
Es geht mir hier um eigens für die Jagd entwickelte Bullpub Gewehre, nicht um alle Repetierer, die jemals in der Bauart entwickelt wurden und vielleicht technisch dazu geeignet wären, Wild zu erlegen.
Der Unterschied ist gering - auch im Design.
Müsste ich mich entscheiden, würde die Wahl auf die DT fallen. Wegen der besseren Optikschnittstelle und der konventionellen Repetiermechanik.

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75reinhard
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Re: Jagdgewehr von Walther, RS3

Beitrag von 75reinhard » Di 10. Feb 2026, 12:02

Sieht durchaus interessant aus, die DT – allerdings möchte ich so weit hinten liegend keinen Repetierverschluss mehr haben, schon gar keinen konventionellen. Einen schnellen zweiten Schuss stelle ich mir da schwierig(er) vor – aber es mag sich in natura natürlich anders darstellen.

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Re: Jagdgewehr von Walther, RS3

Beitrag von Poirot » Di 10. Feb 2026, 12:13

75reinhard hat geschrieben: Di 10. Feb 2026, 12:02 Sieht durchaus interessant aus, die DT – allerdings möchte ich so weit hinten liegend keinen Repetierverschluss mehr haben, schon gar keinen konventionellen. Einen schnellen zweiten Schuss stelle ich mir da schwierig(er) vor – aber es mag sich in natura natürlich anders darstellen.
Ist kein Problem. Auch nicht bei der lange 338.
https://youtu.be/o9mvmCedpJA

75reinhard
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Re: Jagdgewehr von Walther, RS3

Beitrag von 75reinhard » Di 10. Feb 2026, 12:40

Ja, bei 08:00 sieht das wirklich recht flott aus, ohne dabei groß aus dem Ziel herauszugehen. Hätte ich mir problematischer vorgestellt.

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Re: Jagdgewehr von Walther, RS3

Beitrag von Coolhand1980 » Di 10. Feb 2026, 16:31

Die Optikmontage hat DT eindeutig besser gelöst.
Jeder kann sich durch die Höhe der Ringe seine Optik so hoch montieren, wie er will.
Beim RS3 fürchte ich, dass mir das zu hoch wird durch diese mMn völlig unnötigen Höcker.

Poirot
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Re: Jagdgewehr von Walther, RS3

Beitrag von Poirot » Di 10. Feb 2026, 19:17

Coolhand1980 hat geschrieben: Di 10. Feb 2026, 16:31 Die Optikmontage hat DT eindeutig besser gelöst.
Jeder kann sich durch die Höhe der Ringe seine Optik so hoch montieren, wie er will.
Beim RS3 fürchte ich, dass mir das zu hoch wird durch diese mMn völlig unnötigen Höcker.
Die Wangenauflage bei der RS 3 sieht wie ein separates Teil aus.
Villeicht verstellbar - villeicht gegen andere Höhen austauschbar.
Nur eine Vermutung, wäre aber logisch.

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Re: Jagdgewehr von Walther, RS3

Beitrag von Evilcannibal79 » Mi 11. Feb 2026, 09:23

Die Optikschnittstelle ist für mich ein KO Kriterium.
Warum hat man hier nicht auf gängige Varianten gesetzt?
So braucht man wieder eine andere Montage......warum keine Picaschiene oder Blaser Montage?
"Ich hab hier 6 kleine Freunde, die alle schneller laufen als du ... "

Poirot
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Re: Jagdgewehr von Walther, RS3

Beitrag von Poirot » Mi 11. Feb 2026, 09:52

Evilcannibal79 hat geschrieben: Mi 11. Feb 2026, 09:23 Die Optikschnittstelle ist für mich ein KO Kriterium.
Warum hat man hier nicht auf gängige Varianten gesetzt?
So braucht man wieder eine andere Montage......warum keine Picaschiene oder Blaser Montage?
Warum ist klar.
Man will auch Kasse machen mit Montagen.
Wie Blaser usw. Jeder kocht sein eigenes Süppchen.
Plan mit Gewindebohrungen wäre am besten gewesen. Dann kann sich jeder montieren was er möchte.

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